Diskriminierende Gleichberechtigung

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Zorn Hass Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mittlerweile einen ziemlichen Hass gegenüber dem Thema der Gleichberechtigung, dem damit verbundenen AGG, vielen Unternehmen und der Politik - allen voran aber Feministinnen, entwickelt habe. Unsere Gesellschaft wird auf eine Pseudo-Gleichberechtigung hingetrimmt, indem Männern stückweise das Recht zu eben dieser Gleichberechtigung entzogen wird. Die meisten werden sich jetzt denken, dass das nicht stimmt. Gern gebe ich aber Beispiele. Fangen wir mal beim Staat an. Hat ein Mann ein Problem, und fühlt sich geschlechtlich diskriminiert, kann er sich nur an die Senatsverwaltung wenden. Zuständige Abteilung: Arbeit, Integration und Frauen. Die Webseite hat sogar einen Titel: Abteilung Frauen und Gleichstellung. Sehr gesetzeskonform! Der Staat will eine Frauenquote einführen, ein klarer Verstoß gegen die Gleichstellung der Geschlechter, denn Frauen werden damit bevorzugt behandelt. Bei einer Gleichstellung erwarte ich keine gesetzlich festgelegte, geschlechterspezifische Quote, sondern eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Branchenspezifisch ist es natürlich immer so, dass Männer oder Frauen bevorzugt werden, was meist mit dem Beruf zu tun hat. Es gibt wenig Frauen, die Interesse an IT haben, oder in handwerklich schweren Berufen arbeiten wollen. Versucht man sich als Mann jedoch in einem bürokaufmännischen Beruf, bekommt man auch nur sehr wenige Chancen, sich überhaupt vorzustellen. Gibt es hier jetzt eine Männerquote? Nein! Das Argument der Frauenquote in der Unternehmensleitung zieht auch nicht, entweder man ist qualifiziert oder nicht. Wir haben doch auch eine Kanzlerin und die ist dort nicht wegen der Quote, sondern wegen der Kompetenz.

Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) wirbt schon seit Jahren damit, dass man Frauen sucht. Erst heute lief wieder ein Text auf den Anzeigentafeln durch, dass man explizit Fahrerinnen sucht. Vor einigen Wochen wurde der Girls Day beworben, Monate davor wurden Frauen für eine technische Ausbildung gesucht. Es gibt sogar Plakatwerbung, die explizit auf Frauen zugeschnitten ist. Und um dem Ganzen eine Krone aufzusetzen: Die BVG hat direkt eine Chefin gesucht, sogar über die Agentur für Arbeit! Wo ist hier die Gleichberechtigung? Ein klarer Verstoß gegen das AGG. Interessiert es jemanden? Nein! Man stelle sich das andersherum vor: Wir suchen Männer, Leute unter 40, Homosexuelle, Leute mit Migrationshintergrund. Der Aufschrei wäre so groß, dass die BVG mit einem regelrechten Shitstorm rechnen müsste. Ein weiteres Beispiel für Diskriminierung von Männern ist in Berlin zum Beispiel der Pankower Florahof Berlin. Hier entstehen Eigentumswohnungen für Frauen. Männer werden sofort abgeblockt. Es gibt bereits mehrere dieser Projekte in Berlin, zusammengefasst über Beginenwerk e. V. Eine Organisation, in der nur Frauen älteren Datums angestellt sind. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht und eine Anfrage gestellt, inwiefern deren Projekt AGG-Konform sei. Ich erhielt nie eine Antwort. Dann habe ich mich direkt an die Senatsverwaltung für Arbeit Integration und Frauen gewendet, mit der Begründung es sei geschlechterfeindlich. Die Antwort war, dass dies rechtlich einwandfrei sei, da es einen Paragrafen im AGG gibt, der den Ausschluss bestimmter Gruppen in bestimmten Situationen sogar zulässt. Wieder verweise ich darauf, dass man doch mal Eigentumswohnungen für Männer oder Homosexuelle anbieten sollte. Da wäre der Aufschrei wieder im Bereich eines Shitstorms anzusiedeln.

