6 Revolverschüsse

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Hass Hochmut Falschheit Frankfurt am Main

Ein früherer Arbeitskollege gab mir vor vielen Jahren mal einen ganz ausgezeichneten Ratschlag. Ich sollte mir einfach jeden Tag einen imaginären Revolver mit exakt sechs Schuss mitnehmen, um damit in meiner Phantasie die Leute zu erschießen, die mir mit ihrem Verhalten und Benehmen oder einfach nur so auf den Keks gehen. Seit mehreren Jahren führe ich ein kleines erheiterndes Buch darüber, wer sich täglich für meine persönliche Exekution qualifiziert. Für Gestern steht da geschrieben:



1. und 2.) S8 Frankfurt Messe, Frau Anfang 30 versucht durch Fingerschnipsen oberhalb des Kinderwagens ihren Bastard zu erheitern.


3.) Frankfurt Bahnhofsviertel, zahnlose Obdachlose mit einer Lebensgeschichte und einer Borderline-Störung fragt nach einer Zigarette.


4.) Frankfurt Burger King, hässliches fettleibiges Hauptschul-Balg frisst eine Portion für Zwei und spricht mit vollem Mund mit seiner Mutter.


5.) S8 Frankfurt West, hyperaktiver junger Rotzlöffel arabischer Herkunft spielt Hip-Hop über seine iPhone-Lautsprecher und faselt etwas von seiner Großmutter und 15 Euro.


6.) Frankfurt Zeil Pizza-Hut, lustlose, fettleibige und hässliche Bedienung.



Ich bin sehr friedliebend. Früher hasste ich diese Leute. Heute lächle ich sie an und sie schenken mir ein Lächeln zurück.

Beichthaus.com Beichte #00030120 vom 25.07.2012 um 18:14:17 Uhr in 60308 Frankfurt am Main (46 Kommentare).

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Meine Jogginghosen

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Manie Zwang Ignoranz Essen

Ich hatte über ein Jahr lang nur Jogginghosen an. Jeden Tag. In der Schule, unterwegs und zu Hause. Meinen Eltern war es von Anfang an ein Dorn im Auge, aber sie haben mich erst einmal machen lassen. Irgendwann wurde der Ton dann schärfer und sie wollten mich dazu bringen wieder ne Jeans anzuziehen. Ich habe mich natürlich geweigert. Ich mag einfach keine Jeans. Letzte Woche ist es dann eskaliert. Wir wollten zur Geburtstagsfeier meiner Oma gehen und vorher gabs großen Ärger wegen meiner Klamotten. Am Ende musste ich dann doch meine Jogginghose auszuehen und zum ersten Mal nach über einem Jahr wieder eine Jeans anziehen. Als wir von der Feier wieder zu Hause waren ging es aber erst so richtig los. Meine Eltern haben alle meine Jogginghosen aus dem Kleiderschrank genommen und in die Altkleidersammlung geworfen. Sie wollen sich das nicht mehr länger mit anschauen und ich solle mich gefälligst wieder anständig kleiden. Eine Jogginghose haben meine Eltern zum Glück übersehen. Diese ziehe ich jetzt immer unter der Jeans an und wenn ich aus der Reichweite meine Eltern bin ziehe ich die Jeans sofort wieder aus. Ich hoffe meine Eltern sehen das nicht irgendwann. Denn dann werden sie mir auch noch meine letzte Jogginghose wegnehmen.

Beichthaus.com Beichte #00030113 vom 21.07.2012 um 23:43:06 Uhr in Essen (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Schnippische deutsche Frauen

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Hass Begehrlichkeit Vorurteile

Ich (m, Ende zwanzig) beichte, dass ich deutsche Frauen hasse. Ein gewaltiger Großteil ist meines Erachtens nach viel zu eingebildet, charakterlich total rundgelutscht und langweilig, viel zu krass emanzipiert und dadurch unweiblich, respektlos, vorlaut und vor allem: absolut grottenschlecht im Bett. Ich bin groß, blond, muskulös und stehe als Unternehmer auf beiden Beinen. Ich gebe mir wirklich viel Mühe mit meinen Mitmenschen, bin freundlich und aufgeschlossen. Manche Mädels hierzulande, so scheint es mir, brezeln sich abends nur auf um dann möglichst viele Männer abblitzen zu lassen. Je mehr Männer und umso schnippischer desto besser fürs Selbstbewusstsein. Sex? Katastrophe! Ein Übel, das manchmal ertragen werden muss. Spaß daran? Fehlanzeige! Man kann ja froh sein, mal einen einlochen zu dürfen.

