Serienjunkies an der Uni

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Diebstahl Maßlosigkeit Sucht Medien Internet

Ich (m/22) pendle immer wieder extra zu meiner Fachhochschule, um dort ein bisschen Internet zu "klauen". Zu Hause habe ich nur 9 GB Volumen und eine Flatrate lege ich mir nicht zu, da ich in den nächsten Monaten wahrscheinlich eh ausziehen werde und Flatrates ja nur mit Bindung verfügbar sind. Das Wlan meiner Hochschule ist einfach sauschnell, und obwohl eine solche Nutzung laut Bindungsvertrag strengstens verboten ist, kann ich es einfach nicht lassen. Ich fahre also gelegentlich an meine Hochschule, lasse einige Serien laden und sehe sie mir dann über die nächsten Tage verteilt zu Hause an. Nur so kann ich mir die neusten Folgen von "Game of Thrones", "The Big Bang Theory", "The Mentalist" und dergleichen ansehen. Oh - außerdem möchte ich beichten, dass ich die Serie "New Girl" unheimlich gerne ansehe.

Beichthaus.com Beichte #00033123 vom 24.04.2014 um 01:55:10 Uhr (10 Kommentare).

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Raus aus der Friendzone

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Fremdgehen Morallosigkeit Falschheit Partnerschaft Jüchen-Otzenrath

Ich (m/25) habe schon seit einiger Zeit eine wundervolle Partnerin an meiner Seite. Man kann sagen, dass ich es aus der "Friendzone" zum festen Freund geschafft habe, denn wir waren lange Zeit vorher gute Freunde - was ich jedoch nicht als Nachteil sehe, im Gegenteil. Durch die lange, gute Freundschaft kenne ich sie und ihre Macken schon sehr gut, böse Überraschungen sind also ausgeschlossen. Ich liebe sie sehr, es gibt jedoch einen Haken: Unsere Beziehung ist aus einer Affäre heraus entstanden. Wir beide hatten andere Partner, als zwischen uns das erste Mal - oder besser gesagt die ersten Male - etwas lief. Meine Ex-Freundin weiß alles und sie fühlt sich sehr schlecht. Es geht ihr immer noch mies, obwohl die ganze Sache schon einige Monate her ist. Ich bin überglücklich in meiner Beziehung und meine Gefühle sind so groß wie noch nie, trotzdem tut es mir leid, einem anderen Menschen, mit dem man ja auch eine schöne Zeit hatte, so wehgetan zu haben. Also, falls du das liest: Ich hoffe du findest ebenso einen wundervollen Partner, der dir alles gibt, was du dir wünschst. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00033114 vom 22.04.2014 um 21:40:18 Uhr in Jüchen-Otzenrath (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Tierfreund auf Abwegen

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Gewalt Boshaftigkeit Aggression Hass Tiere

Alles fing mit zwölf oder dreizehn Jahren an - als mein bester Freund eine Taube geschlachtet hat, um sie zum Essen zuzubereiten. Dabei blieb es allerdings nicht, er hatte Gefallen an dem Ganzen gefunden und ich fing dann an, mitzumachen, bis wir immer mehr Tiere töteten. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Tiere, aber es war fast alles, was uns über den Weg lief. Hühner, Tauben, Schafe, Enten, Gänse oder auch Igel. Ich habe nie wirklich darüber nachgedacht, es hat zur damaligen Zeit einfach Spaß gemacht! Nun bekomme ich allerdings die Frage, welcher Teufel mich da geritten hat, nicht mehr aus dem Kopf. Inzwischen bin ich über 20 Jahre alt und überlege, ob ich mir psychologische Hilfe holen sollte. Natürlich kann man meine Taten nicht gutheißen, aber ich bitte euch darum, mich nicht gleich zu verurteilen, da ich sonst wirklich ein sehr netter Mensch bin und auch schon lange kein Tier mehr einfach so getötet habe. Meinen Hund und Tiere überhaupt liebe ich eigentlich auch über alles. Deshalb tut es mir so furchtbar leid!

