Filme mit John Cusack

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Hass Zorn Medien

Ich beichte das ich die Schauspieler Matthew Broderick und John Cusack hasse, ich weiß noch nicht mal warum, aber ich kann Filme in denen diese beiden Schauspieler mitspielen einfach nicht anschauen. Vielleicht liegt es an der schauspielerischen Leistung oder sie sind mir beide einfach nur unsympathisch. Einmal lief im TV ein Film in dem die beiden Schauspieler mitgespielt haben! Ich habe nach 15 Minuten hasserfüllt den Fernseher ausgeschaltet. Meine Freundin will in den neuen 2012 Film gehen - dort spielt John Cusack mit - na das kann was werden!

Beichthaus.com Beichte #00027190 vom 07.11.2009 um 09:02:54 Uhr (30 Kommentare).

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Meine sexuelle Orientierung

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Begehrlichkeit Feigheit Dummheit Leipzig

Meine Geschichte beginnt vor ungefähr 20 Jahren, als ich (m/32) am Anfang der Pubertät stand. Ich hatte bis dahin an Mädchen kein größeres Interesse. Eines Tages begann zwischen meinem Cousin und mir während einer Rangelei eine Fummelei, die sich in den darauf folgenden Jahren bis zum gegenseitigen w***sen ausdehnte. Ich dachte mir nichts dabei und habe es eigentlich jedes Mal genossen. Im Laufe der Jahre habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich vielleicht schwul sei. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch Mädchen toll fand und einige Freundinnen hatte. Die Erfahrungen mit Jungen beschränkten sich jedoch nur auf meinen Cousin. Mit 18 lernte ich dann meine langjährige Freundin kennen, mit der ich auch zwei Kinder bekam. In all den Jahren kreisten meine Gedanken immer wieder um das Thema sexuelle Orientierung. Im Hinblick auf meine Kinder habe ich jedoch immer wieder alle aufkeimenden Wünsche nach Berührungen durch einen Mann verdrängt und mir meine Welt zurecht gebogen. Kurzum, nach fast 13 Jahren zerbrach die Beziehung. Die Kinder sind regelmäßig für einen längeren Zeitraum bei mir und wir drei genießen einfach das Zusammensein. Mit meiner Exfreundin habe ich heute ein sehr entspanntes, um nicht zu sagen freundschaftliches Verhältnis.
Nach dem Scheitern der Beziehung habe ich auch relativ schnell eine neue Frau kennen gelernt, bei der auch die körperliche Befriedigung endlich wieder Spaß machte. Doch leider zerbrach auch diese Verbindung.

Und jetzt nach 20 Jahren bin ich eigentlich das erste Mal soweit, dass ich mir eine Beziehung zu einem Mann vorstellen kann. Da ich in den letzten Jahren gelernt habe, die Dinge selber in die Hand zu nehmen, war ich in den letzten Tagen schon recht aktiv gewesen. Bei einer Weiterbildung mit anschließender Werksführung lernte ich einen Mann kennen, etwas jünger als ich. Wir haben aus nicht erklärbaren Gründen während der Werksführung immer relativ oft Augenkontakt gehalten und unsere Nähe gesucht, ohne dass jemand davon etwas mitbekommen hat. Es gab keine Berührungen und auch keine Konversation. Einfach nur einen unbeschreiblichen Genuss der Nähe. Ich wollte ihm dann noch meine Telefonnummer geben, habe mich jedoch leider nicht getraut. Nach Beendigung der Weiterbildung habe ich mich dermaßen über mich selber geärgert, dass ich mir am liebsten selber in den Hintern getreten hätte. Warum konnte ich in so einem wichtigen Moment nicht bis zum Ende meinen Mut behalten?
Jetzt sitze ich hier, denke an den Typen und mal mir in Gedanken aus, was wir am Wochenende alles hätten so machen können. Naja, vielleicht gibt das Leben uns noch eine zweite Chance.
An dieser Stelle möchte ich jedoch nochmals deutlich sagen, dass ich ein stolzer Papa bin und meine Kinder über alles Liebe. In meiner Brust schlagen jedoch zwei Herzen. Eines für Frauen und eines für Männer. Ich möchte jetzt auch nicht einfach alles mitnehmen, was sich mir so in den Weg legt. Ich habe jedoch jetzt begriffen, dass ich mir selber eingestehen und mir persönlich beichten muss, dass ich bisexuell bin. Ich bin gespannt, was das Leben für mich noch bereit hält.

