Pinkel-Rhythmus

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Dummheit Peinlichkeit Kollegen Arbeit Bad Heilbrunn

Pinkel-Rhythmus
Ich (m/23) arbeite in einem großen Unternehmen mit über 700 Mitarbeiter am Standort. Wir arbeiten in Großraumbüros wo ich nicht alle Leute kenne. Es gibt einen Kerl (circa 40) den niemand so richtig mag, ich weiß eigentlich nicht warum, aber keiner mag ihn. Ich kann ihn von meinem Platz aus sehen. Ich täusche nun seit 4 Monaten den gleichen Pinkel-Rhythmus vor wie er. Immer wenn er aufs Klo zum Pinkeln geht, gehe ich auch. Einfach nur weil er sich darüber freut, er lacht dann jedesmal und findet das unheimlich lustig und amüsiert sich prächtig. Teilweise trinke ich sehr viel, nur das ich auch wirklich pinkeln muss. Oder ich verkneif es mir so lange, bis er endlich geht. Er trinkt ebenfalls viel. Ich mache das nur für ihn, weil ihn keiner mag und er mir echt Leid tut. Ich opfere für ihn meinen normalen Klo-Ryhtmus, nur um ihn täglich, mehrmals eine kleine Freude zu machen. Das ist keine schlimme Beichte, aber ich könnte das nie jemanden erzählen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029867 vom 16.03.2012 um 14:37:45 Uhr in 83670 Bad Heilbrunn (Badstraße) (33 Kommentare).

Gebeichtet von GoldenBoy
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Krankheit hat mein Leben versaut

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Hass Neid Zorn Wollust Gesundheit Stuttgart

Ich (m/28) und hatte noch nie Sex. Ich fühle mich unglaublich unfähig. Mit 22 hatte ich mehrmals die Möglichkeit, aber dann riss mich eine Erkrankung mehrere Jahre komplett aus dem Leben. Die ersten 20 Jahre meines Lebens war ich sehr fett und völlig unsportlich. Dann hatte ich erfolgreich sehr viel abgenommen. Ich war immer vollständig abhängig von anderen und hatte nie die Chance bzw. war in der Lage, auf eigenen Beinen zu stehen.
Seit ich 27 bin versuche ich mit allen Mitteln meinen Körper wieder zu richten um doch noch wenigstens einmal das Vergnügen zu haben - aber die Chancen stehen schlecht. Aufgrund jahrelanger katastrophaler Ernährung, Psycho-Medikamenten, ungewollten Reha-Schulungen und der Unfähigkeit sich in jungen Jahren freizukämpfen ist mein Körper nun mit nicht mal 30 ein Wrack. Ich muss teilweise 10-15 mal pro Nacht aufs WC. Eine Freundin ist aufgrund alleine dieser gesundheitlichen Einschränkung völlig unmöglich. Hinzu kommt noch meine totale Unerfahrenheit. Ich hatte noch nie eine Beziehung. Ich habe einmal jemandem davon erzählt, dass ich noch Jungfrau bin und diese Person hat mich nicht ausgelacht, sondern mir einfach nicht geglaubt; so außerhalb der Realität war das für sie.


Als ich vor ein paar Wochen den Amokläufer aus Norwegen gesehen habe, konnte ich den Mann verstehen. Ich bin wahrscheinlich einer der wenigen, die sich in so etwas reinfühlen können, denn der Kerl hatte sein leben lang auch keinen Sex. Wofür lebt man da eigentlich? Vor ein paar Monaten ist dann der ganze Frust in mir implodiert. Mein ganzes Gefühlsleben ist kalt und die Liebe die ich früher hatte ist tot. Seitdem habe ich nur noch einen Hass auf alles und jeden. Ich verstecke das unter einer freundlichen Maske. Aber wenn es nach mir geht, hätte ich kein Problem damit Menschen von der Brücke in den Abgrund springen zu lassen und dabei genauso zufrieden und glücklich zu lächeln wie dieser Norweger. Wenn man jahrelang Probleme im Urogenital-System hat die sich anfühlen als ob alle 30minuten einer einem in die Eier tritt sieht man die Welt irgendwann ganz anders. Das schmerzt innerlich so massiv wenn jeder um einen rumhurt und du selbst stehst einfach nur wie ein Depp an der Seitenlinie. Meiner neuen Mitbewohnerin die regelmäßig mit Ihrem Freund rummacht hab ich erst mal Ihren USB-Stick mit sensiblen Daten weggeschmissen und dann Ihr Notebook mit einem Neodynm-Magneten behandelt. Sie kann nicht wissen das ich das war da ich mir diskret einen Zweitschlüssel zugelegt habe. Der alten Mitbewohnerin zahl ich einfach die Nebenkostenabrechnung nicht. Ich klaue regelmäßig in Supermärkten und anderen Geschäften irgendwelches zeug weil es mir den kick gibt. Heute im Schwimmbad hatte einer seinen Chip liegen lassen, den hab ich einfach eingesteckt obwohl ich genau wusste das ich nichts davon habe und das es für die Person dann richtig teuer wird. Ich habe noch eine Reihe Versandhaus-Betrügereien abgezogen und mir ein iPhone geklaut. Ich bin nicht unbedingt stolz drauf. Ich habe nur so einen gottverdammten Hass das ich so unglaublich ungefickt bin, keinerlei Hoffnung in Sicht ist und die "besten" Jahre meines Lebens vorbei sind ohne das ich auch nur irgendetwas schönes erlebt hätte an das ich mich zurück erinnern könnte.

