Handy-Lautsprecher-Gedudel

14

anhören

Aggression Zorn Gewalt Bahn & Co. Frankfurt

Vor ein paar Jahren bin ich (m/25) mit einer Freundin zusammen mit der S-Bahn aus der Frankfurter Innenstadt nach Hause gefahren. Zu dieser Zeit war es unter den Jugendlichen unheimlich angesagt laut mit dem Handy Musik zu hören und das überall. Zwei Jungs und ein Mädel im Alter von circa 16 Jahren standen mir in der Bahn gegenüber und fanden es toll den gesamten Zug zu unterhalten. Als mir das permanente Gedudel irgendwann zu viel wurde, habe ich laut vor mich hin gesagt "Ich wäre auch gerne so cool und würde mit meinem Handy alles beschallen". Gebracht hat es leider nichts, ganz im Gegenteil, sie wurden noch frech. Haben angefangen sich über mich lustig zu machen. Ich habe das ignoriert und mich, als ein Platz frei wurde, gesetzt. Dann fingen sie an von hinten gegen den Stuhl zu treten, auch das habe ich ignoriert, doch begann es bereits in mir zu brodeln!
Auf einmal hörte ich nur wie die Musik noch lauter wurde und als ich mich umdrehte merkte ich, dass das Mädel mir ihr Handy neben mein Ohr gehalten hat. Da konnte ich mich nicht mehr halten, bin aufgestanden, habe ihre Hände samt Handy gepackt, sie gegen die Wand gedrückt und sie angeschrien was sie eigentlich denkt wer sie und ihre Freunde sind? Ich habe mich dann wieder hingesetzt und sie hat sofort angefangen zu flennen. Und was machen sie dann? Rufen die Polizei an und berichten von einem hoch aggressiven Mann in der Bahn. Ich bin dann ausgestiegen, weil ich keine Lust hatte, das auch noch zu rechtfertigen. Meine Freundin erzählte mir dann aber, dass der ganze Zug, nachdem ich ausgestiegen bin, die drei fertig gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00029646 vom 23.12.2011 um 18:35:29 Uhr in Frankfurt (S5) (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine tratschenden Mitfahrer

25

anhören

Hass Boshaftigkeit Verschwendung Bahn & Co. Wien

Ich (m/23) hasse alle Menschen, die in der U-Bahn/Straßenbahn/Schnellbahn alle Mitfahrer an ihrem üblen Gerede teilhaben lassen. Nun wären das wenigstens Themen wie Oligoklonale Banden, Kryptofaschismus, Wirtschaftskrise oder Literatur. Nein, ständig nur grammatikalisch falsche Dreiwortsätze. Ich habe vor drei Monaten eine super Methode gefunden, diese Penner zum schweigen zu bringen oder zumindest zu verwirren. Ich bin Diabetiker Typ 1 und habe deswegen für den Fall, dass meine Insulinpumpe mal einen Aussetzer bekommt einen Insulinpen dabei. Das Ding schießt gute zwei Meter weit mit Insulin. Insulin hat einen sehr strengen Geruch, der zwar bald wieder verdunstet, aber wenn man das nicht kennt, kann man schon erschrecken. Ich ziele also immer unauffällig auf diese Tratschmäuler und lache mir dann über ihre Panik ins Fäustchen. Manche steigen sogar aus, weil sie den Geruch nicht aushalten. Sorry, aber euer Gerede will keiner hören.

Beichthaus.com Beichte #00029572 vom 29.11.2011 um 15:01:07 Uhr in Wien (Karlsplatz) (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Ein Abend wie kein anderer

48

anhören

Zorn Hass Selbstverletzung Bahn & Co.

Ein Abend wie kein anderer
Ich habe gestern Abend gesehen, wie ein Mann sich vor einen heranrasenden Güterzug geschmissen hat. Ich stand nur wenige Meter neben ihm, als er plötzlich auf das Gleis zugestürmt ist. Der Zug hat ihn gleich erfasst und mehrere Meter weit zurück auf den Bahnsteig geschleudert. Da ein Freund von mir, mit dem ich da war, Arzt ist, ist er sofort hingerannt, konnte aber nichts mehr tun und hat sich stattdessen um einen Passanten gekümmert, der bei dem Vorfall ebenfalls verletzt wurde. Auf dem Bahnsteig war heilloses Chaos und alle Umstehenden waren absolut geschockt. Keiner wusste wirklich, was zu tun war. Schließlich kamen Polizisten und Sanitäter dazu, die die Unfallstelle abgesichert und sich auch um die traumatisierten Passanten gekümmert haben. Schließlich rollte auch noch ein zweiter Zug auf dem gegenüberliegenden Gleis ein und die Passagiere konnten und mussten sich den Anblick der Leiche antun.

