Mein kleiner Spiegel

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Neugier Feigheit Peinlichkeit Schule Zürich

Mein kleiner Spiegel
Es war in der 6. Klasse als ich (m) mit 12 Jahren folgende Geschichte anzettelte, welche sehr peinlich für mich hätte enden können. Wir hatten damals Sportunterricht in einer Turnhalle. Die Duschen waren in der Mitte der Mädchen- und Jungenumkleidekabine. Nach dem Sportunterricht kam jeweils der Lehrer und schloss die Zugangstür auf der einen Seite ab und die auf der anderen Seite auf. Nach dem die eine Seite fertig geduscht hatte, wurde die Tür geschlossen und die andere geöffnet. Wir Jungs waren in dem Alter, in dem wir uns langsam aber sicher anfingen für das andere Geschlecht zu interessieren. Daher guckten wir ab und an durch den Spalt am unteren Ende der Türe (ca. 1cm) was da in der Dusche so abgeht. Leider sah man da lediglich Füße und sonst nichts. Da kam mir die Idee, dass ich einen kleinen Spiegel mitnehmen könnte. Gleich in der nächsten Sportstunde wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Selbstverständlich hatte dieser funktioniert und jeder der Jungs wollte auch mal "hinter die Bühne" gucken.

Gekicher und "gib mir auch mal" führte dazu, dass die Mädchen den kleinen Spiegel entdeckten und versuchten sich diesem zu ermächtigen. Zum Glück konnte der Junge, welcher den Spiegel gerade in der Hand hatte, diesen mit einem kräftigen Ruck zurück in unsere Umkleidekabine ziehen. Danach wollte keiner mehr etwas mit dem Spiegel zu tun haben und dies zu Recht. Ich versteckte den Spiegel auf dem Klo hinter der Heizung, bevor ich ins Klassenzimmer ging. Die Empörung der Mädchen war natürlich riesengroß und der Lehrer stellte uns Jungs zur Rede, wer diese Idee gehabt hätte und von wem der Spiegel stammt. In diesen Minuten starb ich fast vor Angst. Zum Glück hielten die Jungs dicht und niemand verpetzte mich. Heute finde ich, dass diese Aktion gar nicht so schlimm war und muss oft schmunzeln wenn ich daran denke. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029010 vom 06.06.2011 um 20:22:04 Uhr in Zürich (18 Kommentare).

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Der Headbanger meines Lebens

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Gewalt Aggression Hass Rache Schule Moers

Als ich damals die 7.Klasse wiederholen musste, habe ich meiner Französischlehrerin in der Schulpause eine volle 0,5 Liter Wasserflasche gegen den Kopf geworfen, weil sie mir an diesem Tag mein Handy wegnahm und ich meine Klassenarbeit mit der Note "Mangelhaft" zurückbekam. Auch in den drei anderen Klassenarbeiten in dem Schuljahr bekam ich eine 5, flog von der Schule (Realschule -> Hauptschule). Später führte ich dann aber meine Karriere auf einem Gymnasium fort. Diese Sekunden, als diese perfekt geworfene Flasche, mit einer Zielgenauigkeit von 80% ihren Kopf traf, werde ich niemals vergessen. Es war der Headbanger oder Headshot meines Lebens. Nach dem Wurf habe ich mich natürlich sofort aus dem Staub gemacht, der Täter wurde nicht erwischt und sie kam für eine Woche aufgrund von starken Kopfschmerzen nicht zur Schule.

Beichthaus.com Beichte #00028996 vom 02.06.2011 um 21:28:06 Uhr in Moers (26 Kommentare).

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“Beichte

Parkgebühren vorm Krankenhaus

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Geiz Betrug Auto & Co.

Hiermit beichte ich, dass ich vor ein paar Jahren auf das Dringendste ins Krankenhaus musste. Also habe ich Montag Morgen meine Sachen gepackt, bin mit dem PKW ab durch die Bezahlschranke des Krankenhausparkplatzes. Kurze Info dazu: je angefangene Stunde 3,50 Euro. Das war mir aber erst mal egal. Ich blieb dank einer dringenden OP jedoch 10 Tage drin. Ihr könnt Euch denken, das mein Parkschein mit Sicherheit ein Vermögen kosten würde. Was habe ich gemacht? Ich bin nicht durch die Schranke nach draußen gefahren, sondern links auf dem sehr schmalen mit Pollern nur so zugedonnerten Gehweg abgehauen. Ich habe so mit Sicherheit eine Menge Geld gespart.