Beichthaus.com Beichte #00029463 vom 23.10.2011 um 15:31:40 Uhr in Stuttgart (57 Kommentare).

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“Beichte

Aggressives Fahrverhalten

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Dummheit Waghalsigkeit Hochmut Auto & Co. Bad Hersfeld

Letztens war ich mit meinem Auto (200 PS ) unterwegs in der Stadt.
Ich bin eigentlich ein sehr ausgeglichener Fahrer und drängele nie und lasse mich auch nicht leicht von anderen provozieren. Am besagten Tag jedoch fuhr ich innerorts mit vorgeschriebenen 50 km/h durch die Stadt, ich bemerkte hinter mir ein, für eine gewisse Gruppe typisches Auto, mit zwei Insassen im Unterhemd, Goldkette, Sonnenbrille, welches mir immer wieder richtig dicht auffuhr. Durch einen leichten Druck auf die Bremse konnte ich besagte Herren auch zwischenzeitlich wieder auf Abstand bringen.
An einer roten Ampel jedoch fuhren besagte Herren mir so dicht auf, sodass ich die Scheinwerfer ihres Autos nicht mehr sehen konnte. Da ihr Auto jedoch etwa halb so viel Leistung wie mein Auto hatte, schaltete ich in den Sportgang und ließ sie an der Ampel stehen. Dadurch fühlten sich besagte Herren offensichtlich provoziert, woraufhin sie wirklich alles gegeben haben, um mich einzuholen.
Jedoch ließ ich mich von ihren Versuchen, mich im Ort zu überholen und mich zum Schnellerfahren zu bewegen, nicht verleiten, meinen auf Tempo 49 gestellten Tempomat zu deaktivieren, geschweige denn mich aus der Ruhe bringen zu lassen. Kurz vorm Ortsausgang sah ich dann, dass sie erneut versuchen wollten mich zu überholen.
Da ich dies jedoch geahnt habe, hatte ich schon den Sportgang eingelegt und ließ sie ohne zu zögern weit hinter mir.
Auch wenn die Entfernung zum nächsten Ort nicht wirklich groß ist, hatte ich mir einen beachtlichen Abstand zu besagten Herren ergattert. Doch sie ließen sich davon nicht unterkriegen und holten das letzte Bisschen aus ihre Wagen heraus, um vermutlich vorm und im Ort wieder aufzuholen. Direkt hinter dem Ortsschild bremste ich runter auf 50 und fuhr durch den mir bekannten fest installierten Blitzer. Besagte Herren fuhren in ihrer Rage mit deutlich mehr als 100 km/h in den Ort und ich konnte im Rückspiegel das rote Blitzlicht und das entgleisen ihrer Gesichtszüge erkennen. Mein nettes Winken aus dem Fenster nahmen sie wohl gerade noch zur Kenntnis als sie auf einmal nur noch mit Schrittgeschwindigkeit weiter fuhren und aus meinem Sichtfeld verschwanden.

Nun zu meiner Beichte: Ich habe mich von dem aggressiven und belästigenden Fahrverhalten der beiden dazu bringen lassen, meine Prinzipien für ein paar Minuten zu vergessen, dafür bitte ich um Absolution.
Jedoch muss ich abschließend sagen: Wenn sie nicht den Blitzer demoliert haben, läuft der Fahrer wohl noch länger zu Fuß.

Beichthaus.com Beichte #00029298 vom 22.08.2011 um 00:38:04 Uhr in Bad Hersfeld (41 Kommentare).

