Der falsche Vater meines Sohnes

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Lügen Falschheit Prostitution Familie

Ich beichte, dass ich meinen acht Jahre alten Sohn und meine Eltern anlüge. Es ist so, dass ich während meines Studiums finanzielle Probleme hatte, also habe ich angefangen, in einer Nachbarstadt in einem Stripclub zu arbeiten. Nun muss ich sagen, dass die Tätigkeit sehr entwürdigend war. Ich fand es unglaublich schlimm, mich vor betrunkenen alten Männern auszuziehen, also habe ich irgendwann angefangen, in dem Laden als Prostituierte zu arbeiten. Mein Zuhälter hat mir dabei erlaubt, mir die Männer mehr oder weniger auszusuchen, in diesem Sinne war es auch keine so unangenehme Arbeit mehr. Irgendwann wurde ich dann von einem Freier schwanger, was ich leider zu spät bemerkte. Eine Abtreibung kam nicht infrage, der Vater war natürlich unbekannt. Als mein Kind dann geboren war, habe ich einen Bekannten darum gebeten, dass er zunächst einmal als angeblicher Vater einspringt, damit meine Eltern nicht total durchdrehen. Er hat es auch tatsächlich gemacht, wenn auch nur sehr widerwillig - ich musste als Entlohnung mehrmals mit ihm schlafen, damit er es machte.

Später ist er dann immer wieder kurz vorbeigekommen und wir haben uns irgendwann darauf geeinigt, dass er in Kanada arbeitet. Mittlerweile ist mein Bekannter auch verheiratet und es fällt ihm sehr schwer, diese Rolle noch zu spielen. Mit mir schlafen will er wegen seiner Frau auch nicht mehr, deswegen bezahle ich ihn jetzt, er telefoniert auch hin und wieder mit meinem Sohn. Aber es wird alles immer schwerer. Und was ist, wenn mein Sohn irgendwann einmal nach Kanada will? Sogar meine Eltern haben schon vorgeschlagen, dass wir ihn mal besuchen sollten. Vielleicht, weil sie ihn sehr gerne mögen, vielleicht aber auch, weil ich den imaginären Vater als Manager eines kanadischen Unternehmens dargestellt habe. Ich wollte einfach, dass mein Sohn ein Vorbild hat. Mein Leben ist nämlich nicht so toll verlaufen - das Studium habe ich abgebrochen und ich schlage mich mit Gelegenheitsjobs durch. Das hat auch funktioniert, mein Sohn ist sehr fleißig in der Schule, weil er seinem Vater nacheifern will. Ich habe also unglaublichen Mist gebaut. Und wenn das irgendwann rauskommt, ist das Leben meines Sohnes wohl ruiniert und bei meinen Eltern bin ich dann auch unten durch. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032517 vom 04.01.2014 um 19:17:33 Uhr (34 Kommentare).

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Spaß in der Sauna

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Urlaub Last Night Trebel

Hiermit möchte ich (w/22) beichten, dass ich das neue Jahr mit einer Sünde begonnen habe. Ich fange mal von vorne an. Wir sind mit einer relativ großen Truppe zum Skifahren nach Österreich gefahren. Das Ganze wurde von der Uni organisiert und wir konnten ordentlich sparen, da Anreise und Unterkunft subventioniert wurden. Wie das so ist, verbrachten wir die Nächte damit, zu feiern, oftmals auch bis in die frühen Morgenstunden. Am letzten Abend der Reise hatte ich dann jedoch keine Lust, mit den anderen wegzugehen, und war nur beim Vorglühen in der Pension dabei, um dann einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher in meinem Zimmer zu verbringen. Jedenfalls bis mir langweilig wurde. Dann lief ich einmal quer durch die Pension und erkundete jeden Winkel. Und gerade, als ich wieder in mein Zimmer gehen wollte, sah ich einen der typischen Langweiler, die nie mit Feiern gehen wollten, sondern brav zu Hause blieben. Ich kannte seinen Namen nicht, aber er war offensichtlich auf dem Weg in den "Wellness-Bereich". Gut - Wellness-Bereich ist vielleicht ein bisschen übertrieben, es handelt sich um einen Bereich mit einem kleinen Pool und einer kleinen Sauna für 2-3 Personen. Ich weiß nicht wieso, aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt, diesem Typen einfach zu folgen.


