Mein Trick: Sitzplatz für mich allein

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Boshaftigkeit Vandalismus Selbstsucht Bahn & Co. Herrsching

Ich fahre jeden Tag mit der S-Bahn zur Arbeit. Damit ich auf der Fahrt meine Ruhe habe und sich keiner neben mich setzen kann, schütte ich immer eine kleine Flasche Wasser auf den Sitz neben mir. Das fällt gar nicht auf, da ich an der Anfangshaltestelle einsteige und der Zug meist noch leer ist. Ich freue mich immer wie ein Schneekönig wenn sich dann einer hinsetzt und mit nassen Klamotten gleich wieder aufspringt. Den Rest der Fahrt bleibt der Sitz dann trotz überfüllter Bahn leer und ich hab mehr Platz. Auf der Rückfahrt klappt das leider nicht, da die Bahn meist schon voll ankommt.

Beichthaus.com Beichte #00029406 vom 04.10.2011 um 17:29:18 Uhr in Herrsching (20 Kommentare).

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Fahrgäste beleidigt

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Gewalt Zorn Bahn & Co.

Vor knapp einem Jahr kam ich (m/22) mal wieder recht frustriert aus dem Fußballstadion. In der S-Bahn auf dem Weg nach Hause beobachtete ich ein paar Jugendliche (circa 14-16 Jahre alt) wie sie die Fahrgäste anmachten. Jedes mal wenn ein Fahrgast an deren Sitz vorbeiging, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029338 vom 05.09.2011 um 15:00:49 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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U-Bahn-Surfer

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Dummheit Waghalsigkeit Bahn & Co. Berlin

Meine Beichte liegt schon etwas länger zurück. Genau genommen über 30 Jahre, es war in den 70ern. Ich war ein typischer Jugendlicher und wollte den üblichen Spaß haben, kennt man ja. Als Großstadtkind bin ich jeden Tag mit der U-Bahn zur Schule und zurück gefahren. Und wie es damals noch üblich war konnte man die Türen der Bahn immer öffnen, selbst wenn der Zug noch am Abbremsen war. Also machten meine Freunde und ich uns immer auf dem Schulweg den "Spaß" bei der abbremsenden U-Bahn eine Tür aufzumachen und während der Fahrt rauszuspringen, der Zug fuhr noch circa 20-30 km/h, die Sache war also nicht ganz ungefährlich. Und so kam es eines Tages auf dem Nachhauseweg, dass ich, toll wie ich sein wollte und aus jugendlichem Leichtsinn die Tür besonders früh öffnete und sprang. Bei der Landung habe ich mir natürlich ordentlich weh getan, irgendwas am Knöchel. Aber so dumm wie man als Jugendlicher war wollte man natürlich nicht doof dastehen und zugeben sich verletzt zu haben, sondern lief völlig locker den Rest der Woche herum, zumindest äußerlich, in Wirklichkeit tat es weh wie die Sau. Hiermit beichte ich, aus jugendlichem Leichtsinn, mir den Fuß verstaucht zu haben, da wir uns gegenseitig zeigen wollten, wie toll wir doch von der fahrenden Bahn springen konnten. Außerdem hat meine Mannschaft beim all-nachmittäglichem Fußballspiel vier mal in Folge verloren, da es ihrem Spielmacher zu peinlich war, eine Verletzung zuzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00029232 vom 06.08.2011 um 04:57:46 Uhr in Berlin (Leopoldplatz) (15 Kommentare).

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Schwarzfahren mit der Bahn

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Betrug Geiz Bahn & Co.

Als ich zur Oberstufe ging musste ich mit der Bahn zur Schule fahren. Nun ist es ja so, dass man ab der Oberstufe selber für seine Fahrkarten zahlen muss. Da ich diese Regelung allerdings sinnlos und ungerecht fand und in der Bahn so gut wie nie kontrolliert wurde, bin ich die ganzen 3 Jahre lang schwarz gefahren. Nur weil andere Leute in diesem Alter eine Ausbildung anfangen und Geld verdienen, fand ich es unfair auch von den Schulgängern noch Geld abzuverlangen, die höchstens kleine Nebenjobs haben. Da waren es mir die 40 Euro pro Monat einfach nicht wert, da ich auch nur sehr wenige Haltestellen fahren musste (unter 10). So hielt ich also immer Ausschau nach Kontrolleuren und wenn mal wirklich der ganz seltene Fall eintrat, dass einer einstieg, bin ich einfach ausgestiegen. Mit 15 Minuten Verspätung in der Schule anzukommen aber 40 Euro dabei zu sparen hat sich das ganze echt gelohnt. Auf 3 Jahre zusammengerechnet habe ich also knapp 1.500 Euro gespart, die ich nur für den Weg zur Schule ausgegeben hätte. Ab dem Studium hat sich das dann geändert, da das Semesterticket schon in der Studiengebühr mit inbegriffen ist.

Beichthaus.com Beichte #00029230 vom 05.08.2011 um 20:59:44 Uhr (20 Kommentare).

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Der emotionslose Kontrolleur

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Manie Arbeit Bahn & Co.

Ich bin Fahrausweisprüfer bei einem Nahverkehrsunternehmen und muss beichten, dass ich quasi dem typischen Charakter des Ticketprüfers entspreche: Tag für Tag überlege ich mir effektivere Möglichkeiten möglichst viele Fahrgäste ohne gültiges Ticket aufzunehmen. Sei es die Oma, die um 8:58 mit ihrem ab 9 Uhr gültigen Monatsticket unterwegs ist oder der Jugendliche, der Tags zuvor Geburtstag hatte und deshalb aus dem Alter für Kinderfahrscheine raus ist. Es macht mir tatsächlich schon fast Spaß mit vollkommen emotionslosem Gesichtsausdruck die Personalien aufzunehmen und im Anschluss daran den Leuten zu unterbreiten, dass sie nun 14 Tage Zeit haben, um 40 Euro an meinen Brötchengeber zu zahlen. Ein besonderes Ereignis stellen dabei Menschen dar, die sich nicht ausweisen können oder wollen, was sie mir gegenüber ja auch nicht müssen). Dann kommen die Herren mit dem blauen Licht und man kann nach der Personalienübergabe sogar direkt vor Ort die Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen stellen - was ein Service!
Und ich muss beichten, dass ich beim Betreten des Fahrzeugs schon ganz bewusst nach Menschen aus bestimmten Bevölkerungsschichten Ausschau halte, um diese dann bevorzugt zu kontrollieren. Es handelt sich nicht um Ausländer, wie manch einer denken würde. Viel mehr meine ich zum Beispiel Studenten bei Semesterbeginn oder Personen, die augenscheinlich nicht über große finanzielle Mittel verfügen. Bevor sie sich eventuell noch unter den Mitfahrgästen ein Ticket organisieren oder die Flucht ergreifen können, stehe ich schon vor ihnen und frage mit bereits erwähntem emotionslosem Blick nach dem Fahrausweis. Okay, ich muss zugeben, wenn sich dann herausstellt, dass er tatsächlich kein Ticket hat, dann kann mir schon mal ein kleines Lächeln über die Lippen huschen im guten Gewissen wieder einen ÖPNV-Schmarotzer zur Strecke gebracht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00029220 vom 03.08.2011 um 00:56:15 Uhr (63 Kommentare).

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