Das Badeanzug Dilemma

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit

Das Badeanzug Dilemma
Als ich ungefähr sechs Jahre alt war, hatten wir Schwimmunterricht in der Schule. Ich musste die ganze Zeit dringend auf Toilette, habe aber versucht es zurückzuhalten. Als der Unterricht vorbei war, versuchte ich so schnell wie möglich auf die Toilette zu kommen, aber leider war es zu spät. Ich hatte mir schon in den Badeanzug gekackt. Statt auf die Toilette zu gehen und das Unheil zu beseitigen, habe ich den Haufen einfach unter der Umkleidebank entsorgt. Das haben andere Klassenkameradinnen gesehen. Das war glaube ich die peinlichste Situation in meinem ganzen Leben.

Beichthaus.com Beichte #00026345 vom 26.05.2009 um 09:32:09 Uhr (11 Kommentare).

Gebeichtet von ölpenis
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Verheimlichter Steuerausgleich

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Fremdgehen Rache Ex Wien

Verheimlichter Steuerausgleich
Fünf Jahre lang war ich mit meinem Freund zusammen - immer wieder habe ich ihm verziehen, wenn er mich betrogen hatte, doch irgendwann ist das Fass einfach übergelaufen. Ich habe Schluss gemacht und nach unserer Trennung so viele Dinge erfahren, dass meine Wut ins Unermessliche stieg. Er ist damals nach drei Jahren Beziehung zu mir nach Wien gezogen. Fast zwei Jahre lebte er bei mir und es war die reinste Hölle. Nachdem vorletztes Jahr Schluss war, ist er wieder zurück nach Deutschland, zu seiner neuen Freundin, die er parallel zu mir hatte. Circa sechs Monate, nachdem er weg war, bekam er einen Brief vom Finanzamt. Natürlich habe ich den Brief geöffnet, anstatt ihn an ihn weiterzuschicken. Darin stand, dass er nach der Berechnung fast 1500 Euro erwarten kann und er seinen Steuerausgleich innerhalb der nächsten BlaBla abgeben soll, ansonsten verfällt die Rückzahlung. Den Brief hat er nie bekommen, ich habe ihn an meine Pinnwand geheftet und blicke jeden Tag mit einem Lächeln darauf. Lieber soll das Geld verfallen, als dass dieser Arsch auch nur einen Cent bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00026344 vom 26.05.2009 um 08:45:46 Uhr in Wien (19 Kommentare).

Gebeichtet von ratamatabu
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Die Katzenklo-Bürste

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Ekel Fremdgehen Hass Rache Gelsenkirchen

Ich war mit meiner Ex-Freundin knappe acht Jahre zusammen. Nach circa 6,5 Jahren bemerkte ich, dass irgendwas nicht so ganz stimmte. Sie machte "Überstunden", war angeblich nach der Arbeit bei ihrer Mutter und sie schwärmte mir von ihrem neuen Arbeitskollegen vor. Ihr Bruder sagte mir, dass sie ein Verhältnis habe. Der Sex sei zwar nicht toll, aber es ist das Verbotene, das sie anmacht. Naja, ich fand es nicht so prickelnd, dass sie sich von einem anderen Dittschen lässt, aber ich habe so getan, als wüsste ich nichts davon. Da ich ein ziemlich reinlicher Mensch bin, habe ich mich immer um das Katzenklo und Abwasch gekümmert. Ich habe mit ihrer Zahnbürste das Katzenklo geschrubbt - geht übrigens hervorragend - und ihr die Bürste wieder an Ort und Stelle gelegt. Das habe ich fast jeden Tag gemacht und mich jeden Tag aufs Neue gefreut, wenn sie sich ausgiebig die Zähne geputzt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026343 vom 26.05.2009 um 08:45:41 Uhr in Gelsenkirchen (27 Kommentare).

