Übergewichtige Pferdeliebhaber

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Vorurteile Tiere

Ich (w) habe mir bereits als Kind als liebstes Hobby das Reiten ausgesucht. Damals ist mir noch nicht so aufgefallen, wie viele stark übergewichtige Reiter es eigentlich gibt. Nach einer längeren Pause bin ich nun an zwei verschiedenen Ställen gewesen und im wahrsten Sinne des Wortes schwerst entsetzt! Es ist leider eine Art tabu, anderen erwachsenen Reitern mal zu sagen, dass sie ihre fetten Ärsche mal öfter aufs Laufband bewegen sollten, bevor sie sich auch nur im Entferntesten wieder auf den Rücken eines Tieres setzen und in einen Sattel zwängen, der für einen Bruchteil ihres Leibes ausgelegt ist. Ich kriege echt den blanken Horror. Eine Beschwerde beim Stallbesitzer hat nichts gebracht, immerhin sind die Handvoll Adipöse zahlende Kunden, da kommt Stallmiete oder das Honorar von den Reitstunden in die Kasse. Der wird einen Teufel unternehmen, wenn er dafür finanzielle Einbußen hat. Wenn ich sowas das nächste Mal sehe, rufe ich ohne zu Zögern den Tierschutz. Eine Topfigur braucht niemand im Sattel, aber 150 Kilo auf dem Rücken braucht auch kein einziges Pferd auf diesem Planeten.

Beichthaus.com Beichte #00041766 vom 22.02.2019 um 07:51:03 Uhr (12 Kommentare).

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Meine stinkende Studentenzeit

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Ungerechtigkeit Studentenleben Kassel

Ich (m/29) war früher ein richtiger Dreckskerl und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe mich in meiner Studentenzeit nämlich so gut wie gar nicht gepflegt. Als ich damals in meine Studentenbude gezogen bin, war mir vieles einfach nur egal. Morgens vor der Uni waschen, stylen oder Zähneputzen? Fehlanzeige! Ich weiß noch, dass ich anfangs mir vorgenommen habe, alle 3 Tage zu duschen. Das habe ich aber nicht lange durchgehalten. Ich habe immer seltener geduscht, oft nur 1x pro Woche und gerade im Winter auch oftmals noch viel seltener. Um den Körpergeruch zu kompensieren habe ich Deo in rauen Mengen verwendet. Meine Klamotten wurden auch nur sehr selten gewaschen, weil ich meistens zu faul war, in den Waschsalon zu gehen. Ich habe immer gewartet, bis es keine Boxershorts mehr gab, die ich nicht mindestens eine volle Woche getragen hatte. Meine Socken haben oft übelst gestunken, aber mir war es einfach egal. Mittlerweile stehe ich im Berufsleben und dusche täglich, denke aber immer mal wieder mit einem lachenden Auge an die früheren Zeiten zurück.

Beichthaus.com Beichte #00041762 vom 21.02.2019 um 13:15:33 Uhr in Kassel (13 Kommentare).

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Warum Deutschlands Schultoiletten in schlechtem Zustand sind

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Vandalismus Schule Südhessen

Ich (m18) beichte hiermit, dass ich im Alter von 13-14 Jahren mit ein paar Freunden regelmäßig die Schulklos demoliert habe. Allgemein sollte bekannt sein, in welchem grandiosem Zustand Deutschlands Schultoiletten sind. Ich selbst war auf einer kooperativen Gesamtschule im Gymnasium in einer ländlichen Gegend.

Es gab dort den Trend vieler mit Papier zu versuchen die Waschbecken zu verstopfen, um diese überlaufen zu lassen, was kaum funktioniert hat. Dies hat dazu geführt, dass man den Schlüssel für das Klo im Sekretariat, mit Eintragen der Namen usw. abholen musste. Ein paar Kollegen und ich haben nun dennoch mit dem ganzen weitergemacht, in dem man einfach nach jemand anderem ins Klo gegangen ist. Regelmäßig haben wir die Sitzklos von innen verschlossen und sind dann wieder herausgeklettert. Außerdem gab es den Trick die Spülung der Urinale ein wenig länger zu drücken, sodass sie übergelaufen sind. Insgesamt stand in diesem Klo regelmäßig das Wasser.

