Der Pizza Dieb

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Rache Diebstahl Boshaftigkeit Ekel WG

Neulich ist mir aufgefallen, dass regelmäßig Tiefkühl-Pizzen aus meinem Fach verschwinden. Unsere WG ist etwas größer und der Täter ist nach mehrfachen Befragungen natürlich nicht zu finden. Mir persönlich war es zu blöd um mich auf die Lauer zu legen. Daher haben ich einfach ein paar löcher in die Folie gestochen, mir ein paar Arschhaare ausgezupft und diese durch die kleinen Löcher geschoben und unter dem Käse versteckt. Die ganze "Falle" ging natürlich wieder ab ins Tiefkühl-Fach. Am nächsten Morgen war die Pizza weg und alle Bewohner saßen in der Küche. Ich habe nur leicht gegrinst und meinte: "Ich hoffe die Pizza hat gemundet!".

Beichthaus.com Beichte #00029446 vom 16.10.2011 um 19:10:03 Uhr (26 Kommentare).

Gebeichtet von logicy
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Auto geschrammt

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Vandalismus Feigheit Dummheit Lügen Göttingen

Ich habe mit meinem Auto ein anderes Auto geschrammt und bin dann einfach weiter gefahren. Ich weiß nicht, ob jemand bemerkt hat, dass es passiert ist. Ich habe einfach zu viel Angst gehabt, es zu sagen und die Polizei zu rufen. Ich hoffe einfach so schrecklich, dass es niemand bemerkt hat. Ich bin Student und meine Eltern verdienen nicht viel, zahlen mir aber trotzdem die 700 Euro Studiengebühren. Die Stoßstange meines Autos hat jetzt einen Riss. Ob das andere Auto überhaupt einen Schaden hat, weiß ich nicht. Aber weder ich noch meine Eltern können sich das jetzt leisten. Ich habe in meinem Leben noch nie eine Straftat begangen oder sonst irgendetwas verbrochen. Es zerreißt mich innerlich, dass das passiert ist.
Zu Hause hat meine Mutter mich gefragt, was mit dem Auto passiert ist und ich habe ihr gesagt, dass ich nicht weiß wie das passiert ist. Sie hat also gedacht, dass es jemand anderes war und mich fertiggemacht, weil ich nicht die Polizei gerufen und Anklage gegen unbekannt gemacht habe. Gegenüber meiner Mutter konnte ich bei solchen Sachen noch nie ehrlich sein. Wenn sie erfährt, dass ich das war und nicht die Polizei gerufen habe, dann bin ich tot. Dann kann ich ausziehen, was weiß ich. Ich hatte schon immer Angst vor ihr. Keine Ahnung woran das liegt. Man kann sie einfach nicht zufrieden stellen, es ist immer etwas falsch, also habe ich irgendwann aufgehört ehrlich zu ihr zu sein. Und sie belogen, damit sie mich nicht mit ihren Worten fertig macht. Ich sterbe gerade innerlich, weil ich solche Angst habe, aber ich kann diese Angst auch einfach nicht überwinden. Ich hasse mich selbst dafür.

Beichthaus.com Beichte #00029441 vom 14.10.2011 um 17:38:15 Uhr in Göttingen (30 Kommentare).

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“Beichte

Zeitung austragen Samstag Nacht

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Aggression Gewalt Last Night Arbeit Peine

