Ich kriege nichts auf die Reihe

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Selbstsucht Verzweiflung Bremen

Mein Leben hat schon seit langer Zeit immer wieder sehr viele Dämpfer verpasst bekommen. Im Moment denke ich sehr egoistisch und will einfach nur meinen Frieden haben. Zu meiner Lage: Ich liege gerade auf meinem Sofa und kann nur an all das schlechte denken, das ohne Grund mit mir passiert ist. Wie ich als Kind gequält wurde, wie ich zu früh zu viel mit den falschen Menschen ausprobiert habe, wie meine besten Freunde mich verraten haben und wie meine Beziehungen gescheitert sind, wie meine Ausbildung kurz vor dem Exitus steht, wie meine Schwiegereltern in spe mich terrorisiert haben und ich einfach nicht weiter weiß.

Ich bin so unglaublich traurig und wütend auf mich selbst. Ich sollte mich trotz allem glücklich schätzen, weil meine Familie sehr nett ist und mein Freund sich sehr viel Mühe gibt, aber ich muss beichten, dass ich ihre Bemühungen nicht annehmen kann. Mein Freund wird mich vermutlich nie so sehr lieben, wie ich ihn liebe und ich habe Angst, dass auch diese Beziehung scheitert. Ich weiß nicht was ich tun soll und wünschte ich hätte den Mut etwas waghalsiges oder aufregendes zu tun um zumindest ein bisschen das Gefühl zu haben zu leben, aber dann würde ich vermutlich einen Fehler machen, den ich immer bereuen müsste, zusammen mit der Liste an Fehlern, die ich sowieso schon habe. Deshalb liege ich seit Stunden weinend herum und bemitleide mich selbst für mein Schicksal als ewige sinnlose Verschwendung von Lebensenergie und Platz. Ich beichte selbstgerecht und weinerlich zu sein und keine Hilfe annehmen zu können und ich beichte dass ich ein mutloser Taugenichts bin, der nichts in seinem Leben geschissen bekommt. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041280 vom 20.05.2018 um 03:54:57 Uhr in Bremen (Hollerallee) (10 Kommentare).

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Katzen-Kidnapping

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Diebstahl Tiere Nachbarn

Ich (w/23) habe vor sieben Jahren meinen Nachbarn die Katze geklaut. Sie hatten eine wunderschöne Siamkatze, die sie aber nie wertgeschätzt haben. Im Gegenteil. Die beiden Söhne, damals 8 und 13, vermutlich beide ADHS krank zogen ihr dauernd am Schweif oder warfen sie in die Luft. Die Eltern fanden das wahlweise amüsant, mal rügten sie die Kinder für den Lärm. Irgendwann war die Mieze dauernd bei uns. Sie ist ja regelrecht geflüchtet. Aber wenn sie zu lang bei uns war kam die Frau wutentbrannt zu uns gestapft, klingelte teilweise Sturm, nahm die Katze, als wäre es irgendeine Ware unter dem Arm und ging meckernd mit ihr heim. Manchmal brüllte sie das Tier regelrecht an. Der Mann hat die Katze auch mal richtig getreten. Als ich das vom Gartentor aus, entsetzt beobachtete, meinte er "Ja mei! Die hat unseren Sessel total verkratzt!"

Jedenfalls sind wir über 400 km weggezogen. Ich habe einen Karton genommen und die Katze reingesetzt. Sie war ganz ruhig auf der Autorückbank. Meine Eltern merkten es erst auf halben Weg. Ich habe erst mal eine schallende Ohrfeige bekommen und meine Eltern wollten tatsächlich umkehren und sie zurückbringen. Dann entschieden wir uns aber dagegen. Gestern ist die liebe Luna leider an Altersschwäche gestorben. Sie fehlt mir jetzt schon sehr. Aber sie hatte noch ein schönes Leben bei uns. Die Nachbarn meldeten sich übrigens nur einmal bei meiner Mutter per SMS, ob das Tier vllt in einem Karton landete, sie wird gesucht. Meine Mutter wimmelte sie ab.

Beichthaus.com Beichte #00041270 vom 15.05.2018 um 19:23:34 Uhr (42 Kommentare).

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Meine wilden Jahren sind vorbei

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Drogen Maßlosigkeit Liebe Hanau

Ich (w/24) möchte hiermit beichten, dass ich meinen zukünftigen Mann (30) bei einem Dreier und Drogen näher kennengelernt habe. Zu dem Zeitpunkt war ich in einer schwierigen Phase und hatte massive Probleme mit mir selbst. Kein Job, keine Wohnung. Meine Eltern hatten mich rausgeschmissen. Ich wusste nicht wohin und zu dem Zeitpunkt war mir auch einfach alles egal. Ich hing bei miesen Typen rum in verlotterten Wohnungen und hatte durchgehend was zum konsumieren vor der Nase. Dadurch war ich so konfus unterwegs das ich mich im Nachhinein für manches Verhalten von mir zu dem Zeitpunkt schäme. Nicht für alles aber für manches. Meinen Freund lernte ich durch einen Kollegen kennen. Wir haben beide unheimlich gerne Sex und die Sexualität zwischen uns stimmt einfach. Um es kurz zu machen: Wir haben beschlossen es miteinander zu versuchen. Wir haben zwar auch am Anfang miteinander konsumiert, uns dann aber dermaßen gestritten, dass es nicht mehr in Frage kam. Ich bin in seine Ein-Zimmerwohnung unter gekommen, habe Bewerbungen rausgeschickt, wurde dann auch genommen. Bin wieder arbeiten gegangen.

