Traumberuf Busfahrer

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Engherzigkeit Arbeit Hamburg

Ich (m/47) habe als Busfahrer gearbeitet. Mittlerweile kann ich aus gesundheitlichen Gründen diesen Beruf nicht mehr ausüben und werde umgeschult. Während meiner Tätigkeit habe ich zwei Dinge getan, für die ich mich schäme. Uns wurde immer gesagt, dass wir in den Bussen (Gelenkbusse) Fahrräder nur transportieren sollen, wenn kein gleichzeitig kein Kinderwagen oder Rollstuhl im Bus steht. Theoretisch wäre ein Fahrrad und ein Rollstuhl/Kinderwagen vom Platz her kein Problem, aber es war eben wegen der Sicherheit (fällt das Fahrrad auf das andere Gefährt). Es ist allerdings eine Soll-Vorschrift, die Mitnahme von Fahrrädern darf der Fahrer selbst entscheiden. Und ich war sehr streng - Fahrräder durften nur mit, wenn kein Kinderwagen und kein Rollstuhl mit im Raum stand. Wurde einer hereingeschoben, musste der Radfahrer aussteigen.

In einem Fall hätte ich wahrscheinlich ein Auge zudrücken sollen. Es war ein Sommerabend und es gewitterte schon seit zwei Stunden, gepaart mit starkem Regen. Dadurch hatten auch die Busse Verspätung. Ein völlig durchnässtes junges Mädchen/junge Frau (Alter zwischen 16 und 20) mit Fahrrad wollte einsteigen. Ein Kinderwagen (Sportbuggy) stand bereits da, sonst war Platz. Ich meinte, dass ich sie leider nicht mitnehmen darf, es ist schon ein Kinderwagen im Bus. Sie stand kurz vorm Weinen und meinte, dass das jetzt schon der vierte Bus sei, in den sie nicht einsteigen darf. Und sie muss den Bus jetzt unbedingt nehmen, ihr kleiner Bruder wartet schon viel zu lange alleine zu Hause auf sie. Ich meinte, dass es mir leid tut, aber es nicht ginge. Dann sind ihr die Tränen gekommen, sie ist aufs Fahrrad gestiegen und bei Blitz, Donner und halber Sturmflut nach Hause gestrampelt.

Bei dem anderen Fall ging es um das Ticket. Ich fuhr den letzten Bus des Tages, der durch die ganzen Dörfer im Umland fährt. Es war spätabends - Spätherbst und finster. Eine junge Mutter mit Sohn (etwa 3 Jahre) wollte an einer entlegenen Haltestelle einsteigen. Sie zitterte mein Sprechen und meinte, dass sie ihr Portemonnaie bei einer Freundin vergessen hat. Darin sei ihr Geld und eben auch ihre Monatsfahrkarte, die sie aber gerne nachzeigen kann. Wieder pochte ich zu stark auf die Dienstvorschriften. Es tut mir leid, aber ich kann euch Beide nicht mitfahren lassen. Sie hat noch gebettelt, kämpfte mit den Tränen und meinte dann: Dann laufen wir jetzt 2 bis 3 Stunden nach Hause. Ich sah sie mit dem Kleinen auf dem Arm loslaufen. Es tat mir so leid. Aber ich hatte solche Angst, entlassen zu werden. Doch ich wurde wohl von einer höheren Macht bestraft: Bandscheibenvorfall. Den Beruf des Busfahrers kann ich nicht mehr ausüben. Nach dem Krankenhaus und der Reha werde ich jetzt für einen Bürojob umgeschult.

Beichthaus.com Beichte #00041266 vom 14.05.2018 um 15:23:49 Uhr in Hamburg (31 Kommentare).

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Schicksalsnacht

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Gewalt Unfall Last Night Meschede

Ich habe einen Mann in den Rollstuhl gebracht. Das Ganze ist jetzt 10 Jahre her. Ich war mit Freunden bei uns in der Gegend auf einer öffentlichen Beach-Party. Es war Sommer und wirklich sehr warm. Es gab auch einen Beach-Dresscode. Das Resultat waren viel extrem gut aussehende Frauen in Bikini. Es war auch ein Trupp Südländer da, die penetrant gegafft und angebaggert haben. Alles mit mäßigem Erfolg. Am Ende baggerte einer meine Freundinnen an und griff ihr auch mehrfach in den Schritt. Das Resultat war eine handfeste Schlägerei zwischen mir und drei Freunden gegen besagte Südländer. Da wir die Türsteher kannten, wurden die Grabscher raus geschmissen.

Dann ist es passiert. In Rage sind die Typen vor der Partylocation wohl auf die Straße gelaufen. Zwei von ihnen wurden angefahren. Davon konnte sich aber nur einer erholen. Der Andere ist vom Becken ab nach unten hin vollständig gelähmt. Ich muss zugeben, dass ich es ziemlich witzig an dem Abend fand, dass die beiden angefahren wurden. Es sah auch gar nicht so schlimm aus. Eher wie ein kleiner Rempler, bis dann die Diagnose kam. Dann ging es mir echt beschissen. Ich mache mir noch heute schreckliche Vorwürfe. So viele dumme Umstände und an Vielem bin ich Schuld. Das Einzige was mich etwas tröstet, ist die Vorgeschichte. Ich kann es auf das Karma schieben. Ich trage trotzdem eine Teilschuld an seinem Schicksal. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041258 vom 09.05.2018 um 14:43:37 Uhr in Meschede (22 Kommentare).