Ich hatte seit ich 13 bin immer Beziehungen mit deutschen Frauen und bis vor etwa vier Jahren (erstes mal Sex mit einer Italienerin) habe ich dummerweise geglaubt, dass diese Scheiße normal sei. Dann habe ich erst einmal gemerkt was überhaupt so zwischen Mann und Frau passieren kann. Begonnen bei der Wertschätzung für die eigene Person. Man bekommt Komplimente zurück, die ehrlich gemeint sind. Die Frauen sind liebevoller, familiärer und damit auch viel gefestigter. Sie sind überhaupt nicht überheblich und offen im Umgang mit ihrer Weiblichkeit. Das macht sie für mich wahnsinnig begehrlich und würdevoll. Doch damit nicht genug; sehr viele Mädels im Süden sind einfach absolute Granaten im Bett! Ich kann offen und ehrlich gestehen, dass ich von Südländerinnen beigebracht bekommen habe, was richtiger Sex ist. Man bekommt viel mehr Lust, viel mehr Gefühl und Resonanz - absolut kein Vergleich. Natürlich mag es Ausnahmen hier und dort geben, aber ich habe dies bezüglich leider schon sehr sehr viel erlebt.

Italienerinnen, Spanierinnen, Griechinnen, Marokkanerinnen, Brasilianerinnen - einfach alles was ich sonst so als Partnerin hatte war, durch die Bank besser. In Deutschland gehe ich eigentlich kaum noch aus, weil es sowieso nur in einem riesigen Ärger über hiesige Frauen endet. Ich beichte, dass ich kotzen könnte, wenn ich daran denke, einmal eine Deutsche Frau heiraten zu müssen und allen deutschen Männern dringend rate, sich im eigenen Interesse mal eine Südländerin anzulachen.

Beichthaus.com Beichte #00030112 vom 21.07.2012 um 20:27:58 Uhr (77 Kommentare).

Gebeichtet von dybydy
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Bauschutt auf Vaters Mercedes

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Vandalismus Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Auto & Co.

Ich (m/21) war damals 16 Jahre alt. Wir hatten Praktikumszeit in der Schule. Mein Erzfeind hatte bei einer Baufirma Praktikum gemacht, die gerade unser Haus sanierte. Unsere Garagen sind auf Kellerebene. Jedenfalls stand damals der brandneue Mercedes meines Vaters vor den besagten Garagen. Eines Nachmittags als niemand da war, habe ich einen Haufen Bauschutt vom Dachgeschoss aus dem Fenster geschmissen. Der Schutt ist auf der Frontscheibe des Autos gelandet und hat einen großen Schaden angerichtet. Ich möchte beichten, dass ich damals alles auf meinen Erzfeind geschoben habe und er mächtig Ärger bekommen hat. Seine Eltern zwangen ihn jeden einzelnen Cent abzuarbeiten. Ich fand es tierisch lustig, nur jetzt wird mir langsam klar, dass es ziemlich fies und unreif war.

