Ständige Kontrolle der Eltern

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Aggression Verzweiflung Familie Neurosen

Ich (m/24) muss loswerden, dass ich mich dank meiner Eltern in psychischer Behandlung befinde. Der Grund ist relativ trivial aber nach 23 Jahren Kontrolle war ich nicht mehr in der Lage, mit meiner Freundin zusammenzuleben. Meine Eltern haben keine Freunde, keine Hobbies, keine eigenen Leben und haben ihr ganzes Dasein dem Zweck bestimmt, ihr Leben um meines herum zu leben. Mit 19 Jahren war ich das erste Mal alleine zu Hause, ich hatte Glastüren, damit ich nichts verbergen konnte. Die Schlüssel für meine Zimmertür wurden direkt beim Einbau der Türe abgenommen und so weiter. Im Schnitt hat alle 20 bis 30 Minuten meine Mutter oder mein Vater den Kopf zur Tür reingesteckt, um zu gucken, was ich mache. Ich dachte mir immer nur "da kommt der Wärter für meine Zelle." Jeder Besuch in der Küche hat damit geendet, dass nach spätestens 30 Sekunden noch jemand anderes mit einer scheinheiligen Begründung darin stand. Mit 22 habe ich endlich durchgesetzt, dass meine Post nicht mehr von meinen Eltern geöffnet wird; zumindest die, die auf den ersten Blick wie Werbung aussieht. Alles Unbekannte wird direkt geöffnet und teilweise archiviert, ohne dass ich es überhaupt mitbekommen habe. Mit 19 durfte ich dann in den Keller ziehen, aber eher aus dem Grund, dass ich angefangen habe zu studieren und meine Eltern einen Kompromiss finden mussten, weil sie mich nicht wegziehen lassen wollten und ohne Geld ist das leider schwierig. Ich war dumm genug, mich darauf einzulassen.


Man frage sich jetzt, wie oft ein normaler Mensch in den Keller läuft. Vielleicht mal um Getränke zu holen oder die Wäsche auf- und abzuhängen. Ich habe gezählt und es waren im Durchschnitt 70 bis 80 Mal! Längere Aufenthalte waren keine Seltenheit. An Urlaubstagen haben sie regelmäßig den ganzen Tag damit verbracht, den Keller zu putzen, während der Staub im Wohnzimmer meterdick lag. Wöchentlich wurde der Gefriertruheninhalt umgewälzt und weil Wäsche aufhängen in einem fünf mal sieben Meter großen Raum nicht gut genug ist, quetscht man sich in den Kellerflur genau auf Höhe, um in mein Zimmer hinein zu schauen. Es gibt noch hunderte solcher lustigen Stories, aber an diesem Punkt wieder in die Gegenwart. Nach meinem Studium bin ich sofort mit meiner Freundin zusammengezogen und wir streiten uns täglich. Nicht, weil ich ihre Art hasse, aber schlichtweg, weil ich Komplexe kriege, wenn ich schon in der Küche stehe und jemand betritt den Raum. Das ganze resultiert dann darin, dass ich mich kontrolliert fühle und ich ihr gegenüber aggressiv werde. Um meine Freundin nicht zu verlieren, habe ich mir einen baldigen Termin beim Therapeuten besorgt und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass sie für ein Jahr auszieht, um mir den nötigen Freiraum zu geben, um damit klarzukommen.

Beichthaus.com Beichte #00030515 vom 01.12.2012 um 22:38:39 Uhr (19 Kommentare).

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Das Finale einer Abifahrt

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Dummheit Fremdgehen Trunksucht Ekel Peinlichkeit Urlaub Lloret de Mar

