Meine Wundertüte

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Ekel Verzweiflung Peinlichkeit Familie Schule Grafenwöhr

Damals, als ich (w) etwa 16 Jahre alt war, befand sich meine Scham, was Badezimmerbesuche angeht, auf dem Zenit.
Meine Eltern hatten etwas gegen verschließbare Türen und dagegen, die Privatsphäre zu berücksichtigen. Deswegen konnte ich im Badezimmer selten ungestört sein und habe meine Toiletten- und Duschgänge meist in ihrer Abwesenheit getätigt. Eines Morgens, kurz vor der Schule, merkte ich, dass ich dringend "groß" musste. Leider hatte mein Vater das Bad besetzt und ich wollte nicht riskieren, dass danach noch meine weitere Familie reinplatzte, während ich auf der Toilette saß. Also habe ich mich auf meinen Papierkorb gesetzt und ihn zweckentfremdet. Dass ich tausend Tode gestorben bin, als ich meine Mutter die Treppen heraufkommen hörte, kann man sich ja vorstellen. Also habe ich die volle Mülltüte schnell in meine Schultasche gesteckt und bin mit hochrotem Kopf an ihr vorbeigerauscht, direkt durch die Haustür. Ich wollte die stinkende Tüte schnell in einem öffentlichen Mülleimer entsorgen, als ich zu meinem Schreck den Schulbus um die Kurve kommen sah. Also musste ich, wohl oder übel, einsteigen - mit der Wundertüte. Nach zwei Minuten hat ein Schüler die Fenster im Bus geöffnet und nach weiteren Minuten hielten sich einige die Nasen zu und beäugten sich gegenseitig kritisch. Es stank entsetzlich. Es war die ekeligste Situation in meinem Leben und ich verfluche meine Eltern bis heute dafür, mich zu solchen Maßnahmen gezwungen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030425 vom 02.11.2012 um 20:36:26 Uhr in Grafenwöhr (22 Kommentare).

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Angst vor dem ersten Mal

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Verzweiflung Partnerschaft Intim

Ich (w/18) bin noch Jungfrau. Das liegt aber nicht an meinem Aussehen, denn ich habe wirklich viele Verehrer. Es liegt einfach daran, dass ich Angst vor Sex habe. Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe eigentlich jeden Tag Lust, habe jedoch einfach Angst vor den […]
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Beichthaus.com Beichte #00030413 vom 31.10.2012 um 10:44:11 Uhr (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schmerz gegen die Enttäuschung

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Selbstverletzung Verzweiflung Liebe

Ich (w/23) kriege einfach keinen Mann ab. Ich hatte noch nie einen richtigen Freund und bin noch Jungfrau. Ich habe absolut keinen Schimmer, warum das so ist. Ich finde eigentlich nicht, dass ich schlecht aussehe oder eine zu verachtende Figur hätte. Ich bin auch nicht vollkommen hohl, immerhin studiere ich. Ich weiß, das muss noch nichts heißen, aber immerhin habe ich es so weit gebracht. Eigentlich finde ich mich echt ganz gut und ich bekomme auch regelmäßig von außen bestätigt, dass ich nicht total zu verachten bin. Aber dabei bleibt es dann auch meistens. Immer, wenn sich so etwas wie eine Beziehung mit jemandem anbahnt, dann ist es plötzlich nach kurzer Zeit schon wieder vorbei. Ich treffe mich einige Wochen oder sogar Monate mit jemandem und plötzlich geht dieser jemand zurück zu seiner Ex, meldet sich plötzlich nicht mehr, oder trifft sich parallel mit einer Anderen und entscheidet sich für diese. Auch kommt es vor, dass er mir sagt, dass es nicht gefunkt hat und so weiter. Seit Jahren und seit gefühlten 100 Männern ist es immer wieder dasselbe Spiel. Vor gut zwei Wochen habe ich mal wieder einen Korb bekommen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich vor zwei Jahren, nachdem ich mich sehr heftig in jemanden verliebt hatte, dieser sich einfach nicht mehr bei mir gemeldet hat und ich im Nachhinein erfahren habe, dass er wieder mit seiner Ex zusammen ist, mich zum ersten Mal selbst verletzt habe. Ich habe dabei kein Messer oder ähnliches benutzt, sondern habe dieselbe Stelle immer wieder mit meinen Fingernägeln traktiert. Davon trage ich immer noch eine Narbe. Ich habe davon nie jemandem erzählt, habe es seitdem auch eigentlich nie wieder getan, weil ich weiß, dass es mir nicht weiterhilft. Doch seit letzter Woche merke ich, wie ich teilweise wieder ein Verlangen nach dem körperlichen Schmerz habe. Er erleichtert einfach das seelische Leid darüber, dass mich offensichtlich niemand liebenswert findet. Ich weiß, dass sich das alles furchtbar jämmerlich anhören muss und eigentlich bin ich nicht so. Wie gesagt, niemand weiß davon und ich würde das auch niemals freiwillig zugeben, was da Heftiges in mir vorgeht.

Beichthaus.com Beichte #00030411 vom 31.10.2012 um 00:34:25 Uhr (43 Kommentare).

