Unter Strom

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Dummheit Waghalsigkeit Hochmut Drogen Bahn & Co.

Eigentlich müsste ich schon tot sein. Ich weiß nicht warum ich so viel Glück hatte. Wir sind vor 2 Jahren, da war ich 18, öfters auf den Zuggleisen rumspatziert und haben uns meistens das Gehirn mit Weed weggeballert. Nunja und so kam es, dass ich dann in einem ziemlich highen Zustand es für eine gute Idee hielt, auf einen der Züge draufzuklettern. Der stand auf den Gleisen und war zu dem Zeitpunkt wohl außer Betrieb. Ihr wisst ja, wodurch Züge ihre Energie bekommen, daran habe ich aber in diesem Moment gar nicht gedacht. So kam es, dass ich zunächst gebückt auf dem Dach des Zuges lief, doch später mit mehr Mut mich gerade hinstellte. Sofort ging ich aber aus Schreck wieder in den gebückten Zustand, denn als ich mich gerade hinstellte, gingen meine Haare sofort hoch. Nach dem ersten Schock fand ich das lustig und wiederholte diese Prozedur, indem ich meinen Kopf langsam hob. Ich lachte mich halb tot, weil mein Kopf mit den Haaren nach oben, dem Sprichwort "da hat jemand wohl in die Steckdose gefasst" völlig neues Leben schenkte. Es hatte in diesem Moment sogar geregnet, aber aus irgendeinem Grund bekam ich keinen Stromschlag, der mir dann innerhalb von einer Sekunde den Rest gegeben hätte. Ich erinnere mich daran, weil heute in der Zeitung stand, dass ein Junge auf einem Zug geklettert war und einen Stromschlag bekam. Ich zitiere: "Dummerweise war dem 18-jährigen Jugendlichen nicht bekannt, dass selbst eine Entfernung von 1,50 Metern zu der Hochstromleitung dazu führen kann, einen Stromschlag zu bekommen." Meine Entfernung lag bei vielleicht 80 Zentimetern. Der Junge hätte ich sein können.

Beichthaus.com Beichte #00028111 vom 01.09.2010 um 22:02:40 Uhr (25 Kommentare).

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Mein vermülltes WG-Zimmer

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit WG Paderborn

Ich habe eine Zeit lang sehr asozial gelebt. Vielleicht kennt ihr diese Eistee- bzw. Teegetränkgranulate. Die gibts immer in diesen Plastikdosen, 400 Gramm. Ich habe die Teile gesammelt und reingepinkelt, weil ich teilweise zu faul oder psychisch nicht in der Lage war, aus meinem vermüllten Zimmer raus in die WG-Wohnung zu gehen und mich ins Badezimmer zu begeben. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass die Faulheit erst mit der Gewohnheit kam und die Ausgangssituation wirklich psychische Hintergründe hatte.

Jedenfalls standen diese Behälter (und auch noch andere Sachen, wie zum Beispiel leere Wurstgläser) dann tagelang voll mit Urin in diesem schlecht gelüfteten Zimmer, was ziemlich gestunken hat. Aber wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, dann gehts. Eines Tages hab ich mich ziemlich mit Alkohol abgeschossen. Hab natürlich auch wieder das Zimmer nicht verlassen, aber hatte keine Behälter mehr frei. Also hab ich in leere Mülltüten uriniert, sie zugeknotet und auf dem Boden liegen gelassen. Als ich mich schließlich übergeben musste, nutzte ich selbstverständlich auch eine allerdings frische Mülltüte. Ich muss gestehen, dass sowohl die Mülltüten mit dem Urin, als auch die Kotztüte. Wie lange in meinem Zimmer auf dem Teppichboden lag? Eine Woche vielleicht oder gar zwei?

Ja, es hat gestunken. Ja, die Tüten wurden irgendwann auch undicht. Am Ende habe ich alles genommen und in eine stabile Mülltüte gestopft. Dazu kam noch weiteres Zeug wie verschimmeltes Essen, zugeschimmeltes Geschirr und altes, längst vergammeltes Fleisch. Es stank fürchterlich. Es hat trotz drei- oder vierfacher Verpackung in Form von Mülltüten, gelben Säcken und richtig dicken Müllsäcken - so dermaßen gestunken, dass es im Hals gekratzt hat. Egal! Ich hab ja an sich nichts gegen den Geruch von verdorbenem, gammelndem Fleisch. Hat ja teilweise seinen Reiz. Aber das war echt Hardcore.
Irgendwann habe ich das widerliche Paket dann entsorgt.

