Die unbelehrbare Freundin

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Aggression Engherzigkeit Gesellschaft Mülheim (Ruhr)

Ich habe eine Freundin, welche 26 Jahre alt ist. Seit einigen Monaten hat sie einen neuen Freund, der mal locker 20 Jahre älter ist, als sie. Er ist strunzdumm und absolut niveaulos. Eigentlich dreht sich bei ihm alles ausschließlich um Sex. Und zwar nicht der 08/15-Sex, sondern eher die harte Tour. So Sachen wie: Faust in Körperöffnungen und so etwas. Nun ist es leider so, dass er meine Freundin auch sehr schlecht behandelt. In den ersten drei Monaten ihrer Beziehung habe ich mir bereits ein Gejammer anhören müssen, weil er so mies mit ihr umgeht, das kann man sich nicht vorstellen. Immer wieder fragte ich sie, warum sie sich so schlecht behandeln lässt. Sie hat so etwas nicht verdient. Ich sollte vielleicht auch dazu sagen, dass sie etwas dicker ist. Trotzdem hatte sie aber nie ein Problem, einen Freund zu finden. Doch sie hat sich an diesem Kerl festgebissen.

Letztens hat sie mir gesagt, die beiden denken über eine Hochzeit nach. Obwohl er noch verheiratet ist und ihr einen Antrag mit einem Taschenrechner in der Hand gemacht hat, ist sie hin und weg. Ich habe inzwischen aufgehört, meiner Freundin zuzuhören und habe überhaupt so gut wie ganz den Kontakt eingestellt. Ich weiß, dass sie jemanden zum Reden braucht, aber ich kann da nicht mehr bei zusehen. Sie reißt sich für den Typen den Arsch auf und um so mehr er sie schlecht behandelt, um so mehr tut sie für ihn. Es tut mir leid für sie und auch um unsere Freundschaft, aber ich kann nicht jeden zweiten Tag zusehen, wie sie mit Nervenzusammenbrüchen und ganz üblen Heulkrämpfen versucht, ihre Beziehung zu retten. Sie will einfach nicht verstehen, dass eine Beziehung so nicht funktioniert und sie noch so viel tun kann. Solange nur sie etwas tut, wird das nichts. Aber sie will das nicht wahrhaben. Letztens erst hat sie tatsächlich gesagt, sie muss sich an seinen Charakter gewöhnen! Sie ist halt so einen Umgang nicht gewohnt. Seitdem ist mir egal, was sie mir sagt. Ich höre ihr nicht mehr zu. Ich weiß inzwischen, dass sie Depressionen bekommen hat und häufig nicht mehr aus dem Bett kommt, aber für sie kommt es gar nicht in Betracht, dass es an diesem Kerl liegen könnte. Inzwischen ist sie auch nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Es tut mir leid, ihr nicht mehr die Freundin sein zu können, die sie braucht und die ihr beisteht.

Beichthaus.com Beichte #00030808 vom 20.02.2013 um 13:45:37 Uhr in Mülheim (Ruhr) (Aktienstraße) (23 Kommentare).

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Die Freundin im Stich gelassen

