Warum ich meine wilde Jugend bereue

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Drogen Trunksucht Unfall Duisburg

Ich möchte beichten dass ich eigentlich nach außen hin als eine verständige und positive Person wahrgenommen werde, das aber wohl gar nicht bin. Ich habe nur die Fassade im Griff. Meine beiden größten Träume sind, wieder vollständige körperliche Gesundheit zu erlangen und die Zeit, sagen wir, auf mein 13. Lebensjahr zurückzudrehen und alles mit dem Wissen von heute noch einmal machen zu dürfen. Ich habe durch zwei schwere Unfälle die durch meinen früheren Alkoholkonsum verschuldet sind und einige Schönheits-Ops meinen Körper geschunden. Meine operierten Körperstellen tun jetzt durch die (teuer bezahlten) Knochenbrüche bei jedem Wetterumschwung weh, ebenso verhält es sich bei den Unfallschäden. Ich muss orthopädische Schuhe tragen und fast täglich leichte Schmerzmittel nehmen.

Meine ganze Jugend bestand aus Suff, Promiskuität und Zeitverschwendung. Ich war damals extrem rebellisch und wollte einfach nur mein Ding machen und hab schnell in der Drogenszene, bei all den anderen verlorenen Seelen, Anschluss gefunden. Meine Eltern haben mir von Internat über betreutes Wohnen, eigener Wohnung, Privatschule, Kinderpsychologe etc. die ganze Palette angeboten, um mich wieder zurückzuholen, aber ich habe alles in den Wind geschlagen. Ich hätte ein Instrument lernen, mein Abitur mit Fleiß bestehen, ohne meine Unfälle modeln und mich von dem ganzen Gesocks fernhalten können. Ich war irgendwann in der kompletten Unterschicht angekommen, wo meine Freunde zusammen mit ihren Eltern tranken und Drogen nahmen. Ich habe nichts davon gemacht. Ich wollte die Welt einfach brennen sehen und mit 21 draufgehen.

Jetzt bin ich 24 und körperlich kaputt. Teilweise sieht man es mir an, vor allem die Narben sind auffällig. Ich führe ein halbwegs normales Leben, sogar mit Uni und Freunden, die keinen Alkohol trinken. Trotzdem bin ich so sehr unzufrieden. Desto normaler und reifer ich werde, desto mehr schockt und widert mich meine komplette Vita an. Man könnte jetzt argumentieren "aber du warst noch nicht erwachsen" aber das Argument funktioniert für mich nicht. Andere haben auch Jugendsünden im Keller und trotzdem führen sie ein normales Leben später. Ich beichte, dass ich auf allen Ebenen mit meinem Schicksal hadere und entgegen der üblichen Meinung, "du bist doch noch so jung!", davon überzeugt bin, dass der Karren bereits im Dreck ist. Therapie hab ich übrigens schon seit meinem 5. Lebensjahr - die Karte ist ausgespielt. Ich beichte, dass ich selbstmitleidig und unfähig bin, den Ist-Zustand anzunehmen. Ich weiß, dass meine beiden Träume absolut unmöglich sind und trotzdem wünsche ich sie mir jeden Tag mehr als alles andere.

Beichthaus.com Beichte #00041597 vom 12.10.2018 um 07:16:35 Uhr in Duisburg (16 Kommentare).

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Zurückversetzt in die jungen wilden Jahre

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Fremdgehen Ehebruch Wollust Schwangerschaft Ruhrgebiet

Mein Leben (m/54) ist zur Zeit gauenvoll verkorkst, obwohl alles so leicht sein könnte. Meine Frau ist wirklich in Ordnung, dennoch vermisse ich es, dass sie mit mir kein Kind hat. Sie wollte das nie. Mein Stiefsohn ist zwar wirklich ein guter Junge und wir haben eine gute Beziehung zueinander. Aber das ist nicht das Gleiche als ein eigenes Kind. Irgendwann, als nach Jahren unsere Ehe sexuell anfing einzuschlafen, habe ich angefangen über Internetportale junge Frauen zu treffen. Natürlich gegen Geld. Sehr viele von diesen Taschengeld-Girls machen diese Dates zum Geld verdienen, und wie ich feststellen musste nehmen sehr viele noch nicht einmal die Pille. Daher bestanden die Meisten darauf es nur mit Kondom zu machen.

