Nach 20 Jahren immer noch hörig meiner Ex

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Liebe Selbstsucht Neurosen Zürich

Ich beichte, dass ich nach 20 Jahre immer noch an meine "Ex" denke. Sie ist objektiv nichts besonderes, aber ich war unsterblich in sie verliebt. Na ja, sie liess mich für einen Anwaltssohn hängen (waren lange Kollegen an der Uni, aber nur kurz zusammen). Ich brauchte 3 Jahre um mich mental auf eine andere Partnerinnen einzulassen und bin in einer festen Beziehung. Ich schaue sporadisch im Interenet ob es neue Bilder von meiner Ex gibt und w*chse. Da es nur wenig gibt von ihr, schaue ich alternativ die Bilder ihrer Schwester die ihr sehr stark ähnelt an. Ich male mich in der Fantasie dann aus, dass sie mich doch mag und wir wieder zusammen sind. Ich hatte danach attraktivere Partnerinnen und die nicht so toxisch drauf waren. Keine Ahnung warum an diese Frau hänge. Ich gebe zu, dass ich gestandener Mann, mit allen Wasser gewaschen, beruflich und privat vieles erreicht und mich sonst von niemand reinreden lasse: Ich würde springen, falls ich sie begegnen würde und sie mich in ihrer Nähe liesse, wie ein höriger Schosshund, egal wie toxisch sie wäre. Einfach um ihre Präsenz zu spüren. Wie kann ich nur so doof sein.

Beichthaus.com Beichte #00042324 vom 18.07.2022 um 15:36:26 Uhr in Zürich (0 Kommentare).

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Verheiratet seit Jahren ohne jede Liebe

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Fake Lügen Liebe Daheim

Ich (w) bin seit fünf Jahren verheiratet. Mein Geheimnis ist brutal einfach. Ich liebe meinen Mann nicht. Ich bin gerne mit ihm zusammen. Doch echte Liebe fehlt komplett. Ich war lange allein. Deshalb habe ich ihn vielleicht geheiratet. Ich wollte zeigen dass ich auch jemanden habe. Dass ich ein normales Leben führe. Für ihn bin ich sein Ein und Alles. Ich kann es nicht zurückgeben. Der Sex mit ihm macht mich nicht glücklich. Ich sehne mich immer stärker nach wahrer Liebe. Ich denke oft an andere Männer. Doch ich könnte ihn nicht betrügen. Manchmal wünsche ich mir er würde mich betrügen. Dann könnte ich ihn verlassen. Ohne mich für meine leeren Gefühle rechtfertigen zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00042320 vom 03.07.2022 um 11:53:49 Uhr in Daheim (0 Kommentare).

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Ich brauche Erniedrigung und kann nicht aufhören

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Begehrlichkeit Sucht Liebe Hamburg

Meine Pornografiesucht zerstört gerade meine Beziehung. Ich habe eine wunderschöne Freundin und wir führen eigentlich eine tolle Partnerschaft. Trotzdem reicht mir das nicht. Ich schaue seit meinen jungen Teenagerjahren fast täglich Pornos. Meine Sexualität hat sich komplett daran angepasst. Ich stehe auf alles außer Blümchensex. Das reicht von Orgasmuskontrolle über Würgen und Schläge bis hin zu Analsex. Ich will in Swingerclubs gehen. Ich will für Sex bezahlen. Ich will Sex mit Transsexuellen haben. Ich will eine eigene Sissy. Ich will es draußen am Strand treiben. Vor allem will ich Kontrolle über den anderen ausüben. Ich will ihn durch Erniedrigungen meine Überlegenheit spüren lassen. Meine Freundin wünscht sich nur sanften Blümchensex. Viel Streicheln und langes Küssen als Vorspiel. Das finde ich teilweise schön. Doch ich halte meine Erektion nicht lange genug. Das liegt an den ständigen Pornos. Mir fehlt einfach etwas. Ich werde immer unausgeglichener. Deshalb hatte ich schon zwei kleinere Nervenzusammenbrüche. Ich greife dadurch ihr Selbstvertrauen an. Sie fühlt sich ungenügend. Das will ich nicht. Aber ich kann meine eigenen Wünsche nicht ewig runterschlucken. Meine Begierde ihr gegenüber bekommt ständig einen Dämpfer. Sie sagt, ich würde ihr nicht verraten, worauf ich stehe. Wenn ich es ihr sage, lehnt sie alles ab. Leggings im Alltag findet sie nicht geil. Choker und weitere Piercings will sie nicht. Auf meine Frage, was sie ausprobieren möchte, fällt ihr nichts ein. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich gucke andauernd auf andere Frauen. Ich kann meine Hände nicht von mir lassen. Ich schaue weiter Pornos. Ich denke schon darüber nach, mir woanders zu holen, was ich brauche. Oder die Beziehung zu beenden. Obwohl ich sie wirklich liebe.

