BDSM - Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter

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Falschheit Zorn Arbeit Rache Hamburg

Ich habe letztes Jahr für ein halbes Jahr ein Praktikum in einer Firma gemacht. Im Grunde genommen wurde ich ziemlich verarscht, man hatte mir gesagt dass ich übernommen werden würde, was natürlich nicht so war. Also ein halbes Jahr umsonst gearbeitet, im Prinzip aber auch eigene Schuld, schriftliche Vereinbarung wäre wohl besser gewesen. Als es auf jeden Fall so weit war und man mir keinen Arbeitsvertrag mehr geben wollte, hatte ich noch vier Wochen zu arbeiten. Ich wusste, dass ich zu meinem eigenen Seelenfrieden dieser Firma irgendwie einen Schaden zufügen muss. Mir bat sich eine gute Gelegenheit, als ich damit betraut wurde, Vorgänge in der Firma zu optimieren, unter anderen war dabei die Verwendung von Abkürzungen sehr wichtig. Also durfte ich mir Abkürzungen ausdenken, da ich nichts mehr zu verlieren hatte, habe ich es dann mal riskiert. Die Abkürzung für BDSM bedeutet z. B. Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter. Kurz eine dringende Sitzung mit allen Mitarbeitern, das kommt so zwei Mal die Woche vor. Die Abkürzung AV steht übrigens für Allgemeine Vorsorgeaufwendungen und BJ für Besondere Jobbedingungen.

Beichthaus.com Beichte #00040217 vom 23.08.2017 um 11:25:35 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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So rächt man sich an seinem Ausbildungsplatz!

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Rache Ungerechtigkeit Arbeit

Vor ein paar Monaten habe ich eine Ausbildung begonnen, meine zweite, denn eine abgeschlossene besitze ich bereits. Ich bin Mitte 20 und dachte mir "jetzt oder nie" und sollte nun also nochmals für drei Jahre Azubi sein - im Einzelhandel. Die Firma, in der ich gelandet bin, ist der allergrößte Kackhaufen, den ich bis dato erlebt habe und ich bin seit meinem 17. Lebensjahr vollkommen beruflich eingespannt. Überstunden ohne Ende (173 Stunden pro Monat sind erlaubt, ich komme nie unter 190 raus, die weder durch Freizeitausgleich noch durch Auszahlung beglichen werden), unfaire Personal-Einsatz-Pläne, dass es zum Himmel stinkt (Azubis haben niemals Samstags frei. Das ist oberstes Gebot) und grundsätzlich dieses "Depp vom Dienst"-Gehabe, obwohl jetzt schon ohne mich nichts mehr läuft. Einen zweiwöchigen Sommerurlaub gab es nur nach ewigem Betteln, obwohl er einem Azubi ebenfalls zusteht. Narrenfreiheit gibt es hier sowieso nicht, da Azubiss ihren Urlaub nach den Schulferien planen müssen - während der Schulzeit wird kein Urlaub erteilt. Wenigstens gab es hier ein Einsehen, ansonsten wäre ich wieder ohne Erholung da gestanden.

Wohlgemerkt lässt man mich jetzt schon allein im Laden stehen, ich mache abends die Kassenabrechnungen und auch sonst alles - Vollzeitkraft als Azubi getarnt mit mieser Bezahlung. Ich komme mit meinem Azubigehalt im Monat nicht aus, da ich mit meinem Mann seit anno dazumal in einer eigenen Wohnung lebe. Was dies kostet, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, das kennt ja jeder von euch. Das Ende vom Lied: ich könnte mir mit dem Rest meines Gehaltes nicht mal Kinokarten leisten, soll aber irgendwann in eine entfernte Filiale wechseln - ohne Auto (welches ebenfalls nicht drin ist) und kann mir nicht mal ein beschissenes Zugticket für den Monat leisten. Eine Hilfe von der Firma gibt es natürlich nicht; ist ja mein Problem. Ohne meine Rücklagen, die ich bereits Jahre davor geschaffen habe, wäre das ein Todesurteil.

Nach dem völlig überzogenen Getrieze jeden Tag, dem "schleppe mal dies da hin" und den völlig berufsfremden Mobbing-Aufgaben und dem ständigen Bossing sagt mein eigentlich verheilter Bandscheibenvorfall jeden Tag "Guten Morgen und Gute Nacht", ich bin dem Burn-out nahe und nachdem ich dort drinnen einmal jedem meine Meinung gesagt habe, meinte die Ausbilderin zu mir auf gut deutsch "halt die Schnauze, dann ist alles in bester Ordnung." Ich muss mich aber ständig den Azubi-Mobbereien kommentarlos hingeben. Schuften ohne Ende, den Mund verboten bekommen, körperlich und nervlich am Ende sein, aufgrund des Azubi-Status wie der letzte Dreck behandelt werden und das für einen Lohn, dass es auf gut Deutsch die Sau graußt. Nicht mit uns - sagen mein Mann und ich. Da wir demnächst ohnehin heiraten möchten und eine Familie planen, haben wir uns dazu entschlossen, das Kinder kriegen von "spätestens in drei Jahren" auf JETZT zu verschieben.