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“Beichte

Krankschreibung bis zur Kündigung

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Faulheit Arbeit

Seit zwei Monaten habe ich den Pakt mit dem Teufel Zeitarbeit geschlossen. Ich bin auch zufrieden, bisher wurde der Lohn pünktlich bezahlt. Was mich wurmt, ich arbeite momentan für ein Call-Center, welches für Auto-Versicherungen supported. Seit den Schulungen wurde mir klar, dass es für mich nichts ist. Ich komme mit dem Umfang des Inputs einfach nicht klar. Ich würde gerne die Versicherung kündigen, traue mich aber nicht es bei beiden Seiten anzusprechen. Ich würde mich gerne versetzen lassen, habe aber Angst, dass für mich keine Stelle gefunden wird. Ich werde mich wohl krank schreiben lassen bis, ich gekündigt werde und mich ALG2 auffängt.

Beichthaus.com Beichte #00041243 vom 06.05.2018 um 03:31:48 Uhr (18 Kommentare).

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Mein neuer ungewöhnlicher Job

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Prostitution Arbeit Habgier Berlin

Ich (m/19) spare jetzt schon seit meinem 17. Lebensjahr für eine eigene Wohnung, Auto und Führerschein. Ich lebe noch bei meinen Eltern, will aber mit meinem festen Freund zusammenziehen. Da ich bald auch studieren will, reicht das Geld bei Weitem noch nicht. Meine beste Freundin meinte dann vor Kurzem, dass sie jemanden kennt, der jemanden kennt, und der könnte wohl noch Arbeit nebenbei für mich haben. Klingt erst mal verdächtig, aber ich dachte mir nichts dabei. In erster Linie dachte ich an Schwarzarbeit im Sinne von Putzen oder Hausflur streichen. Ich traf also diesen Bekannten und er war ein ganz normaler Typ, der mir anbot, mit ihm zusammen zu arbeiten. Ich wollte halt unbedingt das Geld. Trotzdem willigte ich ein und erzählte natürlich niemandem davon, um potentiellen Stress zu vermeiden.

Als ich dann das erste Mal arbeiten sollte, fuhr er mich ganz verwirrt durch halb Berlin, mitten in der Nacht. Er hielt vor irgendwelchen Häusern, ging ans Handy, dann fuhr er weiter, und so ging das eine ganze Weile. Bis er mir dann sagte, dass ich zu irgend einer Wohnung hoch muss und dann da arbeiten kann. Ich ging also hoch und wurde dann auch vom Wohnungsbesitzer begrüßt, der mir dann auch mitteilte, dass er mich doch gebucht hat und mit mir schlafen wollte und wie wir das Ganze denn machen und so weiter. Ich lehnte dankend ab. Ich redete dann mit meinem neuen "Arbeitgeber" und dann stellte sich heraus, dass er wohl für eine ganz besondere Agentur arbeitet und er davon ausging, dass ich von allem wusste. Wusste ich aber leider nicht, hatte auch keine Ahnung, ob meine beste Freundin - die ja für ihn geworben hat - davon wusste. Ich bezweifle es aber. Ein paar Wochen später kam ich nochmal auf ihn zurück und willigte ein, als Escort zu arbeiten, obwohl ich es eigentlich nicht möchte.

Zuerst ging ich nur mit Leuten aus; man trinkt mit Kunden, redet und verdient zusätzlich auch relativ nette Sümmchen Geld. Dennoch hatte ich Probleme mit dem Sex. Habe es dann aber doch aus Liebe zu meinem Freund bis jetzt vier Mal getan, da ich uns ein unbeschwertes Leben ermöglichen möchte und das Geld, was ich jetzt nebenbei verdiene, hilft uns bzw. mir wirklich beträchtlich. Ich schlafe grundsätzlich nur mit gepflegten Männern und das Ganze läuft auch so seriös ab, wie ein Escort-Service sein kann, und dennoch plagt mich mein Gewissen. Ich habe trotz präventiver Maßnahmen panische Angst vor Krankheiten; dass alles auffliegt und ich alles verliere, was mir lieb und teuer ist und dass ich noch weiter abrutsche. Wer möchte denn schon als 19-Jähriger als Escort arbeiten? Ich will das Ganze jetzt noch durchziehen bis ich all das Geld zusammen habe, was ich brauche. Dann höre ich auch sofort auf. Ich bitte um Absolution, aber auch um Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00041230 vom 30.04.2018 um 22:52:29 Uhr in 10711 Berlin (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Gleichmacherei von Zwillingen

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Vorurteile

Ich habe eine Zwillingsphobie. Ich habe Angst vor eineiigen Zwillingen. Diese Gleichmacherei, diese gleichen Klamotten, diese gleichen Frisuren, das ängstigt mich. Wozu gibt es Menschen doppelt?! Ist doch langweilig. Ich hoffe, niemals eineiige Zwillinge zu bekommen! Und wenn, dann würde ich sie komplett unterschiedlich kleiden und frisieren.

Beichthaus.com Beichte #00041227 vom 29.04.2018 um 22:55:27 Uhr (7 Kommentare).

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