Ritzen aus Verzweiflung

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Selbstverletzung Gesundheit

Ich war heute bei einer Psychologin (war nicht das erste Mal). Ich habe ihr gebeichtet, dass ich mich in einem Anfall an Verzweiflung selbst verletzt […]
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Beichthaus.com Beichte #00040645 vom 14.11.2017 um 13:52:22 Uhr (31 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Plinius

Die Psychologin sollte noch einmal ihren Beruf überdenken, wenn sie dich deswegen grob anfährt. Bleibe an der Therapie dran, nur so siehst du, ob es dir auf Dauer hilft. Schlechter kann es ja kaum werden, zumal du nach jeder Sitzung ein kleines Erfolgserlebnis haben könntest. Abbrechen kannst du im Notfall immer noch. .... Ansonsten sei noch gesagt, Beichthaus ist echt keine Mitteilungsplattform für so etwas. Ich sehe schon kommen, wie der Kommentar gelöscht werden wird, wegen dem Satz.

14.11.2017, 18:31 Uhr     melden


carassi

Machst du dir eigentlich auch Sorgen darüber, dass du dir ein extrem ungesundes und destruktives Verhalten angewöhnt, das man nur schwer wieder los wird? Oder gelten alle deine Sorgen dem Eindruck, den du auf andere machst?
Wenn du keine Tabletten willst, hast du mal mit ihr über andere Optionen geredet? Und empfindest du es als stressig, wenn jemand dein ritzen hinterfragt?

14.11.2017, 18:49 Uhr     melden


Christian-gt

Man muss auch die Ursache bekämpfen also deine Probleme aus der Welt schaffen.

14.11.2017, 19:08 Uhr     melden


VcS

Eine halbwegs taugliche Psychologin wird da keinen Stress machen. Solche Sitzungen können den Patienten sehr aufwühlen, aber langfristig ist es meistens den Stress wert.

Hast du jemanden, dem du vertraust und den du zu den Sitzungen mitnehmen kannst?

14.11.2017, 20:51 Uhr     melden


nomy

Ritzen ist halb so schlimm, allerdings sind die Narben später echt unansehnlich und übertattoowieren lassen die sich auch eher schlecht als recht.
Jedem das seine

14.11.2017, 22:24 Uhr     melden


Troy2017 aus München, Deutschland

@nomy wenn Du Ritzen nur "halb so schlimm" findest, bemitleide ich alle Deine Freunde, die in Notlagen den Fehler begehen, sich auf Dich zu verlassen. Du bist wirklich ein trauriges Geschöpf.

14.11.2017, 23:22 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

@Romy: klar halb so schlimm. Sind ja nur'n paar Narben. Aber das ist doch mal wieder typisch jemand ist unglücklich, verletzt sich selber und schon wirst man mit Pillen beworfen. Den ersten Schritt hast du schon gemacht. Du hast selbst gesagt das du wieder glücklich sein willst. Nun. Wie wird man wieder glücklich? Das ist schwierig. Das wichtigste bist natürlich du selbst. Wenn du den Willen und die Kraft nicht aufbringen kannst, wirst du es nicht schaffen. Ich kenn deine Gefühle und deine Situation nicht aber ein Problem löst man erst im Kern. Warum bist du unglücklich? Warum bist du verzweifelt? Versuch es zu beantworten. Und wenn du die Antwort kennst dann kennst du auch die Lösung. Aber natürlich ist es leichter gesagt als getan. Wenn man innerlich leer und ausgelaugt ist und man in der Tiefe sitzt, kommt man nur schwer wieder raus. Was auf jedenfall hilft ist mit Leuten über seine Probleme zu reden. Und das sollten Leute sein denen man Vertrauen kann, die auch zuhören. Es ist unserer Zusammenhalt und die Nähe zu einander die uns stark macht. Es waren nie Medikamente für'n schönes Leben in ner Traumwelt. Es war das Gefühl nicht alleine zu sein.

14.11.2017, 23:26 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Eine kompetente Psychologin macht da keinen Stress. In deinem eigenen Interesse solltest du aber bei der Therapie dabeibleiben und die Ursachen bekämpfen.

