Mein erster Kuss

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Lügen Fetisch Peinlichkeit

Mein erster Kuss
Ich (m/28) beichte, dass ich bei meinem ersten Kuss gefesselt in einem stockdunklen Raum saß und mit einem Gürtel geschlagen wurde. Ich fand das Ganze saugeil. Ich fühle mich schlecht, weil meine jetzige Freundin nichts davon weiß und sie mich schon mehrmals gefragt hat, wie mein erster Kuss war. Ich habe sie daraufhin immer angelogen.

Beichthaus.com Beichte #00036375 vom 16.08.2015 um 13:59:49 Uhr (10 Kommentare).

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Der Blowjob, der alles veränderte

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Trunksucht Peinlichkeit Neugier Feigheit Schotten

Ich (w) habe meinem, eigentlich recht unattraktiven, besten Freund, als ich vollkommen besoffen war, einen geblasen. Wir hatten uns vorher versprochen, dass sich dadurch nichts zwischen uns ändert und ich habe es eigentlich nur gemacht, weil ich wissen wollte, wie das ist, da ich noch nie Oralsex hatte. Ich war wirklich dicht, danach habe ich mir erst einmal drei Stunden die Seele aus dem Leib gekotzt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich kann mein Versprechen nicht halten, dass zwischen uns noch alles ist wie vorher, denn seitdem kann ich ihn nicht mehr leiden. Er regt mich mit allem, was er sagt und tut auf, obwohl er gar nichts dafür kann. Und dazu kommt noch, dass er nur noch Anspielungen darauf macht, obwohl ich nicht darüber reden will, weil es mir irgendwie peinlich ist. Ständig sagt er, wie schön das doch für ihn war, fragt im "Spaß", ob ich es nicht wiederholen würde, oder macht Witze darüber, auch wenn wir gerade über ein komplett anderes Thema geredet haben. Ich kann ihn nicht mehr ab und weiß nicht, wie ich ihm beibringen soll, dass ich ihn erst einmal nicht mehr treffen will. Ich habe betrunken eine Dummheit begangen und damit eine Freundschaft zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00036371 vom 16.08.2015 um 00:35:43 Uhr in 63679 Schotten (Lohgasse) (4 Kommentare).

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Männer sind verwöhnt und faul!

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Zorn Ungerechtigkeit Faulheit Familie

Mich regt es so auf, dass meine Mutter meinem 12-jährigen Bruder ALLES, aber auch ALLES macht und hinterherräumt. Wenn ich nämlich meinen Freund ansehe, der es nicht mal schafft, die leere Klorolle wegzuschmeißen und sie im Bad stehenlässt, wird mir klar, dass das bei vielen Männern nicht von irgendwo kommt! Es gibt auch unordentliche Frauen und ich will nicht behaupten, dass nur Männer so sind - und charakterlich mache ich zwischen Männern und Frauen schon mal gar keine Unterschiede, da gibt es auf beiden Seiten die und die - aber in Sachen Unordnung und Dreck, auch stinken, fallen mir öfter Männer negativ auf. Meine Schwiegermutter ist genauso wie meine Mutter, den Söhnen wird das Bett gemacht, den Söhnen wird die gebügelte Wäsche in den Schrank geräumt, den Söhnen wird teilweise sogar das Zimmer gesaugt.


Begründung beider: "Naja, Mann heiratet ja eh." Geht es noch? Mir geht es keineswegs um Eifersucht - ich bin heilfroh, dass ich selbstständig bin und auch schon als Grundschulkind ein Bett selbst machen konnte und mit 10 Jahren nicht hilflos in der Küche stand, weil die Eltern mal über Mittag nicht da waren und ich ja nicht einmal wusste, wie man einen Herd einschaltet. Jetzt wurde mein Brüderchen ins kalte Wasser geworfen. Ich möchte nämlich nicht, dass er sich auf Klassenfahrten blamiert, weil er nicht einmal in der Lage ist, sich ein Bett zu beziehen, das muss man dort nämlich meist selbst machen, zumindest bei uns damals. Meine Eltern sind über das Wochenende bis nächsten Dienstagabend nicht da. Zunächst wird er von mir nicht daran erinnert, dass er sich waschen und die Zähne putzen muss. Wenn er stinkig, ungewaschen und mit faulem Atem in die Schule oder zu Freunden geht - Pech. Er muss sich seinen Ranzen selbst packen, ich frage garantiert nicht nach, was für Fächer er hat und ob er alles eingepackt hat, wie meine Mutter es macht. Er ist 12 Jahre alt!


