Wenn aus Feindschaft Liebe wird

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Zwietracht Liebe Feinde

Ich (w/22) habe letztens auf einer Party mit meinem Erzfeind rumgemacht. Wir kennen und hassen uns seit der ersten Klasse. Es waren zunächst Kleinigkeiten, weswegen wir immer aneinander geraten sind. Irgendwann schubste er mich allerdings nach einem Streit, (in dem ich ihm sein Hausaufgabenheft an den Kopf gepfeffert habe) ein paar Treppenstufen runter und flog dadurch fast von der Schule. Seit dem waren wir wirklich Feinde. Wir waren bis zur 8. Klasse auf einer Schule und sahen uns auch in den darauffolgenden Jahren durch gemeinsame Freunde immer circa drei Mal im Jahr wieder. Wir warfen uns stets böse Blicke zu und noch letztes Jahr, zofften wir uns wieder heftig auf einer Geburtstagsfeier. Ich habe ihm sein Getränk ins Gesicht geschüttet.

Letzte Woche hatte diese gemeinsame Freundin wieder Geburtstag und hat erneut daheim gefeiert. Er maulte mich schon bei der Begrüßung an. Ich ignorierte ihn den ganzen Abend, bis ich plötzlich sah, wie er seinen Gameboy Nintendo DS auspackte und sich raus auf die Terrasse setzte. Da ich schon gut angetrunken war, bin ich ihm lachend nachgelaufen und habe ihn gefragt, ob das sein Ernst sei, nun allein auf der Terrasse zu zocken. Er erklärte mir, dass drinnen schon alle am rumtorkeln waren und ihm die Musik gerade auf den Geist geht. Auch er hatte schon ziemlich viel getrunken, konnte aber noch klar reden. Erst unterhielten wir uns zwei Stunden über die Super Mario Spiele und dann aus irgendeinem Grund über Haustiere. Irgendwann haben wir uns einfach geküsst. Heute schrieb er mir, ob wir mal ins Kino wollen oder einen Kaffee trinken. Ich verstehe das alles nicht. Wir haben uns nicht mal ausgesprochen. Aber ich hasse ihn nicht mehr. Sind wir nun keine Feinde mehr? Ob mehr daraus werden kann? Ich weiß es nicht. Irgendwie schäme ich mich total und bin unglaublich verwirrt.

Beichthaus.com Beichte #00041284 vom 20.05.2018 um 23:14:20 Uhr (17 Kommentare).

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Meine wilden Jahren sind vorbei

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Drogen Maßlosigkeit Liebe Hanau

Ich (w/24) möchte hiermit beichten, dass ich meinen zukünftigen Mann (30) bei einem Dreier und Drogen näher kennengelernt habe. Zu dem Zeitpunkt war ich in einer schwierigen Phase und hatte massive Probleme mit mir selbst. Kein Job, keine Wohnung. Meine Eltern hatten mich rausgeschmissen. Ich wusste nicht wohin und zu dem Zeitpunkt war mir auch einfach alles egal. Ich hing bei miesen Typen rum in verlotterten Wohnungen und hatte durchgehend was zum konsumieren vor der Nase. Dadurch war ich so konfus unterwegs das ich mich im Nachhinein für manches Verhalten von mir zu dem Zeitpunkt schäme. Nicht für alles aber für manches. Meinen Freund lernte ich durch einen Kollegen kennen. Wir haben beide unheimlich gerne Sex und die Sexualität zwischen uns stimmt einfach. Um es kurz zu machen: Wir haben beschlossen es miteinander zu versuchen. Wir haben zwar auch am Anfang miteinander konsumiert, uns dann aber dermaßen gestritten, dass es nicht mehr in Frage kam. Ich bin in seine Ein-Zimmerwohnung unter gekommen, habe Bewerbungen rausgeschickt, wurde dann auch genommen. Bin wieder arbeiten gegangen.

Wir haben uns dann gemeinsam eine eigene Wohnung gesucht. Er hatte zu dem Zeitpunkt keinen Job, was mich aber nicht gestört hat. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich zu dem Zeitpunkt haben wollte, als ich mich selbst am wenigsten leiden konnte. Zusammen haben wir inzwischen einen gesunden Sohn. Ich hatte ja schon vorher aufgehört zu konsumieren und als ich es erfahren habe. Ich bin unendlich dankbar für meine kleine Familie. Dankbar für meinen Freund, für dieses ganz normale langweilige Leben.

Ich möchte hiermit also beichten, das ich 4 Jahre lang mich ausgelebt habe. Sex, Drugs and Rock n Roll hatte. Aber jetzt bin ich ganz froh weg zu sein. Am Ende waren echt schlechte Menschen darunter. Hätte ich meinen Freund nicht getroffen, hätte es mit mir auch böse enden können. Leid tut es mir für die Menschen denen ich in meinem Egoismus der Selbstentfaltung ;zu dem Zeitpunkt weh getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00041269 vom 15.05.2018 um 18:47:31 Uhr in Hanau (21 Kommentare).

