Erregt durch die Öffentlichen

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Peinlichkeit Wollust Bahn & Co. Intim Blankenfelde

Ich (m/31) bin gerade mit der S-Bahn unterwegs, auf einer Strecke, die ich vorher noch nicht gefahren bin. Auf meinem Schoß habe ich eine kleine Tasche und darauf liegt das iPad, mit dem ich diesen Text verfasse. Ich gehöre zu den Leuten, die schon etwas länger aus der Pubertät raus sind und die beim Ehesport sagen, dass es vor 10 Jahren noch besser lief. Kurz gesagt, ich bekomme nicht gleich eine Erektion, wenn ich leichten Stimuli ausgesetzt bin.
Nun ist es aber doch passiert. Schuld sind aber nicht irgendwelche erotischen Phantasien, leicht bekleidete Mitfahrerinnen oder aufreizende Werbung. Nein, Schuld allein sind die seltsamen schlingernden Bewegungen der S-Bahn, insbesondere auf einem Streckenabschnitt und meiner Tasche, die auf meinem Schoß liegt. Und nein, mein iPad hat keine Vibrator-App.

Beichthaus.com Beichte #00029153 vom 13.07.2011 um 08:05:42 Uhr in Blankenfelde (13 Kommentare).

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Liebe tut weh

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Trunksucht Verzweiflung Partnerschaft Liebe Urlaub

Meine Frau fährt im Jahr 3 bis 4 mal für 5 bis 14 Tage in den Urlaub, was für mich eine große Belastung ist. Da ich ihr den Urlaub nicht wegnehmen möchte und mit ihrer Abwesenheit nicht klar komme, betrinke ich mich in dieser Zeitspanne. So kommt es im Jahr vor, das ich für 20 Tage und mehr nicht ansprechbar bin und mir von meiner Arbeit Urlaub nehmen muss, damit es niemand merkt. Aber anders würde ich in dieser Zeit, wo sie nicht da ist, nicht mehr klar kommen. Ich werde depressiv, melancholisch und habe Gedanken, die ans Aufgeben grenzen. Ich will mir nicht ausmalen, was mal sein wird, wenn sie nicht mehr da ist. Wisst ihr, wie schmerzhaft Liebe sein kann? Ich stehe mit beiden Beinen im Leben, aber ich liebe sie so sehr, dass ich ohne sie nicht richtig leben kann. Um ehrlich zu sein, ich habe Angst, sie zu verlieren, dass sie nicht mehr als die zurückkommt, die ging. Ich bin einfach verzweifelt, ich komme damit nicht klar. Es tut mir Leid und ich möchte mich bei denen Entschuldigen, denen ich in dieser Zeit zur Last falle.

Beichthaus.com Beichte #00029152 vom 13.07.2011 um 08:02:11 Uhr (25 Kommentare).

Gebeichtet von N3keyy
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“35.000

“Beichte

Nicht meins

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Ungerechtigkeit Feigheit Falschheit Familie Köln

Als ich 17 Jahre alt war und meine Eltern an einem Samstag Abend mal nicht zu Hause waren, bin ich mit meiner Freundin das erste mal intim geworden. Wir waren bereits einige Monate zusammen und haben an dem besagten Abend beschlossen, dass wir jetzt bereit seien Sex zu haben. Also sind wir ins Wohnzimmer gegangen, haben romantische Musik und Kerzen angemacht und haben langsam losgelegt. Nach knapp einer halben Stunde waren wir fertig und haben uns kuschelnd auf dem Wohnzimmerboden breit gemacht. Wir redeten eine ganze Zeit lang miteinander bis plötzlich meine Eltern in den Hof fuhren. Hastig wurden Klamotten zusammengesucht und angezogen, die Kerzen ausgeblasen und es ging ab in den zweiten Stock in mein Zimmer. Mit dabei das benutzte Kondom. Wohin jetzt bloß damit? Aus lauter Verzweiflung habe ich es auf dem Weg in mein Zimmer unter das Bett meiner 13-jährigen Schwester geschmissen, weil gerade ihre Zimmertür offen stand. Diese war an diesem Abend bei einer Freundin. Einige Tage später saugt meine Mutter das Zimmer meiner Schwester und fand das Kondom unter ihrem Bett. Natürlich wurde diese, die erst vor kurzem ihren ersten Freund mit nach Hause gebracht hatte, zur Rede gestellt. Sie versuchte alles abzustreiten, jedoch wurde ihr danach untersagt ihren Freund wiederzusehen. Ich habe natürlich nichts dazu gesagt, weil meine Eltern sonst auf den Gedanken gekommen wären, mit mir über die Sache zu sprechen. Das zweite Schlimme eher Peinliche an der Sache ist, dass der Freund meiner Schwester damals direkt neben uns gewohnt hat und seine und meine Eltern gut befreundet waren und auch mit dem Jungen noch darüber gesprochen haben.

