Der Katzendompteur

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Gewalt Morallosigkeit Boshaftigkeit Tiere Chemnitz

Als ich (m) noch 10 war, habe ich gerne mit meiner Katze gespielt. Jedoch fand sie es nicht so spaßig. Ich habe sie in meinen Raum eingeschlossen, und als sie zur Tür wollte, habe ich ihr diverse große Gegenstände in den Weg gestellt, damit sie einen Hindernisparcours absolvieren muss. Und wenn sie es geschafft hat sich daran vorbei zu schlängeln, habe ich sie gepackt und wieder an den Anfang geschmissen. Ja, geschmissen, meist im hohen Bogen. Sie mautzte jedes Mal wieder laut und eines Tages hat sich ihre Zunge an einem ihrer Eckzähne verhakt, und sie hatte Schmerzen und hat geblutet. Ich habe sie aus Wut aus diversen Gründen einfach im Winter bei Nacht draußen schlafen lassen. Wenn ich heute daran denke, dann tut es mir Leid, da mir die Katze durch schwere Zeiten geholfen hat. Leider ist sie vor 3 Jahren gestorben, und noch heute mache ich mir manchmal Vorwürfe, wie ich so grausam zu ihr sein konnte. Falls meine Katze das in irgendeiner Weise mitbekommen sollte: Dicke, es tut mir verdammt Leid!

Beichthaus.com Beichte #00029045 vom 16.06.2011 um 16:03:57 Uhr in Chemnitz (Adelsbergstraße) (27 Kommentare).

Gebeichtet von Aerial
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Wasser mit Geschmack

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Ekel Unreinlichkeit Schule Schule Braunsbedra

Ich habe mich kurz vorm Ende des Sportunterrichts früher immer in den Waschraum geschlichen und habe dort meine dicken Popel unten an die Wasserhähne geklebt. Kamen die anderen durstigen Mitschüler auch dazu habe ich beobachtet, wie sie an den Leitungen hingen und mich immer gefreut, wenn die Popel dann mitgeschlürft wurden.

Beichthaus.com Beichte #00029032 vom 12.06.2011 um 13:48:29 Uhr in 06242 Braunsbedra (Häuerstr. 39) (15 Kommentare).

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Endstation Ehe

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Unglaube Engherzigkeit Ehebruch Verzweiflung Partnerschaft Zeyern

Ich (w/28) habe schon seit einigen Jahren den Verdacht, dass mein Mann (33) schwul ist. Er hat keinerlei Interesse an Sex mit mir. Wir haben einen Sohn (3) zusammen und ich hätte so gerne noch ein zweites Kind. Mein Mann beteuert auch immer, er will ein zweites Kind, aber Sex mit mir will er wie gesagt nicht. Er überredet mich oft dazu, mich eher burschikos und maskulin zu kleiden. Schon als Jugendliche wurde mir immer schon gesagt, dass ich maskulin wirke.
Mein zweites Problem ist, dass ich stark übergewichtig bin. Mein Mann scheint damit allerdings kein Problem zu haben. Im Gegenteil, er meint oft, ich solle doch noch mehr essen, weil es mir so gut schmeckt und kauft mir Süßigkeiten, wenn meine Rationen zu Ende gehen. Leider neige ich sehr dazu aus Kummer und Langeweile zu essen. Langeweile habe ich sehr oft, da ich den ganzen Tag zu Hause sitze, während er arbeitet.
Ich habe schon alles versucht, um attraktiver auf meinen Mann zu wirken, bis hin zu Liebeszaubern und Sexualmagie. Das ist etwas anderes, was ich beichten muss. Ich wohne in einem kleinen Dorf in einer streng katholischen Gegend. Meine Mutter ist sehr in unserer Gemeinde engagiert. Meine Familie ist ebenfalls streng katholisch. Deshalb habe ich schon ein schlechtes Gewissen, weil ich in meiner Not mit Magie herumgespielt habe.
Für meinen Mann habe inzwischen keine Gefühle mehr. Inzwischen glaube ich, dass er mich nur geheiratet hat, damit niemand die Wahrheit über ihn erfährt. Ich würde mich gerne scheiden lassen, aber in unserer katholischen Gegend geht das natürlich schlecht, weil hier viel getratscht wird. Deshalb würde eine Scheidung meine ganze Familie zu Außenseitern machen. Das kann ich vor allem meiner Mutter nicht antun.