14.11.2017, 23:53 Uhr     melden


carassi

Ritzen ist nicht "halb so schlimm". Es gibt gesunde und ungesunde Mechanismen, mit schlimmen Erlebnissen umzugehen. Ritzen ist sehr weit im ungesunden Bereich. Unter anderem, weil es nur schwer wieder zu lassen ist und bedeutet, dass der selbstschutz nicht funktioniert. Eigentlich sollte ein Mensch sich instinktiv vor allen Verletzungen bewahren. Das funktioniert nicht mehr. Der betreffende wendet sich gegen den eigenen Körper. Gegen sich selbst. Ist psychologisch dasselbe, als würde sie mit den Kopf gegen die wand hauen, bis er blutet.
Der Impuls in dem Moment kann absolut überwältigend sein. Als würde man implodieren, wenn man es nicht macht. Die Tabletten sollen vermutlich diesen drang mildern und es ihr damit überhaupt möglich machen, es zu lassen.

15.11.2017, 07:28 Uhr     melden


KingKurt

Deine erste Priorität sollte schon mal nicht die Motivation sein, in deinem sozialen Umfeld möglichst net als Psychowrack durchzugehen...denn Du bist eines und dem solltest Du Dich stellen! Sorry, das ich das so formulieren muss. Du weißt auch ganz genau, dass bei Dir was schräg liegt und die Selbstverletzung weder deine Probleme verschieben noch verschwinden lassen. Ähnlich einem Trinker wird wohl versucht der Druck abzuschwächen, dem man sich net gewachsen fühlt - das iz aber falsch!!! Denn Du selbst kannst viel mehr als Du Dir offensichtlich zutraust. Das Leben iz net gesegnet von ewigem Glück. Nein, Schwester! Es iz grausam und gemein! Aber genau deshalb sind die Momente des Glückes so geschätzt! Du musst also lernen mit Problemen usw zureckzukommen und sie als das sehen was sie sind: Herausforderungen und überhaupt der Grund deiner Entwicklung! Wärst Du als Baby beim ersten Hinfallen net mehr Aufgestanden, würdest Du heute net Laufen sondern immernoch Krabbeln. Nur wenn Du Dich stellst, Probleme meisterst, wirst Du besser werden - das wird net immer funktionieren und wenn, dann auch net so oft beim ersten Versuch...aber wenn, dann wirst Du die Befriedigung spüren und erkennen, das sich die Schinderei (in welcher Form auch immer) gelohnt hat....denn DAS ist Glück und glücklich sein!
Es kann Dir keiner sagen was Du machen musst - Du musst es Dir selbst sagen!

15.11.2017, 09:09 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

Ich verstehe nicht, warum Ritzen bei psychischen Problemen so hilfreich sein soll. Das machen die doch nur um ein wenig Aufmerksamkeit zu erringen. Wenn Du Deine Probleme lösen willst, dann wäre doch Suizid wirklich hilfreich, oder ?

15.11.2017, 11:41 Uhr     melden


nomy

Ich habe mich in meiner Jugend selbst auch geritzt und habe es auch überlebt. Es ist nichts aderes als ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Irgendwann wirst du es bereuen.
@Troy2017: danke für dein Mitleid XoXo

15.11.2017, 11:55 Uhr     melden


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MareikEr aus München, Deutschland

RelaXxx: ein sehr schöner Kommentar, Hannibal_i: einfach widerlich, nomy: "einfühlsam", Beichter(in): bleib bitte bei Therapie - allerdings bei Therapeuten Deines Vertrauens. Falls Du Fluoxetin verschrieben bekamst bitte die ersten 2-3 Wochen unter Aufsicht einer vertrauten Person 24/7 bleiben, Dir alles Gute und Liebe!

15.11.2017, 12:16 Uhr     melden


lisil1111

@Hannibal_l: Diesen Vorschlag finde ich mehr als angemessen. Der Freitod wäre für alle Beteiligten die bessere Variante anstatt das wieder einmal sinnlos Steuergelder verbrannt werden weil jeder mit seinen kleinen Weh Wehchen zum Psychologen rennt.

15.11.2017, 12:51 Uhr     melden


carassi

Hm. Wehwehchen, lisil
Ich kenne den Impuls dazu aus eigener Erfahrung. Gemacht hab ich es nicht, da hat mich witzigerweise mein Autismus geschützt. Ordnung zu erhalten ist durch den extrem tief in mir verwurzelt und Blut gehört eben in Adern.
Das "wehwehchen" dahinter hieß schwere Depression aufgrund von posttraumatischer belastungsstörung. Aufmerksamkeit ist mir eher unangenehm, ich bevorzuge es, in Ruhe gelassen zu werden. Und mit Kommentaren wie deinem oder Hannibals hätte ich damals nicht umgehen können.

