Ablenkung nach dem Tod meiner Oma

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Wollust Frankfurt

Auf der Arbeit erfuhr ich, dass meine Gromutter nach ein paar Tagen im Krankenhaus gestorben ist. Auf dem Heimweg habe ich mich dann angesoffen und bin dann mit der U-Bahn heimgefahren. Gegenber von mir sa ein junger Typ und wir kamen ins Gesprch. Durch meinen []
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Beichthaus.com Beichte #00040646 vom 15.11.2017 um 00:57:34 Uhr in Frankfurt (14 Kommentare).

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Ritzen aus Verzweiflung

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Selbstverletzung Gesundheit

Ich war heute bei einer Psychologin (war nicht das erste Mal). Ich habe ihr gebeichtet, dass ich mich in einem Anfall an Verzweiflung selbst verletzt habe (typisches Ritzen). Daraufhin habe ich Beruhigungstabletten bekommen, die ich nehmen soll, falls ich wieder so einen Anfall habe. Der Arztbesuch, das Reden und die ganze Situation haben mich so fertig gemacht, dass ich mich direkt wieder geritzt habe. <br /> <br /> Hat auch im ersten Moment geholfen. Aber jetzt habe ich Angst, dass sie beim nchsten Termin etwas davon mitbekommt und deswegen Stress macht. Ich will keine Tabletten nehmen. Ich will einfach wieder glcklich sein und normal durchs Leben gehen. Ich versuche trotzdem das nchste Mal die Tabletten zu nehmen. Auch weil ich Angst habe, dass irgendwann die Spuren nicht mehr zu verstecken sind und ich in meinem Umfeld als Psychowrack durchgehe.

Beichthaus.com Beichte #00040645 vom 14.11.2017 um 13:52:22 Uhr (29 Kommentare).

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Geruchsbelstigung durch Kind im Rollstuhl

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Eitelkeit Ekel Bahn & Co.

In der Buslinie, mit der ich immer zur Arbeit fahre, ist oft eine Mama mit einem lteren Kind im Rollstuhl. Das Mdchen ist immer weggetreten und kann aufgrund der schweren Behinderung nichts allein, doch statt Mitleid zu haben, hege ich irgendwie insgeheim eine Abneigung gegen diese Familie. Die Geruchsbelstigung, die von diesem armen Mdel ausgeht ist nmlich auf so engem Raum wie im Bus echt schlimm. Es ist nicht so ein Geruch, den man sonst von Pflegebedrftigen kennt, kein Desinfektionsmittel, kein Speichel, kein Kot- oder Uringeruch aus den Beuteln oder sowas, sondern einfach der Geruch von ungewaschenem Menschen. Eine Woche mindestens nicht geduscht, ungewaschene Wsche auf unfrischer Haut. Mir wird schon bel, wenn ich nur dran denke. <br /> <br /> Mein Opa war lange im Wachkoma, komplett von der Pflege durch meine Oma abhngig und konnte nicht so oft gebadet werden, wie ein Gesunder es tun wrde, doch er wurde vernnftig gewaschen sowie gekleidet und stank nie so, in drei ganzen Jahren nicht. Auch wenn ein Alltag mit Pflege alles andere als leicht ist, verstehe ich nicht, wie man es so weit kommen lassen kann, gerade dann, wenn man besonders auf Hygiene achten sollte, um die eingeschrnkte krperliche Gesundheit so weit zu erhalten. Es tut mir leid, dass ich auch eine Abneigung gegen dieses Kind habe, denn das kann ganz sicher nichts dafr, aber ich kann das nicht abschalten.

Beichthaus.com Beichte #00040644 vom 14.11.2017 um 11:56:47 Uhr (14 Kommentare).

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Das ist nicht nur Mnnersache!

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Aggression Dummheit Vorurteile Nachbarn

Ich (w/32/berufsttig) muss meinem rger Luft machen. Und zwar rgern mich Mnner, die mich nur wegen meines Geschlechts fr unfhig halten, irgendwas zu tun, was eben &quot;Mnnersache&quot; ist. Beispiel: Ich helfe meinem Mann, die Reifen an unserem Auto zu wechseln. Natrlich dauert es nicht lange, bis irgendein Nachbar vorbeikommt und dmliche Witze darber reit, dass die bestimmt nicht lange halten werden, wenn eine Frau die Schrauben am Rad festzieht. Weiteres Beispiel: Ich flle Scheibenwischwasser nach. Derselbe Nachbar fragt hmisch, ob ich es in den richtigen Tank schtte, oder ob er mir helfen soll. Weiteres Beispiel gefllig? Ich grabe im Garten ein Loch, um einen jungen Baum einzupflanzen. Ein anderer Nachbar fragt, wieso mir mein fauler Mann nicht diese &quot;schwere Mnnerarbeit&quot; abnimmt. Besagter &quot;fauler Mann&quot; arbeitet wie ein Tier, bringt gutes Geld nach Hause und hilft mir am Wochenende durchaus auch im Haushalt.<br /> <br /> Und ich wei, dass ich keine einsame Schneeflocke bin, die alles besser kann als andere. Mich rgern nur diese verbohrten Schubladendenker, die eine Frau behandeln wie ein unfhiges Pppchen, das zu nichts ntze ist, auer hbsch aussehen und Fingerngel lackieren. Ich htte nicht bel Lust, diesen Idioten deutlich zu erklren, was ich von ihnen halte, aber da wir in einem Haus wohnen, das unser Eigentum ist, ist ein friedvolles Auskommen mit den Nachbarn ziemlich wichtig, denn wegziehen werden und wollen wir hier nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040643 vom 14.11.2017 um 09:26:15 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Auf der Flucht vor meiner Familie