Beichthaus.com Beichte #00030110 vom 20.07.2012 um 15:43:01 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Mein Kollege mit den Schmierfingern

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Hass Eitelkeit Unreinlichkeit Kollegen Arbeit

Hiermit möchte ich beichten, dass ich (w/27) meinen Arbeitskollegen bis auf den Tod hasse. Diese Tatsache kommt nicht von ungefähr. Man muss dazu sagen, dass wir für ein Bauunternehmen arbeiten und nur zu zweit im Büro tätig sind. Der Geschäftsführer kommt nur ganz selten vorbei. Der Kollege ist Single, etwa 50 Jahre alt und kommt ursprünglich aus dem Irak. Er hält absolut nichts von Körperpflege, spricht kein perfektes Deutsch (will mich aber im Gegenzug verbessern, obwohl ich im Abi den Leistungskurs in Deutsch mit Klasse gemeistert habe) und stellt sich als hyper intellektueller, weltoffener und gut aussehender Mann hin. Ich ekele mich so vor Ihm, dass ich jedes Mal Ausschlag kriege, wenn er in meine Nähe kommt. Er raucht wie ein Schlot und nimmt absolut keine Rücksicht auf mich als Nichtraucherin, dabei ist das rauchen in geschlossenen Räumen im Arbeitsraum verboten. Er muss bei einer Körpergröße von 1,65 m Komplexe haben, aus diesem Grund behandelt er mich wie eine Praktikantin, dabei bin ich mehr als ein Jahr dabei und übernehme die Buchhaltung. Mehrmals hat er versucht sich an mich ranzumachen und ich habe ihn fast auf den Boden geworfen aus Angst er würde noch näher kommen. Und ihm gesagt, ich würde das den Behörden melden, da sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz strafbar ist. Sein Blick war steinhart und endlich hatte ich was gegen ihn in der Hand. Wir arbeiten auf Glastischen und sein Tisch ist immer total versifft und klebrig von seinen fettigen, ungewaschenen Fingern und voller Asche von der Raucherei, dass ich es vermeide, in die Nähe seines Tisches zu kommen. Falls er an meinen kommt, muss ich immer seinen tagelang eingezogenen Schweiß- und Mundgeruch einatmen und muss jedes Mal fast kotzen. Danach desinfiziere ich immer meinen Tisch, falls er was angefasst hat. Er wäscht sich manchmal wochenlang nicht, was man an seinen Haaren sehen kann und wenn er auf die Toilette geht, hinterlässt er immer einen Haufen von abgefallenen Scham- und Körperhaaren, sodass ich immer bei der Firma nebenan auf Toilette gehe und sage, unser Klo ist kaputt. Ich habe nicht gewusst, dass ein Mensch so stinken kann, bis ich ihn kennen gelernt habe. Mich wundert es heute nicht mehr, warum er alleine ist und keinen Partner hat. Bei einem Gehalt von 3.000 Euro netto ohne auch nur jegliche Ausgaben (weil die Firma Dienstwagen und Handy übernimmt) ist er immer noch so geizig, dass er nicht einmal Kaffee fürs Büro kaufen kann. Immer muss ich es kaufen. Ich hole mir aber meinen Kaffee jetzt immer unterwegs, weil ich einen Vollpfosten wie ihn nicht finanzieren möchte und wenn ich im Büro ankomme, fragt er mich tatsächlich, wo sein Kaffee ist und ich antworte dann immer, dass er welchen hätte, wenn er sich welchen kaufen würde. Es reicht mir.

Ich habe ihm damals schon oft Abführmittel in den Kaffee getan, dass er auf Toilette immer eine stundenlange Sitzung hatte und seine Termine verschieben musste, das hat mir gut getan! Außerdem habe ich Rubiment-Öl auf die Klobrille geschmiert (das Zeug wird für Rheumaerkrankungen verwendet und darf auf keinen Fall auf die Schleimhäute kommen, weil es abgöttisch brennt und heiß wird). Ich wusste, dass er sich mit seinen ungewaschenen Fingern nach dem Toilettengang erst am Arsch und dann im Gesicht kratzen würde und dann hatte er den Salat. Ach ja, Wasser verstärkt den Effekt! Er hatte wochenlang, roten Ausschlag im Gesicht als hätte er die Pocken! Es tut mir Leid, dass ich solchen Hass in mir trage, aber er hat es nicht anders verdient. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00030108 vom 20.07.2012 um 09:18:16 Uhr (29 Kommentare).

Gebeichtet von Blümchen28
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