Vor drei Jahren ist mir etwas wirklich Peinliches passiert. Ich (w/damals 19) war mit meiner Stufe auf Abifahrt in Lloret de Mar. Wie das natürlich auf solchen Fahrten ist, wurde mehrere Tage am Stück ordentlich gebechert. Untergebracht waren wir in einem billigen Hotel mit Mehrbettzimmern. Ich muss sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt seit einem halben Jahr einen Freund hatte, der aber nicht in meiner Stufe war, weshalb er auch nicht auf der Abifahrt dabei war. Vor dem Abflug musste ich ihm hoch und heilig versprechen, nicht zu viel zu trinken und keinen Mist zu bauen. Er wusste schließlich auch, wie es dort zugeht. Im Hotel machten meine Mädels und ich schnell Bekanntschaft mit einer Gruppe gut aussehender Jungs in unserem Alter. Wir feierten mehrmals zusammen und verstanden uns toll. Dann, am vorletzten Abend, passierte es. Ich übertrieb es mit dem Alkohol und begann, mit einem der Jungs rumzumachen. Schließlich bin ich, trotz der Versuche meiner Mädels, mich aufzuhalten, mit ihm aufs Zimmer gegangen. Ich war sternhagelvoll und habe meinen Freund zu Hause einfach komplett verdrängt. Betrogen habe ich ihn dann doch nicht direkt, was von einer extrem peinlichen Aktion verhindert wurde. Wir lagen oben im Stockbett und fummelten herum, als mir plötzlich megaschlecht wurde. Ich versuchte, aus dem Bett zu kommen, aber der Kerl, mit dem ich da rummachte, wollte mich nicht gehen lassen und küsste mich einfach weiter. Es endete nach einem kleinen Gerangel damit, dass ich meinen Mageninhalt über ihm und seinem Bett entleert habe und anschließend so schnell wie möglich aus dem Zimmer geflüchtet bin. Als ich am nächsten Tag mit einem üblen Kater aufwachte, musste ich meinen Mädels Rede und Antwort stehen. Sie hatten mich nämlich morgens um 4 in einem Gang des Hotels gefunden, schlafend, ohne Schuhe und voller Erbrochenem. Ich wusste nicht mehr, wo ich nach meiner Bettflucht hin gelaufen war oder wo ich meine Schuhe gelassen hatte. Dank der Jungs sprach sich der Vorfall natürlich sofort in meiner ganzen Stufe herum. Auch mein Freund erfuhr von meinem furchtbaren Ausrutscher, woraufhin er mit mir Schluss machte, weil ich sein Vertrauen in mich zerbrochen hatte. Das Ganze war eine furchtbar dumme und unglaublich peinliche Aktion und ist auch nach drei Jahren noch der größte Witz an allen Klassentreffen. Seitdem habe ich nie wieder so viel getrunken.

Beichthaus.com Beichte #00030513 vom 02.12.2012 um 12:16:06 Uhr in Lloret de Mar (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rekapitulation einer durchzechten Nacht

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Dummheit Trunksucht Peinlichkeit Last Night Brühl

Die meisten kennen den Film, in dem zwei Freunde versuchen, die letzte durchzechte Nacht nachzuvollziehen. So eine ähnliche Erfahrung durfte ich (m/34) auch mal machen. An einem, eigentlich normalen, Freitagabend traf ich mich, damals etwa 19 Jahre jung, mit einem Kumpel in unserer Stammkneipe in Brühl und in einer Mischung aus Langeweile und Frustration kam uns die Idee, uns ordentlich volllaufen zu lassen. Nach ein paar Kölsch wollten wir die Lokalität wechseln und gingen in ein Bistro, in dem eine Schulfreundin arbeitete. Diese kam meiner Ansage "Mach mich betrunken!" sehr gerne und schnell nach und schenkte mir einen richtig fies-bösen Long Island Ice-Tea ein und schaltete mir damit quasi mein Hirn aus. Das nächste, an das ich mich erinnern kann, ist, dass ich in meinem Bett aufgewacht bin, meine Bekleidung ordentlich, auf einem Stuhl gefaltet, abgelegt war und mein Auto ordentlich geparkt vor der Tür stand. Ähnlich wie in dem oben bereits erwähnten Film, rief ich umgehend meinen Kumpel an und bat um Klärung der Vorgänge des vergangenen Abends. Ihn hatte allerdings eine Kneipe weiter das gleiche Problem wie mich ereilt: Er war sternhagelvoll gewesen und konnte sich an den weiteren Verlauf des Abends ebenfalls nicht mehr erinnern. Also beschlossen wir, den Abend in irgendeiner Art und Weise nachzuvollziehen. Wir mussten daher die Lokalitäten des Vorabends aufsuchen und wurden recht schnell fündig. In der ersten Bar, in der wir nach Einsetzen des Alkohols gewesen sein mussten, wurden wir nicht sehr freundlich "begrüßt", also mit wüsten Beschimpfungen und schwingenden Billardqueues empfangen. Nach einigigen Entschuldigungen und vorsichtigem Nachfragen wurde uns mitgeteilt, wo wir im Anschluss hingegangen sein sollten. Nach zwei ähnlichen "Begrüßungen" in verschiedenen Kneipen gingen wir also in die Bar, die in Brühl dafür bekannt ist, keine Sperrstunde zu haben. Also, damals jedenfalls, ein "Reste-Verwertungs-Laden" war. Der Wirt kannte uns also recht gut, allerdings wusste er nur, dass wir ziemlich voll waren, leicht auf Stress aus und irgendwann plötzlich weg waren. Ich möchte hiermit beichten, dass ich auch nach etwa 15 Jahren immer noch nicht weiß, wie ich in dieser Nacht nach Hause gekommen bin, wer mich gefahren hat, oder wer mich ausgezogen und ins Bett gebracht hat und alles sauber und ordentlich wieder verlassen hat. Ich kann es nicht gewesen sein.