Beichthaus.com Beichte #00029025 vom 10.06.2011 um 08:30:04 Uhr in Zeyern (38 Kommentare).

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Verhasstes Papakind

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Selbstverletzung Hass Falschheit Familie

Ich hatte eine komplizierte Kindheit. Mein Vater verließ meine Mutter und mich, als ich 7 Jahre alt war, weil er eine neue Frau kennenlernte, woraufhin meine Mutter in tiefe Depressionen verfiel. Ich habe meinen Vater abgöttisch geliebt, er war wirklich alles für mich. Ich war so gesagt ein Papa-Kind. Seine Erziehung war geprägt von Herzenskälte und absoluter Härte. Wer Gefühle zeigt, ist schwach. Das lehrte er mich auch mit Erfolg. Mein Vater hat nie verheimlicht, dass er puren Hass meiner Mutter gegenüber hegte, was mich als 7-Jährige natürlich völlig überforderte. Heute, wo ich es besser weiß, muss ich mir leider eingestehen, dass wir uns in Vielem gleichen, was mich immer wieder erschreckt.
Wir haben soviel Hass und Wut auf andere, dass wir es kaum schaffen, Menschen zu zeigen, dass wir sie gerne haben. Sie sogar lieben. Ich schließe relativ schnell mit Menschen ab, wenn ich mich verletzt fühle. Ich kann es kaum ertragen zu zeigen, dass mich etwas verletzt. Aber, nur weil ich mir dessen völlig bewusst bin, heißt das leider nicht, dass ich das abstellen kann.


Mit vielleicht 10 Jahren war ich diejenige, die die erwachsene Person im Haus war. Ich habe so gut es ging meine Mutter beschützt. Mir blieb auch nichts anderes übrig. Das war als Kind nicht leicht, zumal ich alle 2 Wochen, da besuchte ich meinen Vater, immer wieder fein runtergeputzt wurde. Dass ich so Fett bin, wurde immer mal wieder Thema zwischen ihm und seinen Freunden, obwohl ich daneben saß. Ich konnte nur nichts sagen. Ich war wie gelähmt. Ich war ein Kind!
Ich konnte ihm nie etwas Recht machen. Ich habe aus Frust alles in mich hineingefressen. Ich konnte spüren wie meine Haut am Bauch riss. Diese Dehnungsstreifen, die bei Schwangeren als Schwangerschaftstreifen bekannt sind. Das ist ein sehr ekelhaftes Gefühl. Ich kann es nicht beschreiben. Ich habe gefressen, bis ich kotzte. Ich habe mir die Fingernägel so weit abgefressen, bis sie bluteten. Noch schlimmer war das Händewaschen. Wenn die Haut weich wurde aufgrund des Wassers. Es tat so weh! Ich habe angefangen, Zigarettenstummel auf meinen Armen und Beinen auszudrücken. Ich habe mich absichtlich verletzt, weil ich diesem unglaublichen Druck einfach nicht mehr standhielt. Danach war ich für einen kurzen Moment einfach nur ich.


Meiner Mutter habe ich nie Vorwürfe gemacht. Sie konnte gar nicht anders zu diesem Zeitpunkt. Man ist halt ab einem gewissen Punkt auch einfach nur ein Mensch. Sie starb vor 6 Jahren. Mein einziger Anker. Sie alleine wusste, gegen was ich da ankämpfe. Was habe ich Gott verflucht! Er nahm mir alles! Ich habe nun mehr als 4 Jahre Therapie hinter mir. Ich bekomme es nur leider nicht aus meinem Kopf! Ich habe seit meiner Kindheit eine unglaubliche Wut, soviel Hass in mir. Wenn man in frühen Jahren bereits gelernt hat, dass es wichtig ist eine Maskerade zu spielen ist es schwer dies abzulegen. Ich musste gut gelaunt sein- den Schein wahren. Ich habe Menschen verscheucht, die ich wirklich geliebt habe. Und ja, ich bereue dies zutiefst! Der Gedanke daran schmerzt! Stattdessen hatte ich bisher Partner, wo ich wusste, dass es im Grunde nicht dass ist, was mich glücklich macht. Ich habe Menschen absichtlich weh getan, die ich liebte. Und es tut mir so Leid! Was in mir vorging, wusste keiner.