An einem Tag haben wir das Ganze nochmal deutlich weiter getrieben. Zu Anfang der Mittagspause haben wir uns unter falschen Namen (eines Klassenkameraden) den Schlüssel geholt, haben wieder die übliche Prozedur durchgeführt. Außerdem haben wir eine der Klotüren aus den Angeln gehoben (war bei den anderen nicht möglich) und an die Seite gestellt. Zuletzt haben wir den Müllbeutel ins Waschbecken gestellt, da Plastik so etwas besser dichtet als ein bisschen Papier. Wir sind dann wieder raus, aus der Schule hinaus an einen nahegelegene Bach und haben den Schlüssel dort hineingeworfen. Da wir das in der Mittagspause gemacht haben, wo für Mittelstufen typisch viele nach Hause gegangen sind, ist natürlich so schnell keiner ins Bad gekommen, auch da es nur einen weiteren Schlüssel gab.

Irgendwann war wohl doch jemand drinnen und hat gesehen, dass dort ein bisschen das Wasser stand. Die Putzfrauen hatten da noch ein bisschen zusätzlich Arbeit, da anscheinen jemand noch das ganze Papier aus dem Papierspender auf den Boden geworfen hatte. Ich schwöre bis heute, dass keiner meiner Kollegen oder ich das gemacht haben. Das ändert jedoch nichts an der Schuld. Insgesamt wurden wir aber nicht ermittelt und sind entsprechend auch nie für einen Schaden aufgekommen. Inzwischen bereue ich mein Verhalten, da mir die Reinigungskräfte schon sehr leidgetan haben. Ich bitte hiermit für einen typischen Dumme-Jungen-Streich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041753 vom 13.02.2019 um 00:25:19 Uhr in Südhessen (9 Kommentare).

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Wenn sich das Leben rächt

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Ehebruch Maßlosigkeit Wien

Ich (m/69) habe schon zwei Ehen und ein paar Lebensgemeinschaften hinter mich gebracht. Es wollte und wollte nie so richtig funktionieren. Es lag meistens an mir, da ich sehr schnell aggressiv werde. Also habe ich mich auf verheiratete Frauen verlagert. Ich dachte das sei unkomplizierter, was aber überhaupt nicht stimmt. Man ist trotzdem sehr oft alleine und außerdem schlägt auch das Gewissen immer wieder durch. Habe alles auf die leichte Schulter genommen. Und jetzt ist die Scheiße am dampfen. Jetzt rächt sich mein ganzes Leben, denn ich bin sehr krank, alleine und einsam. Es heißt doch so schön: "es gibt keinen strafenden Herrgott". Kann ich manchmal nicht so recht glauben. Könnte ich nur noch einmal von vorne beginnen.

Beichthaus.com Beichte #00041751 vom 07.02.2019 um 23:29:36 Uhr in Wien (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ist die nächste Ehefrau besser als die Ex?

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Boshaftigkeit Familie Zwietracht

Mein Lebensgefährte hat mich gefragt, ob ich ihn heirate. Ich habe ja gesagt und bin seitdem eigentlich nur noch am Grinsen. Wir haben es seinen Eltern natürlich auch mitgeteilt - ob sein Vater sich freut, dass wir heiraten, weiß ich nicht, da seine Mutter ihn nicht zu Wort hat kommen lassen. Sie hat sofort spöttisch aufgelacht und gesagt, ja, das wäre ja nicht das erste Mal, dass er dann am Ende auf der Straße stehen würde, mit nichts außer den Klamotten am Leib und gemachten Schulden (seine Ex-Frau hat ihn vor die Tür gesetzt). Ich hätte ja mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Noch während sie ihre Tirade losgelassen hat, bin ich aufgestanden und ruhig gegangen, ohne zu reagieren. Mein Verlobter kam etwa 20 Sekunden später hinterher, nachdem er ihr noch zwei, drei ausgewählte Worte gesagt hat bezüglich dieser Thematik. Meine Beichte: wir werden heiraten, eine wunderbar kleine Feier mit wenigen, aber lieben Menschen - sie wird nicht dabei sein. Ich freue mich, bald seine Frau zu sein, aber ihre Reaktion hat meiner Freude einen deutlichen Dämpfer verpasst.

Beichthaus.com Beichte #00041750 vom 07.02.2019 um 16:49:00 Uhr (19 Kommentare).

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