Beichthaus.com Beichte #00042300 vom 08.02.2022 um 17:12:30 Uhr in Hamburg (0 Kommentare).

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Template from my dreams

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Liebe Feigheit

Ich (w/30) beichte, dass ich seit zwölf Jahren einen Mann nicht vergessen kann, den ich damals in England kennengelernt habe, und dass meine krankhafte Menschenscheu mir bis heute jede Chance kaputt macht. Ich folge ihm nur still auf Social Media, rede mir jeden Tag ein, dass ich ihn gar nicht richtig kenne, dass ich nur eine Fantasie vergöttere, die ich selbst in meinem Kopf gebaut habe, und dass er wahrscheinlich längst eine andere hat – und trotzdem fühlt es sich an, als wäre er die Liebe meines Lebens und ich hätte damals alles durch meine verdammte Zurückhaltung zerstört. Jetzt hat er ein neues Bild hochgeladen, eine Zeichnung einer Frau, die haargenau wie ich aussieht, mit dem Titel „Template from my dreams“. Meine eigene Familie hat das Bild gesehen und war sich sicher, dass ich mich habe zeichnen lassen, so frappierend ist die Ähnlichkeit. Das wäre der perfekte Moment, ihm endlich zu schreiben, einfach „looks like me“ darunter zu setzen oder ihn anzusprechen, aber ich schaffe es nicht. Ich habe sogar mein Profilbild gegen ein Foto ausgetauscht, auf dem ich der Zeichnung zum Verwechseln ähnlich sehe, dieselbe Pose, dasselbe Lächeln – und trotzdem bringe ich nicht mal diesen winzigen Kommentar zustande. Stattdessen sitze ich hier, starre auf den Bildschirm und hasse mich dafür, dass ich so ein wahnsinniger Feigling bin, der sich selbst im Weg steht und das eigene Glück mit beiden Händen wegwirft. Es ist lächerlich und gleichzeitig so verdammt schmerzhaft. Ich bitte um Verzeihung und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00042222 vom 13.04.2021 um 12:04:18 Uhr (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Gefühl sagte mir etwas anderes.

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Ehebruch Begehrlichkeit Liebe Stuttgart

Ich (m, Mitte 40) bin seit über 20 Jahren verheiratet. Nach der langen Zeit ist der Sex, wie so oft, einfach nicht mehr so spannend. Dazu ist meine Frau recht konservativ und hat keine ausgeprägte Libido. Das führte, trotz vieler Gespräche in der langen Zeit dazu, dass ich irgendwann begann, fremdzugehen. Anfangs mal hier, mal da auf Tagungen oder anderen Gelegenheiten, meist nur einmalig. Schnell aber fand ich eine Affäre besser, weil man sich einfach kennenlernt und besser aufeinander eingehen kann, was dem Sex guttut. Vor 2,5 Jahren dann flirtete ich mit meiner Friseurin. Sie ist 14 Jahre jünger als ich, und so knisterte es zwar irgendwie, aber ich hätte nie gedacht, dass von ihrer Seite ein reales Interesse bestehen könnte. Sie ist schlank, hübsch und witzig, ich untersetzt und eben 14 Jahre älter. Trotzdem fragte ich sie, ob sie mir nicht nach Feierabend die Haare im Büro schneiden könnte, was sie zu meiner Freude und Überraschung bejahte. Auch die Einladung auf ein Feierabendbier bei mir im Büro lehnte sie nicht ab. So saß sie bei mir, wir redeten und flirteten, und ich versuchte mein Glück, indem ich im Vorbeigehen ihren Hals küsste und mangels Gegenwehr dann auch den Mund. Und so gab eines das andere und es begann eine wilde Affäre. Wir konnten uns sowohl bei mir im Büro als auch manchmal bei ihr treffen, wenn ihr Mann nicht da war. Der Sex war nicht nur unglaublich, er wurde sogar immer besser. Und es ist bis heute der beste Sex, den ich je in meinem Leben hatte. Wir passten einfach zusammen, unsere Vorlieben, die wir oft auch erst miteinander erforschten, deckten sich einfach komplett. Sie war mein Fleisch gewordener Traum im Bett.