Wäsche? Die wasche und bügele ich zwar, das mache ich ja dann für alle, aber in den Schrank räumen? Das macht er selbst. Mir war es in dem Alter total unangenehm, wenn meine Mutter an meinen Schrank gegangen wäre. Von Zimmer aufräumen und durchsaugen gar nicht zu reden, aber das würde ich auch für einen Erstklässler nicht machen. Finde, das ist das Zimmer des Kindes und dafür sollte es schon so früh wie möglich selbst verantwortlich sein - und im Zuge dessen selbst bestimmen dürfen. Und er wird mit mir zusammen kochen. Es kann nicht sein, dass er so überhaupt keine Ahnung hat, wie man sich ein einfaches Mahl zubereitet. Und wenn es für den Anfang nur Spiegeleier sind, das reicht ja.


Ich beichte ebenso, dass ich vor Jahren schon mit einer List dafür gesorgt habe, dass er endlich mal von der Windel wegkommt. Er war 3,5 Jahre alt. Nachts in dem Alter noch nicht trocken ist kein Problem, aber er wollte auch tagsüber nicht auf die Windel verzichten, er ließ sich gerne wickeln, fand das gemütlich, und wollte auch nicht aufs Töpfchen. Als wir ein paar Stunden alleine waren, habe ich ihm die Windel ausgezogen. Es war Sommer, die Kinder trugen alle nur Unterhosen. Der braune Brei, der am Hintern herunterlief, wurde natürlich bemerkt. Die anderen Kinder haben ihn ausgelacht. Plötzlich klappte es mit der Toilette. Es war nichts als Bequemlichkeit. Die peinliche Situation war bei den anderen Kindern natürlich am nächsten Tag wieder vergessen. Und die Windel war vergessen. Ich habe meinen kleinen Bruder lieber als alles andere, er ist das ausgeglichenste, liebenswerteste Kind, das ich kenne. Seine sehr relaxte Art ist auch sehr liebenswürdig. Aber wenn er nur ein bisschen Selbstständiger wäre. Und, ich gebe es ja zu, manchmal auch ein bisschen weniger langsam und verträumt. Obwohl ich das Verträumte an ihm liebe.

Beichthaus.com Beichte #00036368 vom 15.08.2015 um 15:46:38 Uhr (18 Kommentare).

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Muffins vs. Kuchen

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Zorn Kindergarten Ernährung

Ich hasse diese kleinen Küchlein in Förmchen, auch als Muffins bekannt, mittlerweile total. Früher habe ich auch gerne mal einen Muffin gegessen und auch Muffins gebacken. Aber nach diesem Erlebnis hier kann ich diese Teile nicht mehr sehen und würde sie am Liebsten auf den Mond schießen! Meine kleine Schwester wurde vor vier Monaten fünf Jahre alt. Es ist in ihrem Kindergarten üblich, dass das Geburtstagskind Kuchen mitbringt. Sie wünschte sich von mir eine Cassata-Torte - in diesem Fall natürlich ohne Alkohol. Ich mache eine Ausbildung zur Konditorin und habe dann sowohl die gewünschte Cassata-Torte, als auch noch einen Käsekuchen mit Mandarinen sowie einen einfachen, saftigen Schokokuchen gebacken, damit jeder Geschmack getroffen ist.

Als ich am Morgen die Kuchen im Kindergarten abgeben wollte, sagte die Erzieherin, dass es ihr leidtäte, aber die Kinder freuen sich immer so auf die Geburtstagsmuffins. Ich verstand nicht ganz. "Naja", sagte sie, "quasi jedes Kind bringt mittlerweile Muffins mit und für die Kinder ist das immer ein tolles Fest, die Muffins so schön aus dem Förmchen essen zu können, ohne Gabel oder Löffel." Ich sagte: "Nun gut, aber jetzt ist es eben Kuchen - in drei Varianten, der schmeckt doch genauso gut!" Sie antwortete aber nur, ich würde ihr einen riesigen Gefallen tun, wenn ich die Kuchen wieder mitnehme. Sie würde aber, sollte ich sie dalassen, für alle Fälle auch eine große Portion Muffins besorgen. Ich habe die Kuchen also wieder mitgenommen und sie wurden dann beim Kindergeburtstag und beim Besuch der Verwandten mit Begeisterung vom Geburtstagskind und allen Anwesenden gegessen - komisch, dass auch die kleinen Gäste die Kuchen mochten und nicht nach Muffins schrien!