15.11.2017, 14:04 Uhr     melden


San779

Suizid löst keine Probleme, er gibt sie weiter. @hannibal

15.11.2017, 14:16 Uhr     melden


KingKurt

@Carassi und @nomy...für mich lesen sich vermeintlich kalte Kommentare auch recht hart. Dennoch sollte man net vergessen, das wir hier net in einem GuteFrage/PsychoSelbsthilfe oder sonstwas-Forum sind und sich Leute, welche tatsächlich das Bedürfnis haben hier ihre wirr gewickelte Seele offen zu legen ganz und gar net über die Varianz der Antworten wundern brauchen, denn hier wird nunmal im Standard darüber Absolution erteilt ob dem Nachbarn vor die Tür kacken nun ein angemessener Ausdruck des Missfallens iz oder net.

15.11.2017, 14:35 Uhr     melden


schildkröte007 aus Innsbruck, Österreich

In einer Notfallsituation um Schaden fernzuhalten, sind Medikamente schon angebracht. Sie wurden aus gewissem Grund verschrieben und es ist doch auch gut, dass es so was gibt. Was du tun sollst, musst du wissen, ob es ohne geht oÄ.

15.11.2017, 15:19 Uhr     melden


carassi

Kurt, das entbindet aber nicht von einem gewissen maß an Rücksicht. Und ritzen ist meistens ein Indiz für eine sehr unsichere, zerbrechliche psyche, die unter Umständen mit großen Problemen kämpft. "Bring dich doch um" ist da keine angebrachte Antwort.
Davon abgesehen, ja, es gibt ritzen als Ausdruck von Wunsch nach Aufmerksamkeit, aber wie einsam muss man sein, ehe man zu solchen Mitteln greift? Auch da steht nahezu sicher großer Kummer dahinter. Ein zufriedener Mensch im seelischen Gleichgewicht tut das nicht.

15.11.2017, 16:09 Uhr     melden


KöniginKara

Nimm die Tabletten. Antidepressiva und/oder Angstlöser helfen dir und sind nicht "peinlich" oder "schlimm", daran solltest du dich jetzt nicht stören. Hast gerade ne ganz andere Baustelle.
Ansonsten: Falsches Forum, wie du merkst.

15.11.2017, 18:10 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

@carassi - ritzen, Autist, schwere Depression, posttraumatische Belastungsstörung.... - jetzt verstehe ich so einige deiner Kommentare besser. also, rein evolutionär betrachtet dürfte es dich ja gar nicht geben. aber mich wundert dann auch deine Einstellung bezüglich Import von Sozialproblemen, usw, gar nicht mehr. Soll jetzt keine Beleidigung sein, ich kann mich jetzt nur besser in dich hineinversetzen.

16.11.2017, 10:17 Uhr     melden


Cappuccino999

Falls (d)eine Psychologin dir Stress bereitet, dann hat sie ihren Beruf verfehlt. Sei beruhigt... wenn sie gut ist, gibt's keinen Stress!

16.11.2017, 12:28 Uhr     melden


MareikEr aus München, Deutschland

Hannibal_l: Evolutionär betrachtet gäbe es Dich auch nicht - wenn Du z.B. per Sectio zur Welt kamst oder eine Appendektomie durchmachtest... Nun gibt es Dich schon - ob das eine Bereicherung ist ist fraglich...

16.11.2017, 13:35 Uhr     melden


MeOwchie aus Zürich, Schweiz

Hey. Dich gibt es nur einmal, du weisst es nicht was nach dem Tod kommt. Das Leben kann brutal sein aber das macht es doch genau aus, dass das Leben auch wunderschön sein kann. Und man weiss nie was um die Ecke liegt. Wenn du den Mut aufbringst nach guten Menschen zu suchen die dich verstehen und lieben könnten, brauchst du vielleicht gar keine Therapie mehr. Vielleicht lehrst du bald Jemand kennen den dich glücklich macht. Du musst es aber auch zuerst versuchen selbst glücklich zu werden und dich selbst zu lieben. Ich kenne genau diese Situation und dank solche Worte konnte ich mit Hilfe 2 coole Menschen mich selbst aus diese Scheisse ziehen, aber diese 2 Menschen musste ich ja auch erst über den Weg laufen. Und dazu muss man sich getrauen. Du hast jetzt die ersten 2 grosse Schritte gemacht. Du hast dich dazu entschieden glücklich am Leben zu bleiben = du bist eine Kriegerin. 2tens, du lässt dich jetzt behandeln. Und nein, du brauchst nicht unbedingt Medis, aber eine gründliche ärztliche Untersuchung ist immer gefragt um festzustellen ob du wirklich Medis brauchst. Könnte ja sein. Umd wenn die/der Therapeut/in dir nicht gut tut, such eine Andere! Bitte! Ich habe sicher mindestens mit 7 Therapeuten versucht bis ich die richtige fand, für mich war es eine Erziehungstherapeutin. Manchmal muss man sich selbst nochmal erziehen und das ist total ok und kann aus einem einen noch besseren Menschen zu machen. Tipp. Tu dir ein Boxsack oder sonst was sodass du einen gesunden Ventil findest. Sich selbst zu verletzen bringt für Sich und Niemand nichts und es erschwert einem neue Menschen kennenzulernen weil man ja was zu veryecken hat. Leb dich aus, zerreiss Blumen wenn du was kapputt mach willst....und les bitte den Buch - Die Kunst des Liebens von Erich Fromm. Mic Drop and out. Peace 😊