Zeitung austragen Samstag Nacht
Ich (m/19) habe neben meiner Ausbildung noch einen Nebenjob. Ich trage früh morgens um 2 Uhr Zeitungen aus.
Die Abonnenten bekommen ihre Tageszeitung von Montag bis Samstag wie halt üblich. Da um diese Uhrzeit viele Partys noch im Gange sind treffe ich oft Samstags morgens auf angetrunkene Jugendliche. Das ist ja so weiter gar nicht schlimm solange die mich nicht bei meiner Arbeit stören. Letzten Samstag kam es aber anders. Ich war in einer kleinen Seitenstraße gerade am austeilen als ich 2 Jugendliche sah und wie immer dachte ich mir nichts schlimmes kommen bestimmt von einer Party. Doch friedlich waren diese nicht. Sie kamen auf mich zu und am Akzent konnte man deutlich erkennen, dass die zwei aus südlichen Ländern kamen. Sprüche wie "Guck mal die scheiß Kartoffel", "hat einen Drecksjob". "Hässlicher Hurensohn" und das ging noch weiter. Ich habe es einige Zeit gekonnt ignoriert und habe weiter meine Arbeit verrichtet. Aber anscheinend waren die 2 auf Ärger aus. Ich war gerade dabei bei einem Haus mit Hofeinfahrt die Tageszeitung einzuschieben da folgt mir einer von denen. Als ich mich umdrehe und zurück gehen will rempelt er mich an und schubst mich weg und brüllt mich an was das soll und ob ich Stress suche. Ich habe ihn ungläubig angeguckt und meinte zu ihm "Das ist jetzt nicht dein ernst oder?". Seine Antwort darauf war das ich nicht so frech sein soll sonst würde er mich "kaputt schlagen". Da ging es mit mir durch und ich habe dem halbstarken so eine gegeben das er wie ein Baum beim fällen umfiel. Sofort rannte sein "Homeboy" auf mich zu und wollte ebenfalls auf mich losgehen und der Kollege hat von mir ebenso etwas kräftiges zwischen die Augen bekommen und fiel auch zu Boden. Ich habe überhaupt nichts gegen Mitbürger mit Migrationshintergrund, aber wenn ich so frech und provozierend bei meiner Arbeit stört der hat wie ich finde es nicht anders verdient. Trotzdem tut es mir Leid, dass sie nun mit einem blauen Auge die Nacht nach Hause gehen mussten. Hätten sie mich nicht belästigt, hätten die beiden auch ruhig einschlafen können. Seit diesem Vorfall habe ich wieder mit dem Muskeltraining angefangen, falls ich die zwei wiedertreffe sollte und sie sich rächen wollen. Trotzdem in diesem Sinne, es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029437 vom 13.10.2011 um 17:33:43 Uhr in Peine (Werderstraße) (49 Kommentare).

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Der Goldkettchen-Gürteltaschen-Typ

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Hass Zorn Zwietracht Familie Partnerschaft

Der Goldkettchen-Gürteltaschen-Typ
Ich habe eine Stiefschwester, die wesentlich jünger ist als ich und die ich mit aufwachsen gesehen habe. Seit einiger Zeit wohnt sie mit mir und meiner Freundin in meinem Haus. Sie ist jetzt in einem Alter, 15, in dem sie ihren ersten festen Freund mit nach Hause bringt. Leider ist das nicht der Typ Mann, den ich mir für sie gewünscht habe, aber schließlich entscheidet sie das ja und nicht ich. Ihr Freund ist 23 und hat bereits zwei Studien abgebrochen, seine Eltern sind Geringverdiener und er ist stinkend faul und wird langsam fett. Ein richtiger Goldkettchen-Gürteltaschen-Typ. Er hilft nie im Haushalt mit, wenn er bei uns zu Gast ist, sondern setzt sich mit Vorliebe vor den Fernseher, kommandiert aber von dort aus gerne mal meine Stiefschwester herum. In letzter Zeit tendiert er dazu, meine Freundin genauso zu behandeln. Außerdem hat er sich schon einmal erdreistet, unerlaubterweise ihr Auto zu nehmen und damit in die Disko zu fahren, weil er dachte, dass wir nicht da wären. Ich habe ihn schon mehrmals beiseite genommen um ihm etwas Respekt beizubringen. Er wird dann immer ganz kleinlaut und beteuert er werde sich ändern, aber es passiert nichts.