Es wurde für mich zu einer Art Sport die Frauen davon zu überzeugen, dass man trotzdem ab und an auch ohne Kondom intim werden könne. Dazu beschäftigte ich mich immer mehr mit Eispringkalendern und las über körperliche Anzeichen von fruchtbaren und unfruchtbaren Zeiten. Auch bemühte ich mich darum mit Frauen, die ich interessanter fand, eine Art bezahlte Affäre einzugehen. Also regelmäßige Treffen für einen fixen Betrag im Monat. Damit wuchs auch das Vertrauen in meine Person und hin und wieder kam es dann auch zu Verkehr ohne Kondom. Was ich sehr erregend fand, auch wenn sicher nichts passieren konnte. Irgendwann bekam ich jedoch die fixe Idee eine junge Frau zu finden, mit der ich immer ohne Kondom Verkehr haben konnte. Einfach weil ich es extrem erregend fand Sex mit einer Frau zu haben, die nicht verhütet.

Da ich immer mal wieder diverse Portale durchsehe, fiel mir eine Anzeige auf die mich ansprach. Ich schrieb diese an und wir machten schon nach kurzer Zeit ein Treffen aus. Kurz vor dem Treffen sprach ich das Thema "ohne Kondom" an, was sie jedoch absolut ablehnte. Daraufhin sagte ich das Treffen ab. Sie war daraufhin schon sehr sauer, aber meinte ich solle trotzdem kommen, es würde sich schon eine Lösung finden. Ich sagte dennoch ab, verspach aber mich wieder zu melden. Das habe ich dann auch zwei Tage später gemacht, mit gleichem Tenor. Es fand sich dann ein Termin und wir lernten uns kennen. Eine recht hübsche 23-Jährige mit iranischen Wurzeln. Anscheinend brauchte sie dringend Geld, weshalb sie dann dem Verkehr "ohne" zustimmte. Aber nur unter der Bedingung frühzeitig aufzuhören.

Alles lief wie es sein sollte und wir vereinbarten in Kontakt zu bleiben. Im Lauf der Zeit erfuhr ich, dass sie chemische oder hormonelle Mittel jeglicher Art zur Verhütung grundsätzlich ablehnte. Auch stellte ich fest, dass sie für Geld durchaus bereit war hin und wieder etwas zu riskieren. Nach einigen Monaten wusste ich genau Bescheid über ihren Zyklus, Lebensumstände und ihre Denkweise. Also wagte ich es meinen Wunsch Sex an fruchtbaren Tagen in die Realität umzusetzen. Sie war zunächst erschrocken und ablehnend, schließlich würde sie schon genug Risiko für mich eingehen. Aber sie stimmte dann zu, als ich ihr eine gute Belohnung versprach. Das Geld und meine guten Worte machte sie willig das große Risiko einzugehen. Ich überlegte und legte einen vielversprechenden Termin fest. Am Tag X war es für mich ein unglaubliches Erlebnis. Und entgegen meiner Erwartung war auch sie extrem erregt und voll bei der Sache. Um es kurz zu machen, sie bekam pünktlich ihre Tage. Also alles im grünen Bereich.

Von nun an reizte es uns beide hin und wieder dieses risikoreiche Spiel einzugehen. Mal kurz vor ihrer fruchtbaren Zeit oder wenn diese wohl "hoffentlich" gerade vorbei sein sollte. Genau weis man es ja nie. Jedesmal habe ich dann aber auf dem Weg nach Hause gehofft, dass nichts passiert wäre. Wenn ihre Tage dann mal etwas später kamen (weil eh immer etwas unregelmässig), war das schon ein komisches Gefühl. Aber es ist immer gut gegangen. Schon sehr seltsam, dieses Spiel das wir da trieben. Der extreme Reiz und dann doch wieder das Hoffen das sie nicht schwanger wird.

Eines Tages fragte sie mich dann, ob ich nicht Lust hätte einmal eine andere Frau zu daten. Ihre Cousine brauchte kurzfristig Geld und würde das gerne mit Spaß und Lust verbinden. Sie wäre wirklich hübsch und hätte noch nicht viel Erfahrung. Jedoch solle ich sehr vorsichtig im Umgang mit ihr sein, da sie noch zuhause lebte und strenge Eltern hätte. Meine Neugier war geweckt, und sie vermittelte ein Date zwischen ihrer Cousine und mir. Ich buchte ein Hotelzimmer und traf eine wirklich hübsche junge Frau. Nicht zu schlank und kein Gramm Fett. Ich hätte mich auf der Stelle in dieses unglaubliche Geschöpf verlieben können. Aber es war ein "geschäftliches" Treffen und so stellte ich meine Gefühle und meine Überraschung zurück.