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Eine tolle Tanzpartnerin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe

Ich bin seit einer Weile Single und habe durch meine langen Arbeitszeiten zwar viele, aber eher oberflächliche Freundschaften. Öfter habe ich die Abende allein verbracht. Um endlich einmal wieder aktiv sein zu können, neue Menschen kennenzulernen und auch Motivation zu bekommen, wieder sportlich aktiver zu werden, habe ich mich dazu entschlossen wieder klassisch zu tanzen, was ich schon sehr lange vorhatte. Mithilfe der Tanzschule habe ich auch sehr schnell eine liebe Tanzpartnerin gefunden und mich total darauf gefreut, wieder etwas so Schönes zu machen. Leider habe ich es natürlich geschafft mich bereits nach einer Woche über beide Ohren in meine Tanzpartnerin zu verlieben, obwohl ich wusste, dass sie einen festen Partner hat.

Ich beichte, dass ich dennoch nicht vorhabe das Ganze zu beenden, mich somit selbst kasteie und offenbar mit 30 Jahren trotz aller Erfahrung noch nicht in der Lage bin, eine so hübsche, intelligente und gebildete Frau im Arm zu halten, ohne dass ich sie nach fünf Minuten ungefähr heiraten und drei Kinder mit ihr möchte. Ich ärgere mich außerdem maßlos darüber, dass ich mich immer in Frauen verliebe, die unerreichbar sind. Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker und ende irgendwann vermutlich als frustrierter und verbitterter alter Mann.

Beichthaus.com Beichte #00041165 vom 10.04.2018 um 00:20:35 Uhr (17 Kommentare).

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Ich liebe meine Toilette

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Dummheit Peinlichkeit Liebe Karlsruhe

Ich (m/31) empfinde große Freude über saubere Toiletten und eine dazu passende Umgebung. Ich vermeide öffentliche Toiletten wann immer es geht. Auch auf der Arbeit gehe ich ungern zur Toilette. Die sind zwar sauber, aber es können jederzeit andere Personen in den Raum kommen, was mich dann wiederum stört. Ich möchte gerne die Zeit auf der Toilette genießen, egal ob bei einem großen oder kleinen Geschäft. Auch wenn es nur wenige Minuten sind. Ich hasse Schmutz, Uringestank und Störungen durch andere Leute, wenn ich mich gerade erleichtere.

In meinem eigenen Badezimmer spielt das alles natürlich keine Rolle, weshalb ich meine Toilette dort regelrecht vergöttere. Dort ist es warm, ruhig, sauber, niemand stört mich und ich habe alle Zeit der Welt. Bis hierhin kann wohl jeder meine Ausführungen nachvollziehen oder findet sich selbst darin wieder. Nun gehe ich jedoch noch einige Schritte weiter. Ich mag meine Toilette so sehr, dass ich sie sehr gut pflege und sie regelmäßig liebevoll putze. Inzwischen habe ich dem Spülkasten und auch dem frisch geputzten Klodeckel schon Küsse gegeben. Ebenso streiche ich mit meinen Händen zärtlich über die Ecken und Kanten des Spülkastens und der eigentlichen Toilette. Manchmal knie ich dazu auf dem Boden und streichele dann einige Minuten lang meine Toilette. Gelegentlich habe ich auch schon mit ihr gesprochen und ihr gesagt, wie sehr ich sie mag.

Ich weiß, wie schwachsinnig diese Handlung ist, aber ich kann nicht anders. Auch habe ich mich schon von ihr verabschiedet, wenn ich zur Arbeit gehe und sie begrüßt, wenn ich zurückkomme. Vielleicht habe ich mit meiner Toilette eine Art Objektfetisch. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zuviel alleine bin und daher auf solche Gedanken komme. Da meine Toilette immer für mich da ist, habe ich auch eine entsprechende Bindung zu ihr aufgebaut. Trotzdem finde ich mein Verhalten komisch. Ich hoffe, dass ihr mir mein schwachsinniges Handeln vergeben könnt.

Beichthaus.com Beichte #00041148 vom 06.04.2018 um 20:13:00 Uhr in Karlsruhe (12 Kommentare).

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“Beichte

Vernarrt in meinen Mann

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Begehrlichkeit Manie Liebe

Ich vermisse meinen Partner jedes Mal, wenn wir mehr als sieben Stunden getrennt sind und ich mich nicht zum Beispiel durch Arbeit, Freunde, Sport oder Hobbys ablenken kann. Das geht so weit, dass ich häufig aufs Handy sehe um nachzuschauen, ob er mir eine Nachricht geschrieben hat und dass ich mich zurückhalten muss, um ihn nicht anzurufen.

Versteht mich richtig: Ich bin nicht eifersüchtig. Er ist nur einfach ein Goldstück von Mann, liebevoll, zärtlich, er kann gut zuhören und ist, wenn wir intim werden, eine Granate. Wir unterstützen uns gegenseitig, haben schon einiges miteinander erlebt und ich bin wirklich glücklich, so einen Mann an meiner Seite zu haben. Ich habe ihn einfach verdammt gerne um mich und ich bin ausgeglichener, wenn wir nur im selben Raum sind. Er weiß, dass ich ihn liebe und ihn vermisse. Aber ich vermute, wenn er wüsste wie vernarrt ich in ihn bin, würde er das bedenklich finden.

Beichthaus.com Beichte #00041066 vom 10.03.2018 um 23:45:47 Uhr (28 Kommentare).

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