Wir haben uns dann gemeinsam eine eigene Wohnung gesucht. Er hatte zu dem Zeitpunkt keinen Job, was mich aber nicht gestört hat. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich zu dem Zeitpunkt haben wollte, als ich mich selbst am wenigsten leiden konnte. Zusammen haben wir inzwischen einen gesunden Sohn. Ich hatte ja schon vorher aufgehört zu konsumieren und als ich es erfahren habe. Ich bin unendlich dankbar für meine kleine Familie. Dankbar für meinen Freund, für dieses ganz normale langweilige Leben.

Ich möchte hiermit also beichten, das ich 4 Jahre lang mich ausgelebt habe. Sex, Drugs and Rock n Roll hatte. Aber jetzt bin ich ganz froh weg zu sein. Am Ende waren echt schlechte Menschen darunter. Hätte ich meinen Freund nicht getroffen, hätte es mit mir auch böse enden können. Leid tut es mir für die Menschen denen ich in meinem Egoismus der Selbstentfaltung ;zu dem Zeitpunkt weh getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00041269 vom 15.05.2018 um 18:47:31 Uhr in Hanau (21 Kommentare).

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Strafe fürs Zigarettenstummel wegwerfen

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Vandalismus Boshaftigkeit Partnerschaft

Meine Frau hat sich angewöhnt ihre Kippenstummeln einfach auf den Boden zu werfen. Ich finde das asozial und habe ihr das auch schon gesagt. Leider ändert sie nichts und beschwert sich, dass die Mülleimer nicht vor ihrer Nase sind. Ich wünschte sie würde mal erwischt werden und es gäbe Chain-Gangs wie teilweise in den USA.

Beichthaus.com Beichte #00041250 vom 08.05.2018 um 00:38:53 Uhr (16 Kommentare).

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Ich schaffe es nicht mich von ihm zu trennen

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Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (w/28) schaffe es einfach nicht, mich von meinem Mann zu trennen, obwohl unsere Beziehung alle unglücklich macht, auch unsere Kinder. Es verwirrt mich einfach, dass es neben den negativen Dingen in der Beziehung, die echt alles umfassen von ständigem lautstarken Streiten über psychische und teilweise vereinzelt auch körperliche Gewalt, Lügen und Unehrlichkeit ohne Ende sowie evtl. Fremdgehen doch noch einiges Positives gibt. Ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Die giftige Beziehung beenden oder sie retten? Immerhin heißt es ja "in guten wie in schlechten Tagen" und nicht "solange es gut läuft". Ich fand es eigentlich immer schlecht, wenn Paare wegen ein paar schlechten Jahren gleich Schluss machen, anstatt das zusammen zu durchstehen. Aber wo ist die Grenze? Was ist das Beste für unsere Kinder? Immerhin lieben sie ihn ja auch und wären bei einer Scheidung am Boden zerstört und es würde sie fürs Leben prägen. Mein Mann hat sich schon so viel mir gegenüber erlaubt und schon so viele Grenzen überschritten, dass ich mir nicht mal mehr sicher bin. ob ich ihn überhaupt noch liebe. Er macht mir das schwer. Aber hat selber nicht vor, sich zu trennen. Ich habe schon so oft vergeblich versucht, meinen Mann zu ändern, aber geht das überhaupt? Kann er überhaupt mit dem Lügen, der extremen Aggressivität etc. aufhören? Unsere Kinder fangen schon an, das zu imitieren und sind in der Schule verhaltensauffällig geworden. Sie haben bereits psychischen Schaden genommen.

Das hört sich jetzt alles sehr Dramatisch und wahrscheinlich auch eindeutig an, aber wie gesagt gibt es auch noch so viel Positives und ich weiß, dass mein Mann auch ein toller Vater und besserer Partner sein kann. Unsere Beziehung hat sich immer richtig angefühlt und ich plane in meinem Kopf insgeheim auch, noch mindestens ein weiteres Kinder mit ihm zu bekommen. Sein Verhalten ist erst besonders schlimm geworden seit es bei ihm beruflich bergab geht. Ich bin hin und her gerissen. Wie schaffen es andere Frauen und Mütter, sich zu der Entscheidung, sich zu trennen, aufzuraffen und einen Schlussstrich zu ziehen? Und wäre das überhaupt das Richtige in meiner Situation? Woran erkennt man, was das Richtige ist?

Beichthaus.com Beichte #00041249 vom 08.05.2018 um 00:02:53 Uhr (20 Kommentare).

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