Da in diesem Betrieb ohnehin katastrophale Zustände herrschen, weiß ich jetzt schon, dass ich ziemlich schnell im Berufsverbot lande und mich somit vollkommen auf Schwangerschaft, Mann und Familie konzentrieren kann. Durch die durch Hochzeit und Kind veränderten Steuerklassen verdient mein Mann zu seinem ohnehin schon guten Gehalt noch mehr, was uns ebenfalls in die Karten spielt. Nach der Geburt geht es dann direkt zwei Jahre in die Elternzeit - wobei mein Arbeitgeber natürlich fleißig im BV weiterhin voll und im Mutterschutz leider nur einen Teil zahlen muss. In der Elternzeit leider gar nichts mehr - das hätte ich denen jedoch auch noch gegönnt. Wer seine Mitarbeiter so verheizt und so ausbeutet, wie es mein jetziger Betrieb tut, hat es schlicht und ergreifend nicht anders verdient. Wenn ich dann wieder einsatzbereit bin, beende ich meine Ausbildung entweder in einem anderen Betrieb mit mehr Gehalt, der sich nach mir bereits die Hände leckt, oder ich lasse das Thema "Zweitausbildung" komplett in der Versenkung verschwinden und arbeite in meinem bisherigen Beruf weiter. Die Türen stehen offen. Wir freuen uns jedenfalls auf die hoffentlich bald eintretende Schwangerschaft und mein Mann freut sich vor allem über eines: wieder seine geliebte Frau bei sich zu haben und kein nervliches und körperliches Wrack, das er nicht mehr wiedererkennt.

Beichthaus.com Beichte #00040216 vom 23.08.2017 um 11:21:37 Uhr (18 Kommentare).

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Gefährlicher Urlaub an der Nordsee

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Dummheit Fetisch Gesundheit

Ich (m/26) war letztens mit einem Kumpel im Urlaub an der Nordsee und es tat mir nach dem meist harten Arbeitsalltag wirklich mal gut. Umso besser war, dass ich meine geheime Leidenschaft ausleben konnte. Was ich aber nicht wusste, war dass mich genau das ins Krankenhaus bringen würde. Um mal von vorne anzufangen: Ich bin morgens, während es noch Ebbe war und mein Kumpel noch gepennt hat, an den Strand gegangen und vielleicht denken jetzt einige von euch, dass ich auf die Mädels da scharf wäre, aber das ist nicht meine Vorliebe. Nein, die ist viel verstörender. Wenn ihr selber mal an der Nordsee wart, könnt ihr euch vielleicht noch daran erinnern, damals Krebse gesucht und gefangen zu haben (als Kinder natürlich). So auch ich. Aber schon damals bemerkte ich bei mir eine tiefere Faszination für diese Tiere. Ich fand es interessant. wie sie sich bewegen und einen mit ihren Stielaugen angucken. Die Pocken auf ihrem Rücken fand ich wirklich süß. Und diese Faszination hat sich jetzt in einen Fetisch verwandelt. Ich ging also an den Strand und suchte mir eine Stelle mit vielen Steinen. ich achtete extra drauf, dass die nächsten Leute weit weg waren. Ein letztes Mal sah ich mich noch um, und dann legte ich los. Ich drehte einen Stein nach dem anderen um, und war auf die besonders großen Brocken aus.

Es dauerte nicht lange, bis ich fündig wurde. Als ich versuchte den Krebs am Panzer hochzuheben, ging er in Angriffshaltung und drohte mit seinen Scheren. Allein das fand ich schon megageil, wie er sich versuchte zu wehren und ich genau wusste, dass er damit keinen Erfolg haben würde. Ich drückte seinen Panzer nach unten und nahm ihn an den Seiten mit zwei Fingern hoch. Dann wurde ich erst richtig heiß. Ich ließ mich in den Finger kneifen und bekam sofort eine Latte. Dieser schlagartige Kraftwechsel und dieser Schmerz vom Kneifen machten mich extrem geil. Als ich feststellen musste, dass er nicht loslassen wollte, machte mich das noch geiler. Ich stellte mir vor, wie ich mein Glied über seinen festen Panzer streiche und er mir dann auch noch in den Hoden kneift. In meiner Geilheit schien ich aber nicht bemerkt zu haben, dass eine ältere Frau in meine Nähe gegangen war. Während ich mir in die Hose fasste und gerade meine Rakete bereit machen wollte, sah die Frau auf einmal da rumspazieren. Sie schien es nicht sonderlich zu interessieren was ich da trieb (wahrscheinlich dachte sie, ich würde meine Hose zurecht rücken oder so etwas).

