Ich bin süchtig nach dem Internet

10

Sucht Maßlosigkeit Internet

Ich glaube, ich bin internetsüchtig und dabei habe ich Leute früher dafür verachtet, wenn sie oft am Gerät gesessen haben. PC und Tablet sind bei mir so gut wie immer an, Ladekabel sind stets griffbereit. Ständig hänge ich am Handy, in Foren, schreibe Nachrichten und Kommentare. Früher habe ich Antworten in Lexika oder Ratgeberbüchern nachgeschlagen, habe meine Wetterstation angeschaut - heute suche ich nur noch im Netz nach Informationen, nutze keine Kamera mehr, sondern das Phone, obwohl die Qualität schlechter ist. Es ist diese verdammte Bequemlichkeit, diese schnelle, unkomplizierte Verfügbarkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne sich anstrengen zu müssen. CDs, DVDs usw. liegen alle rum, denn schließlich gibt es Youtube & Co.! Wozu in Läden oder Geschäfte gehen, wenn man sich nahezu alles nach Hause liefern lassen kann. Ich bin mit der Zeit träge geworden; vieles im Haushalt bleibt liegen, damit ich zwei, drei Stunden am Stück im Internet surfen kann. Meine Hobbys verfolge ich kaum noch, weil der Bildschirm so verlockend ist. Reale Kontakte finden seltener statt als zu chatten, mailen, posten- ich unterhalte mich mit jemandem und tippe nebenbei aufs Display. Jetzt auch gerade. Ich bin so geworden, wie ich nie sein wollte.

Beichthaus.com Beichte #00041181 vom 15.04.2018 um 12:12:27 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Beziehung mit meinem Professor: Die perfekte Hilfe fürs Studium

30

Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Studentenleben Hamburg

Ich (w/32) möchte beichten, dass ich heute wahrscheinlich nicht da wäre, wo ich bin, wenn es meinen Mann nicht geben würde. Als ich in meinem dritten Studiensemester war (Geschichte), besuchte ich ein Seminar bei einem Professor, der gerade neu an die Uni gekommen war. Ich war ehrlich erstaunt, denn der Typ war nicht nur locker, sondern auch ziemlich charmant. Groß, dunkle Haare, welche an den Seiten schon leicht grau wurden, einen Dreitagebart und schöne blaue Augen. Ich fand ihn sehr anziehend, obwohl er über 20 Jahre älter war als ich.

Angesichts der Tatsache, dass meine restlichen Dozenten alt und manchmal langweilig waren, entschloss ich mich auch noch seine Vorlesung zu besuchen. Ich platzierte mich immer schön in der Mitte der untersten Reihen, so dass er mich öfters ansehen musste. Ich gebe zu, dass ich dann immer besonders süß lächelte oder klischéehaft am Bleistift knabberte. Mein ordentlicher Ausschnitt tat in seinen Sprechstunden wahrscheinlich den Rest. Ich hatte also erreicht, dass ich nicht unbemerkt blieb.

Bis dato war alles nur ein Spiel für mich. Dann kam der Tag an dem ich meine Hausarbeit abholen musste. Er wollte mir nur eine 3.0 geben! Ich bat ihn darum, dass ich die Arbeit vielleicht nochmal korrigieren dürfte, aber er lehnte das ab. Ich habe bis heute keine Ahnung, was damals in mich gefahren war, aber ich setzte mich lasziv auf seinen Schoss und küsste ihn heiß und innig. Keine zehn Minuten später wurde ich von ihm durchgenommen und es war mit Abstand der beste Mann, der es mir je besorgt hatte. Seit diesem Zeitpunkt hatten wir eine geheime Beziehung. Nur meine engsten Freunde wussten darüber Bescheid und es war teilweise wirklich sehr schwierig geheim zu halten. Er war unglaublich großzügig und bezahlte mir eine wirklich schöne Wohnung, welche in seiner Nähe lag. Ich hatte meinen Kommilitonen einen riesigen Vorteil voraus, weil ich einen Profi an meiner Seite hatte, der mir alles erklären und viel helfen konnte. Meine Noten waren seitdem exzellent, mein Abschluss mit "summa cum laude". Er hat mir keine Arbeit geschrieben, aber natürlich Tipps und Tricks verraten. Ich war seine wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni, dann wurde ich als seine wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt. Ich promovierte und bin jetzt als Dozentin tätig. Demnächst werde ich habilitieren.