16.11.2017, 14:17 Uhr     melden


Beichter9000

Ritzen ist echt sinnlos. Haben in meiner Jugend so einige mal probiert, um Aufmerksamkeit zu generieren und das hat man gemerkt. Kann gut sein, dass es Leute auch aus anderen Gründen tun, aber für mich sind solche Leute einfach auf die Resonanz und Fürsorgeratschläge geil. Merkt man auch, weil ähnlich wie die Beichterin, diese Leute von nichts anderem mehr sprechen.
Mein Gott geht raus, macht Sport oder ein anderes Hobby und redet mit den Leuten, damit ihr euch ablenkt von euren traurigen Gedanken und irgendwann normalisiert sich das wieder.

16.11.2017, 14:23 Uhr     melden


carassi

Ich habe nie geritzt Hannibal. Und keine Sorge, ich hab im großen und ganzen eigentlich ne widerstandsfähige Psyche, suche mir instinktiv gesunde Bewältigungsmechanismen und hab im großen und ganzen ne rationale, realistische und optimistische Sicht auf mich, mein Leben und die Welt. Aussage von Psychologen. Die ptbs war damals schlimm, ist heute aber nahezu vollständig unter Kontrolle.
Den Zusammenhang zu politischen Meinungen sehe ich nicht. Und wenn du wirklich so fleißig mitliest, dürfte dich nichts davon überraschen. Ist alles schon Thema gewesen. Vergewaltigung traumatisiert eben, und wenn's über einen langen Zeitraum passiert, ist ptbs ne häufige Folge. Über Depression hab ich häufiger gesprochen, ist bei ptbs quasi obligatorisch dabei, und da ist ritzen nicht sonderlich unüblich.

Und stimmt, evolutionär dürfte es mich nicht geben. Meine Geburt erforderte einen kaiserschnitt, ich hatte als Kind nen Krankenhausaufenthalt, wo ich intravenös ernährt werden musste (eigentlich hätte ich verdursten müssen) und ich bin über 30 und habe damit meine Lebenserwartung eigentlich erreicht.

Und nein, hineinversetzen kannst du dich in mich definitiv nicht. Das fängt damit an, dass du einen Zusammenhang zwischen den psychologischen Folgen meiner Vergewaltigung und meinen politischen Einstellungen suchst. Das ist Unsinn. Sowohl autisten als auch Traumapatienten gibt es mit beliebig rechten und diskriminierenden Meinungen. Du suchst Zusammenhänge, wo keine sind.

17.11.2017, 07:53 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

@carassi - Vergewaltigung traumatisiert. das glaube ich dir. Aber wieso um alles in der Welt Du dich dann auch noch dem Import von Sexualverbrechern gegenüber positiv aussprichst, das versteh ich wirklich nicht.

17.11.2017, 12:26 Uhr     melden


///

@Carassi: Danke, dass du fleißig kommentierst. Du bist eine der wenigen Kommentatoren/innen hier, die mein allgemeines Weltbild wieder aufhellen und einen Restfunken an Empathie, sowie den Glauben an das Gute im Menschen festhalten lassen.
@Hannibal: nur weil du anscheinend selbst gerne Vergewaltigen willst, bedeutet es nicht, dass andere das selbe Bedürfnis haben.

17.11.2017, 16:26 Uhr     melden


carassi

Oje, wenn ich als autistin für die Empathie zuständig bin.. trotzdem danke.