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Engherzigkeit Ex

Ich möchte beichten, dass ich meine jetzige Ex-Freundin quasi im Stich gelassen habe und es mir manchmal sogar eine Genugtuung ist, dass es ihr wegen mir schlecht geht, aber zum Anfang: 2011 kam ich mit meiner jetzigen Ex-Freundin zusammen, es fing alles sehr harmonisch an. Wir hatten Spaß zusammen und waren auf einer Wellenlänge. An ihrem Geburtstag kam der erste Tritt in meine Weichteile. Sie hatte ihren Ex-Stecher eingeladen, mit dem sie noch bis kurz vor unserem Kennenlernen was am Laufen hatte. Okay, sie hatte mich gefragt, ob ich damit ein Problem hätte, und ich hätte nein sagen können, aber ich wollte so früh in der Beziehung nicht als Arschloch oder Eifersüchtling dastehen. Ich verstand mich auch ganz gut mit ihm, aber machte ihr nach dem Geburtstag klar, dass ich es nicht gut finde, wenn sie weiterhin mit ihm Kontakt hat. Schließlich hatte sie mir auch klargemacht, dass ich den Kontakt zu meiner Ex einstellen soll. Dies hat dann wohl keine zwei Monate in ihrem Kopf gehalten. Am 11.11. war sie mit ihrer Mutter in Köln und als sie zurückkam, ließ sie sich von ihm abholen und nach Hause fahren. Als gäbe es keinen anderen Menschen auf der Welt, oder Taxi, oder Bus oder oder oder. Wir hatten Streit, aber ich sah nochmal darüber hinweg und bat sie, dies nun endgültig zu lassen.

Anfang des Jahres 2012 stellte sich bei ihr die Krankheit MS heraus. Ich habe sie unterstützt und ihr geholfen, wo ich konnte. Obwohl sie abends sehr früh müde war, übernachtete ich bei ihr, statt bei mir Zuhause die Zeit mit Freunden oder sonst wie zu verbringen. Ich war ja schließlich ihr Freund und wollte ihr zeigen, dass ich für sie da bin. In den nächsten Monaten bekam ich mit, dass sie immer wieder bei Facebook oder per Whatsapp Mails von irgendwelchen Typen bekam. Einige auch eindeutiger Natur, wo klarer nicht hätte stehen können, dass die sie einfach flachlegen wollen. Mittlerweile unterhielt sie auch wieder Kontakt zu ihrem Ex-Stecher. Sie versuchte, alles zu verstecken und runterzuspielen, wenn ich es doch mitbekam. Ich sagte ihr, dass sie den Typen schreiben soll, wo sie sich das alles hinstecken könnten, aber sie meinte, sie würde die Aussagen einfach ignorieren und dann wäre das klar genug für die Kerle. Für mich war das eher warmhalten.

Ich konnte ihr nicht mehr vertrauen und ich fing an, sie zu kontrollieren, was mir überhaupt nicht gefiel. So etwas darf in einer Beziehung nicht sein, man muss dem anderen vertrauen können. Die Gefühle ließen nach und ich zog mich zurück, wurde distanzierter, suchte selber Kontakt zu anderen Frauen. Jedoch nur Kontakt und nicht mehr. Ich wollte Schluss machen, aber ich hatte Bedenken wegen ihrer Krankheit und wollte sie auch nicht im Stich lassen. Allein wenn wir Streit hatten, oft genau wegen ihrem Ex-Stecher und dass er sich zum Beispiel mit ihr "auf einen Kaffee" treffen wollte, ich meine Sachen packte und nach Hause fahren wollte, stand sie mit Tränen in den Augen vor mir und schaffte es so, dass ich doch blieb. Mitte des Jahres, nach einem richtig großen Streit, fasste ich den Entschluss, endlich alles hinter mir zu lassen. Am nächsten Tag fuhr ich mit meinem besten Kumpel vorbei und holte all meine Sachen ab. Ich konnte so nicht mehr weiterleben. Ich wollte wahre Liebe mit Vertrauen und nicht immer diese Angst im Rücken, dass sie mich mit irgendeinem dieser Typen betrügt. Seit diesem Ende läuft sie mir hinterher, hat (ihrer Aussage nach) jeglichen Kontakt zu den Typen abgebrochen und will nur noch mich. Sie will alles besser machen und zeigen, dass ich der einzig wahre Mann für sie bin. Jedoch zeige ich ihr nur noch die kalte Schulter, habe wenig bis gar keinen Kontakt mehr und gehe auch nicht auf irgendwelche Wünsche für Treffen ein.