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Lügen Diebstahl Waghalsigkeit Missbrauch München

Ich habe drei Jahre meine Eltern mit Noten belogen. Anfangs aus Minus ein Plus gemacht. Ich habe Klassenarbeiten und Zeugnisse geflscht. So professionell, dass ich an anderen Schulen geflschte Klassenarbeiten fr 25 Euro das Stck anbot. Ich hatte sieben bis acht Stammkunden. Durch die guten Zensuren sahen meine Eltern keinen Grund, zum Elternsprechtag zu gehen. Da meine Noten in real immer schlechter wurden, irreal stabil supergut blieben und ich einen blauen Brief erhielt, mussten meine Eltern ran. Der blaue Brief war kurioserweise fr das falsche Fach adressiert, mir gelang es, den neuen Brief abzufangen. Ich flschte die Unterschrift. Irgendwie gelang es mir, den Lehrer hinzuhalten und mit besseren Leistungen zu beeindrucken.<br /> <br /> Nach drei Jahren, ich war in der 9. Klasse, wollten meine Eltern zum Elternsprechtag. Knnte man mal wieder hin. Mein Vater ging hin, zum Englischlehrer. Meine Versetzung war in den Fchern Mathe, Franzsisch und Englisch gefhrdet. Morgens sa ich im Unterricht und freute mich, dass ich bald sterben wrde. An jenem Tag unternahm ich einen Selbstmordversuch. Er misslang. Ich ging nach Hause. Weinte schrecklich, bis ich nach einigen Worten verstand: Der Lehrer hatte sich derartig zweideutig ausgedrckt, dass mein Vater von den schlechten Zensuren nichts erfahren hatte. Ich musste mir rasant am Kchentisch eine neue Geschichte einfallen lassen.<br /> <br /> Da die Hoffnung auf eine Versetzung in die 10. Klasse rasant schwand, musste ich im Mai 2005 handeln. Es stand ein Sprechtag bevor, dieses Mal wollte meine strengere Mutter vorbeischauen. Vorbereitend flschte ich ein Tagebuch, um die Polizei auf eine falsche Spur zu fhren. Dort erfand ich eine Freundin, die ich nie hatte. Ich klaute die Waffe meines Vaters, die ich als Kind beim Suchen nach Weihnachtsgeschenken gefunden hatte, packte sie in meinem Rucksack. Ich sah meine Mutter in der Innenstadt zur Schule gehen. Nach einigem Nachdenken - Suizid oder Abhauen - haute ich von zu Hause ab. Ich war insgesamt sechs Wochen auf Flucht. Selten blieb ich am selben Ort, lernte ich jemanden kennen, verlie ich den Ort. In Bad Reichenhall fiel ich auf einen Typen rein, der mir Nahrung anbot. Ich a mich satt, ich wusch mich rein, dafr gab es einen Handjob. Irgendwie redete ich mich aus der Wohnung raus.<br /> <br /> Ich klaute ein Fahrrad, mit dem ich durch die Alpen tourte. Irgendwann erreichte ich Mnchen. Das Rad stellte ich mit einem Zettel in einem Vorort von Mnchen ab (&quot;Dieses Rad ist aus sterreich, Salzburg, es tut mir unendlich leid.&quot;) Ich stahl vor allem in Tankstellen. Ich sa an der Theresienwiese und malte. Ich stahl mir alles. In einem Park wurde ich sexuell missbraucht. Ich erhielt dafr 10 Euro und eine Lebensberatung, wie wichtig Familie sei. Manchmal schauten mich Passanten in den U-Bahn-Stationen an. Die Zahnspange begann zu schmerzen, eigentlich sollte sie lngst raus. Ich unternahm einen Versuch, sie selbst zu entfernen, was mir teilweise gelang. Auf einer Toilette einer S-Bahn-Station.<br /> <br /> Kurz darauf wurde mir mein Rucksack gestohlen. Ich schlief auf Zeitungen in einer Parkanlage. Ich zog mir eine schlimme Zahnfleischentzndung zu. Ich klaute im Hertie-Kaufhaus einige Flaschen Fruchtsaft. Ein Ladendetektiv erwischte mich. Man brachte mich in eine Jugendeinrichtung. Am nchsten Tag besuchten mich meine Eltern. Die Schule plante meinen Rauswurf, den die schulpsychologische Beratungsstelle unterband. Davon erfuhr ich erst Jahre spter. Ich habe berlebt, aber es brauchte sehr lange, bis ich Sex genoss.

Beichthaus.com Beichte #00040642 vom 13.11.2017 um 19:35:01 Uhr in München (17 Kommentare).

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