Ich beichte, dass ich seit dem gestrigen Abend einfach nur wütend bin. Ich bin wütend auf die Passanten, die angesichts einer solchen Tragödie solche Sprüche ablassen wie: "Gut, dass der Kerl nicht auf unser Gleis gesprungen ist, sonst würden wir nie nach Hause kommen". Ich bin wütend auf die verfluchten Schaulustigen, die mit einem fetten Grinsen aus dem Zug gekommen sind, um sich an den Überresten des Toten zu ergötzen. Und ich weiß, dass ich das nicht denken sollte, aber ich bin so wütend auf den Selbstmörder. Jeder der will, kann sich meinetwegen umbringen. Schade, dass so etwas heutzutage immer noch so häufig passiert und tragisch, dass es Menschen gibt, die scheinbar keinen anderen Ausweg mehr finden. Aber warum zur Hölle kann man das nicht zu Hause mit Schlaftabletten tun? Wieso muss man 50 traumatisierte Augenzeugen zurücklassen? Wieso denkt man nicht mal an den armen Lokführer? Wieso denkt er nicht an seine Angehörigen, die ihn identifizieren müssen? Was passiert ist, tut mir unendlich leid. Aber wenn ich daran denke, was ich gestern Abend gesehen habe, dann empfinde ich kein Mitgefühl oder Trauer, sondern einfach nur Wut. Es tut mir leid, dass ich kein besserer Mensch bin.

Beichthaus.com Beichte #00029566 vom 28.11.2011 um 16:41:37 Uhr (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Trick: Sitzplatz für mich allein

20

anhören

Boshaftigkeit Vandalismus Selbstsucht Bahn & Co. Herrsching

Ich fahre jeden Tag mit der S-Bahn zur Arbeit. Damit ich auf der Fahrt meine Ruhe habe und sich keiner neben mich setzen kann, schütte ich immer eine kleine Flasche Wasser auf den Sitz neben mir. Das fällt gar nicht auf, da ich an der Anfangshaltestelle einsteige und der Zug meist noch leer ist. Ich freue mich immer wie ein Schneekönig wenn sich dann einer hinsetzt und mit nassen Klamotten gleich wieder aufspringt. Den Rest der Fahrt bleibt der Sitz dann trotz überfüllter Bahn leer und ich hab mehr Platz. Auf der Rückfahrt klappt das leider nicht, da die Bahn meist schon voll ankommt.

Beichthaus.com Beichte #00029406 vom 04.10.2011 um 17:29:18 Uhr in Herrsching (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Fahrgäste beleidigt

27

anhören

Gewalt Zorn Bahn & Co.

Vor knapp einem Jahr kam ich (m/22) mal wieder recht frustriert aus dem Fußballstadion. In der S-Bahn auf dem Weg nach Hause beobachtete ich ein paar Jugendliche (circa 14-16 Jahre alt) wie sie die Fahrgäste anmachten. Jedes mal wenn ein Fahrgast an deren Sitz vorbeiging, kamen dumme Sprüche. Egal ob Alt oder Jung kamen Beleidigungen wie "dummer H****sohn" oder "schwule Sau". Als ich Aussteigen musste kam ich auf die tolle Idee doch mal am Ort des Geschehens vorbei zugehen und zu gucken, ob ich denn auch mit Sprüchen angemacht werde. Selbstverständlich hat man mich auch beleidigt. So habe ich mir dann den der mir am nächsten war geschnappt, ihm mit der flachen Hand eine geklatscht und bin dann wortlos weiter gegangen.
Ich möchte hier also beichten, dass ich bewusst den Ärger mit den Jugendlichen gesucht habe, um meinem Ärger etwas Luft zu verschaffen. Es tut mir sogar ein wenig Leid für den dummen Bengel. Er war den Tränen nahe. Andererseits habe ich ihm eine wichtige Lektion beigebracht. Man sollte sich gut überlegen wen man beleidigt.

Beichthaus.com Beichte #00029338 vom 05.09.2011 um 15:00:49 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000