Mittlerweile bin ich auch wieder in einer Beziehung und so glücklich wie noch nie. Es tut mir leid für sie, dass ich ihr damit solche Schmerzen bereite und sie nun allein ist mit ihrer schweren Krankheit, aber ich sollte auch an mich und meine Zukunft denken. Ab und zu tut es mir richtig weh, zu wissen das sie allein Zuhause sitzt und sich nichts sehnlicher wünscht, als das ich auch bei ihr wäre, aber es geht einfach nicht. Ich hoffe, sie kommt bald darüber hinweg und findet jemand neuen, der es ernst mit ihr meint. Ich beichte, dass ich sie allein mit ihrer Krankheit gelassen und ihr durch meine neue Beziehung wohl sehr großes Leid angetan habe. Ich beichte, dass ich ab und zu eine Genugtuung empfinde und denke, dass sie es verdient hat, mich nun zu vermissen und zu sehen, was sie verloren hat. Ich beichte, dass ich ihr damals hinterher spioniert habe, weil so etwas in einer Beziehung einfach nicht sein darf. Ich beichte, dass ich ihr noch Liebe vorgespielt hatte, als ich eigentlich wusste, dass es nicht mehr lange hält. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00030804 vom 19.02.2013 um 10:56:59 Uhr (30 Kommentare).

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Eiskalte Überraschung

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Boshaftigkeit Familie

Ich (m/16) habe meinem größeren Bruder letztens einen echt miesen Streich gespielt: Es war Anfang Januar, wir hatten bei uns -15 Grad und mein Bruder war für zwei Tage bei seiner Freundin. Also bin ich mit einem Kumpel zusammen in sein Zimmer im Dachgeschoss gegangen, wo wir dann alle Fenster geöffnet und die Heizung ausgeschaltet haben. Nun hat er seit etwa sieben Monaten ein Wasserbett, welches per Steckdose gewärmt wird, also nahmen wir den Stecker auch heraus und ließen das so die nächsten beiden Tage stehen. Also, D., falls du das liest, es tut uns leid, dass der Block noch ungefähr einen Tag lang abtauen und einen Tag aufwärmen musste und du deswegen auf der Couch schlafen musstest!

Beichthaus.com Beichte #00030793 vom 14.02.2013 um 23:03:57 Uhr (14 Kommentare).

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Mein Verlangen nach Zuwendung

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Morallosigkeit Verzweiflung Gesellschaft Hamburg

Ich (w) wünsche vielen Menschen den Tod. Zum Beispiel meinen ehemaligen Klassenkameraden auf der Realschule. Sie hatten mich in ihrer Gemeinschaft nie aufgenommen und behandelten mich wie Luft oder hänselten mich. Ich weiß, dass man deshalb niemandem den Tod an den Hals wünschen sollte, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich wollte, dass sie litten. Ich habe auch meiner Familie den Tod auf den Hals gewünscht, weil nach der Scheidung meiner Eltern es für mich nur noch unerträglich war, zu Hause zu sein. In meinen Augen war meine Mutter an der furchtbaren Situation schuld. Ich wollte einfach nur, dass ich sie nie wiedersehen muss.


Doch wirklich beschäftigen tut mich, dass ich ein Verhältnis mit einem vergebenen Mann anfing, rein aus sexuellem Interesse. Ich kenne auch seine Freundin, sie war immer sehr nett zu mir, und doch springe ich mit ihrem Mann ins Bett. Im Gästezimmer beispielsweise, während sie nur zwei Räume weiter lag und schlief. Wir taten es sogar schon, wenn sie im Raum war, zwar schlafend, aber so respektlos waren wir ihr gegenüber. Obwohl ich weiß, dass es falsch war, das zu tun und ich weiß, dass ich sie damit verletzt habe - schon alleine weil ich ihn gefühlsmäßig an mich binde - höre ich nicht auf und ziehe ihn immer mehr an mich. Nicht zuletzt, weil der Sex zwischen uns umwerfend ist. Wir können kaum die Hände voneinander lassen, wenn wir uns sehen. Ich gehe mittlerweile sogar so weit, dass ich unbedingt ein Baby von ihm will - nur um meinen Wunsch nach einer Familie zu erfüllen. Außerdem belastet es mich, dass ich eine sehr gläubige Freundin eben deswegen fertig machte. Ich machte mich über ihren Glauben lustig, stellte ihn in Frage und zerlegte diesen systematisch nach logischen Gesichtspunkten. Ich weiß heute, dass es nicht richtig war und dass ich nicht das Recht habe, meine persönlichen Probleme an der Glaubenswelt eines anderen auszulassen. Und dass ich nicht das Recht habe, mich in eine Beziehung einzumischen, nur um mein übernatürlich hohes Verlangen nach körperlicher Zuwendung zu stillen.