Sie war zurückhaltend, aber auch neugierig. So sprachen wir zunächst über dies und jenes um die Situation zu entspannen. Langsam kamen wir uns näher. Eine seltsame Situation war aus meiner Sicht entstanden. Als wenn man seine sehnsüchtig Angebetete endlich für sich gewonnen hätte. Zurückversetzt in die jungen wilden Jahre. Je näher wir uns kamen, desto öfter fragte sie ob es so okay wäre für mich wäre. Ich sagte ihr sie solle sich einfach entspannen und treiben lassen. Wenn ihr etwas nicht zusagen würde solle sie mir dies sagen. Meine Erregung wuchs von Minute zur Minute, ich wollte sie. Kurz vor dem Akt bremste sie mich aus und fragte wie ich es mit ihrer Cousine tun würde. Ich erzählte es ihr freimütig und sie wollte es genau so tun. Und auch sie verhütete nicht, aus den gleichen Gründen wie Ihre Cousine.

Wir erlebten eine unbeschreibliche Nacht. Eine Woche später schrieb sie mir, dass sie ihre Tage bekommen habe und fragte, ob wir uns anschließend wieder treffen könnten. Natürlich sagte ich sofort zu und konnte es kaum erwarten sie wieder zu treffen. Es folgte eine sehr intensive Zeit mit regelmässigen Dates. Meine kühnsten Träume wurden Wirklichkeit. Vor gut zwei Wochen schrieb sie mir, dass sie seit 2 Wochen überfällig sei. Zum nächsten Treffen brachte ich einen Schwangerschaftstest mit. Positiv, aber sowas von eindeutig. Sie brach in Tränen aus. Nicht vor Verzweiflung, sondern vor Freude. Sie habe sich schon mit 14 gewünscht Mutter zu werden. Jetzt sitze ich hier und denke darüber nach, was werden soll. Dort eine augenscheinlich gutlaufende Ehe, und auf der anderen Seite eine 18-Jährige, die von einem alten Sack wie mir ein Kind erwartet. Soweit habe ich nie gedacht.

Beichthaus.com Beichte #00041590 vom 07.10.2018 um 18:51:11 Uhr in Ruhrgebiet (40 Kommentare).

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Der Turm der toten Tassen

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Dummheit Vandalismus Arbeit Chef Wertheim

Ich (m/47) habe heute während der Arbeitszeit in der Kaffeeküche einen Turm aus den benutzten Tassen gebaut. Als plötzlich unerwartet der Chef reinkam, habe ich mich so erschrocken, dass mir das ganze Kunstwerk unter lautem Getöse umgekippt ist. Keine einzige Tasse hat überlebt. Wenn Blicke töten könnten, läge ich jetzt wohl in der Kiste. Aber ich werde wegen dieses Vorfalls nicht mein hart erkämpftes Amt als König der Büroquatschköpfe niederlegen.

Beichthaus.com Beichte #00041588 vom 09.10.2018 um 16:43:05 Uhr in Wertheim (15 Kommentare).

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Meine Jugendliebe und die Drogen

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Drogen Liebe Gesundheit Berlin

Ich (m/23) werde nächste Woche meine Freundin (23) heiraten. Wir stammen beide aus Berlin, einem nicht sonderlich guten Stadtteil, sind zusammen zur Schule gegangen und wohnten in der selben Straße. Wir stammen beide aus einem katastrophalen Elternhaus, unsere Mütter waren beide alleinerziehend. Meine Mutter war Alki, konnte es aber immer gut vor anderen verstecken, außer vor mir , ihre Mutter war gewalttätig und hatte mit Drogen zu kämpfen. Jedenfalls besuchten wir beide zusammen die weiterführende Schule und gingen in die selbe Klasse. Wir gingen meist zusammen zur Schule und auch wieder zurück , saßen in der Klasse stets nebeneinander. Da wir beide zu Hause die selben Probleme hatten, haben wir oft nachmittags gemeinsam Dinge erlebt. Sind um die Häuser gezogen, haben Musik gehört, heimlich die ersten Zigaretten probiert, Süßigkeiten mitgehen lassen und all das was 10- bis 11-Jährige so machen.

Wir waren wie Pech und Schwefel, nichts konnte uns trennen und wir waren beide 12 Jahre alt, als wir uns das erste mal küssten. Ich glaube, für meine damaligen Verhältnisse war ich ganz schön verknallt und habe mich gefühlt wie ein König. Wir genossen die Zeit miteinander , unsere Mütter durften nichts wissen, da Beide wahrscheinlich an die Decke gegangen wären.