Ich jedoch erschrak so sehr, dass ich nach nach einem ruckartigen Schritt auf Seetang ausrutschte und mir bei einem großen Steinen das Steißbein brach. Ende vom Lied: Ich musste ins Krankenhaus und mir war es mehr als peinlich, den Ärzten und meinem Kumpel die wahre Geschichte zu erzählen. Ich bitte um Absolution für meine gestörte Vorliebe, aber es ist einfach so geil.

Beichthaus.com Beichte #00040214 vom 22.08.2017 um 22:10:04 Uhr (15 Kommentare).

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Fanartikel des FC Bayern München

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Boshaftigkeit Verschwendung Sport Kulmbach

Ich habe 2015 ehrenamtlich in einer Notunterkunft Flüchtlinge betreut. Ich war auch dafür zuständig, die Kleiderspenden zu sortieren und unbrauchbare Klamotten auszusortieren. Unter den Spenden waren auch sehr viel gute Kleidung. Darunter auch diverse Fanartikel des FC Bayern München. Obwohl die Sachen noch echt gut und wertvoll waren, habe ich sie zum Abfall in den Schredder gegeben, weil ich die Bayern hasse!

Beichthaus.com Beichte #00040213 vom 23.08.2017 um 13:01:09 Uhr in Kulmbach (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Krieg im Buchclub

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Zwietracht Hass Feinde Bremen

Ich (m/23) bin Mitglied in einem Buchclub, welcher sich einmal in der Woche trifft. Vor drei Monaten hatte die Gruppe entschieden, ein sechstes Mitglied aufzunehmen, womit ich zu dem Zeitpunkt einverstanden war. Als ich den Koreaner (23) kennenlernte, war ich allerdings nicht mehr so begeistert, nicht nur, dass er arrogant und besserwisserisch war, er legte auch äußerst penetrante Verhaltensweisen an den Tag. Als sich der Buchclub bei mir verabredete, kam er zehn Minuten zu spät und erklärte grinsend, dass er zuvor in die Exkremente eines Hundes getreten war. Natürlich erst, nachdem er ein wenig durch meine Wohnung gelaufen war. Da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin, ignorierte ich diese Dreistigkeit - vorerst.

Als ich anfing, über ein Buch zu sprechen, korrigierte er mich im Minutentakt, der Protagonist hätte im zwölften Kapitel seine dritte Zigarette geraucht, nicht die vierte. Es waren unwichtige Kleinigkeiten mit der er mich zu provozieren versuchte. Wochenlang war ich der Leidtragende seiner impertinenten Provokationen, die anderen ließ er komischerweise in Ruhe. Nachdem wir uns bei ihm getroffen hatten, kannte ich seine Adresse, ich hatte ihm kurzerhand die Autoreifen zerstochen. Er schien zu wissen, wer dafür verantwortlich war, seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit großen, roten Buchstaben hatte er 'Arschficker' an meine Wohnungstür gesprüht, seine Handschrift hatte ich sofort erkannt!

Erbost fuhr ich am nächsten Abend zu dem Buchclubtreffen, welches dieses Mal bei einem älteren Ehepaar stattfand, um die kranke Sau zur Rede zustellen. Mit seinem Gewinnerlächeln fragte er scheinheilig, weshalb ich so gereizt wäre. Ich wollte gerade ausrasten, da fiel mir das typische Klischee über die Genitalien von Asiaten ein, grinsend sagte ich: 'Dass du einen kleinen Penis hast, ist mir klar, als Koreaner hat man es nicht einfach. Aber das ist kein Grund, um mich zu beleidigen. Sein Lächeln war sofort verschwunden und er wurde wütend. 'Ich habe keinen kleinen Penis, soll ich ihn rausholen, um es zu beweisen, A*schf*cker?' fragte er lautstark und ging auf mich zu. Auch meine Stimmung war im Keller, weshalb ich schon fast schrie: 'Halt deine verdammte Schnauze! Was fällt dir überhaupt ein, meine Tür zu verschandeln? Du dreckige Ratte!'

Wir schrien uns gegenseitig an und beleidigten uns, bis plötzlich zwei weinende Kinder im Wohnzimmer standen, es waren die Enkelkinder der beiden anderen Mitglieder, die uns beide unverzüglich rauswarfen. Auch unsere Mitgliedschaft im Buchclub wurde gekündigt, was sehr ärgerlich ist. Ich beichte nicht nur, dass ich mich auf einen vulgären Streit eingelassen habe, sondern auch, dass ich mittlerweile einen regelrechten Kleinkrieg mit dem Koreaner führe. Vandalismus und Wutanfälle begleiten uns nun täglich, doch ich werde nicht nachgeben, da er anfangen hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040211 vom 22.08.2017 um 17:34:00 Uhr in Bremen (12 Kommentare).

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