Beichthaus.com Beichte #00030787 vom 12.02.2013 um 22:59:58 Uhr in Hamburg (Hauptstraße) (19 Kommentare).

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Jugendliche abfüllen an Karneval

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Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Köln

Ich muss etwas beichten, wofür ich mich sehr schäme. Und zwar bin ich, Mitte 30, an Karneval mit einer Freundin, ebenfalls in meinem Alter, feiern gegangen. Unterwegs kamen wir in Kontakt mit einem Teenager, der allein dastand und frustriert war, weil ihn seine Freunde versetzt hatten. Ich habe dem Jungen, der angab, 16 zu sein, daraufhin bestimmt acht Kurze ausgegeben, die er auch dankend annahm. Er ist dann auch mit uns weitergezogen. Wir waren ihm zwar sichtlich suspekt, da wir auch angetrunken waren, aber er hatte bestimmt auch keinen Bock, allein abzuhängen. Vielleicht fand er es auch cool, mit den "Großen" zu feiern. Unterwegs trafen wir dann Bekannte von ihm, die mit uns mitgingen und uns im Vertrauen mitteilten, dass er noch keine 16 sei. Aber es war eh schon alles viel zu spät - für ihn, nicht für uns. Als der Alkohol alle war, besorgte ich Nachschub an Likör und wir alle tranken, als gäbe es morgen nichts mehr. Die Teenies ließen sich nicht lange bitten und hielten wacker mit.


Und irgendwann brach der arme Junge auf einer Parkbank zusammen und übergab sich mehrfach, einmal sogar haargenau in die Tasche meiner teuren Jacke, treffsicher auf mein Handy. Ich habe ganz schön blöd geguckt, als ich dieses aus der Tasche nehmen wollte und plötzlich Kotze unter den Fingernägeln hatte. Ich passte noch auf, dass sein Kopf richtig lag und er nicht am Ende am Erbrochenen ersticken würde und versuchte, ihn zu beruhigen, aber er bekam echt nichts mehr mit. Schließlich stand er nach einer halben Ewigkeit auf, torkelte benommen zur nächsten Bank, legte sich dort nieder und erbrach sich erneut. Die anderen Jugendlichen machten voll die Panik, zwei Mädels heulten wie die Schlosshunde. Eines der Mädchen sagte sogar: "Hoffentlich kriegt der daheim keine Schläge, wenn die Eltern mitkriegen, wie blau der ist." Meine Freundin und ich haben dann die Ordnungshüter gesucht, die ungefähr 30 Meter entfernt Streife gingen. Wir machten ihnen höflich klar, dass ein Stück entfernt ein betrunkener Jugendlicher liegt, nach dem sie bitte sehen sollten und machten uns dann eilig davon. Ich schäme mich zu Tode dafür, dass ich den Jugendlichen mit einem gewissen Vorsatz abgefüllt habe - ich weiß echt nicht, was mich da geritten hat - und hoffe, dass der arme Junge nicht wirklich daheim Prügel bekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030786 vom 12.02.2013 um 21:29:02 Uhr in Köln (Cäcilienstraße) (23 Kommentare).

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