Beichthaus.com Beichte #00028110 vom 01.09.2010 um 19:39:33 Uhr in Paderborn (30 Kommentare).

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Gemüsezwiebeln statt Blumenzwiebeln

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Faulheit Betrug Shopping Arbeit Berlin

Vor einiger Zeit arbeitete ich in einem recht bekannten Bio-Supermarkt an der Kasse. Es waren meine ersten Tage dort und damit waren meine Rechte an der Kasse sehr eingeschränkt. Jedes mal wenn ich einen Fehler machte, musste gleich die Schichtleitung kommen, sich neu einloggen, das falsch Gebongte stornieren, sich wieder abmelden und ich mich wieder neu anmelden. Dieser Vorgang konnte manchmal an die 5 Minuten dauern. Da der Laden auch recht gut besucht war verursachte das sowohl bei den Kunden als auch bei mir erheblichen Stress.
Für Obst und Gemüse hatten wir eine Liste mit Nummern, die jedoch sehr schlecht sortiert waren, somit musste ich auch noch oft die anderen Kassierer nach der Nummer fragen. Eines Tages gab es Blumenzwiebeln zu kaufen, diese Nummer war noch nicht in unserer Liste erfasst. Anstatt das 100ste mal zu fragen und einen Fehler zu riskieren, gab ich einfach die Nummer der normalen Gemüsezwiebeln ein, wog sie ab und kassierte weiter. Die Blumenzwiebeln kosteten dadurch nur 19 Cent. Später am Tag schaute ich im Laden nach, was diese denn kosten sollten. Der Preis betrug 7,99 Euro.
Die junge Dame hat an diesem Tag wohl ein richtiges Schnäppchen gemacht!

Beichthaus.com Beichte #00028109 vom 01.09.2010 um 16:59:22 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

Gebeichtet von die_da
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Sehnsucht nach der schwarzen Prostituierten

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Prostitution Wollust Begehrlichkeit

Ich (m/27) habe mein erstes Mal mit einer 24 jährigen schwarzen Prostituierten erlebt als ich 15 war. Ich dachte es wäre nichts besonderes dabei, aber ich werde diese 30 Minuten nie vergessen. Sie war für mich perfekt, Figur und Ausstattung waren optimal, und beim Sex war sie einfach Wahnsinn. Mit ihr lernte ich sechs Stellungen und allgemein war es der beste Sex den ich je in den nächsten 12 Jahren hatte. Jahre später bin ich noch hin und wieder in das selbe Bordell gegangen in der Hoffnung sie würde da sein, aber ich hab sie nie wieder gesehen. Ich wünschte ich würde sie wieder treffen, nicht weil ich sie liebe sondern einfach nur wegen dem Sex.

Beichthaus.com Beichte #00028108 vom 01.09.2010 um 04:52:41 Uhr (29 Kommentare).

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Der stinkende Kinderwagen

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit WG Silvester Last Night

Ich war Silvester 2008 bei Freunden in einer WG eingeladen, die eine Party schmissen. Die Nacht wurde lang, und der Alkohol floss reichlich. Irgendwann überkam mich ein übles Gefühl in der Magengegend. Ich wollte sofort aufs Klo, aber verdammt, zugesperrt. Also nix wie raus, aber gerade als ich im Treppenhaus stand, war nichts mehr zu machen. Also habe ich über drei Stockwerke beim rauslaufen meine Kotze hinterlassen, nichts war sicher, habe mehrere Schuhe und Kinderwägen vollgereiert, aber nicht direkt absichtlich. Als ich nach oben ging, dachte ich, kranke Scheiße, die ganze Kotze von nur einer Person und so ein Chaos. Habe dann nichts gesagt. Ein paar Gästen ist es beim Gehen aufgefallen. Den WG-Bewohnern erst, als sie nach wenigen Stunden Schlaf von empörten Nachbarn rausgeklingelt wurden, um dann eine stundenlange Putzaktion zu veranstalten. Außerdem mussten sie einen Kinderwagen ersetzen. Mir war das alles peinlich, und ich bin froh, dass keiner weiß wer so abartig war. Aber ich schäme mich dafür und ich denke so etwas wird in absehbarer Zeit nicht mehr passieren.

Beichthaus.com Beichte #00028107 vom 31.08.2010 um 15:28:37 Uhr (17 Kommentare).

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