Wasserflasche im Bus verboten

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Zwietracht Bahn & Co. Siegen

Als ich letztens in den Bus einsteigen wollte, hat mich der Fahrer total angemault, dass ich meine Wasserflasche (steckte sichtbar in der Seitentasche meines Rucksacks) wegschmeißen soll, sonst dürfe ich nicht mitfahren. Ich habe das aber überhaupt nicht eingesehen, zumal ich die Flasche gerade erst gekauft hatte. Also bin ich kurz raus, habe sie in meine Tasche gepackt und durfte endlich rein. Während der Fahrt habe ich sie dann aber demonstrativ rausgeholt und daraus getrunken. Der Fahrer hat es gemerkt, jedoch nur böse in den Spiegel geschaut. Als ich ausstieg hab ich die Flasche nochmal provokativ hochgehalten und ihm böse grinsend zugeprostet. Dabei bin ich gegen ein Schild gelaufen. Platzwunde. Ich glaube nun an Karma und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041810 vom 14.04.2019 um 12:33:42 Uhr in Siegen (8 Kommentare).

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Beförderung: Hochgeschlafen

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Morallosigkeit Chef Frankfurt

Ich (m/27) bin hetero und momentan Single. Vor drei Jahren habe ich mein Studium beendet und arbeite seitdem in einer großen, konservativen Firma. Mein oberster Chef (direkt unter der Geschäftsführung) leitet einen Geschäftsbereich von ca. 700 Leuten. Er ist homosexuell und lebt dies offen aus, was von den Mitarbeitern akzeptiert wird. Bei einer Afterworkparty unserer Abteilung (ca. 30 Leute) war er auch dabei. Wir waren die beiden letzten in dem Lokal und ich war total betrunken. Ich vertrage nicht viel Alkohol. Irgendwie kam ich auf die dumme Idee ihn Komplimente zu machen. Er nutzte die Situation aus und nahm mich mit zu sich nach Hause. Nachdem ich ihn einen geblasen habe zog er mich aus und legte mich in sein Bett. Am frühen Morgen wurde ich wach, als er auf meinen Brustkorb saß und ich seinen Penis im Mund hatte, anschließend onanierte er auf mein Gesicht. Ich ließ alles geschehen. Am nächsten Tag hatte ich alkoholbedingt Urlaub.

Er gab mir am übernächsten Tag in meinem Büro (als er mich küsste) zu verstehen, dass er sehr mit meinen beruflichen Leistungen zufrieden ist und er mich gerne fördern möchte. In drei Jahren geht er in die Rente. Ich fühle mich so irgendwie zwischen Vergewaltigungsopfer und Prostituierte. Soll ich mich hochschlafen oder normal Karriere machen? Wie würdet ihr Euch verhalten?

Beichthaus.com Beichte #00041809 vom 12.04.2019 um 21:47:24 Uhr in Frankfurt (30 Kommentare).

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“Beichte

Warum meine Schwester Prügel verdient hat

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Feigheit Verzweiflung Familie Rheinbach

Meine Geschichte liegt 30 Jahre zurück. Ich (w) bin in einer ziemlich kaputten Familie aufgewachsen, zusammen mit meiner Schwester und vier Katzen. Eine davon war Mutters Liebling, chronisch krank und auch nicht besonders intelligent. Meine Schwester und ich hatten durch Gewalt und Vernachlässigung auch so unsere Macken, aber wie groß die Macke meiner Schwester war, erfuhr ich, als ich 13 und sie 15 war. Dazu muss ich sagen, als ich 4 war, holte sich meine Schwester beim Toben eine blutige Nase, gab mir die Schuld, und ich wurde, Naja, grausam bestraft. Was dazu führte, dass ich mich lebenslang gegenüber meiner gewalttätigen Schwester nie richtig gewehrt habe aus Angst, sie verletzt sich.