Beichthaus.com Beichte #00030512 vom 30.11.2012 um 22:35:41 Uhr in Brühl (13 Kommentare).

Gebeichtet von nesuarda
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Mit Freibier durch den Wald

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Diebstahl Trunksucht Dummheit Last Night Göttingen

Es ist mittlerweile einige Jahre her, als ich und meine Freunde eine der witzigsten und im Nachhinein dümmsten Sachen unserer Jugend durchgezogen haben. Bei uns in der Gegend stand mal wieder das jährliche Brauereifest an. Seit eh und je eine der feinsten Gelegenheiten sich einen hinter die Binde zu gießen. Natürlich gehörte es zum Guten Ton schon mittags dort zu erscheinen, ehe das Freibier vergriffen war. Bekanntermaßen werden Menschen, sofern es was umsonst gibt,
zu kopflosen Bestien. Gesagt getan. Innerhalb einer Stunde hatten wir uns jeder 3-4 Liter leckerstes Fassbier reingefahren. Meine zwei morgendlichen Nutellabrötchen und ein Kaffee bildeten hierfür natürlich die perfekte Grundlage. Im Grunde war ich von 0 auf 100 ein Zombie. Glücklicherweise ging es einigen meiner Freunde nicht viel besser
und wir beschlossen es wäre besser nach Hause zu gehen. Wir kamen auf die Idee einfach durch den Wald zu laufen, da dies die kürzeste Strecke nach Hause war. Als wir uns dann schwankend so langsam vom Festbetrieb entfernten und Richtung Wald stolperten, ist uns der Kühlwagen aufgefallen, wo auf großen Volksfesten immer die Getränke gelagert werden. Zu unserem Glück war der Getränkewagen nicht abgeschlossen und wir standen vor dem größten Biervorrat, den man sich nur vorstellen kann. Wir waren einstimmig der Meinung, dass man ein Fässchen für zuhause abgreifen könnte. Die Abgelegenheit des Kühlwagens hinter dem Zelt kam dem ganzen ganz gelegen und wir schnappten uns ein 50-Liter-Fass zu dritt.


Wie das bei Alkohol so ist, überschätzten wir unsere Kräfte maßlos. Man muss sich vorstellen, dass so ein Fass wegen der Henkel nur von maximal zwei Mann mit jeweils einem Arm getragen werden kann. Natürlich konnten wir jetzt nicht mehr den bequemen Weg über die Waldwege zurücklegen, sondern mussten das ganze Ding querfeldein irgendwie nach Hause schaffen. Es wäre jedem Spaziergänger sofort klar gewesen, dass drei rabenstramme Halbstarke etwas mit einem 50-Liter-Bierfass im Schilde führen. Wie gesagt 25 Kilo an einem Arm und derbe einen im Tee quer durch den Wald vier Kilometer nach Hause. Irgendwann hat es einem meiner Freunde beim Tragen auf die Fresse gehauen und das Fass ist samt ihm 30 Meter eine steile Böschung runter gepurzelt. Im ersten Moment haben der andere Freund und ich uns vor Lachen kaum eingekriegt aber dann wurde uns klar das wir das Ding wieder aus der Böschung hochholen müssen. Etliche Versuche scheiterten, nicht zuletzt wegen des immensen Alkoholpegels. Mit dreckverschmierten Klamotten und völlig ernüchtert, aber nicht nüchtern, beschlossen wir das Fass in den nächsten Tagen zu holen. Zum Glück war es nicht beschädigt und wir haben es mit einem Flaschenzug ganz einfach wieder den Berg hochbekommen. Zwei Wochen später musste es dann auf einer Geburtstagsparty auch dran glauben. Im Nachhinein war das Ganze ziemlich dumm und unnötig, zumal sich mein Freund beim Berg runter rollen ein wenig verletzt hatte. Zumindest linderte der köstliche Geschmack des Freibiers ein wenig seine Prellungen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030509 vom 29.11.2012 um 21:00:14 Uhr in 37035 Göttingen (Kreuzbergring) (17 Kommentare).