Ich ging also in mein Zimmer, zog mich aus, legte mir ein Handtuch um, und ging ebenfalls in Richtung "Wellness-Bereich". Da ein paar Badelatschen vor der Sauna standen, war mir klar, dass er dort wohl drin saß. Ich bin dann einfach in Richtung Sauna gelaufen und habe die Tür geöffnet und gefragt, ob ich auch mit rein dürfe. Er hat ganz komisch geguckt und ein "Ja" gestottert. Offensichtlich dachte er, dass alle anderen Feiern wären, und dass er die Pension sozusagen für sich alleine hatte. Auf jeden Fall saß er, wie Gott ihn schuf, auf seinem Handtuch und war mit der Situation etwas überfordert. Seine Reaktion fand ich total lustig und ich habe kurzerhand mein Handtuch von mir genommen und ebenfalls als Sitzunterlage genutzt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er vorher noch nie eine nackte Frau gesehen hat, jedenfalls seiner Reaktion nach. Ich wollte ihn dann in ein Gespräch verwickeln, damit er lockerer wird, aber unsere Konversation war eher eintönig. Aus irgendwelchen Gründen wollte ich ihn dann aber doch ein bisschen mehr reizen, denn auf einmal versuchte er, seine Hände über sein bestes Stück zu legen, was extrem lächerlich wirkte. Er war tatsächlich in einer Zwickmühle, denn aufstehen konnte er nicht mehr, aber einfach sitzen bleiben wollte er offensichtlich auch nicht. Ich fragte ihn dann, ob er nervös sei und er meinte, es sei alles in Ordnung. Ich musste innerlich so lachen, denn sein bestes Stück wuchs und wuchs. Ich habe ihm dann gesagt, dass es kein Problem sei, wenn ihn die Situation ein bisschen erregt, und habe ihm sanft die eine Hand zu Seite gezogen. Daraufhin kam sein bestes Stück zum Vorschein und ich war wirklich beeindruckt von der Größe! Auf jeden Fall wollte ich diesem armen Kerl einen Gefallen tun und habe einfach angefangen, sein bestes Stück zu massieren. Er hat das sichtlich genossen und ich habe mich dabei gefühlt wie eine Wohltäterin. Das Ganze ging vielleicht fünf Minuten, dann konnte er nicht mehr und kam mit einem ziemlich lauten und intensiven Orgasmus. Sein "Zeug" flog wirklich in alle Richtungen. Hiermit beichte ich, dass man die Sauna danach sicherlich sanieren musste, da überall das Zeug klebte. Das tut mir leid, denn die österreichische Dame, der die Pension gehört, ist wirklich sehr sehr lieb. Ich bin danach einfach aus der Sauna heraus und habe ihn den ganzen Tag auf der Rückfahrt ignoriert und werde ihm auch zukünftig keine Beachtung schenken.

Beichthaus.com Beichte #00032512 vom 03.01.2014 um 18:53:36 Uhr in Trebel (29 Kommentare).

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Die Menschen, die es nicht wert sind

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Stolz Feigheit Dummheit Betzenstein

Ich (w/20) habe vor einem halben Jahr einen Typen im Internet kennengelernt. Ich hatte schon von Anfang an das Gefühl, dass es nicht klappen würde und sonderlich attraktiv fand ich ihn auch nicht. Mich hat aber seine hartnäckige Art gereizt. Er wollte mich unbedingt kennenlernen und deshalb ließ ich mich darauf ein. Ich habe mich irgendwie verantwortlich gefühlt, weil bei ihm so einiges schief gelaufen ist. So kam es, dass er anfing, meinen Charakter zu "lieben" während er immer arroganter wurde. Ihm hätte man wohl erst eine perfekte Frau backen müssen. Wir hatten ein Date und er war ganz komisch und abwesend. Und als wir uns an Silvester wiedersahen, hieß es, dass ich die ganze Zeit komisch gewesen sei. Egal, was passiert war, ich sollte mich dafür entschuldigen, auch wenn er selbst das Ganze verursacht hatte. Und das hatte ich irgendwann satt! Weil ich ihm Silvester nicht verderben wollte, wollte ich das Gespräch auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Er sagte mir dann allerdings völlig gefühllos, dass ihm mein Aussehen nicht passt - aber wir könnten ja Freunde bleiben. Und jetzt ärgere ich mich furchtbar, weil ich immer Zeit in die Menschen investiere, von denen ich weiß, dass sie es nicht wert sind. Und ich möchte beichten, dass ich das schon oft ändern wollte, aber immer wieder in das gleiche Schema zurückfalle. Seit meiner Kindheit werde ich wegen meiner Gutmütigkeit und Naivität ausgenutzt! Dieses Jahr wird alles anders. Ich habe mir nämlich vorgenommen, nicht mehr so viel Zeit und Energie in Menschen zu investieren, die es nicht wert sind.

Beichthaus.com Beichte #00032497 vom 01.01.2014 um 14:32:59 Uhr in Betzenstein (8 Kommentare).