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Betrug im Callcenter

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Betrug Lügen Diebstahl Telefon Arbeit Essen

Ich habe im Jahre 2007 für mehrere Monate im Callcenter gearbeitet, weil ich nicht arbeitslos sein wollte. Meiner Familie habe ich gesagt, dass ich vom Callcenter gekündigt worden bin. Dabei war das so, dass ich mich habe rausschmeißen lassen. Ich konnte dort nicht mehr arbeiten. Ich konnte die Menschen am Telefon nicht mehr belügen. Ich konnte denen nicht sagen, was für einen "tollen Mobilfunkvertrag" sie bekommen würden, wenn sie ihren Vertrag verlängern. Ich wollte das einfach nicht. Herr, vergib den Menschen, die dort nur den Profit sehen, und mir einreden wollten, dass der Kunde nicht Nein zu sagen, sondern nur zu wollen habe. Ich habe regelrecht am Telefon gelogen, dass sich die Balken biegen. So habe ich meinen Schnitt der Vertragsverlängerer oder Neuverträge beschönigt. Ich habe das bis zu dem Punkt gemacht, bis ich erkannt habe, dass das falsch ist. Ich finde das schade, dass dort fast alle Lügen.

Ich bin dann wegen Betruges bzw. Diebstahl rausgeflogen. Ich hatte selbst Mobilfunkverträge und habe diese an meine Bedürfnisse angepasst. Das durfte ich natürlich nicht. Ich habe von Freunden ihre Prepaidhandys freigeschaltet, damit sie alle Karten rein machen können und das durfte ich auch nicht. Ich habe dafür die Kündigung bekommen. Mir war es egal, mit welchem Grund sie mich rausschmeißen, weil ich einfach da raus wollte. Ich werde nie wieder in so einem Callcenter arbeiten! Und so lügen schon einmal gar nicht. Bitte vergebt mir, dass ich solche Dummheiten gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00026342 vom 26.05.2009 um 08:38:03 Uhr in Essen (12 Kommentare).

Gebeichtet von roadster
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Operieren lassen, um frei zu haben

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Lügen Waghalsigkeit Faulheit Drogen Gesundheit Bad Neuenahr

Drittes Lehrjahr Hotelfachmann. Anno 1998. Morgens bei einem Kollegen Kaffee getrunken und eine gute Pfeife geraucht. Vielleicht ein wenig zu gut. Auf dem Weg von ihm zur Arbeit kam mir der Gedanke, dass man 1.) den Blinddarm nicht braucht und 2.) nach dessen Entfernung auch erstmal frei hat.

Das Krankenhaus lag neben dem Hotel. Ging dann sehr fix, bei der Aufnahme über Schmerzen geklagt, Arzt hat sich alles angeschaut und ich saß recht breit rum. Arzt ging kurz raus, kam wieder rein und sagte: OP ist grad frei, können direkt los legen. Nunja. Was solls. Ab in das OP-Nachthemd. Störend war der Krankenpfleger der dann die Rasur vornehmen wollte, davon hab ich vorher nix gewusst. Einweg-Rasierer. Hölle.

Danach Schwester Stephanie-Deckenperspektive. Habe das OP-Team sinnlos vollgequasselt und dann gings Licht aus. Spätnachmittags wurde ich in einem Dreibett-Zimmer wach, in dem schon vier Andere lagen. Mein Bett stand an der Wand, direkt über mir der laut laufende Fernseher mit Fußball. Pflichtversichert...selbst schuld. Beim ersten Aufstehen am 2ten Tag nach der OP bekam ich dann keine Luft mehr. Ab zum Röntgen - Lungenentzündung. Prima. Nichtmal zum Balkon durfte ich humpeln um eine Kippe zu rauchen. Nach weiteren 4 Tagen habe ich mich selbst entlassen. Die Pfeife habe ich nie mehr angepackt.

Beichthaus.com Beichte #00026341 vom 26.05.2009 um 04:19:48 Uhr in Bad Neuenahr (23 Kommentare).

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