Leidenschaftslos
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Aber ich kann es ihr irgendwie nicht sagen, sie glaubt immer noch, dass alles okay sei. Wie soll ich es ihr nur sagen? Es ist schon wieder soweit, dass ich mich eher in der Pflicht fühle, sie nicht zu verletzen, als dass ich von Liebe sprechen könnte, weil ich selbst enttäuscht bin. Wir leben nun seit 8 Monaten zusammen in einer Wohnung, haben uns eingerichtet (hab fast alles ich gezahlt) und sind überhaupt schon 3,5 Jahre zusammen.
Ich hatte noch Hoffnung, dass sie noch auftaut und lebenshungriger wird, wenn wir ungestört zusammenleben, leider ist es das Gegenteil. Sie kommt nach Hause und tut Fernsehen. Wenn, dann muss ich sie zwingen, dass wir gemeinsam Schwimmen gehen oder so, weil wir haben ein Abo in einem Fitnessclub. Sie ist so faul, dass sie vor dem Fernseher einschläft und mich links liegen lässt.
Ich hasse mich selbst für diese Situation, weil ich mich auch in der Pflicht sehe, etwas dagegen zu tun, dass wir beide einer Zukunft zusteuern, an der zumindest ich zerbrechen würde.
Zwar hab ich ihr schon gesagt, dass ich Schluss machen will, aber im nächsten Moment muss ich irgendwie immer sagen, dass es ein Scherz ist, weil ich schon sehe, wie Hilflosigkeit in ihr Gesicht steigt. Ich habe auch schon in einem Chat mehrere Stunden mit anderen darüber gesprochen (anonym), und alle haben Mitleid. Ich bin ihr erster richtiger Freund, sie war noch Jungfrau und sie ist nun 26 Jahre alt und spricht von Heirat und Kindern.
Muss ich das zerstören? Ich fühle mich Scheiße. Vor allem, wenn ich daran denke, wie die Verwandtschaft reagieren wird. Der Zorn, usw. außerdem kann sie ja nicht einfach ausziehen, sie muss erst eine Bleibe finden, eine neue, weil ihr ehemaliges Zimmer bei ihren Eltern inzwischen nicht mehr frei ist.