Globuli

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Verschwendung Völlerei Ernährung Neckarsteinach

Meine Eltern sind eigentlich sehr rational denkende Menschen, die auf nichts etwas geben, das nicht wissenschaftlich zu erklären ist. Doch eine Schwäche für Alternatives haben sie: Sie sind ausgesprochene Freunde der Homöopathie. So kommt es, dass unsere Hausapotheke mindestens zur Hälfte aus homöopathischen Mittelchen besteht. Meine Beichte: Oft, wenn ich Lust auf Süßes bekomme, wir aber keine Süßigkeiten im Haus haben, esse ich stattdessen ein paar dieser Globuli, die so schön nach Zucker schmecken. Ich glaube nicht die Bohne an die Wirkung dieser "Medikamente". Meine Eltern haben das noch nie bemerkt und werden es hoffentlich auch nie, denn als Süßigkeitenersatz weiß ich das Zeug sehr zu schätzen.

Beichthaus.com Beichte #00029396 vom 29.09.2011 um 16:57:48 Uhr in 69239 Neckarsteinach (Lessingstraße) (33 Kommentare).

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Der klapprige Dozent

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Morallosigkeit Ungerechtigkeit Gesundheit 50+ Studentenleben Wiesbaden

Ich absolviere zurzeit ein Studium. Eines Tages (es war ein Freitag) bekamen wir einen neuen Dozenten, der bereits 83 Jahre alt war. Dementsprechen klapprig war dieser auch auf den Beinen. Als er zur ersten gemeinsamen Stunde kam, gab es oft Situation, in denen er ins taumeln geriet, sich aber wieder fing. In diesen Momenten hielt immer der ganze Kurs die Luft an. Nach dem dritten mal sagte ich dann, etwas zu laut, folgenden Satz:"Ich hoffe nur der stirbt uns nicht gleich im Unterricht weg..." Es war natürlich ironisch gemeint, was man auch an meinem grinsen erkennen konnte. Ich weiß bis heute nicht, ob der Dozent das gehört hat. Als wir am nächsten Montag in die Uni kamen, sagte man uns, dass dieser Dozent am Samstag Nachmittag gestorben ist. Da wurde mir erst einmal bewusst, was ich da taktloses gesagt hatte. Ich habe dumme Sprüche gerissen, während sich dieser arme Mann durch die letzten Stunden seines Lebens geschleppt hat. Das tut mir echt Leid. Ich hoffe bis heute, dass er es nicht mitbekommen hat. Aber ich habe daraus gelernt und reiße nicht mehr ständig mein Maul auf. Außerdem habe ich mehr Achtung vor alten tattrigen Menschen, welche mich auf der Straße oder im Supermarkt behindern. Sie können auch nichts dafür, dass sie schwach sind.

Beichthaus.com Beichte #00029394 vom 28.09.2011 um 15:44:12 Uhr in Wiesbaden (Schönbergstr. 100) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Physik-Unterricht

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Wollust Masturbation Schamlosigkeit Schule

Ich habe mich damals in der Schule, im Klassenraum, während des Unterrichtes selbst befriedigt. Ich war etwa 14 oder 15 Jahre alt und saß im Physik-Unterricht in der letzten Reihe. Der Klassenraum war stufenweise nach hinten erhöht, so dass man einen optimalen Blick nach vorne hatte. Damals hat es gereicht, unter dem Tisch mit den Händen in den Hosentaschen ein paar mal heftig zu reiben. Ich weiß heute nicht mehr, ob eine meiner Mitschülerinnen als Vorlage missbraucht wurde. Die Lehrerin war es definitiv nicht, die war dick und eher unattraktiv. Ein Mitschüler, einer meiner besten Freunde hat es glaub ich mitbekommen, aber mich nie drauf angesprochen. Wie dreist und unvorsichtig das eigentlich war, aber auch anregend. Ich liebe es auch heute noch, Liebe an (fast) öffentlichen Orten zu machen. Das ist meine kleine Beichte, ich hoffe, ich habe damit damals niemanden ungewollt verstört.

Beichthaus.com Beichte #00029389 vom 25.09.2011 um 23:01:06 Uhr (17 Kommentare).

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Kater in den Tod getragen

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Dummheit Mord Unfall Tiere Leibstadt

Ich habe vor kurzem einen Straßenkater kennengelernt. Er war noch relativ jung, sehr hübsch, ich denke nicht älter als 8 Monate und kam direkt auf mich zugelaufen als er mich und meinen Hund das erste Mal sah. Er hat sich sofort von mir streicheln lassen und ich hab ihn ziemlich schnell in mein Herz geschlossen. Seit nunmehr zwei Monaten kam ich mit meinem Hund alle 2 Tage an seinem Stammplatz vorbei, um ihn zu füttern und ein bisschen zu streicheln. Das Ganze ging soweit, dass er anfing uns hinterherzulaufen, jedoch immer nur circa 500 Meter, dann ging er wieder zurück zu seinem Platz und seinem eigenen Leben nach. Letzte Woche hatte er plötzlich ein vereitertes Auge und eine verschnupfte Nase, weshalb ich mich entschied ihn zu meinem Tierarzt mitzunehmen, damit er sich das Auge mal anguckt und es eventuell behandelt. Die Kosten wollte ich übernehmen. Der Tierarztbesuch war eh fällig, da mein Hund seine regulären Impfungen bekommen musste.