Beichthaus.com Beichte #00028993 vom 01.06.2011 um 17:58:00 Uhr (18 Kommentare).

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Gehbehindert

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Boshaftigkeit Falschheit Trägheit Ungerechtigkeit Nilkheim

So, nach jahrzehntelangem stillen Verfolgen der zahlreichen Beichten auf dieser Seite, möchte ich nun auch etwas los werden. Das Ganze passierte vor etwa fünf Jahren auf einem in unserer Region sehr bekannten und beliebten Festival. Ich (m/15 Jahre alt) war zu dieser Zeit im Helferteam eingeteilt und hatte somit uneingeschränkten Zugriff auf die komplette Ausrüstung der Betreiber. Unmengen an Alkohol verleiteten mich irgendwann, ein wenig Schabernack mit den vorhandenen Rollstühlen zu treiben. Nachdem ich meine crazy Tricks und Streetstyles mit dem Gefährt erprobt hatte, kam mir eine neue Idee: Einige der Toilettenhäuschen waren auf einem Podest positioniert. Man musste also circa 5 Stufen erklimmen, um sein Geschäft zu entrichten. Ich fuhr im Rollstuhl zum Fuße dieses Podests und erzählte zwei relativ jungen, schmal gebauten Frauen, ich wäre tatsächlich an den Rollstuhl gefesselt und bräuchte Hilfe mit den Stufen, da ich auf Toilette müsse. Gesagt, Getan, die beiden Frauen haben mich samt Rollstuhl die Treppen hinauf getragen. Wichtige Randinfo: Ich war damals wirklich alles andere als schlank, es muss sich also um einen beachtlichen Kraftakt für die beiden gehandelt haben.
Oben angekommen stieg ich anschließend erfreut aus dem Rollstuhl aus, bedankte mich freundlich bei den beiden Damen und lies diese wild fluchend und gestikulierend zurück. Ich beichte also, dass ich das Invalidenequipment der Festivalorganisation missbraucht habe, dumme Scherze auf Kosten Gehbehinderter gemacht habe und die Hilfsbereitschaft der beiden Damen ausgenutzt habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00028990 vom 01.06.2011 um 10:58:22 Uhr in Nilkheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Godfree
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“Beichte

Feuer und Flamme

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Dummheit Vandalismus Manie Kinder

Es war im Jahre 1995. Ich war damals 12 Jahre alt und fuhr nach der Schule mit zu meinem Freund. Wir hatten vor uns die freie Zeit mit Schabernack zu vertreiben. Wir wussten auch schon wie. Da wir beide der Faszination des Feuers erlegen waren, hatten wir vor, nach dem Mittagessen in den Wald zu gehen und ein kleines Feuerchen zu errichten. Nach dem sich mein Kumpel die Streichhölzer von seiner Mutter gemoppst hatte, konnte es auch schon losgehen. Kurz bevor wir aus dem Haus gingen, fiel mir auf, dass in einem Regal eine Flasche Spiritus stand. Ich sagte zu meinem Kumpel, dass wir die Flasche doch mitnehmen sollten, da wir das Feuer mit der Flasche Spiritus schneller aufpeitschen könnten. Er wusste damals noch nicht was Spiritus ist, aber er vertraute mir und ehe ich mich versah verschwand die Flasche auch schon in seiner Jacke.


