Gefährliche Glory Holes

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Boshaftigkeit Ekel Zorn Schamlosigkeit Wien

Ich (m/heute 40) war so circa 12 oder 13, da war ich mit meinen Eltern in der Stadt einkaufen. Irgendwann hatte ich ein dringendes Bedürfnis und suchte die nächste öffentliche Toilette auf. Als ich da so meinen Darm entleerte fiel mir auf, dass plötzlich einer seinen Finger durch das Loch in der Wand zur Nachbarkabine steckte (Ich war vom Land, Aufklärung 1990 nicht so üblich, Internet gab es nicht, ich hatte keine Ahnung, dass das ein Glory Hole war und wozu es diente). Jedenfalls blickte ich neugierig durch und sah einen Schwanz. Sofort wich ich erschrocken zurück, da flüsterte der Typ schon "Lässt mich rein?". Ich konnte nur "Nein" stammeln, worauf er mich als Arschloch bezeichnete. Ich wartete, doch der Typ verzog sich nicht und ich hatte eine Todesangst die Kabine zu verlassen... Irgendwann kam jemand anderes ins Klo und ich nutzte die Chance um schnell abzuhauen und rannte durch die halbe Stadt, in der Angst, dass der Typ mich verfolgen würde.

Seitdem lehne ich diese Löcher an öffentlichen Plätzen ab. In Swingerclubs oder Schwulenclubs meinetwegen, aber in der Öffentlichkeit hat das nichts zu suchen, da können Unbeteiligte oder auch Kinder belästigt werden. Vor einiger Zeit war ich wieder mal in einem Einkaufszentrum auf der Toilette. Tada, ein Glory Hole. Angst habe ich zwar keine mehr, aber ich erinner mich bei so einem Anblick immer an dieses unschöne Erlebnis. Blöderweise war wieder so ein Schwein auf der anderen Seite, und wieder kam der Finger durch. Ich dachte mir: "Na warte, dem Arsch zeige ich es", und flüsterte, dass er seinen Mund zum Loch halten sollte. Kurz durchgeblickt, tatsächlich, ein weit aufgerissenes Maul dicht am Loch. Ich bezog Position und hielt meinen Freudenspender zur Öffnung, natürlich ohne ihn durchzuschieben. Ich hatte ja auch nicht vor, ihn mir blasen zu lassen, nein, ich pisste mit kräftigem Strahl munter drauflos. Erst geschah gar nichts und ich befürchtete schon, dass dem Affen das gefallen würde. Doch dann ging ein Husten, würgen und Spucken vom Allerfeinsten los.

Offensichtlich gehörte das nicht zu seinen Vorlieben. Mit einem "Hör auf, die Leute auf öffentlichen Plätzen zu belästigen, hier kommen auch Kinder rein!" verließ ich befriedigt die Kabine, auch wenn ich meinen Stuhlgang noch aufschieben musste. Ich beichte also, dass ich einem Perversen in den Mund uriniert habe, ohne zu wissen wer es ist und ob er das verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00040854 vom 06.01.2018 um 18:41:49 Uhr in Wien (17 Kommentare).

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Der Geldbeutel einer Bratze

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Boshaftigkeit Diebstahl Geld Stuttgart

Ich habe während einer Busfahrt einen Geldbeutel gefunden. Darin waren nur etwas mehr als 40 Euro sowie zwei 10 Euro Gutscheine, weswegen ich den Geldbeutel der Besitzern zurückgeben wollte. Diese habe ich durch ein bekanntes soziales Netzwerk dann auch gefunden. Als ich dann aber gesehen habe, dass sie eine dieser Bratzen ist, die alles mögliche posten und meiner Meinung nach nur nach Likes geiern, habe ich meine Meinung geändert, weil ich diese Leute auf den Tod nicht leiden kann. Das Geld und die Gutscheine habe ich ausgegeben und ihren Ausweis, Führerschein und so weiter schön diskret im Müll entsorgt.

Beichthaus.com Beichte #00040853 vom 06.01.2018 um 13:00:57 Uhr in Stuttgart (19 Kommentare).

Gebeichtet von Eierlikör aus Stuttgart
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Zufallsbeichte
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Zeig dich mal!