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Wenn der Zensus Mann zweimal klingelt

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Hass Zorn Unreinlichkeit WG Studentenleben Köln

Ich (w) beichte, dass ich im Bezug auf meine Mitbewohner sehr rücksichtslos geworden bin. Gestern Nacht habe ich bis halb zwei meine Lieblings-Dance-Mix-CD mit voller Lautstärke gehört. Ich weiß, dass ich das auch über Kopfhörer hätte hören können, aber jeden morgen werde ich geweckt, weil meine Mitbewohnerin es nicht schafft, eine Tür mit der Klinke zu schließen. Stattdessen wird die Tür jedes Mal mit voller Kraft ins Schloss gehauen. Mein Mitbewohner kifft den ganzen Tag, was mir persönlich egal ist, wenn der ganze Mist nicht in meine frisch gewaschene Wäsche ziehen würde. Und wenn er wenigstens nicht high gewesen wäre, als der Zensus-Mann da war. Außerdem bin ich vor zwei Monaten gezwungener Maßen hier eingezogen. Die Wohnung wurde mir vom Studentenwerk zugeteilt, ich hatte kein Mitspracherecht und musste das Zimmer nehmen. Und es war so dreckig, das glaubt einem niemand. Vor allem Küche und Bad sahen ganz übel aus. Ich bereue, dass ich so rücksichtslos und abgestumpft geworden bin, weil sich das ja auch auf andere Bereiche des Lebens überträgt. Das tut mir dann gegenüber Unschuldigen Leid, wenn ich rücksichtslos handele. Mit meinen Mitbewohnern habe ich kein Mitleid und ich zähle die Tage, bis ich endlich hier wieder raus komme. Falls jemand für den Biologie-Unterricht oder eine Bachelorarbeit in Biologie Schimmelkulturen braucht, bei uns im Bad hat meine Mitbewohnerin knapp fünf Jahre ein schönes Exemplar herangezüchtet.

Beichthaus.com Beichte #00029021 vom 08.06.2011 um 20:20:42 Uhr in Köln (20 Kommentare).

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Grausige Chefin

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Hass Rache Ekel Chef Zivi & Bund Bad Hersfeld

Ich (m) hatte zu meiner Zeit als Zivi im Krankenhaus eine grausige stellvertretende Chefin. Sie hat uns Zivis bei jeder Kleinigkeit angemault, hat sich in alles eingemischt und aus einer einzelnen Mücke mindestens drei Elefanten gemacht.
Beispiele: Sie fragte mich im Krankenhausflur, wo ich gewesen bin. Ich sagte ihr, dass ich mich um Frau XYZ gekümmert habe und prompt wirft sie mir an den Kopf, ich hätte meine Schweigepflicht gebrochen, nur weil ich ihr das im Flur gesagt habe, wo eh nur 2 andere Besucher waren, die erst einmal um die 5 bis 10 Meter von uns entfernt standen und sich sowieso miteinander unterhalten haben. Warum fragt sie dann überhaupt so blöd?
Ein anderes Mal wollte sie, dass ich für einen Patienten ein Glas und seine Tabletten aus dem Schrank hole. Ich ging also zum einen Schrank, nahm mir von dort die Tabletten und ging zum anderen Schrank und holte ein Glas. Mit ernstem Blick schaute sie mich an und sagte "Wenn ich dir Anweisungen gebe, befolgst du diese bitte auch. Erst das Glas, dann die Tabletten!". Und immer, wenn sie ein Problem ansprach und man ihr es mit guten Argumenten widerlegen konnte, lenkte sie wieder vom Thema ab und sagte nur noch "Du hast hier nicht das letzte Wort!". Ich habe mich oft gefühlt wie bei der versteckten Kamera, weil es größtenteils so lächerlich war.


Nun war es so, dass wir in der Spätschicht (wir waren dann meistens zu dritt oder zu viert) öfters Pizza bestellt haben. Meine Kollegen haben sich um die Patienten gekümmert, während ich die Pizzen beim Pizzaboten am Haupteingang abgeholt habe und zu unserem Aufenthaltsraum gebracht habe. Ich beichte, dass ich meiner stellvertretenden Chefin in unbeobachteten Momenten ein paar mal auf die Pizza gehustet und, wenn möglich, auch geniest habe. Heute arbeitet sie nicht mehr dort. Der Grund: sie fühlt sich von vielen Mitarbeitern im Krankenhaus schikaniert.

Beichthaus.com Beichte #00028735 vom 18.03.2011 um 12:07:53 Uhr in Bad Hersfeld (26 Kommentare).

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