Beichthaus.com Beichte #00029151 vom 13.07.2011 um 03:15:37 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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Zahl die Schulden

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Rache Maßlosigkeit Aggression Drogen Neuss

Ich hatte bis vor Kurzem einen sehr guten Freund, mit dem ich durch dick und dünn gegangen bin. In letzter Zeit häufte sich allerdings der Verdacht, dass dieser permanent Lügen über mich und Freunde verbreitet hat. Als ich dann von einer Bekannten von ihm nochmal alles bestätigt bekam, entschloss ich mich zu einer saftigen Rache. Da ich immer peinlichst genau darauf geachtet habe, dass ich Freunde nie in den Dreck ziehe oder schlechte Sachen über sie erzähle, sollte diese natürlich nachhaltig wirken.


Was folgte war mehr ein ausgearbeiteter Racheplan, den ich heute auch ein bisschen bereue. Es fing damit an, dass ich wusste, dass er zu Hause kiffte und es schon häufig großen Ärger deswegen gab. Ich kaufte also Gras für einen Zehner und warf in einer Nacht zum ersten Mal ein kleines Tütchen vor die Haustüre. Sein Vater, der Morgens immer mit dem Hund geht fand das Tütchen natürlich sofort und machte ihm "die Hölle heiß", wie er schockiert erzählte. Ein paar Tage später perfektionierten ein Joint im Garten und ein weiteres Tütchen vor der Haustür den perfiden Plan. Verständnisvoll nickte ich ihm zu, als er erzählte, dass es irgendwer anders gewesen sein muss und er jetzt deshalb kein Geld mehr von seinen Eltern bekommt. Gerne hätte ich das Spielchen weiter getrieben, hörte aber damit auf, bevor es zu auffällig wurde. Eigentlich tat er mir schon ein wenig Leid, allerdings erfuhr ich zwischendurch noch mehr Details, die mich dazu veranlassten, noch mehr anzurichten. Was eignete sich dazu mehr, als der bevorstehende 18. Geburtstag, der natürlich bei ihm zu Hause stattfand. Pünktlich ab 22 Uhr bestellte ich anonym die Polizei und versaute ihm so richtig seine Party, zu der er im Übrigen ein Auto geschenkt bekam.


Ich fühlte mich völlig ekstatisch, wenn ich nur an die Rachepläne gedacht habe und letztlich musste auch sein Auto dran glauben. Zitternd vor Angst, dass mich jemand entdecken könnte, ritzte ich in der Nacht "Zahl die Schulden" in den Lack, was natürlich bei ihm und seinen Eltern, die ihm nicht mehr glaubten, einen riesen Zoff verursachte. Wie es weiter gehen wird, weiß ich allerdings noch nicht. Nur eins ist für mich klar, aufhören werde ich nicht. Gut war allerdings, dass ich viel über Freundschaft gelernt habe und mich nun darauf besinnen kann, Freundschaften zu pflegen, die wirklich ehrlich sind.

Beichthaus.com Beichte #00029150 vom 12.07.2011 um 23:42:10 Uhr in Neuss (27 Kommentare).

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“Beichte

Totenstimmung

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Boshaftigkeit Vorurteile Arbeit Last Night Köln

Ich bin Türsteher in einer Disco. Letzten Freitag sah ich in der Schlange, die am Einlass anstand, zwei Typen so um die 50 mit Anzug und Krawatte, die auf cool und großer Maxe machten. Als sie bei uns vorne angekommen waren, guckte ich sie genau von oben bis unten an, dann sagte ich zu meinem Kollegen laut und deutlich, damit es möglichst viele mitbekamen: "Man hat die Gräber geöffnet". Die zwei begriffen auch gleich und schlichen von Dannen. Hinterher tut es mir jetzt Leid, und ich möchte hiermit beichten, dass ich Menschen aufgrund ihres Alters öffentlich diskriminiert habe.

Beichthaus.com Beichte #00029149 vom 12.07.2011 um 18:34:25 Uhr in Köln (Hohenzollernring) (31 Kommentare).

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