Steinschlag

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Dummheit Lügen Vandalismus Bahn & Co.

Nachdem ich (m/29) mit meiner Klasse auf Abschlussfahrt in Hamburg war, sind wir mit dem Zug zurückgefahren. Wir waren 6 Jungs in einem dieser 6-er Abteile, die es früher gab. Uns war langweilig und wir kamen auf die Idee, dass es doch witzig wäre, das Rollo vom Fenster mal ein bisschen im "Wind segeln" zu lassen. Also haben wir das Fenster aufgemacht, das Rollo ganz heruntergezogen und dann rausgehängt. Es dauerte 2 Sekunden, da krachte das Rollo auch schon mit der einen Seite in die heruntergelassene Scheibe. Es gab einen Schlag und die Scheibe hatte ein riesiges Netzmuster. Das Rollo flatterte dabei draußen weiter fröhlich durch die Gegend und schlug immer wieder gegen die Reste des Fensters. Wir waren total in Panik, da unsere Lehrerin nur ein bis 2 Abteile weiter saß, und versuchten das Ding bei den heftigen Flatterbewegungen zu greifen. Als wir es endlich wieder eingefangen hatten, wurde es schnell wieder aufgerollt und das Fenster hochgeschoben. Es sah schlimm aus. In dem Moment ging die Tür zum Abteil auf. Wir - Schockstarre! Unsere Klassenlehrerin war erschrocken und fragte was wir denn gemacht hätten. Antwort: überhaupt nichts. Es hätte plötzlich geknallt und die Scheibe war kaputt. Letztendlich kam auch noch der Schaffner vorbei und erkundigte sich, was passiert sei. Schlussendlich gingen alle davon aus, dass wahrscheinlich jemand einen Stein von draußen an den Zug geworfen habe. Ob unsere Lehrerin das glaubte? Ich denke nicht. Es tut mir heute Leid, wie ich auch damals auf diese blöde Idee gekommen bin und alle anderen mit angestiftet habe.

Beichthaus.com Beichte #00029807 vom 17.02.2012 um 08:25:44 Uhr (4 Kommentare).

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Verpfiffen

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Verrat Rache Stolz Boshaftigkeit Bahn & Co. Düsseldorf

Ich (w) habe letztes Wochenende in der S-Bahn drei junge "Erwachsene" (etwa in meinem Alter) verpfiffen, weil sie rauchend in einem Abteil der ersten Klasse saßen und ich mich genötigt sah, durch ihre Qualmwolke zu laufen (ich wollte von einem 2. Klasse-Abteil zum anderen). Außerdem wollte ich ihnen eins auswischen, weil sie mir unsympathisch waren. Und ja, ich war wirklich schadenfroh, als ich die beiden netten Herren vom Deutsche Bahn-Sicherheitsdienst sah, denen ich die Sache auch prompt gesteckt habe. Als die drei des Zuges verwiesen wurden, war ich nicht nur schadenfroh sondern auch stolz, denn kein anderer Fahrgast hatte den Arsch in der Hose, etwas zu machen. Leider weiß ich nicht, welche Strafe sie bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00029801 vom 16.02.2012 um 00:09:59 Uhr in Düsseldorf (29 Kommentare).

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Falsche Richtung

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Dummheit Peinlichkeit Bahn & Co. Fürth

Ich (w/26) bin heute morgen in der S-Bahn kurz nach der Abfahrt panisch aufgesprungen und fragte laut, ob das der Zug nach Erlangen wäre, weil ich dachte, ich würde in der falschen S-Bahn sitzen. Dabei saß ich nur entgegen der Fahrtrichtung, was mich verwirrte. Den Rest der Fahrt haben mich die anderen Fahrgäste öfters sehr seltsam angesehen.

Beichthaus.com Beichte #00029708 vom 11.01.2012 um 18:30:23 Uhr in 90762 Fürth (Bahnhofsplatz 9) (16 Kommentare).

