Wir sind keine Nazis!

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Ungerechtigkeit Hass Gesellschaft

Ich hasse es, dass wir Deutschen (gerade die jüngsten Generationen) noch immer als Nazis dargestellt und beleidigt werden. Meistens kommen diese Äußerungen von ungebildeten Migranten aus der Unterschicht, deren eigenes Land wahrscheinlich froh ist, sie los zu sein. […]
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Beichthaus.com Beichte #00041074 vom 12.03.2018 um 15:58:01 Uhr (47 Kommentare).

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Kuscheltiere statt Freunde

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Peinlichkeit Verzweiflung Neurosen Aschaffenburg

Ich (w/31) möchte beichten. Ich bin in einem sehr kalten Elternhaus aufgewachsen und habe meine erste Bezugsperson leider sehr früh verloren. Aufgrunddessen habe ich vermutlich Defizite im Umgang mit Menschen und brauche bei den wenigen Menschen, denen ich vertraue, viel Nähe. Da ich nicht viele Freunde habe und auch teilweise Single war, besitze ich Kuscheltiere. Wobei besitzen für mich ein unzutreffendes Wort ist, ich sehe sie vielmehr als Freunde. Bevor ich schlafe, streichle ich sie und wünsche ihnen eine gute Nacht. Sogar als ich mehrfach ins Krankenhaus musste, haben mich zwei von ihnen begleitet, da ich wusste, es würde die Situation vereinfachen und für alle Beteiligten angenehmer machen.

Die Reaktionen könnt ihr euch sicher vorstellen: Ich wurde nicht ernstgenommen. Für mich, die ich mich als recht intelligenten Menschen sehe, war dies zwar erwartet, aber sehr unschön. Ich beichte hiermit Folgendes: Mich kotzt die Voreingenommenheit vieler Menschen an. Sobald etwas Unerwartetes passiert und sich ein Mensch nicht nach Schema F verhält, wird er behandelt als wäre er geisteskrank. Lasst den Menschen doch ihre Spleens, solange sie niemandem damit wehtun kann es euch doch egal sein! Ihr wisst doch schließlich nicht, was dahintersteckt.

Beichthaus.com Beichte #00041068 vom 11.03.2018 um 01:51:14 Uhr in Aschaffenburg (Sandgasse) (22 Kommentare).

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“Beichte

Flucht aus meinem Heimatdorf

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Engherzigkeit Zorn Frankfurt

Damals hatte ich eine sehr schreckliche Kindheit und Jugend in unserem Dorf. Schon als Kind fühlte ich mich dort nicht wohl und willkommen. Ich wurde ohne Grund als seltsam bezeichnet und die Eltern verbaten ihren Kindern mit mir zu spielen. Zugegeben, ich bin schon immer eine direkte und ehrliche Person gewesen. Zudem wurde über alles und jeden gelästert und Intrigen gesponnen. Sogar angeblich beste Freundinnen nutzten ihr gegenseitiges Vertrauen aus und verscherbelten Geheimnisse an andere "Freundinnen". Ich hasse solch ein Verhalten und hielt mich fortan von besagten Personen fern. Leider verstärkten sich dadurch nur noch mehr Gerüchte über mich. Ein Freund, der sich früh hochgearbeitet hatte und mich mit seinem wohlverdienten Sportwagen abholte, galt als mein Zuhälter, angeblich verbreitete ich Gerüchte über andere Frauen und wäre sowieso der Teufel in Person. Schon bald wurde ich ernsthaft gemobbt, es wurden sogar Steine von anderen Jugendlichen auf mich geworfen und ich wurde beim Vorbeigehen bespuckt.

Als ich meinen wahren Freunden (jedenfalls wie ich zuerst dachte) und meinen Eltern davon erzählte, wurde die Situation heruntergespielt. Ich fühlte mich zornig, traurig und ungeliebt zugleich. Alles hatte ich satt an diesem Kaff mit all seinen verlogenen Bewohnern. Da es zum Glück nur noch ein Jahr bis zu meinem 18.Geburtstag war, fasste ich einen gewagten Entschluss. Ich lebte auf Sparflamme und investierte einen Großteil meiner Freizeit in Nebenjobs. An den Tag, an dem ich 18 wurde, holte ich all mein Geld von der Bank und machte mich - ohne mich von irgendjemandem zu verabschieden - aus dem Staub. Ich brach zu allen Menschen in meinem bisherigen Leben (auch meinen Eltern) still und heimlich den Kontakt ab. Ohne ihnen einen Anhaltspunkt zu hinterlassen, wo ich mich fortan befinde und ob es mir gut geht. Dies ist meine Rache an all die Jahre, in denen ich mich einsam und verlassen gefühlt habe. Hoffentlich hatten sie alle genügend Zeit um über ihr Verhalten nach zu denken.