Das sind einige Beispiele, wie das Thema Gleichberechtigung aktiv zur Diskriminierung genutzt wird und es kotzt mich regelrecht an. Versucht Mann mit einer Frau über so etwas zu reden, endet es immer beim Thema, dass Frauen ja Kinder zur Welt bringen und Männer nicht und das hier ja auch keine Gleichberechtigung vorliegt. Tja meine lieben Frauen, Naturgegebenheiten kann man auch nicht ändern - das interessiert die aber meist so wenig wie das unsinnige Argument. Achja, die rosa Überraschungseier waren auch so eine Aktion.

Beichthaus.com Beichte #00033062 vom 15.04.2014 um 09:26:59 Uhr (30 Kommentare).

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Die Vorzüge unserer Freundschaft

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Fremdgehen Morallosigkeit Selbstsucht Jesewitz

Nachdem ich (m/22) die Beichte über die Freundschaft zwischen den Geschlechtern gelesen habe, möchte ich auch etwas beichten. Ich habe seit Jahren eine beste weibliche Freundin. Wir haben uns immer gut verstanden, auch wenn sie einen Partner hatte oder ich eine Partnerin. Bei ihrem neuesten Partner ist es aber so, dass sie eine Fernbeziehung führen und sie, so sagt sie zumindest, total unausgelastet ist, was bestimmte Dinge angeht. Den Rest könnt ihr euch bestimmt schon denken - sie nennt es übrigens "in Übung bleiben". Mir tut eigentlich nur ihr Freund leid, da ich seine Freundin regelmäßig durchnehme, ohne so etwas wie Geschenke, übermäßig viel Zeit oder irgendetwas anderes investieren zu müssen. Da wir uns schon ewig kennen und vertraut sind, glaube ich auch, dass ich in gewisse Vorzüge komme, die sie sogar ihrem Freund vorenthält. Ich würde ihm ja gerne sagen, dass seine Freundin nicht das Gelbe vom Ei ist, aber da ich ihn nicht kenne, während sie meine Freundin ist, wird das wohl nichts. Außerdem macht es verdammt viel Spaß! Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00033061 vom 15.04.2014 um 09:01:59 Uhr in Jesewitz (15 Kommentare).

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Die Wohnungssuche der Weltverbesserer

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Vorurteile Boshaftigkeit Gesellschaft Arbeit

Die Wohnungssuche der Weltverbesserer
Ich (m/32) bin Immobilienmakler, so viel zu meiner ersten Beichte. Aber nun zu meiner zweiten Beichte. Als Immobilienmakler hat man mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun und lernt auch viele private Dinge kennen, vor allem das Eigenheim oder zumindest den Wunsch davon. Wer eine Wohnung sucht, macht sich natürlich auch immer Gedanken über das Umfeld und Ähnliches. Zu viele ausländische und vor allem südländische Namen an der Haustür und im Viertel sind Gift für das Geschäft, selbst innerhalb dieser Kulturkreise. Über dieses offene Geheimnis zu beichten ist natürlich nicht der Rede wert. Was ich eigentlich beichten möchte, kommt nun. In meinem bunt gemischten Kundenstamm sind natürlich auch viele Grün- und Linkswähler, Weltverbesserer, Ökos und liberale Soccer-Moms, die mir am Straßenrand erzählen, wie gut das Falafel schmeckt, was für frisches Obst man beim Türken-Laden bekommt und dass selbst die Gesinnung der SPD schon mehr als zweifelhaft ist.

Meine Beichte? Solche Menschen haben immer sehr explizite Wünsche an die Wohnungen und in der Regel geht es indirekt stets dahin, dass in der kompletten Nachbarschaft nur Müllers, Meiers oder Akademiker und Großverdiener wohnen dürfen. Solche Menschen führe ich liebend gerne in nichtdeutsche Mietskasernen und sehe mir die Gesichter der Claudia-Roth-Verschnitte an, wie sie das blanke Entsetzen bekommen. Manch einer machte schon vor dem Haus wieder kehrt und immer wieder höre ich scheinheilige Lügen, warum man dann doch nicht dahin ziehen will, obwohl die Häuser oft schön und günstig sind. Gerne drücke ich auch in der Wunde herum und preise solche Wohnungen und Viertel als kulturelle Zentren an, in denen sich die Leute aus nächster Nähe austauschen können. Mir ist dadurch schon die eine oder andere gute Mark flöten gegangen, aber ich liebe es einfach, mit anzusehen, wie die Weltverbesserer-Fraktion ihre Gesinnung ohne Schulterzucken über Bord wirft, wenn es um die eigene Haut geht.

