Vor der Polizei geflohen

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Hochmut Ignoranz Feigheit

Ich möchte Beichten, dass ich heute vor der Polizei geflohen bin. Bin mit meinen Rad durch eine Fußgängerzone gefahren und habe vorschriftsmäßig an einer Ampel angehalten. Als ich dann wieder Fahrt aufnahm sah ich aus dem Augenwinkel einen Polizisten herankommen. Ich hatte keine Ahnung, was ich falsch gemacht hatte, da das Fahrradfahren hier erlaubt war. Ich hatte jedoch auch keine Lust es herauszufinden und setzte meine Fahrt fort. Von hinten hörte ich den Polizisten noch lauthals "Hey" rufen, aber auch das verfehlte seine Wirkung und trug eher zu meiner Belustigung bei. Das einzig Erschreckende war die Naivität des Polizisten, der hat echt geglaubt ich halte an.

Beichthaus.com Beichte #00027202 vom 10.11.2009 um 16:27:13 Uhr (30 Kommentare).

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Die DDR ein winzig kleiner Stadtstaat

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Peinlichkeit Dummheit Unglaube Schule Wiesbaden

Ich (m/21) habe doch tatsächlich bis zu meinem 15. Lebensjahr geglaubt, das ehemalige Staatsgebiet der DDR beschränke sich nur auf Ostberlin. Schon komisch, aber es war immer und überall von Ostberlin, Checkpoint Charlie etc. die Rede (auch in Dokus, die ich hin und wieder mal gesehen habe). Da wurde überhaupt nie was anderes erwähnt und so verpflanzte sich bei mir die begründete Vorstellung, die DDR bestand nur aus Ostberlin und war ein winziger kleiner Stadtstaat. Dabei war ich wirklich ein Einserkandidat in Geschichte und habe mich auch zu Themen der DDR lebhaft geäußert (war ja auch alles immer richtig, da wir nie über so etwas scheinbar Selbstverständliches wie die Staatsgröße gesprochen haben, da es keiner für nötig hielt, das mal zu sagen). Eines Tages hat dann der Lehrer ein Arbeitsblatt über diese Verbindungsstraße von West-Berlin zur Bundesrepublik ausgeteilt. Darauf war auch eine Karte abgedruckt. Ich als vermeintlicher Geschichts-Streber saß dann mit meinem Blatt und habe ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt.

Beichthaus.com Beichte #00027201 vom 10.11.2009 um 16:20:50 Uhr in Wiesbaden (25 Kommentare).

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50 Euro bei der Auskunft vertelefoniert

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Dummheit Verschwendung Trunksucht Telefon Last Night

50 Euro bei der Auskunft vertelefoniert
Ich habe letztes Wochenende betrunken die 11880 angerufen, weil ich wissen wollte ob früh um 5 noch ein Gasthaus auf hat o.ä.. Aber nicht mal der "Kronen Wirt" (BK) hatte noch offen. Dann hab ich mich aus versehen mit der hübschen Stimme am anderen Ende verquatscht und somit eine Rechnung von ca. 50 EUR vertelefoniert. Kann mich nicht mal richtig daran erinnern. Ich bereue...

Beichthaus.com Beichte #00027200 vom 10.11.2009 um 16:07:00 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von zawsr
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Callcenter-Alltag

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Aggression Hochmut Morallosigkeit Telefon

Ich arbeite im Callcenter eines bekannten Mobilfunk- und Internetanbieters. Das Dumme für uns und die Kunden ist nur, dass beide Bereiche die gleiche Telefonnummer haben und wir dann den, sowieso schon angepissten, Kunden immer erklären müssen, dass sie wieder die falsche Taste gewählt haben. Und nun habe ich einiges zu beichten: 1. Wenn ich keine Lust habe, mich mit den Belanglosigkeiten der Anrufer rumzuschlagen, sage ich Ihnen, dass sie sich verwählt haben und noch mal anrufen müssen. 2. Wenn die Penner mir dann dumm kommen, nutze ich exzessiv die "Mic out"-Taste, damit mich die Idioten nicht hören, und beschimpfe sie und ihre ganze Familie aufs Übelste! Jetzt kommt natürlich mein Glück dazu: Heute habe ich diese Taste wohl nicht gedrückt und einer Frau, die aufgrund eines defekten Diensthandys den Tränen nahe war, den Tod an den Hals gewünscht und ihr gewünscht, dass alle ihre Kinder zu Affen werden sollen. Nicht nur, dass sie das gehört hat und mich wahrscheinlich verklagen wird, nein, genau heute musste ich auch überprüft werden und so baute sich nach diesem Gespräch die komplette Callcenter-Hierarchie vor mir auf und gab mir mal ein "Feedback". Als sie mich da so zur Sau machten und eine Stellungnahme von mir wollten, suchte ich panisch nach einer "Mic Out"-Taste! Ich hasse meinen Job.

Beichthaus.com Beichte #00027197 vom 09.11.2009 um 23:31:13 Uhr (28 Kommentare).

Gebeichtet von Bendwick
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Zufallsbeichte
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Backpfeife mit Folgen

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Lügen Falschheit Gewalt Familie Berlin

Ich (w/29) hatte zwei jüngere Brüder, der eine 5 und der andere 6, die sich gerne mal rauften; ich selbst war zu dem Zeitpunkt damals 15. An einem Tag wollte meine Mutter ein paar Lebensmittel einkaufen gehen und da sie dabei ihre Ruhe haben wollte, hat sich mich dazu beordert, auf die Jungs aufzupassen. Wie so oft kam es wegen irgendeiner Lapalie zum Streit zwischen den beiden. Ich war gerade dabei meine Hausaufgaben zu machen und war echt genervt. Ich wollte die beiden auseinander bringen, aber die haben sich einfach nicht beruhigt, bis ich voller Zorn war und dem Jüngsten eine Backpfeife verpasst hatte, da er anfing richtig übel zu randalieren. Leider Gottes war der Schlag so ungewollt heftig dass er zur Seite fiel und mit dem Kopf gegen die Heizung knallte. Plötzlich lag er regungslos da, hat wohl das Bewusstsein verloren, und war blutüberströmt. Ich und mein anderer Bruder waren total geschockt, riefen unsere Mutter an und holten einen Krankenwagen. Ich erzählte meiner Mutter es war ein Unfall, er sei unglücklich gefallen, mein 6 Jähriger Bruder hat nur stumm genickt und konnte dazu weiter nix sagen. Der arme Kleine musste ins künstliche Koma versetzt werden. Als er nach 1 Woche wieder wach gemacht worden ist, stellten die Ärzte fest, dass seine Sprachfunktion stark eingeschränkt war. Heute ist er 19 und ist nicht fähig sich per Sprache auszudrücken. In den Anfangsjahren der Behinderung weinte ich bitterlich, zum einen, weil ich ihm das angetan habe und zum anderen weil ich meine Mutter und meine Mitmenschen belogen habe. Bis heute. Zurzeit gehe ich in Therapie, weil das so ein tiefschürfendes negatives Schlüsselerlebnis war, das mich noch bis heute verfolgt. Ich werde meiner Mutter in den nächsten Tagen wohl die Wahrheit sagen müssen, so weh das auch tut, und somit alte Wunden wieder aufreißen. Es tut mir alles so furchtbar Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027192 vom 07.11.2009 um 16:18:50 Uhr in Berlin (51 Kommentare).

Gebeichtet von maad90
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