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Der Kumpel mit den fettigen Haaren

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Kempfeld

Ich (w/22) kenne meinen Kumpel jetzt seit ein paar Jahren und wir haben uns immer super verstanden. Wenn wir etwas gemeinsam gemacht haben, blieb es meistens dabei, dass wir uns etwas gekocht und uns anschließend einen gemütlichen Abend zu Hause gemacht haben. Dass er dabei meistens in Jogginghosen gekommen ist, hat mich nicht so sehr gestört, immerhin waren wir unter uns. Natürlich habe ich mir gedacht, dass er sich mal etwas schicker anziehen könnte, aber genervt hat es mich nicht. Letztens habe ich ihn dann aber zufällig in der Stadt getroffen und ich war schockiert, wie er so in der Öffentlichkeit rumläuft. Gammeliger Trainingsanzug, unrasiert und fettige Haare! Ich gestehe, ich war regelrecht angewidert und habe mich vor den Leuten in der Fußgängerzone geschämt, als er winkend auf mich zukam. Seitdem habe ich auch keine wirkliche Lust mehr, etwas mit ihm zu unternehmen. Ich möchte beichten, dass ich ihn deswegen meide, aber ich kann diesen Anblick leider nicht vergessen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032489 vom 31.12.2013 um 01:50:14 Uhr in Kempfeld (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der unschuldige Schneemann

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Rache Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Kinder Schule

Als ich noch ein kleines Mädchen war, habe ich mich tierisch auf meine Einschulung gefreut. In meinem damaligen Kindergarten waren die Kinder in Gruppen aufgeteilt, die alle einen Tiernamen trugen. Ich war bei den Mäusen. Zwischen den einzelnen Gruppen herrschte jedoch kaum Kontakt und so blieben die jeweiligen Kinder unter sich. Aber zurück zur Einschulung. In meiner Klasse war ich unglücklicherweise die einzige Maus und den anderen anscheinend ein Dorn im Auge. Ich lief immer alleine nach Hause, da der Weg nicht weit war, und die anderen nichts mit mir zu tun haben wollten. Bis eines Tages sechs Kinder aus meiner Klasse auf mich warteten. Sie haben mich eingekreist und beschimpft. Was sie dann machten, weiß ich nicht mehr, denn ab da habe ich einen Filmriss und kann mich einfach nicht erinnern. Mit der Zeit wurden meine Peiniger dann immer kreativer. Sie versteckten sich zum Beispiel hinter den Bäumen und warteten darauf, dass ich vorbeikomme, um mich dann zu jagen. Ja - zu jagen. Sie haben dazu immer das schnellste Mädchen der Klasse auf ihre Seite gezogen, um mich auch ja zu erwischen. Das ging ungefähr ein Jahr lang so, und ich traute mich einfach nicht, mit jemandem darüber zu reden. Auch nicht mit meinen Eltern. Ich habe mir danach immer die Tränen abgewischt, bin nach Hause gelaufen und habe meiner Mutter erzählt, wie schön die Schule wieder war.


Eines Tages jedoch, als es wieder besonders schlimm war, konnte ich einfach nicht aufhören zu weinen und brach vor meiner Mutter in Tränen aus. Noch am selben Abend setzte sie sich mit meinem Vater zusammen und sie dachten sich eine Lösung aus. Mein Opa entschloss sich dann, mir zu helfen. Ein paar Tage später, als sie mir wieder aufgelauert und mich umstellt hatten, fingen sie an, mich zu beschimpfen. Mein Opa kam dann mit dem Auto um die Ecke geschossen und stieg aus, um die anderen richtig zur Schnecke zu machen. Zwei Mädchen fingen sogar an zu weinen. Eines kam dann zu mir, umarmte mich und sagte tatsächlich, dass es ihr leidtäte. Die nächsten Tage war ich noch skeptisch, aber es passierte nichts. Ein paar Monate später war Winter - meine liebste Jahreszeit. Die Kinder bauten dann, wie jedes Jahr, einen Schneemann auf einer großen Wiese. In dieser Zeit konnte ich mich immer gut wegschleichen, da sie mit dem Schneemann beschäftigt waren. In dem besagten Jahr wartete ich jedoch. Nach einer Woche war der Schneemann riesig und ein richtiges Kunstwerk. Und ich zerstörte und zerstampfte ihn, was mir für kurze Zeit Genugtuung brachte. Am nächsten Tag wartete ich dann wieder, um ihre Gesichter zu sehen. Gebracht hat es mir aber nichts.


Bis heute habe ich damit zu kämpfen. Jedes Mal, wenn ich an diese Zeit denke, wird mir schlecht. Ich bekomme Schweißausbrüche, mir kommen die Tränen und mein Herz rast. Ich frage mich immer noch, warum sie mir das antaten. Ich bin zum Einzelgänger geworden. Ich bin viel lieber allein und beschäftige mich mit mir selbst. Ich hasse große Menschenmengen, werde nervös - fast paranoid. Ganz schlimm ist es, wenn ich Bus fahre. Der wird immer so voll und ich fühle mich manchmal, als müsste ich ersticken. Mittlerweile habe ich Freunde gefunden, aber ich unternehme fast nie etwas mit ihnen, weil ich einfach nicht begreife, dass mich jemand mögen kann. Das verstehe ich generell nicht. Dass man sich gegenseitig mag erscheint mir völlig surreal. Was für ein Nutzen zieht man daraus? Aber naja. Im Endeffekt tut es mir leid. Der Schneemann konnte nichts dafür. Ich möchte mich an dieser Stelle aber noch bei meinem Opa bedanken. Du bist mein Held.

Beichthaus.com Beichte #00032478 vom 29.12.2013 um 00:27:32 Uhr (14 Kommentare).

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