Beichthaus.com Beichte #00033110 vom 22.04.2014 um 13:31:31 Uhr (20 Kommentare).

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Der selbstsüchtige Samariter

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Hochmut Habgier Engherzigkeit Selbstsucht Studentenleben

Ich studiere Medizin und bin auf dem besten Weg Arzt zu werden. Das Studium ist hart und meine einzige Motivation ist das Geld und das Ansehen. Ich mache das Ganze nur, damit ich später von allen geachtet werde, einen hohen Rang in der Gesellschaft habe und das teuerste Auto fahren kann. Geile Krankenschwestern habe ich dann auch um mich herum. Es kotzt mich an, dass von Ärzten immer pure Nächstenliebe und Selbstlosigkeit so selbstverständlich erwartet werden. Physiotherapeuten und Krankenpfleger machen auch nur ihren Job, aber hinter dem Berufsbild eines Arztes erwartet man einen heiligen Samariter, der nur an andere Menschen denkt. Wenn ich meine Zulassung bald bekomme, werde ich meinen Arsch ganz bestimmt nicht für irgendwelche Kassenpatienten aufreißen.

Beichthaus.com Beichte #00033104 vom 21.04.2014 um 14:03:19 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Verschwitzter Ekel-Nachbar

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Verzweiflung Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Nachbarn

Meine Beichte liegt nun schon eine Weile zurück. Ich war damals ganz frisch von meinem Freund getrennt, nachdem er mich betrogen hatte. Es war eine schwere Zeit, denn zu der Situation kam, dass ich durch den Mutterschutz keinen Job hatte und mit der Gesamtsituation ziemlich hilflos und überfordert war. Da ich schon während der Beziehung alle Hände voll mit Problemen zu tun hatte, vernachlässigte ich meine Freunde und hatte dann auch niemanden mehr, mit dem ich darüber reden konnte, außer meinem Nachbarn. Eines Abends saßen wir zusammen und ich erzählte ihm alles! Die komplette Geschichte und er war einfach nur da und hörte zu, was mir in dem Moment sehr geholfen hat. Mein Nachbar ist kein besonders attraktiver Mann, aber auch nicht potthässlich - er ist einfach nur furchtbar ungepflegt. Schlechte Zähne, Schweißgeruch. Das volle Programm eben, was mich aber nicht störte, denn er war ja nur ein Freund und als solcher sonst sehr nett und hilfsbereit. Irgendwann kam er näher und machte Andeutungen und Gesten und als ich bemerkte, was er eigentlich wollte, ging ich darauf ein.


Hier beginnt meine eigentliche Beichte. Ich weiß nicht, wie es so weit kommen konnte, aber ich landete mit diesem Mann im Bett. Mittendrin fing er an, ganz seltsame Geräusche von sich zu geben und sein ganzer Körper war klatschnass vom Schweiß. Was zur Folge hatte, dass mir klar wurde, wie sehr ich mich eigentlich vor ihm ekelte. Mir wurde bewusst, was ich da tat und dann fing ich an, zu heulen. Aber nicht nur ein bisschen - ich bin regelrecht zusammengebrochen und konnte gar nicht mehr aufhören. Er war total besorgt und fragte, was los sei, und ich bat ihn zu gehen. Ich habe die nächste Woche jeden Tag geweint, ihn keines Blickes mehr gewürdigt und mich vollkommen abgekapselt. Es tut mir so leid! Ich glaube, ich habe ihn damit sehr verletzt und ich bereue zutiefst, was passiert ist. Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, das zuzulassen, da ich sonst nicht einmal auf den Gedanken gekommen wäre, dass so etwas mit ihm überhaupt möglich wäre. Wäre die Situation anders gewesen, wäre ich nicht so fertig mit der Welt gewesen, wäre es nicht passiert. Da bin ich mir sicher und ich mache mir deshalb große Vorwürfe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033092 vom 19.04.2014 um 23:58:04 Uhr (9 Kommentare).

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