Jedenfalls verstrich die Zeit, wir wurden älter und erreichten das 14. Lebensjahr. Wie man mit 14 halt neugierig ist, gehörten Zigaretten mittlerweile zum Alltag. Da wir öfters Kontakt zu älteren hatten kamen schnell bestimmte Substanzen wie Cannabis und Alkohol in unsere Hände. Somit konnten wir also auch den ersten Vollrausch und die ersten Joints in unseren jungen Jahren abhaken. Wir führten mittlerweile eine sehr normale Beziehung, immer noch verheimlicht von unseren Müttern. Wir verbrachten unsere freie Zeit oft draußen kifften und rauchten und bemitleideten uns mehr oder weniger selbst. Ein paar Pillen kamen hinzu. Was es war? Keine Ahnung. Ich denke es war MDMA. Wir haben es einfach genommen. Ich jedenfalls war mit meinen 14 recht schnell so vernünftig zu erkennen , dass ich besser die Finger davon lassen sollte. Meine Freundin fand jedoch gefallen.

Sie war geflasht vom Rausch und konnte nicht genug bekommen und begann alles was sie kriegen konnte zu probieren . Da war sie 15 . Ich war nicht immer dabei , da ich auch das kiffen wieder aufgegeben hatte und mich lieber mit Musik beschäftigte als ihr zuzugucken wie sie sich zudröhnte. Wir lebten uns auseinander, da sie mittlerweile fast täglich drauf war und kaum noch in der Schule erschien , wenn dann nur um zu schlafen. Sie gefiel mir auch nicht mehr so gut wie am Anfang. Müde Augen, Augenringe und sie roch nicht immer gerade frisch. Dann im Winter - wir waren 16 - hat sie das erste Mal Heroin genommen. Ich war am selben Abend bei ihr und fand ein Drecksloch von Wohnung vor, ihre Mutter war wohl seit Wochen nicht mehr da und sie lag abgeschossen wie ein totes Tier in der Küche und gab nur noch laute von sich. Mir drehte es den Magen um. Ich kotzte und heulte und versuchte sie zur Besinnung zu bekommen, ohne Erfolg. Der RTW brachte sie in die Klinik und da hab ich sie zuletzt gesehen. Das war ein halbes Jahr vor Schulende.

Ich machte einen recht passablen Abschluss und wusste seit dem Drogenvorfall: ich will hier weg . Jedenfalls, ich mache es kurz, bewarb ich mich auf alle möglichen Berufe und bekam eine Stelle als Krankenpfleger in NRW. Mir recht. Weit genug weg von dieser Stadt, die ich mittlerweile so sehr hasste, einer besoffenen Mutter und meiner Liebe die irgendwo Dreck in sich pumpte. Ich wohnte im Wohnheim, die Jahre vergingen wie im Flug, ich fand Freunde ohne Drogen und Sauf Exzesse, engagierte mich im Klinikum und legte mit fast 20 Jahren ein super Exam auf den Tisch. Das einzige was mich jedoch nie in Ruhe ließ waren meine Gedanken an meine Freundin. Was machte sie ? Ging es ihr gut? Lebt sie noch?

Aber ich stürzte mich in die Arbeit und versuchte meine Vergangenheit zu vergessen. Eines Tages jedoch, ich war 21, bekam ich Post. Meine Mutter war verstorben. Besoffen morgens um 8 ist sie vor einen LKW gerannt. Also ging's für mich nochmal nach Berlin. Beerdigung organisieren und Wohnung auflösen. Zwei Wochen war ich dort um am letzten Wochenende meine Mutter beizusetzen. Nur ich, der Pfarrer und die Bestatter. Was für eine jämmerliche Beerdigung. Am nächsten Tag wollte ich die Stadt wieder verlassen, ging aber abends noch mal zum Haus meiner Mutter um Abschied zu nehmen, auch wenn ich sie immer ablehnte. Ich konnte es nicht fassen - wen traf ich am Haus? Meine Jugendliebe.