Natürlich kamen auch Gefühle auf. Ich bin da sehr pragmatisch und unterscheide zwischen Verliebtheit und Liebe. Das sind in meinen Augen einfach zwei Paar Stiefel. Verliebtheit geht vorbei und wird vom Alltag überschattet. Einen Alltag den man in einer Affäre natürlich nicht wie im realen Leben hat. Wir redeten auch darüber, und wir gestanden uns beiden die Verliebtheit ein. Wie das so ist, wenn man verliebt ist, begannen wir beide mehr oder weniger bewusst, an unseren Ehen zu zweifeln. Ich zog deshalb immer wieder die Bremse und verwies auf den Unterschied zu Liebe und die Vergänglichkeit der Verliebtheit. Da müsse man erstmal ein halbes oder ein Jahr abwarten. Trotzdem muss ich wohl Signale gesendet haben die bei ihr große Hoffnung erzeugte, dass ich irgendwann meine Frau für sie verlassen würde. Und tatsächlich kam mir der Gedanke auch ein paar mal. Ich überlegte dann, wie es wohl mit ihr wäre. Dann kam ein Tag, an dem wir nach dem Sex wie üblich Zusammenlagen und redeten. Dabei kam irgendwie das Thema Kinder auf und ich sagte, dass ich froh sei, dass meine mittlerweile alt genug seien und ich nicht wieder von vorne anfangen würde. Das traf sie sehr hart, denn offensichtlich hatte sie sich eine Zukunft mit mir und Kindern mit mir ausgemalt. Sie begann zu weinen, ohne genau zu sagen warum. Es war aber klar was der Grund war.

Ab diesem Zeitpunkt war so einiges nicht mehr gut bei uns. Es gab verschiedene Dinge die passierten, die mir fast schon Angst machten. So sagte sie zwar, sie käme damit klar, aber mein Gefühl sagte mir etwas anderes. Das Thema durfte nicht einmal angeschnitten werden und sie war sofort völlig down. Sie fixierte sich trotzdem immer mehr auf mich. Trafen wir uns, war für sie die Welt in Ordnung. Klappte es zeitlich nicht, brach die Welt zusammen. Das führte dann wieder zu Streitereien, Gezicke und Treffen, bei denen wir zwar Sex hatten (der trotzdem einfach unfassbar geil war), aber immer eine ungute Stimmung in der Luft lag. Ich versuchte dann die Affäre zu beenden, weil ihre Fixierung auf mich ungesund wurde. Ich merkte wie es sie fertig machte, und das wollte ich nicht, denn insgeheim waren meine Gefühle einfach mehr als ich ihr zeigen wollte und konnte ohne sie noch mehr in falsche Hoffnungen zu treiben. Diese erste Trennung hielt aber nicht lange, denn der Sex mit ihr und auch sie als Mensch fehlten mir schnell.
So kam es nach wenigen Wochen zum nächsten Anlauf. Die Fronten schienen geklärt, es schien klar zu sein, dass es nur um den Sex geht. Aber ich meinte schnell zu merken, dass bei ihr trotzdem immer noch so viel mehr an Hoffnung da war, was immer mitschwang. Dieser Druck und die Angst sie damit in eine dauerhafte Verzweiflung zu stürzen arbeitete die ganze Zeit in meinem Kopf. Ich wollte ihr nie weh tun und konnte es nicht sehen, wie ihr Gemütszustand doch total davon abhängig war, wie wir schrieben oder redeten, oder ob wir uns sehen konnten oder nicht.
So kam ich irgendwann dazu für mich zu entscheiden, dass es besser ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Das scheint egoistisch, aber ich hatte einfach das Gefühl, dass es für sie besser ist.
Für sie war es hart, denn ich brach den Kontakt völlig ab. Sie quittierte das mit Wut, mit Beschimpfungen, mit Drohungen. Aber ich blieb hart, ich wollte es ihr zuliebe durchziehen. Spätere vorsichtige Versuche von ihr sich wieder anzunähern ließ ich ebenfalls unbeantwortet.
Was sie nicht weiß ist, dass es mir nicht nur damals unfassbar schwerfiel, das zu tun. Sie fehlte mir und fehlt mir bis heute sehr. Nicht nur dieser unfassbare, unglaubliche und unbeschreibliche Sex. Auch das Schreiben oder die Zeit nach dem Sex, Arm in Arm redend und kuschelnd. Sie fehlt mir als Mensch und hat eine Lücke in meinem Leben hinterlassen, die so niemand füllen kann. Ich kann ihr nicht geben, was sie braucht und will, und obwohl ich oft bezweifle, ob meine Entscheidung richtig war, hoffe ich doch immer, dass es gut war und sie gelernt hat, dass ihr Leben nicht von einem einzigen Menschen abhängen sollte. Aber trotzdem: sie fehlt mir sehr!

Beichthaus.com Beichte #00042093 vom 27.05.2020 um 09:24:16 Uhr in Stuttgart (0 Kommentare).

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