Hinter dem Haus stand ein Gewächshaus, was jedoch völlig verkommen war. Wir beschlossen das Feuer dort zu entfachen. Die Spiritusflasche stellten wir in das Gewächshaus ohne sie zu benutzen. Wir fingen an das Feuer zu legen und schmissen nach und nach immer mehr trockene kleine Holzstücke die im Gewächshaus lagen auf das Feuer. Auf einmal ging alles ganz schnell. Das Feuer wurde immer höher und wir konnten es nicht mehr kontrollieren. Das Gewächshaus stand plötzlich bis zum Dach in Flammen. Wir standen nur da und konnten es nicht fassen. Wir waren uns einig, dass wir besser abhauen sollten, damit keiner sieht, dass wir das Feuer gelegt haben. Wir liefen über eine Wiese davon und nach etwa 20 Sekunden gab es im Gewächshaus eine gewaltige Explosion. Ja genau, die Spiritusflasche ist explodiert. In der ganzen Hektik hatten wir vergessen die Flasche mitzunehmen. Wir waren nur knapp einem sehr schmerzhaften Tot entronnen oder bestenfalls mit schlimmen Verbrennungen, wären wir nicht abgehauen. Wir konnten auch schon die Feuerwehrsirene hören als wir nach einem etwas größeren Umweg wieder das Haus erreichten. Wir sahen wie die Feuerwehr das Feuer löschte. Wir taten so, als wüssten wir von nichts und gingen in das Zimmer meines Freundes. Wir holten die Schulbücher aus unseren Ranzen und taten so als würden wir Hausaufgaben machen. Nach einiger Zeit kam die Mutter meines Freundes in das Zimmer und fragte uns, ob wir das Feuer gelegt hätten. Wir stritten alles ab und sagten das wir auf dem Sportplatz gewesen wären. Seine Mutter sagte dann, das eine Klassenkameradin uns auf der Wiese hat weglaufen sehen. Darauf hin gab mein Kumpel zu, das wir es gewesen waren. Im selben Moment schallerte sie ihm eine und sie fragte, wo die Spiritusflasche sei, die im Regal stand. Wir sagten ihr was damit passiert ist. Anschließend rief sie meine Mutter an, damit sie mich abholte. Mein Kumpel fing an zu jammern und hatte Angst, dass seine Eltern ihn ins Heim stecken würden, da er sich schon einige Eskapaden geleistet hatte. Seine Mutter erzählte es alles meiner Mutter und abends konnte ich mir dann von meinen Eltern anhören, dass dies wohl nur der Anfang einer kriminellen Karriere sei. Insgeheim waren Sie jedoch froh, dass ich noch lebte, da sie auch wussten, was mit der Spiritusflasche passiert ist. Am nächsten Tag war diese Angelegenheit natürlich auch Gesprächsthema Nummer eins in der Schulklasse, zumal die Klassenkameradin, die uns verriet auch schon alles rumgetratscht hat. Die Sache verbreitete sich in der ganzen Schule wie ein Lauffeuer. Irgendjemand streute dann das Gerücht, wir hätten versucht das Feuer mit Spiritus zu löschen. Damit wurden wir noch Jahre später verarscht.


Eine Woche später mussten mein Kumpel und ich die Überreste des Gewächshauses beseitigen. Das taten wir etwa 10 Minuten lang ehe uns der Gedanke mit der Explosion der Spiritusflasche nicht mehr losließ. Wir fanden es faszinierend, dass man auf so einfache Weise etwas in die Luft jagen konnte. Ich hatte Feuerzeuge von zu Hause mitgebracht und wir gingen in den Supermarkt um uns Haarspray zu besorgen. Mit dem Haarspray und dem Feuer aus dem Feuerzeug, hatten wir so eine Art "kleinen Flammenwerfer". Wir gingen damit in den Wald und fackelten ein wenig damit herum. Nach einiger Zeit hatten wir wieder Lunte gerochen und wir wollten mehr. Wir gingen in den Keller in dem Haus seiner Eltern und hofften dort eine Flasche Spiritus zu finden. Wir fanden jedoch was besseres: Einen Kanister mit Benzin. Mein Kumpel holte aus der Küche eine leere Plastikflasche und wir machten die Flasche voll mit Benzin. Wir packten die Plastikflasche mit dem Benzin zusammen mit alten Zeitungen in eine Tasche und gingen damit in den Wald. Wir gingen tief in den Wald hinein und sahen plötzlich an einem kleinen See ein altes und verkommenes Dixi-Klo. Wir wollten das Klo mit Hilfe der Flasche Benzin in die Luft jagen. Wir stellten die Flasche mit Benzin in das Klo hinein und umhüllten die Flasche mit dem Zeitungspapier bis das Papier etwa ein Meter hoch war. Anschließend zündeten wir den Zipfel an und machten uns schnell aus dem Staub, um Sicherheitsabstand zu bewahren. Nach kurzer Zeit explodierte die Flasche mit dem Benzin und das Dixi-Klo brannte lichterloh. Nach einiger Zeit nahmen wir uns schwere Stöcke aus dem Wald und stießen das ausgebrannte Dixi-Klo in den See, da wir befürchteten das Feuer könnte sich noch weiter ausbreiten. Wir hatten unser Werk vollbracht. Danach hatten wir genug vom Feuer machen und ließen ab sofort die Finger davon. Es war jedoch auch ein geiles Gefühl, weil es unser Geheimnis war und nie jemand etwas davon mitbekommen hat. Ich habe beschlossen doch keine kriminelle Karriere einzuschlagen und bin heute ein braver Büroangestellter.

Beichthaus.com Beichte #00028988 vom 01.06.2011 um 01:08:50 Uhr (21 Kommentare).

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