Beichthaus.com Beichte #00033056 vom 14.04.2014 um 20:51:03 Uhr (36 Kommentare).

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Doktorspiele mit der Schwester

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Masturbation Morallosigkeit Deutsch-Wagram

Ich (w/28) habe eine jüngere Schwester. Als ich ungefähr 13 Jahre alt war, war sie 12 Jahre alt. Wir spielten gern zusammen und hatten auch immer Spaß. Als wir eines Tages alleine zu Hause waren, waren wir wieder am Spielen. Sie wollte aber einmal etwas anderes spielen und ich war natürlich einverstanden und fragte, was sie den spielen möchte. Sie antwortete, dass sie gerne mal Doktorin spielen möchte - wir hatten auch einige entsprechende Sachen und deshalb dachte ich mir nichts dabei. Ich legte mich also auf das Bett und sie holte das Plastikstethoskop heraus und schob mir das Shirt etwas nach oben. Sie sagte, dass ich die Augen schließen solle, was ich auch machte. Sie zog mir dann die Hose und das Shirt aus, damit sie mich besser untersuchen konnte. Und als ich dann in Unterwäsche auf dem "Untersuchungstisch" lag, wanderte das Stethoskop unter die Gürtellinie - ich war zwar skeptisch, aber ich ließ sie trotzdem machen. Plötzlich fing sie dann an, mich zu "bedienen", und zwar richtig. Ich war fassungslos, aber da ich bei solchen Sachen noch keine Erfahrung gemacht hatte, genoss ich es in vollen Zügen. Also machte ich es bei ihr dann auch - quasi als Gegenleistung. Wir haben uns geschworen, dass wir es nie jemanden erzählen. Ich möchte daher Beichten, dass ich eigentlich nicht auf Frauen stehe - ich hatte nach diesem Vorfall nie mehr etwas mit einem Mädchen, sondern immer nur mit Männern. Mein Freund ist nicht oft zu Hause und deshalb mach ich es mir oft selbst und dieses Ereignis macht mich immer voll an. Ich weiß, dass ich damals einen großen Fehler gemacht habe, wenn ich die Zeit noch einmal zurückdrehen könnte, würde ich es nicht mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00033050 vom 14.04.2014 um 10:20:21 Uhr in 2232 Deutsch-Wagram (Andreas-Reischek-Gasse) (14 Kommentare).

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Freundschaft zwischen den Geschlechtern

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Engherzigkeit Begehrlichkeit

Ich (m/23) habe so meine Zweifel daran, dass ernsthafte Freundschaften zwischen Mann und Frau möglich sind. Zumindest nicht bei mir. Es passiert immer irgendwas. Ich habe schon meine Ex mit einer "besten" Freundin betrogen, andere Freundinnen haben schon ihre Freunde für mich abgeschossen und so weiter. Irgendwie ist von einer Seite doch immer Interesse da. Von daher fällt es mir schwer, mich wirklich auf eine Freundschaft mit Frauen einzulassen, da ich denke, dass wieder irgendein Blödsinn passiert. Irgendwie denke ich jedoch, dass meine Ansicht falsch sein könnte. Aber bevor es zu weit geht, werde ich lieber zum Arschloch gegenüber Frauen, damit gar nichts mehr entstehen kann. Es tut mir leid, dass ich andere Frauen dadurch verletze, aber das Chaos hinterher habe ich schon zu oft mitgemacht. Deshalb bitte ich um Absolution für mein Verhalten und meine Ansichten. Ich weiß eigentlich, dass es nicht der richtige Weg sein kann, aber es funktioniert momentan.

Beichthaus.com Beichte #00033049 vom 14.04.2014 um 02:20:38 Uhr (17 Kommentare).

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