Fakt ist, dass ich nicht fähig bin eine Beziehung mit Liebe und Vertrauen aufzubauen, weil ich vorher bereits die Flucht antrete. Ich rede mir immer ein, dass ich stark bin, dass ich keinen brauche. Aber zugeben, dass ich traurig und einsam bin und nicht weiß, wohin ich gehöre, fällt mir so schwer. Selbst mir gegenüber. Für Außenstehende ist all dies vielleicht albern, völlig überzogen und sie können dies nicht nachvollziehen. Ich bin kein Dummchen und ich bin alles andere als naiv! Ich bin gerade wieder an einem Punkt, wo ich aufgeben möchte. Weil ich einfach nicht mehr die Kraft habe. Und, weil ich mich frage, warum ich mir das Leben selbst so schwer mache. Es scheint, als würde es wirklich Menschen geben, die fast schon schwebend durch ihr Leben gleiten und ich habe den Schlüssel für meinen Klotz am Bein so gut versteckt, dass ich ihn selbst nicht finde. Ich hasse alles, was mich umgibt. Oft habe ich mir gewünscht, nicht zu existieren. Und ich wünschte, dass ich den Mut hätte, meinem Vater/Erzeuger die gerechte Strafe für das zu geben, was er mir antat. Ob es gerichtliche Konsequenzen für mich hätte, ist mir egal. Ich habe nichts, was ich verlieren könnte! Trotzdem würde ich ihm verzeihen. Und dafür schäme und hasse ich mich unglaublich. Ich trete das mit Füßen, wofür ich seit über 20 Jahren kämpfe und ich verrate mich selbst und dafür hasse ich mich unglaublich!

Beichthaus.com Beichte #00029019 vom 07.06.2011 um 12:40:22 Uhr (19 Kommentare).

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Geschwisterrache

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Rache Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Familie Kropp

Ich habe meinem Bruder aus Freude über einen Sieg beim Playstation spielen die Nase gebrochen. Er verpetzte mich bei unseren Eltern - im Endeffekt bekam ich 4 Wochen Hausarrest und mein Taschengeld wurde gestrichen. Ich erwischte ihn beim Aufspringen vom Sofa mit dem Ellenbogen auf der Nase, es war ein böses Unglück, aber sicherlich keine Absicht - das wusste er auch, ihm gefiel es nur, dass ich so eine Strafe davongetragen habe. Ich fing an einen Racheplan zu schmieden. Es fing damit an, dass ich die Zigaretten meiner Mutter klaute und in seinen Rucksack legte. Auch nahm ich Geld meiner Eltern und versteckte es unter seiner Matratze. Über einen Freund kam ich an Gras, welches ich ebenfalls in seinem Zimmer deponierte, direkt neben dem Geld. Meine Eltern stellten uns beide kurz darauf zur Rede, wo denn das Geld sei. Ich tat so als wüsste ich von nichts. Mein Bruder natürlich auch. Um meine Mutter auf die richtige Spur zu führen, legte ich sehr offensichtlich eine geringe Menge Gras und circa 200 Euro auf den Schreibtisch meines Bruders (während er beim Fußballtraining war). Dazu klemmte ich noch ein paar Geldscheine sehr "offen" unter die Matratze. Es kam wie es kommen musste - meine Mutter betrat das Zimmer meines Bruders und sprang sofort auf meine Falle an. Am Abend stellte sie ihn zur Rede, doch ihm gelang es nicht sich rauszureden. Er bekam absolutes PC-Verbot, Hausarrest, sein Taschengeld wurde gestrichen und Fußballspielen dürfte er auch nicht mehr. Ich weiß, dass es falsch war was ich getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00029011 vom 07.06.2011 um 00:35:52 Uhr in 24848 Kropp (Stettiner Straße) (13 Kommentare).

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