Beichthaus.com Beichte #00027187 vom 06.11.2009 um 19:02:37 Uhr in 04277 Leipzig (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Veganer - eine Bezeichnung für Außerirdische

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Dummheit Peinlichkeit

Veganer - eine Bezeichnung für Außerirdische
Ich bin männlich und inzwischen 22 Jahre. Als ich noch so um die 12 Jahre alt war, dachte ich ernsthaft, dass der Begriff Veganer einer Bezeichnung für Außerirdische ist. Das Kuriose daran ist, dass ich eigentlich niemals an Außerirdische geglaubt habe, auch als Kind nicht. Ich habe mich nie sonderlich für Science-Fiction interessiert. Aber sobald der Begriff "Veganer" auftauchte, kamen mir ernsthaft Zweifel an meiner Einstellung. Ich konnte das Wort damals absolut nicht in Verbindung mit Nahrungsmitteln bringen. Somit bastelte ich mir meine eigene Deutung zusammen. Wenn ich also z.B. irgendwie mitbekommen habe, dass es immer mehr Veganer gibt, dachte ich mir: Jetzt sind da schon wieder welche gelandet. Meine Eltern oder sonstige Leute habe ich nie nach dem Begriff gefragt, da ja für mich klar war, dass es sich dabei um Außerirdische handelt. Somit brauchte es keine weitere Definition. Angst hatte ich nicht vor den vermeintlichen "Außerirdischen", ich war vielmehr fasziniert davon, dass sie "unter uns" sind. Meine Vorstellung ging sogar soweit, dass ich einen fiktiven Planeten mit dem Namen "Vega" konstruierte. Eigentlich logisch, dass ein Veganer vom Planeten Vega kommen müsse. Dieses Denken hielt sich zu meinem heutigen Erschrecken über einige Jahre bis in die Pubertät, bis ich irgendwann definitiv mitbekam, dass mit Veganern lediglich eine Extremform von Vegetariern gemeint ist. Ich habe das bis heute niemandem gesagt, dass ich so dumm war und mir diese sinnlose Definition zurechtlegte.

Beichthaus.com Beichte #00027185 vom 06.11.2009 um 16:29:10 Uhr (42 Kommentare).

Gebeichtet von natanael
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Angst vor Viren

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Eitelkeit Feigheit Zwang Neurosen

Ich (w/19) habe panische Angst vor Viren. Vor allem Viren, die Magen-Darm-Infekte auslösen, sind meine Todfeinde. Das schränkt mich in meinem Alltag ziemlich ein. Ich bestelle regelmäßig über Internet-Apotheken literweise viruzide Desinfektionsmittel und benutze diese, sobald ich nach Hause komme, bevor ich etwas esse, usw.. Meistens habe ich ein 100ml-Fläschchen mit dem Zeug in meiner Jackentasche. Ich besuche Festivals, würde aber ohne mein Sterillium völlig banane im Kopf werden. Ich könnte aber z.B. niemals auf den Weihnachtsmarkt gehen und dort aus den schlecht gespülten Gläsern trinken (Noro-Virus...). Etwas in der Öffentlichkeit aus der Hand essen geht ohne vorheriges Desinfizieren auch nicht. Ich wohne außerdem in einer WG und habe meine beiden Mitbewohner im (berechtigten Verdacht), sich nach dem Pinkeln nicht die Hände zu waschen, was mich wahnsinnig macht. Deswegen sprüh ich die Türklinke, den Schlüssel, die Klospülung, Klobrille und den Wasserhahn ein, bevor ich das Bad benutze. Wenn mal einer kotzt, werd ich verrückt, weil ich mir vorstelle wie die kleinen Noroviren durch die Luft schwirren und darauf warten, von mir eingeatmet zu werden. Ich habe kurze Zeit im Kindergarten gearbeitet, bin da aber völlig durchgedreht wegen der hygienischen Umstände. Es gab zwar auch da literweise Desinfektionsmittel, aber benutzt hats keiner. Ich habe keine Ahnung, wo ich mal arbeiten soll. Apotheken zu betreten bereitet mir schon Stunden vorher Herzrasen, Arztpraxen meide ich so gut es geht, vor allem im Winter. Ich weiß so langsam echt nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00027177 vom 03.11.2009 um 17:48:12 Uhr (61 Kommentare).

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“Beichte

Auf die Thermoskanne aufpassen

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Verzweiflung Peinlichkeit Feigheit

Heute hat mich eine Kommilitonin während der Vorlesung darum gebeten, dass ich ihre Thermoskanne "aufmache." Ich habe aber irgendwie "aufpassen" verstanden, was natürlich überhaupt keinen Sinn macht und jeden anderen veranlasst hätte, noch einmal nachzufragen. Da ich jedoch generell Probleme damit habe, die Absichten anderer Leute zu verstehen, habe ich mir nichts weiter gedacht, was dann etwas peinlich wurde. Die Unberechenbarkeit fremder Menschen bringt mich einfach ständig aus der Fassung - ich lasse mich zum Beispiel total leicht verarschen - weswegen ich am liebsten alleine bin oder mit Menschen zusammen die ich schon lange und gut kenne. In letzter Zeit habe ich mich auch sozial stark isoliert und gehe kaum noch vor die Tür, auf Partys schon gar nicht. Sogar wenn ich jemanden anrufe den ich nicht so gut kenne, schlägt mein Herz so stark, dass ich kaum reden kann. Ich wäre gerne "kompatibel" mit anderen, aber ich bin wohl irgendwie sozial gestört. Mal sehen, ob die Therapie da irgendwas hilft.

Beichthaus.com Beichte #00027172 vom 02.11.2009 um 15:23:50 Uhr (31 Kommentare).

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