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Sex als Schutz vor Fehlern

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Dummheit Stolz Verzweiflung Dating Neuss

Ich (w/26) habe einen Mann kennengelernt. Gut aussehend, witzig, intelligent, kurz: perfekt! Ich war direkt in ihn verknallt wie eine 14-Jährige, er schien mich auch zu mögen. Es gab da nur zwei Probleme: sein Ruf als Aufreißer und die Tatsache, dass er eben das mir gegenüber auch zugegeben hat und klar sagte, dass er keine Beziehung möchte und nur seinen Spaß haben will. Er sagte, dass er mich echt mag und deswegen nur mit mir befreundet sein will. Einige Wochen hat das auch funktioniert, bis wir uns dann doch geküsst haben. Mehr nicht, ich habe das direkt abgeblockt. Ich wäre am liebsten direkt mit ihm ins Bett gesprungen, aber mein Stolz, oder die Vernunft, hielt mich davon ab. Wieder einige Wochen netter, freundschaftlicher Kontakt und dann der Klassiker: DVD-Abend. Ich weiß, da kann man direkt "Bock auf Sex?" fragen, aber es ging tatsächlich um einen Film, den wir gemeinsam gucken wollten. Da ich mir ja geschworen hatte, nicht mit ihm zu schlafen, um halt nicht eine von vielen zu sein, hatte ich jetzt ein echtes Problem. Mit ihm auf dem Bett liegen und einen Film mit Rumheulpotential gucken, kuscheln, knutschen, und letztendlich Sex haben - genau so würde es doch ablaufen. Ich war nie ein Kind von Traurigkeit, hatte auch öfters belanglosen Sex nur zum Spaß, aber mit dem Mann jetzt war das anders. Ich wollte nicht, dass eine reine Sexbeziehung daraus wird, ich wollte mehr, und vor allem wollte ich ihm nicht geben, was er ja wahrscheinlich nur wollte. Den DVD-Abend mochte ich aber auch nicht absagen, da ich mich sehr darauf freute, Zeit mit ihm zu verbringen. Dann hatte ich einen Plan. Ich dachte, das einzige, was mich davon abhalten kann, mich auf den geilen Kerl zu stürzen, ist vorherige Befriedigung und das letzte bisschen Anstand und Moral, das ich habe. Zwei Typen hintereinander? Finde ich ekelig, geht gar nicht. Eiskalt habe ich also einen "Bekannten" angerufen und ihn zu mir eingeladen. Einmal schnell Sex, so wie früher, danke schön, Eine rauchen, tschüss. Dann duschen gehen, Bett neu beziehen, den Traummann anrufen, "Ich bin jetzt Zuhause, du kannst zu mir kommen. Ja, ich freue mich auch, der Film ist echt super, bis gleich." Es war ein wunderschöner Abend, aus einem Film wurden vier, ich lag bei ihm ihm Arm, wir haben gekuschelt und geknutscht und als er mir die Haare aus dem Gesicht gestrichen und mich angelächelt hat, wusste ich, dass es doch mehr ist, auch für ihn. Ich habe an diesem Abend nicht mit ihm geschlafen, auch wenn es verdammt schwer war, da ich eigentlich nichts lieber wollte. Nach einigem Hin und Her waren wir dann doch zusammen. Das sind wir heute immer noch, seit mittlerweile fast zwei Jahren! Es läuft wirklich gut und ich bin glücklich und kann manchmal immer noch nicht glauben, dass ich es doch geschafft habe, dass dieser Beziehungsphobiker mein Freund wurde. Wir lachen heute darüber, wie es damals abgelaufen ist und wieviel Hickhack es gab. Ich habe meinem Freund allerdings nie erzählt, dass ich an diesem einen wunderschönen Abend vorher noch Sex mit einem anderen Typen hatte. Ich glaube, er würde mir das nicht verzeihen und damit nicht klarkommen, auch wenn wir da noch nicht zusammen waren und ich ihm seitdem absolut treu bin. Aber welcher Mann akzeptiert so etwas schon? Ich schäme mich und bereue es sehr. In dem Moment kam es mir absolut richtig und wahnsinnig schlau vor und heute frage ich mich, wie ich das tun konnte und habe Angst, dass mein "Bekannter" es meinem Freund irgendwann erzählt. Ich hoffe, dass es nie dazu kommt und habe auch weiterhin vor, zu schweigen. Mit dem schlechten Gewissen muss ich klarkommen, denke ich.

Beichthaus.com Beichte #00030381 vom 25.10.2012 um 04:29:57 Uhr in Neuss (Gielenstraße) (39 Kommentare).

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Verwechslung unter dem Tisch

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Fetisch Verzweiflung Familie Augsburg

Auch dieses Jahr traf sich meine gesamte Familie vor dem benachbarten Chinesen, um den Geburtstag meines Großvaters zu feiern. Jeder suchte sich eine Speise aus, mein Opa zahlte und wir kehrten mit dem erworbenen Essen in das festlich eingerichtete Haus meiner Großeltern […]
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Beichthaus.com Beichte #00030368 vom 22.10.2012 um 18:07:08 Uhr in Augsburg (Goethestraße) (26 Kommentare).

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