Meine Eltern arbeiteten also damals beide, und es galt das ungeschriebene Gesetz, dass erst der Haushalt dran war, dann die Schulaufgaben und zuletzt die Freizeit. Wir taten gut daran, dies zu befolgen, denn manchmal kam unser Vater unvermittelt kurz nach Hause, und wenn dann nichts gemacht war, war der Teufel los. Meine Schwester fing also irgendwann an, oben genannte Katze zu quälen. Sie hielt ihr Leckerli hin und nahm sie wieder weg. Und wenn sie Staub saugen musste, nahm sie danach das Kabel des Saugers, schwang es durch die Luft und haute den Stecker der Mieze auf den Kopf, wobei sie mich frech angrinste. Die Katze, ich weiß es heute noch, blieb einfach sitzen, schrie bei jedem Hieb erbärmlich und hatte die Augen voll Tränen. Nie werde ich ihre Schreie vergessen. Mir war klar, dass meine Schwester das tat, um mich zu quälen, und dass sie sofort aufgehört hätte, wäre ich weggegangen. Dafür war ich aber zu feige, denn wenn Vater zwischendurch heimgekommen wäre und es wäre nicht alles fertig gewesen, hätte es Geschrei gegeben und vielleicht auch Schläge. Irgendwann verriet ich das ganze meiner Mutter, die auch angemessen schockiert war, die Sache aber nach dem nächsten Schnaps wieder vergaß und nichts unternahm. Einem Vater sagte ich nichts, denn sie hätte wie immer alles abgestritten und da wäre auch nichts passiert. Meine Schwester verlor irgendwann die Lust und hörte von selbst auf. Ich beichte, dass ich zu feige war um einfach zu gehen oder meine Schwester ordentlich zu verprügeln, einfach, weil ich so große Angst vor meinem Vater hatte. Es tut mir leid, Mieze!

Beichthaus.com Beichte #00041808 vom 09.04.2019 um 17:50:52 Uhr in Rheinbach (7 Kommentare).

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Haare bis zum Po

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Unreinlichkeit Ignoranz Mutter Bottrop

Meine Tochter ist 12 Jahre alt und hatte bis letzte Woche extrem lange Haare bis zum Popo. Sie hat ihre Haare seit Monaten nicht gepflegt, kaum mal gebürstet oder gewaschen. Wir haben ihr immer unsere Hilfe angeboten. Als Antwort hat sie uns angeschrien und unsere Hände weggeschlagen. Wir durften ihre Haare nicht anfassen. Sie hat die Haare immer offen getragen und jede Frisur verweigert. Die Zotteln hingen ihr immer wie ein Vorhang weit vor dem Gesicht. Es sah ziemlich peinlich aus mit so ungepflegten Haaren. Sie selbst hat es nicht eingesehen. Sie fand ihre Haare ganz toll und wunderschön. Ich habe mehrfach mit ihr gesprochen und gesagt, dass die Haare abgeschnitten werden müssen, wenn sie sich nicht darum kümmern will. Da hat sie immer gesagt, dass sie ihre langen Haare über alles liebt und diese niemals abgeschnitten werden. Die polangen Haare wären ihr Heiligtum. In den letzten Tagen gab es dann wieder eine Diskussion über ihre Haare. Sie hat mich beleidigt und angeschrien. Dann habe ich sie mir gepackt und wir sind zum Friseur gefahren. Dort wurde ihr die ungepflegte Matte radikal abgeschnitten und ein anständiger kinnlanger Haarschnitt verpasst.

Beichthaus.com Beichte #00041806 vom 09.04.2019 um 13:58:44 Uhr in Bottrop (37 Kommentare).

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“Beichte

Mobbing: Startschuss in ein erfolgreiches Leben

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Stolz Ungerechtigkeit Schule Altötting

Ich habe jetzt einige Beichten gelesen, in denen es um Mobbing ging und um das weitere Leben der Mobber und der Mobbingopfer. Es war in allen Beichten so, dass Mobber nach der Schule, in der sie die Coolen waren, ein mieses Leben führten und die Mobbingopfer Karriere machten. Ich las auch jedes Mal die Kommentare unter den Beichten, in denen dann ständig von Karma geschrieben wurde. Nun will ich hier auch mal beichten. Meine Beichte ist, dass ich auch ein ehemaliger Mobber bin und außerdem der beste Beweis dafür, dass es kein Karma gibt.