Ich habe ja keine Ahnung, was die für Kinder im Kindergarten haben. Wenn die sich denken, dass ich zum nächsten Geburtstag noch einmal selbst backe, haben sie sich geschnitten. Ich hole dann einfach billige Fertigmuffins aus dem Supermarkt. Die scheinen ja bei diesen komischen Muffinkindern besser anzukommen als ein selbst gemachter Kuchen. Aber mein Verdacht ist ja insgeheim, dass die Kindergartenfrauen einfach keinen Bock hatten, die Teller danach zu spülen! Aber seit diesem Vorfall hasse ich Muffins. Dieser Trend mit diesen kleinen Drecksteilen! Dabei können die unschuldigen, von diesem Vorfall überhaupt nicht betroffenen, Muffins der Gegenwart und der Zukunft ja gar nichts dafür. Sie gehören eben, zu ihrem Pech, auch dieser Klasse an. Die Muffins der Vergangenheit sind ja zum Glück aus dem Schneider, die gab es ja zu der Zeit, als ich sie noch mochte.

Beichthaus.com Beichte #00036365 vom 15.08.2015 um 10:57:56 Uhr (17 Kommentare).

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Opa hinter dem Steuer

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Ignoranz Unfall 50+ Auto & Co. Obernzell

Es war um 1990, da war ich 12 Jahre alt. Ich fuhr mit meinem Fahrrad auf dem Radweg neben der Landstraße, war auf dem Rückweg von einer Freundin nach Hause. Plötzlich bekam ich den Schrecken meines Lebens, als ein Wagen stark nach rechts zu mir zog, und mich an den Beinen erwischte. Meinen Beinen war so gut wie nichts passiert, es gab nur ein paar große blaue Flecken, aber der Schrecken saß in allen Gliedern, mein Herz klopfte bis oben. Aus dem Wagen stieg ein sehr, sehr alter Mann - er war garantiert mindestens 85. Er war völlig durch den Wind, stammelte, wie leid ihm das täte, und war den Tränen nah. Er sah mich an und bat mich, es war fast ein Flehen, dass ich doch bitte nichts der Polizei oder zu Hause melde, er ist auf sein Auto angewiesen, er hat niemanden. Ich wusste auch mit 12 Jahren eigentlich schon, dass man nicht mehr Auto fahren darf, wenn Körper und der Geist dazu nicht mehr in der Lage sind, aber er tat mir so leid. Ich nickte. Der Mann bedankte sich überschwänglich, zitterte immer noch, und fuhr dann weiter. Ich bekam schon da Gewissensbisse, als ich sah, wie unsicher er fuhr. Doch ich hielt mein Versprechen.

Bereits am gleichen Tag bekam ich ein schlechtes Gewissen. Was, wenn so etwas noch einmal passiert? Was, wenn dabei jemand zu Tode kommt? Aber ich sah immer diesen verzweifelten Mann vor mir - und es blieb unser Geheimnis. Die ganzen Jahre dachte ich immer wieder daran. Damals gab es ja noch nicht wirklich Internet für Privathaushalte, und ich konnte nicht einfach nach einem Unfall mit einem Peugeot in unserer Gegend googeln. Als ich dann einen Internetanschluss hatte, machte ich das, aber ich wurde nicht fündig. Ich schäme mich, weil ich die Gefahr, die von dem Mann wahrscheinlich ausging, obwohl er dafür nichts konnte, niemandem anvertraut habe. Aber ich schämte ich mich auch dafür, dem Mann nicht geholfen zu haben. Er sagte ja, er hat niemanden. Wenn ich meinen Eltern davon erzählt hätte, hätte der Mann vielleicht seinen Führerschein verloren, aber vielleicht wäre ihm geholfen worden.

Ich habe mir seinerzeit das Kfz-Zeichen gemerkt, es zu Hause auf einen Zettel geschrieben und den in meiner Krams-Schublade versteckt. Ich habe den Zettel bis heute aufgehoben. Ich habe manchmal das Bedürfnis, bei der Polizei nach diesem Wagen zu fragen. Der Fahrer lebt mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr, wahrscheinlich gibt es auch das Auto nicht mehr. Die Polizei wird mir auch sicher nichts sagen. Aber ich bin nicht sicher, ob ich es nicht trotzdem einfach versuchen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00036364 vom 14.08.2015 um 22:32:12 Uhr in Obernzell (5 Kommentare).

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