Ich bin bis heute froh über diesen Entschluss. Denn heute stehe ich genau dort, wo ich immer sein wollte, mit Menschen, die mir genauso viel bedeuten, wie ich ihnen. Doch manchmal bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Was wenn ich manchen doch etwas bedeutet habe und ich sie im Stich gelassen habe, wie sie mich einst? Oder würden sie mich nach fast 12 Jahren überhaupt noch (er)kennen?

Beichthaus.com Beichte #00041063 vom 10.03.2018 um 14:15:15 Uhr in Frankfurt (12 Kommentare).

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Diskussionen gewinnen mit Nettigkeit

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Boshaftigkeit Falschheit Gesellschaft

Für mich (20) gibt es fast keine größere Genugtuung, als meine Diskussionspartner mit Nettigkeit zugrunde zu richten. Und das, obwohl ich immer versuche mein wahres Gesicht zu zeigen. Es ist einfach so befriedigend, zu wissen wie sie innerlich weiterzicken oder streiten wollen, aber immer wieder an meiner höflichen Art abprallen, bis sie einknicken müssen bevor sie die Schuldigen sind. Aber der wohl beste Augenblick ist, wenn eine Person, ist die sich für verdammt cool hält und die Fasade bis zum Schluss aufrecht erhalten will, langsam immer stiller und stiller wird und verzweifelt versucht, das letzte Wort zu haben, dann kann man ihnen so schön ein_ "Ich hoffe die Streitigkeiten sind geklärt. Es würde mich freuen, wenn wir beide den Tag ab jetzt schöner fortsetzen können" ins Gesicht klatschen. Um ehrlich zu sein. weiß ich nicht ob ich jemals damit aufhören werde, weil ich leider eben einen kleinen Teil falsche Schlange in mir trage. Aber es tut gut, das mal von der Seele zu bekommen, da ich es tief in mir meistens bereue. Doch wenigstens treibe ich das Spiel nur mit anderen Schlangen.

Beichthaus.com Beichte #00041062 vom 10.03.2018 um 03:25:37 Uhr (2 Kommentare).

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Der Märchenonkel auf der Party

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Falschheit Lügen Last Night Berlin

Ich möchte mich bei einer jungen Frau entschuldigen. Ich traf sie auf einer Party, einer dieser Partys von "Freunden von Freunden, wo man niemanden kennt und auf gut Glück hingeht, mit der Hoffnung coole Leute zu treffen. Die Party befand sich in der Nähe vom Frankfurter Tor. Mein Mitbewohner und ich entschieden spontan hinzugehen und wurden mit Herzchen begrüßt, aber die Leute waren echt langweilig. Also entschieden wir uns spaßeshalber, da wir eh niemanden kannten, einfach dazu eine Viertelstunde zu bleiben und einfach unkonventionell Spaß zu haben, bevor wir gehen. Mal gucken, wer morgen die verrücktere Geschichte zu erzählen hat. Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie kam ich gleich im Anschluss nach unserem "Deal" mit diesem netten Mädel ins Gespräch. Sie hatte braune Locken. Ich erzählte Märchen ohne rot zu werden und wunderte mich selbst. Ich erzählte ihr, ich sei adoptiert und kenne meine echten Eltern nicht. Ich hatte ihre volle Aufmerksamkeit. Ich glaube, ich tat ihr schon so sehr leid, dass sie mich deshalb schon heiß fand. Ich löste es aber nicht auf und ging irgendwann. In der Zeit hat sie mehrere Jungs abblitzen lassen. Ich wünsche mir bis heute, das ich nicht ausgerechnet sie nach unserem "Deal" getroffen hätte. Sie war echt schwer in Ordnung und ich ein Arschloch.

Beichthaus.com Beichte #00041061 vom 10.03.2018 um 02:33:52 Uhr in Berlin (5 Kommentare).

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