Die Rache der Akademiker

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Selbstsucht Ignoranz Vorurteile Studentenleben Last Night Reutlingen

Ich (m/26) war am ersten Weihnachtsfeiertag mit einem Kumpel (25) unterwegs. Wir sind beide sehr erfolgreich im Studium und haben sehr lukrative Nebenjobs bei bekannten Automobilherstellern. Daher stehen unsere Jobaussichten wirklich gut und wir fahren auch schicke Autos und kleiden uns entsprechend. Als wir dann aber am Abend vor der Disco standen, meinte der total fertig aussehende Türsteher mit einem bösen Blick, dass der Laden voll sei. Wir wussten sofort, dass das nur eine Ausrede war, da sich die Tür kurz öffnete und die Disco mit Sicherheit nicht einmal halb voll war. Wir diskutierten aber nicht lange und traten den Rückzug in Richtung Auto an - ich merkte mir aber noch die Namen der Türsteher, da mir deren Verhalten einfach nicht gefiel. Im Laufe des Abends scherzten wir dann über die Türsteher und die Sprüche, die dabei fielen, waren wirklich unter aller Gürtellinie. Es war einfach so offensichtlich, dass diese Kerle uns aus reinem Neid nicht reingelassen hatten! Aber immerhin hatten wir viel Spaß dabei, uns über ihren sozialen Stand lustig zu machen, auch wenn es absolut ungerecht ist, dass dieser Pöbel seine "Macht" so billig ausspielen kann. Und jetzt zu meiner Beichte: Ich habe die Geschichte meiner Frau erzählt, die beim Jugendamt tätig ist. Sie hat sich die Namen notiert und wird bei den familiären Angelegenheiten bestimmter Väter, die einer Beschäftigung als Türsteher nachgehen und den Namen XY tragen, genauer hinsehen.

Beichthaus.com Beichte #00032472 vom 27.12.2013 um 21:08:38 Uhr in 72760 Reutlingen (Konrad-Adenauerstraße) (35 Kommentare).

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Die Ehre meiner Landsleute

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Stolz Vorurteile Engherzigkeit Hass Schamlosigkeit Walldürn-Rippberg

Vor zwei Jahren hatte ich eine Freundin, die Armenierin war. Ich (m/26) bin übrigens stolzer Türke - allerdings mit Abitur und sehr erfolgreich in meinem Job. Irgendwann musste ich natürlich auch die Familie meiner Freundin kennenlernen - dazu muss man allerdings sagen, dass Armenier drei Dinge hassen. Türken, Türken und Türken. Die Familie wusste also nichts von meiner Nationalität, da meine Freundin ihnen das verschwiegen hatte, und während des Essens lästerten sie dann ziemlich abfällig über meine Landsleute. Deshalb fasste ich einen Beschluss, denn ich wusste, dass meine Freundin die Beziehung vor allem wegen der beruflichen Vorteile eingegangen war. Ich machte daher erst einmal gute Miene zum bösen Spiel. Irgendwann ging ich dann mit meiner Freundin auf eine Art Terrasse, die über dem Restaurant war, in dem wir gegessen hatten, und auf der normalerweise die Leute in geselligerer Runde zusammensitzen.


Ich kannte allerdings die Besitzerin des Ladens und mietete den oberen Teil dann für eine Stunde. Da wir unter der Woche dort waren, war das kein wirkliches Problem, es war einfach nicht viel los. Auf der zweiten Etage vögelte ich dann meine Freundin - die mitmachte, weil sie sich wohl etwas erhoffte. Als wir fertig waren, gingen wir einfach wieder hinunter und die Eltern taten so, als sei nichts Ungewöhnliches passiert, obwohl sie uns gehört haben mussten. Meine Freundin war die restliche Zeit über offensichtlich peinlich berührt und auch sehr rot im Gesicht, aber mich interessierte das nicht mehr. Ich zahlte dann das Essen und eröffnete den Eltern beiläufig, dass ich aus der Türkei stamme. Diesen Gesichtsausdruck werde ich nie vergessen! Mir tut es nur um das Mädchen leid, da sie ziemlich dumm dastand.

Beichthaus.com Beichte #00032467 vom 27.12.2013 um 00:09:58 Uhr in Walldürn-Rippberg (38 Kommentare).