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Schamlosigkeit Wiesbaden

Als ich 14 war, kam meine recht strenge Mutter auf eine neue Idee, anstelle der sonst üblichen Tracht Prügel. Nachdem ich einige Sekunden brauchte zu verstehen, was "Zeig dich mal" bedeuten sollte, zog ich mich nackt vor ihr aus. Als ich mich dann auch noch drehen sollte, damit sie mich von allen Seiten anschauen kann, hatte ich entgültig einen Steifen. Seitdem versuche ich den Moment nachzuleben: nackt in der WG, putzen bei Damen, auch gegen Geld, nackt in der Dusche, wenn die Putzfrau ins Hotlzimmer kommt, und Ähnliches.

Beichthaus.com Beichte #00040852 vom 06.01.2018 um 11:04:33 Uhr in 65183 Wiesbaden (Wilhelmstraße) (16 Kommentare).

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Pizzabestellung im Suff

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Trunksucht Völlerei Peinlichkeit Ernährung Borchen

Ich beichte, dass ich gestern Abend im Suff noch eine Pizza bestellt habe. An dies konnte ich mich noch erinnern, als es heute um Punkt 13:00 an der Türe schellte. Was ich allerdings nicht mehr wusste, war die Tatsache, dem Pizzabäcker noch einige Zusatzhinweise gegeben zu haben. So waren die Salamischreiben auf dem köstlichen italienischen Gebäck in Form eines erigierten Genitals angeordnet. Was durch ordentlich Mayonnaise angedeutet wurde, könnt Ihr euch alle denken. So erklärte sich mir im Nachhinein auch die konsternierte Physiognomie des Lieferanten, denn all diese Extrawünsche waren auf der Rechnung vermerkt. Ich muss nun offenbar den Lieferanten wechseln.

Beichthaus.com Beichte #00040851 vom 05.01.2018 um 20:26:51 Uhr in Borchen (Mecklenburger Weg) (12 Kommentare).

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“Beichte

Meine Freundin tut alles für mich!

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Habgier Schamlosigkeit Selbstsucht Diebstahl Partnerschaft Querfurt

Ich lebe mit meiner Freundin zusammen. Sie macht gerade ihre Ausbildung, ich arbeite als Steuerberater. Sie zahlt nur den Azubi-Miettarif, daher läuft die Wohnung auf ihren Namen. Ich bin weiterhin bei meinen Eltern gemeldet, erfahre somit keinerlei rechtliche Belastung und beteilige mich exakt hälftig an den ohnehin günstigen Kosten des gemeinsamen Haushaltes. Meine Freundin bemüht sich, gut für uns zu kochen und hat den Haushalt bis auf das Bügeln so weit auch im Griff. Einen Nebenjob hat sie noch dazu - als Putzfrau in einer Autoglasfirma. Jetzt ist ihr dieser körperlich zu anstrengend geworden und sie will ihn aufgeben, um für ihre Berufsschule besser lernen zu können und besser mit der Wohnung klarzukommen. Das möchte ich ihr ausreden, denn ich habe sie schon öfter dazu gebracht, mir von der Firma Putzmittel fürs Auto umsonst "mitzubringen", auch ein paar gratis Scheibenwischer und Fensterleder fielen schon ab.

Auf dem Grundstück ihrer Eltern lagere ich kostenlos meine Sommer- bzw. Winterreifen. Und dort führe ich auch problemlos den Ölwechsel durch, denn in der ländlichen Gegend kriegt keiner mit, wo das Zeug hinwandert. Die Freundin liebt mich sehr, was sie mir neulich wieder bewiesen hat: mir war unterwegs eine Radkappe verloren gegangen und ich sah nicht ein, Geld für neue auszugeben. Ich habe ihr erzählt, dass es die nur im Vierersatz gibt und ich ja bloß eine Einzige bräuchte. Längst hatte ich schon herausgefunden, welches Auto ein paar Straßen weiter das begehrte Objekt aufgezogen hatte. Ich lotste meine Freundin dorthin, beschrieb ihr kurz, was zu tun ist, bezog eine Position, von der aus ich sie beobachten, selbst aber nicht gesehen werden konnte und freute mich total, als sie das gute Stück vom Wagen abzog und eintütete. Ich beichte also, dass ich es richtig genieße, eine Freundin zu haben, die bereit ist, so gut wie alles für mich zu tun und mich verwöhnt, so gut sie kann.

Beichthaus.com Beichte #00040850 vom 05.01.2018 um 17:59:44 Uhr in Querfurt (16 Kommentare).

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