Vor zwei Wochen habe ich ihn und meine Stiefschwester auf dem Sofa dabei erwischt, wie sie ihm einen geblasen hat, während er lautstark proklamierte, dass er ihr, "der kleinen Schlampe", jetzt "mal richtig schön in die Fresse spritzen" würde. Ich dagegen hatte spontan Lust ihm mal richtig schön die Fresse zu polieren, hielt mich aber zurück. Mittlerweile habe ich jeden Funken Achtung, den ich eventuell mal vor ihm hatte, gänzlich verloren. Vor einer Woche dann, setzte ich ihm ein Ultimatum: Entweder er hilft mir beim Gartenzaun bauen, oder er lässt sich bei uns nicht mehr blicken. Natürlich habe ich ihm, fies wie ich von Natur aus bin, ein paar kleinere Überraschungen beschert, bei seinem unfreiwilligen Arbeitseinsatz. Er sollte unter anderem die alten Zaunspfähle, die massiv einbetoniert waren, heraus wuchten, und die Löcher neu betonieren. Nach dem dritten Zaunpfahl schrie er mich an, ich könne "meinen Scheiß" alleine machen, und begann sich anschließend die Seele aus dem Leib zu kotzen, dann verließ er ohne ein weiteres Wort das Grundstück und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Natürlich ist meine Stiefschwester jetzt ordentlich sauer, aber ich habe ihr zumindest versucht zu erklären, dass ich so jemanden wie ihn nicht in meinem Haus möchte, und dass sie aber jederzeit zu ihm dürfe. Darauf habe ich erfahren, dass seine Eltern, bei denen er noch wohnt, gar nichts von seiner Beziehung zu einer Minderjährigen wissen und sie deshalb nicht mit zu ihm kann. Ich habe also wahrscheinlich ihre Beziehung zu ihm auf dem Gewissen und es tut mir Leid für sie, allerdings hoffe ich darauf, dass sie sich das nächste Mal in jemand Sympathischeren verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00029425 vom 11.10.2011 um 12:07:14 Uhr (60 Kommentare).

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Meine Welt war aus dem Ruder gelaufen

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Drogen Sucht Morallosigkeit Michelbach

Es war 1990 und meine rebellische Phase gegen meine Eltern war noch auf ihrem Höhepunkt, da lernte ich mit 19 Jahren den Menschen kennen, von dem ich damals dachte er wäre meine große Liebe. Schnell fand ich heraus, das er nicht nur Alkohol trank, um gute Laune zu haben, sondern auch Heroin konsumierte. Ich war zu dem Zeitpunkt noch Nichtraucher, trank zwar ab und an alkoholische Getränke, war aber ansonsten clean. Das änderte sich. Um meinen Freund nicht zu verlieren begann ich zunächst zu kiffen. Dann kam die Begeisterung für härtere Drogen, bevorzugt Kokain. Ich fuhr damals regelmäßig mit und für meinen Freund in die Niederlande, um größere Mengen Drogen nach Deutschland zu schmuggeln und dort weiter zu verkaufen. Auf diesem Weg kam auch meine Freundin aus Kindheitstagen an Drogen. Heute liegt sie auf dem Friedhof in unserem Heimatort, sie setzte sich am Frankfurter Flughafen den "goldenen Schuss", nachdem sie jahrelang in den Niederlanden gelebt hatte und auf den Strich gegangen ist. Sie hatte durch das Heroin einen Herzfehler und wollte so nicht weiterleben. Ich gebe mir die Schuld, zumindest einen Teil, daran das sie nicht mehr lebt und das das Leben ihrer Familie komplett aus den Fugen geraten ist. Viele von meinen damaligen sogenannten Freunden haben nicht überlebt oder hängen noch heute an der Nadel. Ich frage mich manchmal, ob die Probleme, die ich heute habe, die Tatsache, das man manchmal das Gefühl hat, dass die ganze Welt aus dem Ruder läuft, damit zu tun hat, dass ich Drogen nach Deutschland geholt habe, die andere abhängig gemacht oder vielleicht sogar getötet haben.

Beichthaus.com Beichte #00029409 vom 05.10.2011 um 09:34:16 Uhr in 57610 Michelbach (18 Kommentare).

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