Unsere Beziehung haben wir erst nach meiner Anstellung als seine Mitarbeiterin bekannt gegeben. Klar, ein paar Kollegen wussten Bescheid, seine Sekretärin auch. Jedenfalls heirateten wir schnell nach der Bekanntgabe, was mich unendlich glücklich gemacht hat. Wäre ich heute also da, wo ich bin? Ich habe einen Lehrauftrag, liebe meinen Job, habe einen intelligenten und heißen Mann. Aber wäre das ohne ihn überhaupt möglich gewesen? Ich denke nicht. Ist es unrechtmäßig, wenn man durch Hilfe seines Partners die Karriere vorantreibt? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich beichte also, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe und nicht weiß, ob das alles so verdient ist.

Beichthaus.com Beichte #00041174 vom 13.04.2018 um 15:16:55 Uhr in Hamburg (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Gekündigte Freundschaft

13

anhören

Verrat Zwietracht Freunde Ulm

Ich (w/24) habe die Freundschaft zu meiner "besten" Freundin erst jetzt gekündigt, obwohl ich von Anfang an schon wusste, dass sie mir als Freundin nicht gut tut. Sie gerät aus nichtigem Grund in Rage und ich und eine weitere Kollegin können das nicht verstehen. Die Freundschaft gekündigt habe aber nur ich, ich empfand es störend, dass wir kaum etwas miteinander zu reden hatten bei gemeinsamen Treffen und sie mich gleichzeitig als "beste Freundin" ansah. Sie hat so geklettet und immer dieses vorgespielte beste-Freundinnen-Ding.

Beichthaus.com Beichte #00041163 vom 09.04.2018 um 22:50:55 Uhr in Ulm (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Für Glückwünsche nicht bedankt

5

Faulheit Familie Bernau

Vor einigen Jahren war mein Mann an meinem Geburtstag auf Dienstreise. Ich hatte keinen Bock auf action, also habe ich niemanden eingeladen und feierte allein. Als ich zurück nach Hause kam, stellte ich fest, dass mein Schwiegervater, mit dem wir wenig Kontakt hatten, auf meinen Anrufbeantworter Glückwünsche hinterlassen hatte. Ich war zu bekifft, um zurückzurufen und vergaß es dann auch. Dies tut mir heute leid, denn das Nächste, was ich von ihm hörte war, dass er verstorben ist.

Beichthaus.com Beichte #00041161 vom 09.04.2018 um 21:33:58 Uhr in Bernau (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Feminismus-Quatsch: Der Kampf der Geschlechter

39

anhören

Eitelkeit Vorurteile Tübingen

Ich kann es langsam nicht mehr hören, dass die bösen Männer gegenüber den armen Frauen bevorzugt werden, mehr verdienen und vor allem total schwanzgesteuert sind. Dieser ganze Feministen-Quatsch reicht langsam. Ja, liebe Frauen, Männer sind schwanzgesteuert. Das liegt in der Natur des Menschen. Würde es diesen Fortpflanzungstrieb nicht geben, hätten sich die Höhlenmenschen nicht vermehrt, sondern nur die Eier geschaukelt. Dann würde es euch Feministinnen gar nicht geben. Nur mal so am Rande.

Nehmen wir mal Beruf und Job: Wieso ist es modern, mutig und zeitgemäß, wenn Frau einen typischen Männerjob wie Kfz-Mechaniker annimmt und wieso ist es immer noch seltsam, untypisch und eigenartig, wenn Mann einen typischen Frauenberuf wie Kindergärtner annimmt?

Stichwort Frauenquote in Unternehmen: Wieso muss es so etwas geben? Wenn ich eine hohe Führungsposition habe, die mit sehr viel Stress, Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen verbunden ist, was eine Frau eventuell auf Dauer gar nicht schafft, muss sie aber wegen der Quote doch eingestellt werden? Auch wenn sie drei Wochen später das erste BurnOut bekommt?

Ein weiteres Beispiel sind Kinder und Familie: Eine Mutter die mit ihrem nackten Sohn badet, das normalste der Welt. Hingegen ein Vater der mit der nackten Tochter badet, muss höllisch aufpassen, nicht gleich des sexuellen Missbrauchs beschuldigt zu werden. Generell haben Frauen es auch immer einfach, den Mann wegen irgendwelcher angeblichen Vergewaltigung etc. in Schwierigkeiten zu bringen wenn es mal wieder Streit gab. Wieso muss man sich heutzutage fast schon schämen, einen Schwanz zu haben?

Beichthaus.com Beichte #00041145 vom 05.04.2018 um 16:02:22 Uhr in Tübingen (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000