Eine Freundin, welche zwei Katzen hat, bot mir an, mir ihre Katzenbox zu leihen, damit ich den Kater transportieren kann, allerdings erst zur Abendzeit, da sie tagsüber arbeitet (ich arbeite nachts). Heute morgen habe ich den Kleinen dann wieder besucht, um ihm etwas zu fressen zu bringen. Danach lief er uns wieder hinterher und ich kam auf die dumme Idee, ihn ohne Transportbox zum Tierarzt zu bringen, um nicht extra bis zum Abend warten zu müssen. Der Arzt ist nur zwei Straßen von dort entfernt, der Weg dauert nicht länger als circa 8 Minuten. Er trottete uns also wie gewohnt hinterher, wollte aber auf halber Strecke, die zweite Hauptstraße nicht überqueren, weshalb ich ihn auf den Arm nahm und mit ihm zusammen die stark befahrene Straße passierte. Es gelang mir ihn sicher auf die andere Seite zu tragen, doch auf einmal bekam er Panik, zerkratzte mir den Arm und lief in einen kleinen Garten hinein. Ich versuchte ihn von dort wieder wegzuholen, aber er folgte mir nicht mehr weiter und ließ sich auch nicht mehr hoch nehmen.


Ich fand einen Karton in einem anderen Garten und versuchte ihn dort reinzusetzen, aber er vertraute mir nicht mehr und weigerte sich. Also rannte ich mit meinem Hund zum Tierarzt, um dort eine Transportbox zu holen, was aber leider vergebens war, da der Arzt auch keine hatte. Deshalb kaufte ich eine Dose Katzenfutter, um den Kater zu besänftigen und mit dem Futter nach Hause zu locken, stellte aber zu meinem Entsetzen fest, dass er nicht mehr im Garten war. Den Rest könnt Ihr euch bestimmt denken. Ich lief zurück Richtung Stammplatz und beim überqueren der ersten Hauptstraße sah ich dann auf einmal einen Katzenkörper auf der Fahrbahn liegen. Ich ging vollkommen schockiert auf die Stelle zu und erkannte sofort, dass er überfahren wurde. Ich bin dann total fertig nach Hause gelaufen um meinen Hund erstmal in Sicherheit zu bringen. Dort nahm ich mir zwei Plastiktüten und ging zur Unfallstelle zurück, um den toten Kater von der Straße zu holen. Es war unglaublich hart ihn aufzulesen, ins tote, schmerzverzerrte Gesicht zu blicken und ihn zu fühlen.


Ich hab ihn dann in einem Müllcontainer entsorgt. Das alles ist passiert, weil ich einfach gehandelt hatte, ohne richtig nachzudenken, obwohl ich mir der Risiken genau bewusst war. Ich war zu ungeduldig, um auf meine Freundin zu warten, wollte keine Zeit verlieren, wahrscheinlich aus Bequemlichkeit und falscher Selbstsicherheit heraus und das Schlimmste ist, dass ich ziemlich aggressiv wurde, als er mir den Arm zerkratzt hat, weshalb ich es vorzog beim Tierarzt um eine Transportbox zu fragen, anstatt den harten Weg zu gehen und bei dem Kater im Garten zu bleiben, damit ihm nichts passiert. Wahrscheinlich hätte er, wenn ich nur lange genug gewartet hätte, wieder Vertrauen zu mir gefasst und hätte sich wieder zu seinem Stammplatz zurück tragen lassen. Aber ich wollte nicht warten, weil mein Hund unruhig wurde und ich sauer war, wegen meinem Arm, also lies ich ihn der Bequemlichkeit und Engherzigkeit halber dort allein, obwohl es klar war, dass er, falls er alleine zurück läuft, sterben kann. Ich habe sehr lange nicht mehr geweint, aber nach diesem Erlebnis hab ich jede menge Tränen vergossen, gebetet und ich kann es mir einfach nicht verzeihen, dass er heute starb, weil er mir vertraut hat. Ich weiß, für viele von Euch ist es bestimmt nur eine Katze und Unfälle und Missgeschicke können passieren, aber er hat mir vertraut und ich habe ihn praktisch in den Tod getragen - das macht mich total fertig. Ich hoffe er und Gott verzeihen mir. Ich werde in Zukunft nie wieder einfach kopflos mit dem Leben eines Geschöpfes spielen. Es tut mir von ganzem Herzen Leid. ich kann es nie wieder gutmachen. Ich hasse meine eigene Ungeduld, Dummheit, meinen Zorn und meine Engherzigkeit, welche diesen Fehler erst ermöglicht haben. Es tut mir aufrichtig Leid, ich wollte nicht, dass das passiert.

Beichthaus.com Beichte #00029387 vom 25.09.2011 um 14:39:11 Uhr in Leibstadt (Bernaustrasse) (30 Kommentare).

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Bratwürstchen mit extra viel Senf

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Trunksucht Vandalismus Dummheit Last Night Last Night Moringen

Gestern war ich so besoffen, dass ich mir auf einem Dorf-Oktoberfest zwei Bratwürstchen mit extra viel Senf gekauft habe. Wir wurden vom Vater meines Kumpels abgeholt. Ich platzierte die Würstchen auf dem Sitz, schnallte mich ganz in Ruhe an und wir fuhren zu meinem Haus. Heute morgen bin ich mit Senf verschmierter Jacke, Hose und Schuhen in meinem Bett aufgewacht. Anscheinend war ich so dumm und habe mich in die Bratwürstchen gesetzt. Ich will gar nicht wissen, wie der Firmenwagen seines Vaters aussieht. Es tut mir wirklich Leid und ich schäme mich für den gestrigen Abend!

Beichthaus.com Beichte #00029386 vom 25.09.2011 um 10:14:49 Uhr in 37186 Moringen (Klosterhof) (6 Kommentare).

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