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Ich will aber da sitzen

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Ignoranz Engherzigkeit Selbstsucht Bahn & Co. Fulda

Ich (m) hatte heute ein unglaublich groteskes Erlebnis, als ich mit der Bahn von Stuttgart nach Berlin gefahren bin. Ich fahre immer mit einer Platzreservierung, obwohl es nicht nötig wäre, denn um diese Zeit sind immer genügend Plätze frei. Da steigt in Frankfurt eine Frau mit ihrem circa 20-jährigen Sohn ein. Noch bevor sie sich hinsetzen, zeigt der Sohn auf mich und fängt an in einer dümmlichen Kindersprache zu quatschen: "Ich will da sitzen, wo der sitzt." Darauf sie: "Nein, unsere Plätze sind hier." Er: "Ich will aber da sitzen, der soll weggehen." Dann sie zu mir: "Würdest du mal aufstehen und Dich woanders hinsetzen, Du siehst ja mein Sohn hat ein Syndrom" (habe die genaue Bezeichnung vergessen) und da muss man Verständnis haben. Ihr fordernder Ton passte mir gar nicht und auch wenn ich erst 19 bin, hat sie mich nicht zu duzen. Ich habe ihr das auch so erklärt und bin natürlich nicht aufgestanden.

Da fängt ihr Bengel an ein Mordsgequengel zu veranstalten, mit Heulen und Schreien und ständigem Ich-will-aber-da-sitzen-Geplärre. Ich habe meinen Kopfhörer eingestöpselt und die Musik laut gemacht, um nicht auch noch lachen zu müssen, da der Anblick des 20-jährigen, der sich wie ein 5-jähriges Kind benimmt, einfach zu komisch war. Auch der Schaffner hat ihr dann erklärt, dass er da nicht viel machen kann, außer an meine Vernunft zu appellieren, denn es sind ja genug andere Plätze frei und es gibt kein Recht auf einen bestimmten Sitzplatz. Ich möchte mich hiermit bei allen Mitreisenden entschuldigen, welche zwischen Fulda und Göttingen entnervt den Wagen gewechselt haben, da das Geschrei für Unbeteiligte unerträglich gewesen sein muss. Und an die Dame mit dem Syndromkind: Nehmen sie das nächste mal ein Flugzeug zur Beförderung und dann laufen wir uns auch nicht mehr über den Weg.

Beichthaus.com Beichte #00029684 vom 04.01.2012 um 21:02:16 Uhr in Fulda (Am Bahnhof) (88 Kommentare).

Gebeichtet von Psychobold aus Blechwerk Happendorf
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Zufallsbeichte
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Silvester Gnade

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Geiz Dummheit Bahn & Co. Silvester Augsburg

Ich (w) beichte hiermit, dass ich beim Versuch, ausnahmsweise mal Schwarz zu fahren, erwischt wurde. Es war Silvester und nach einer durchzechten Nacht, nahmen wir den letzten Zug nach Hause. Ich setzte mich hin, als eine Freundin mich darauf ansprach, ob ich denn eine Fahrkarte gekauft hätte. Ich verneinte und meinte, dass sowieso niemand um diese Uhrzeit kommen würde. Auf ihr Drängen machte ich mich doch auf den Weg zum Automaten. Ich hatte aber keine Lust 1,20 Euro für eine Karte auszugeben. Ein fataler Fehler. Ich wartete also vor dem Automaten. Da ich angetrunken war, weiß ich nicht mehr genau wie was passiert ist, aber plötzlich stand eine ältere Dame neben mir: Kontrolleurin! Bevor sie etwas sagte, ging ich los um mir eine Karte zu kaufen. Sie schrie noch "Jetzt macht es auch keinen Sinn mehr. Sie müssen 40 Euro zahlen!" Mit viel Glück ließ sie mich noch einmal davonkommen, hielt aber eine ewig lange Rede. Alle im Zug starrten uns an. Ich konnte ihr gar nicht in die Augen schauen, bin aber sehr dankbar für ihre Gnade.

Beichthaus.com Beichte #00029678 vom 03.01.2012 um 19:10:57 Uhr in Augsburg (13 Kommentare).

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