Ich erkannte sie nicht direkt, aber sie sprach mich direkt an. Gut sah sie aus, nicht dieses zugedröhnte Wrack das ich damals in Berlin zurück gelassen hatte. Kurven hatte sie bekommen, die Haare gepflegt, aber an ihrer Haut sah man deutlich was sie ihrem Körper in den Jahren zugefügt hatte. Wir verabschiedeten uns von meiner Mutter und besuchten eine kleine Bar in der Innenstadt und genossen den Abend. Es war wie früher, wir hatten Spaß, lachten und erzählten. Dann wurde es ernst . Sie erzählte mir was sie mitgemacht hat. Von all den Drogen, Krankenhaus Aufenthalten, Arrestzellen, Entzug, Überdosis, Intensivstation und kaum draußen wieder Drogen. Dann der Kollaps, wieder Intensiv, Entzug und erneut wochenlang Klinik, den Körper wieder aufbauen. Dann Wohngruppe und Integration in den Alltag zurück . Ihr Körper sei ein Wrack sagte sie. Die Arme vernarbt, die Zähne seien nicht mehr echt, die Lunge geschädigt , das Herz geschwächt, die Nieren, die Leber, Medikamente jeden Tag, was für die Organe und Schlafmittel für die Nacht. Ich war geschockt. Jeden Tag sah ich auf der Arbeit menschliche Abgründe und das hübsche Mädchen mir gegenüber hat eine körperliche Verfassung wie ein Rentner ohne das man es großartig sieht.

Aber gut, unsere Wege trennten sich wieder, fürs Erste. Wir sahen uns nun wieder an den freien Wochenenden und genossen die Zeit miteinander, so wie früher. Einige Monate später und mit Hilfe ihrer Wohngruppe baute ich ein Umfeld für sie in NRW auf . Ich zog aus der Stadt raus in eine ländliche Gegend und fand eine schöne Wohnung mit Garten, reduzierte meine Stunden im Krankenhaus und war bereit SIE abzuholen. Sie war nervös, aber freute sich aufs Neue. Jedenfalls hat sie sich hier gut eingelebt, hat ihren Betreuer stets zur Verfügung und zufrieden mit den Aufgaben die sie hat.

Arbeiten ist leider nicht möglich bei ihr. Sie muss mittlerweile zwei Mal die Woche zur Dialyse, da ihre Nieren hinüber sind. Die Lunge pfeift bei zu viel Anstrengung und das Herz wird auch nicht besser. Ich arbeite fürs Geld und es freut mich von Herzen nach dem Dienst nach Hause zu kommen und zu sehen das sie im Garten ein paar Blumen gepflanzt hat und sich daran erfreut. Wir genießen jeden Moment, denn unsere Zeit ist knapp. Laut den Ärzten wird sie wahrscheinlich das 50. Lebensjahr nicht erreichen. Unsere gemeinsame Zeit ist das höchste gut das wie haben.

Wir wollen auch Kinder, aber die Ärzte sagen, dass sie die Geburt wahrscheinlich nicht überleben wird. Ich bin stolz auf diese junge Frau die bald meine Ehefrau sein wird! Aber ich habe furchtbare Angst wenn sie nicht mehr ist. Warum ich das hier geschrieben habe? Da keiner in unserem Freundeskreis weiß was wir durchgemacht haben, außer mein bester Kumpel. Wir wollen nicht, dass sich die Leute das Maul zerreißen, sondern Zeit für uns, Zeit die uns noch bleibt. Danke euch für eure Aufmerksamkeit. Es hat mir viel Energie gekostet das hier zu verfassen. Ich heule wie ein kleines Kind.

Beichthaus.com Beichte #00041586 vom 03.10.2018 um 22:36:21 Uhr in Berlin (34 Kommentare).

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Zuckerwasser für Wiesn-Besucher

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Vandalismus Rache Auto & Co. München

Ich wohne im Nahgebiet der Theresienwiese. Bevor jetzt wieder der Shitstorm losbricht, ich war mir dessen bewusst als ich hierher gezogen bin. Was mich aber seit Jahren nervt sind die ganzen Leute die mit dem Auto zur Wiesn fahren und das Viertel zu parken. Es ist anscheinend zuviel verlangt für die Herrschaften aus dem Landkreis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Da parken wir doch lieber im Anwohnerbereich und gehen ein paar Meter zu Fuß. Die Stadt und Polizei kontrolliert hier nur sehr nachlässig und ein Ticket für 15 Euro hat noch keinen dieser Idioten abgehalten hier zu parken. Und ich bekommen besonders am Wochenende keinen Parkplatz mehr weil alles mit Autos aus STA, FFB, LL, TÖL usw. vollgestellt ist. Deshalb musste ich andere Maßnahmen ergreifen. Wenn es dunkel wird gehe ich bewaffnet mit Zuckerwasser, Eiern und Mehl durch die Straßen und verteile mein persönliches Ticket für die Falschparker. Ich finde die Leute sollen ja was haben von ihrem Wiesnbesuch. Nämlich die Zeit ihre Scheiben und Türgriffe von Zuckerwasser oder Eier-Mehl-Gemisch zu befreien. Es ist ist kindisch, vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00041585 vom 02.10.2018 um 12:39:10 Uhr in München (Parkstraße) (15 Kommentare).

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