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Unfreundliche Senioren

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Engherzigkeit Zorn 50+ Gesellschaft

Ich bin 20 Jahre alt und habe bisher noch nie ein schlechtes Erlebnis mit Mitmenschen im gehobenen Alter gehabt. Ich respektiere die älteren Leute sehr und gebe auch gerne meinen Sitzplatz im Bus frei, wenn dieser wiedermal überfüllt ist. Als ich vor ein paar Tagen ein Gebäude verlassen wollte, sah ich, wie eine ältere Dame mit Krücken mit Mühe versuchte, die Tür zu öffnen. Ich rannte die letzten zehn Meter dann regelrecht zur Tür, und meine Hand erreichte gerade den Türknauf, als die ältere Dame sich mit voller Wucht dagegen drückte und die Tür dadurch aufging. Ich stand dann dort und hielt ihr die Tür auf. Sie lief dann ins Gebäude und statt einem Lächeln oder etwas Ähnlichem schaute sie mich nur grimmig an und schrie mich regelrecht an, dass ich auch mal "Danke" sagen könnte, wenn ich mir schon von ihr die Tür öffnen lassen würde. Sie endete dann damit, dass die Jugend von heute so unverschämt ist, und sie das gar nicht Verstehen könne. Offensichtlich dachte sie wirklich, dass ich dort gewartet hätte, damit sie die Tür für mich öffnet. Ich war regelrecht schockiert und konnte kein Wort sagen. Auch ihr Ehemann schritt dann wortlos durch die Tür. Wenn man heutzutage also behilflich sein will, ist alles, das man bekommt, dass man angeschnauzt wird. Für mich war dann der ganze Tag gelaufen und ich wünschte dieser alten Dame tatsächlich etwas Schlechtes. Und das möchte ich beichten, denn ich nehme solche Dinge offensichtlich viel zu ernst. Vielleicht hatte sie einfach nur einen schlechten Tag.

Beichthaus.com Beichte #00032461 vom 26.12.2013 um 22:09:17 Uhr (12 Kommentare).

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Mein unsäglicher Lebenswandel

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Morallosigkeit Wollust Trunksucht Selbstsucht

Ich bin momentan auf Heimatbesuch in Deutschland - eigentlich studiere ich in den USA und spiele College Football. Ursprünglich mal in Division 1, was bedeutet, dass man jede Woche vor knapp 60.000 Leuten aufläuft und richtigen Medienrummel genießen kann. Und natürlich auch die typischen Partys, zu denen man als Athlet so eingeladen wird. Ich genoss mein Leben also sehr. Jedoch änderte sich das schlagartig. Am Ende der Saison verletzte ich mich stark am Knie, was dazu führte, dass meine Chancen Profi zu werden nun gegen null tendieren. Außerdem wurde mein Stolz schwer angekratzt, und ich wechselte auf eine kleinere Uni und landete in Division 2. Die Menschen hier sind offener und weniger oberflächlich als die Leute, mit denen ich vorher zusammen war - und es kam, wie es kommen musste - ich verliebte mich in eine süße Amerikanerin. Wir hatten fast zwei Jahre miteinander, bis alles an meinem riesigen Ego scheiterte. Irgendwie war ich zum Ende hin einfach der Meinung, dass ich nichts mehr für die Beziehung tun müsste, weil ich sie ja schon hatte. Sie trennte sich und brach mir das Herz.


Aber es gab kein zurück. Nach der Trennung fiel ich in alte Gewohnheiten zurück. Ich trank zu viel, feierte zu hart, und benutzte Mädchen, als seien sie Frischfleisch im Supermarkt. Besonders die Mädels im Freshman-Year fielen gerne auf mich rein, da ich immer noch einen guten Ruf genoss. Das Ganze ging so weit, dass ich verschiedene Mädels hatte, die einfach alles taten, was ich wollte. Und jetzt bin ich vorübergehend zu Hause und merke, was für ein schlechter Mensch ich geworden bin. Es gibt keine Entschuldigung für mein Verhalten. Dabei sehne ich mich am Ende nur nach meiner geliebten Ex. Sie war einfach die perfekte Frau und ich war unglaublich dumm, dass ich sie einfach gehen ließ. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032458 vom 25.12.2013 um 06:24:53 Uhr (12 Kommentare).

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Nackt auf der Rutsche

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Peinlichkeit Rache Schamlosigkeit Kinder

Als Kind war ich oft mit meiner Mutter im örtlichen Schwimmbad. Natürlich wollte sie immer schon nach Hause gehen, wenn ich noch absolut keine Lust hatte. An einem Tag beschloss ich dann, dass ich nicht mitgehen will. Und als sie mir die Badehose auszog und in ihre Schwimmtasche packte, bin ich aus Protest einfach weggelaufen. Ich bin also komplett nackt durch das ganze Schwimmbad gerannt - bis zur Rutsche, da ich wusste, dass meine Mutter starke Höhenangst hatte. Ich habe dann allerdings den Fehler gemacht und bin direkt wieder runtergerutscht, was dann doch dazu führte, dass ich nach Hause gehen musste. Das Erlebnis ist mir bis heute unglaublich peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00032450 vom 23.12.2013 um 15:37:53 Uhr (6 Kommentare).

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