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Die Nacht mit Petz-Jette

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Peinlichkeit Lügen Last Night Freunde

Ich (m/23) möchte eine Sünde aus meiner Teenager-Zeit beichten. Ich habe drei sehr gute Freunde, die ich schon seit Sandkasten-Zeiten kenne, weil unsere Mütter befreundet waren. Allerdings sind unsere Mütter leider auch mit Petz-Jettes Mutter befreundet. Sie waren schon befreundet, bevor sie Kinder hatten, bevor irgendjemand ahnen konnte, dass Petz-Jettes Mutter eine Art Monster auf die Welt loslassen würde. Wir Jungs waren also von klein auf dazu verdammt, mit Petz-Jette zu spielen. Wir konnten nie irgendwas auch nur annähernd Lustiges tun, weil Petz-Jette dann zu unseren Müttern rannte und alles petzte. Trotz ihrer äußerlichen Unansehnlichkeit war sie schon immer extrem selbstbewusst, vorlaut und altklug. Und ihr Aussehen wurde mit dem Alter immer beunruhigender. Als Teenager war sie monströs groß und stämmig, wie ihr Ego, und trug eine lächerliche Brille, deren Brillengläser kleiner als ihre Augen waren. Ihre Zahnspange sah aus, als sei sie mit Moos bewachsen. Mit dem Fett ihrer Haare hätte man Pommes für eine Großfamilie machen können. Leider war sie mit mir und einem meiner drei Freunden in einer Klasse und hatte sogar im Alter von 17 Jahren immer noch stets ein Auge auf uns, um alles unseren Müttern petzen zu können. Mein Freund, der mit mir in einer Klasse war, war sehr beliebt bei Mädchen, womit er immer vor uns anderen Dreien angab. Eines Tages stieg bei ihm eine Hausparty, zu der jeder, der kommen wollte, eingeladen war. Leider kam auch Petz-Jette und wir wussten, dass unser Abend gelaufen war, weil unsere Mütter alles erfahren würden, was wir taten. Zu unserem eigenen Schutz fassten also wir den Plan, Petz-Jette abzufüllen, um ihr Gedächtnis auszulöschen. Der Plan gelang und gegen Ende der Party schnarchte sie auf der Couch. Auch unser Frauenheld-Freund lag völlig hacke in seinem Bett. Da kam mir eine geniale, wie auch folgenschwere Idee. Wir anderen drei schleppten die schnarchende Petz-Jette ins Schlafzimmer unseres Kumpels und legten sie neben ihm ins Bett. Ich hätte zu gern sein Gesicht gesehen, als er am nächsten Morgen die Augen öffnete und Petz-Jette neben sich erblickte, die ihm ihren Mundgeruch ins Gesicht röchelte. Am nächsten Tag erzählten wir unserem sichtlich verstörten Freund, dass er gegen 2 Uhr mit Petz-Jette in seinem Zimmer verschwunden war und niemand mehr was von den beiden an diesem Abend gesehen hatte. Seitdem denkt er, er habe was mit Petz-Jette gehabt. Es tut mir leid, aber andererseits ist es einfach zu lustig, wenn wir ihn jedes Mal, wenn er wieder angibt, was für ein toller Frauenheld er doch sei, mit dieser Geschichte verarschen.

Beichthaus.com Beichte #00030508 vom 29.11.2012 um 20:08:12 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von Jogel&Zitronella
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