Ich war einer von den Coolen. Ich habe geraucht und die Mitschüler, die nicht geraucht haben als Weicheier bezeichnet. Ich habe nur soviel gelernt, dass ich einen Notendurchschnitt von circa 3,0 hatte und die, die mehr gelernt haben als Streber bezeichnet. Ich gehörte zu einer elitären Clique in meiner Jahrgangsstufe, in die nur lässige Leute reinkamen, die so waren, wie die coolen Kids halt sind. Also, wie gesagt, wir rauchten, das ein oder andere Bier, ab und zu gekifft und bestenfalls mittelmäßige Noten. Fast jeder, der nicht in dieser Clique war, wurde mal blöd angeredet aber richtig gemobbt wurden nur die Sozialversager, die auch optisch etwas seltsam waren. Um genau zu sein, haben wir nur drei Mitschüler zu unseren Opfern erklärt. Alle drei hatten die Gemeinsamkeiten, dass sie zwar gute Noten hatten, aber zwischenmenschlich einfach minderbemittelt waren. Verstanden Witze nicht, kapierten oftmals Sarkasmus nicht, Zwei haben zwar nie gestunken aber hatten oft Frisuren. Wenn man das, was die auf dem Kopf hatten, Frisuren nennen kann, an denen man sah, dass sie sich nicht mal die Haare gekämmt hatten bevor sie in die Schule gingen. Einer hatte immer wieder Hochwasserhosen an und immer wieder versehentlich sein T-Shirt in seine Unterhose gesteckt. Also alles mögliche, was einfach nur lächerlich und schlampig wirkte. Einer wirkte eigentlich ganz ordentlich aber war halt einfach fett. Es war auch noch mehr, aber ist jetzt auch egal. Auf jejeden Fallhaben wir sie verarscht, geschubst, bespuckt und ein wenig verprügelt, Stifte kaputt gemacht etc..

Nachdem ich meinen Hauptschulabschluss geschafft habe, habe ich eine Ausbildung zum Elektriker gemacht. Danach ein paar Jahre gearbeitet, dann eine Weiterbildung zum Elektriker-Meister gemacht, noch ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt und mich dann selbstständig gemacht. Meine Firma läuft gut, ich habe genügend Elektriker eingestellt, sodass ich selbst kaum noch handwerklich arbeiten muss. Hauptsächlich sitze ich im Büro, wo mich eine Bürokauffrau unterstützt. Meine Arbeit besteht nun hauptsächlich aus Telefonaten und Treffen mit Kunden, erstellen von Kostenvoranschlägen, ein bisschen Buchführung, Bestellungen usw. Da ich in einer reichen Region Deutschlands lebe, in der es viele Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk, Einzelhandel Gastronomie usw. gibt, gibt es auch viele Menschen die hier leben und arbeiten. Immer mehr Leute kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, deshalb wird ständig gebaut und wir haben immer Baustellen. Teilweise haben wir so viele Aufträge, dass Kunden Monate warten müssen, bis wir in ihren Häusern die Elektrik machen können. Ein Hoch auf den Handwerkermangel in Deutschland. Der ist der Grund dafür, dass ich wenig Konkurrenz habe. Nach Abzug aller Kosten bleiben mir circa 60.000 Euro im Jahr. Ich verdiene also mehr als so mancher Akademiker. Das sollte so manchem Studenten, der über Leute mit Hauptschulabschluss die Nase rümpft, mal zu denken geben. Ich habe eine hübsche Freundin, mit der ich schon zusammen war, seit ich noch in der Ausbildung zum Elektriker war. Also nein, sie ist nicht wegen meinem Geld mit mir zusammen und wir haben eine Tochter. Das Rauchen habe ich aufgehört, weil man ja doch mal vernünftig werden muss.

Und was ist aus den Mobbingopfern geworden? Einer hat einen Bachelor in BWL und damit verdient er wahrscheinlich weniger als ich und bei seiner unbeholfenen Art, die er, soweit ich weiß, immer noch hat, ist er wahrscheinlich immer noch Single. Einer hat Germanistik studiert. Bringt das wirklich Geld? Und der Dritte ist immer noch fett und sitzt bei Edeka an der Kasse. Also meine lieben ehemaligen Mobbingopfer, die sich hier im Beichthaus immer an dem Leid ehemaliger Mobber aufgeilen und ständig von Karma schreiben - ich bin jetzt 38 Jahre alt. Wo bleibt mein Karma? Ich finde euch so lächerlich. In der Schule wurdet ihr schikaniert, das habt ihr nie verarbeitet und jetzt? Jetzt hofft ihr, dass das Karma sich für euch an euren Mobbern rächt, nur weil ihr immer zu feige gewesen seid um euch zu wehren. Achja und schreibt ruhig abfällige Kommentare, in denen ihr mich als Proleten bezeichnet, weil ich auf der Hauptschule war. Ich bin mein eigener Chef und mache gutes Geld. Mehr als die ehemaligen Streber meiner Klasse, obwohl die ja jetzt zum elitären Kreis der Akademiker gehören. Also mir egal, viel Spaß noch weiterhin dabei, wenn ihr hofft, dass eure Mobber auf der Schnauze landen.

Beichthaus.com Beichte #00041804 vom 07.04.2019 um 21:37:24 Uhr in Altötting (84 Kommentare).

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