Ich bin ein Arschloch und verletze alle

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Selbstsucht Verzweiflung Gesellschaft Hamburg

Es tut mir unglaublich leid, dass ich ständig Leute verletze, die mir nahe stehen. Ich mache es nicht absichtlich, ich kann mein Verhalten nicht kontrollieren. Dabei will ich nicht so sein, ich will freundlich und lieb sein, doch ich bin es nicht. Ich kann es eine Weile lang vortäuschen, bis ich es nicht mehr aushalte. Ich bin nur ein hinterhältiger, verlogener und gefühlloser Mensch, der eigentlich dankbar sein sollte, stattdessen behandele ich jeden wie Dreck, ohne überhaupt nachzudenken. Ob ich wegen meinem spielsüchtigen, kriminellen Vater eine Persönlichkeitsstörung habe, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass mein Charakter genauso verdorben ist. Aber selbst das wäre keine Entschuldigung.

Erst, wenn ich alleine bin, wird mir bewusst, was für ein erbärmliches Etwas ich doch bin und dafür möchte ich mich hier entschuldigen, weil ich zu feige und zu stolz bin, um mich persönlich zu entschuldigen. Viel lieber warte ich auf die nächste Gelegenheit, mache Geschenke und hoffe, dass man meine widerliche Art vergisst. Meine Vorsätze, mich zu ändern, habe ich nicht eingehalten. Das habe ich noch nie. Sie haben jemanden verdient, der liebevoll ist. Nicht so einen undankbaren Nichtsnutz, der immer wieder vergisst, was sie für mich tun, obwohl ich so ein Arschloch bin. Es tut mir leid und ich hoffe, dass ich mich irgendwann ändern werde.

Beichthaus.com Beichte #00039850 vom 05.06.2017 um 23:55:56 Uhr in Hamburg (6 Kommentare).

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Fasst meine ungewaschenen Hände an!

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel überall

Ich (m/36) beichte, dass ich mir weder nach dem Pissen, noch nach dem Scheißen oder dem Wichsen die Hände wasche. Erstens bin ich zu faul dafür, zweitens finde es geil, nach dem Pissen und Scheißen den Leuten meine versifften Hände zu geben. Ich frage mich, ob es noch andere Leute mit ähnlichen Angewohnheiten gibt.

Beichthaus.com Beichte #00039849 vom 05.06.2017 um 23:36:57 Uhr in überall (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Als Arbeitnehmer hat man die Arschkarte gezogen!

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Faulheit Stolz Arbeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Berlin

Ich habe beschlossen, ab jetzt nicht mehr zu arbeiten. Ich bin seit 10 Jahren im selben Betrieb - aber um den geht es mir gar nicht, sondern darum, wie blöd man sich als arbeitender Mensch noch vorkommt. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus und ich bin der Einzige, der noch nen Job hat. Ein Nachbar ist Hartz-IVler, schon seit es Hartz-IV gibt, der andere ist jetzt 19 und hat es geschafft, Frührente zu bekommen, weil er sich scheinbar einen guten Psychologen gesucht und dem etwas vorgeheult hat. Dann gibt es noch ein paar "neu hinzugezogene Mitbürger" - ihr wisst, was ich meine - und bei denen hört man Tag und Nacht nur Geschrei, laute Musik und Gepoltere. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, muss ich 1,5 Stunden eher los, weil man auf der hoffnungslos von LKWs überlasteten Straße fast nur steht, weil man aufpassen muss, dass man nicht von einem Schlagloch ins andere knallt und weil die Fußgänger sowie Radfahrer grundsätzlich nicht schauen und einfach loslaufen.

Wenn ich dann abends heimkomme, darf ich mir wieder die schöne laute Musik anhören, von der ich kein Wort verstehe und ich komme nicht zum Schlafen, weil die Wände hier verdammt dünn sind. Es geht mir hier nicht darum, dass ihr mir gleich sagt: Dann zieh doch woanders hin oder suche dir eine andere Arbeit... Nein, ich will hier meinen Unmut ausdrücken, dass man als arbeitender Mensch nur noch der Trottel ist und ich in meiner ganzen Nachbarschaft bestätigt bekomme, dass es sich viel schöner lebt, wenn man einfach gar nichts macht. Ich lasse mich jetzt krankschreiben, bis ich gekündigt werde und werde dann erstmal drei Jahre lang mein ALG1 beziehen. In drei Jahren sind die Sozialsysteme eh pleite und das Land ist zerstört, da juckt mich die Zukunft auch nicht mehr wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00039848 vom 05.06.2017 um 16:43:06 Uhr in Berlin (20 Kommentare).

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Die Lolita und der Pastor

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Sex Wollust Waghalsigkeit Unglaube Frankfurt

Ich (w/19) habe einen Pastor verführt. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, da ich zum Zeitpunkt der Verführung 16 Jahre und er 30 Jahre alt war. Bevor man mich verurteilt, dass ich ein "junges, naives Flittchen" sei, ich habe einfach zu der Zeit eine sehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00039847 vom 05.06.2017 um 14:31:44 Uhr in Frankfurt (33 Kommentare).

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Die Frauen, die unschuldige Welpen quälten

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Peinlichkeit Verzweiflung Tiere Bahn & Co.

Ich (m/30) bin gestern mit dem Zug nach Hause gefahren. Ich bin 1,96 und haben einen Vollbart, manche würden mich als eher finstere Erscheinung beschreiben. Ich bin eigentlich kein emotionaler Mensch. Gestern konnte ich mich aber selber einmal überhaupt nicht beherrschen.

Als ich im Zug saß, habe ich auf meinem Tablet im Internet gesurft und ein paar ältere Meldungen gelesen. Unter anderem entdeckte ich dort eine Meldung über zwei junge Frauen, die mehrere Tiere, vor allem kleine Hunde und Katzen zu Tode gequält hatten. Das hat natürlich meine Laune nicht gerade gehoben, da ich das eigentlich nur traurig fand. Trotzdem habe ich es mir durchgelesen, meistens empfinde ich zwar Mitleid, wenn ich so etwas lese, aber es geht mir nicht zu nahe. Bei dieser Meldung waren auch Bilder dabei, die einige Taten der beiden Frauen zeigten, die sie dokumentiert hatten. Auf einem sah man einen kleinen, hellbraunen Hund mit zugebundener Schnauze, der ängstlich und traurig in die Kamera blickte und später getötet wurde. Dieser Hund erinnerte mich an meine liebe Hündin, die vor etwa einem halben Jahr gestorben ist. Einen Moment saß ich nur da, dann fing ich unkontrolliert an zu weinen. Die traurige Geschichte, gepaart mit dem Bild, das mich an meine Hündin erinnerte und der verzweifelte Blick waren einfach zu viel gewesen.

Die Dame, die neben mir saß und geschlafen hatte, schreckte natürlich hoch und nachdem sie erst einmal etwas verwirrt war, begann sie mich freundlich zu trösten. Sie fragte mich mehrmals, was denn passiert wäre und als ich es ihr erzählte, wirkte sie ziemlich geknickt aufgrund der Story mit den Hunden. Wir saßen dann beide einfach nur da und blickten zu Boden. Schwiegen und waren traurig. Ich wollte sie nicht erschrecken und ihre Laune verderben, es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039846 vom 04.06.2017 um 17:47:41 Uhr (13 Kommentare).

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