Weisst, was mein Problem mit dieser Aussage ist Hannibal? Du hast ne gesellschaftlich halbwegs akzeptierte Begründung für rassistische Ansichten gefunden. Wären dir die Opfer wirklich wichtig, hättest du dich mit dem Thema befasst. Du hättest herausgefunden, dass Täter in mehr als 70% der Fälle Freunde, verwandte, Kollegen, Partner sind. Dass aufgrund des gespaltenen Verhältnisses zum Täter Opfer meistens lange schweigen. Dass es deshalb wichtig ist, auf Anzeichen zu achten. Anzeichen wie zum Beispiel ritzen. Du weisst schon, das, was du gerade sinngemäß mit "bring dich doch um" kommentiert hast, ohne auch nur noch einmal nachzufragen, was los ist.
Wäre dir das Thema Vergewaltigung wirklich wichtig, würdest du mögliche Warnzeichen kennen und ernster nehmen. Dir geht es um die Ausländer.

Und wenn wir hier schon aus meiner Vergangenheit pauschalisieren, dann aber auch richtig. Einmal alle weißen Männer aus der unteren Mittelschicht um die 25 kastrieren, bitte. Dankeschön.

Jeder Mensch sollte für das verantwortlich sein, was er tut. Und nur für das. Auch dann, wenn die haut dunkel ist.

17.11.2017, 18:58 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

@carassi das ist alles nicht neu. Was aber neu ist, ist dass wir zusätzlich zu den eigenen unnötigen Sexualstraftätern auch noch andere importieren. Mir geht es nicht um Ausländer, von denen habe ich jede Menge in meinem Umkreis, Arbeit, Freunde, etc.
Das sind aber alles Leute aus Europa, die deutsch lernen, arbeiten, usw.
Menschen deren Mentalität unserer sehr nahe ist.
Das Problem ist, dass sich die Befürworter der invasoren nie mit deren Kultur, Geschichte und Tradition beschäftigt haben - sonst wüssten sie wohl, dass die hier einfach nicht heimisch werden können. Ausser in sehr, sehr kleinen Mengen, gut verteilt, und somit zur Anpassung gezwungen.
Sicher nicht in Unmengen, Und noch dazu alle zusammenlebend in Ghettos und Subkulturen.

17.11.2017, 20:03 Uhr     melden


carassi

Okay. Arabische Ausländer. Wir differenzieren ja zwischen guten und schlechten Ausländern, nicht wahr? Die mit der dunklen haut und die mit der hellen haut.

Meine Familie macht traditionell integrationshilfe, seit gut zwei Jahrzehnten. Meine beste Schulfreundin seit der 5. Klasse war arabisch. Und muslimisch. Aus einer ziemlich traditionellen Familie. Ich hab arabischen Kindern Nachhilfe gegeben. Die Erwachsenen aus bestimmten Ländern tendieren zu einem gewissen stereotypen Rollenbild, ja, aber macho sein ist nicht verboten und macht einen nicht zum vergewaltiger. Und schon die Kinder haben davon nur noch wenig.
Davon ab, wie gesagt, ich kaufe dir deine sorge um Vergewaltigung nicht ab. Was das Thema angeht gibt es weit größere Baustellen. Die sind nur dummerweise in guten deutschen Wohnzimmern und das wird dann totgeschwiegen. Ich stehe auch nicht im strömenden Regen und beschwere mich über das Kind mit der wasserpistole aus der mickey maus. Wenn du etwas für den Kampf gegen Vergewaltigung tun willst, dann hör auf, das Klischee vom fremden (egal welcher Hautfarbe) im Schatten zu pflegen, der einem auflauert. Das spiegelt nur selten die Realität wieder und es wäre viel wichtiger, mehr über Vergewaltigung durch eine vertrauensperson zu reden.

Vor so 10 Jahren warb der weisse Ring hier mit einem Poster mit der Aufschrift "wer bleibt beim Opfer?". Das frage ich mich seit zwei Jahren auch. Weisst du, es ist ein seltsames Gefühl, wenn man mal vergewaltigt worden ist, und auf einmal sind da überall Schlagzeilen zu dem Thema. Und du hast nicht einmal das Gefühl, dass es um dich geht. Ich bin uninteressant, mein Vergewaltiger war schliesslich deutsch. Ebenso wie in so 90% der anderen Fälle. Es geht und ging nie darum, uns zu helfen. Wir waren nur ein praktisches Werkzeug. Ich bin es leid, benutzt zu werden, egal von wem und für was.

17.11.2017, 21:29 Uhr     melden


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