Die Frau ohne Geld und Ausweis

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Trunksucht Ignoranz Absdorf

Als ich (m/23) vor fünf Jahren mit ein paar Freunden in Wien auf einem The Prodigy Konzert waren, fiel uns nach dem Konzert eine sehr lustige Tusse auf (sie war auch auf dem Konzert). Sie war gut aussehend und hatte wohl schon so einige Becher gekippt. Sie erzählte uns, dass sie ihre Geldbörse aus Angst vor Dieben daheim gelassen hat und nur Ausweis, Handy und ein wenig Bargeld mit hatte. Leider hatte sie alles am Konzert verloren. Wir boten uns an, sie mitzunehmen, da es schon recht kalt und nach 22 Uhr war. Sie wohnte in Horn, wir in Krems, von daher war nicht so viel unterschied in der Route vom Zug her. Vorhin aber tranken wir noch ein wenig in einer Bar, um die Wartezeit zu überbrücken. als wir im Zug waren, schliefen meine Kumpels ein, nur sie und ich waren wach. Bei ihr fing der Alkohol wohl schon auf Hochtouren an zu arbeiten und sie fing an mich anzumachen, Kurze Zeit später ging wir in ein leeres Abteil und sind uns um den Hals gefallen, wir hatten echt geilen Sex (mit Gummi natürlich)! Nachher gewann in ihr der Alkohol in die schlief ein und ich lag den Rest der Nacht alleine wach. Als wir in Absdorf umsteigen mussten, wurde sie extrem Aggressiv und fuchtelte wie wild um sich. Sie war total blau! Da der Zug allerdings nach Sankt Pölten fahren würde, wenn wir nicht aussteigen, eilten wir nach draußen, um den Zugführer die Situation zu schildern. Da passierte es: Der Zug machte dicht und fuhr ab! Mit ihr drinnen nach St.Pölten. Ohne Ausweis, Handy und Geld! Ich habe bis heute noch ein schlechtes Gewissen deswegen. Habe sie nie wieder gesehen, ich hoffe nur sie konnte so schnell wie möglich wieder nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00029969 vom 02.05.2012 um 15:56:42 Uhr in Absdorf (29 Kommentare).

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Unsichere Menschen

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Hass Hochmut Gesellschaft Marktheidenfeld

Ich hasse einfach unsichere Menschen! Mich macht es rasend, wenn Leute mit gesenkten Schultern und ängstlichem Blick durch die Gegend schleichen, sich permanent in alle Richtungen umdrehen und schon allein mit ihrer Ausstrahlung ausdrücken, dass sie einfach überhaupt nicht klar kommen, wenn sie aus ihrem Wohnzimmer raus sind und sich in der großen, gefährlichen Welt bewegen müssen. Am liebsten würde ich solchen Menschen anbrüllen, eine scheuern und auffordern, sich endlich gerade hin zu stellen, ins Fitness-Studio zu gehen und sich der Härte des Lebens mit der gleichen Härte entgegen zu stellen, anstatt introvertiert herumzulurchen und vor jeder Herausforderung weg zu rennen. Vielleicht sehe ich das auch nur so, weil ich bis vor einigen Jahren selber so war. Eigentlich sollte ich froh darüber sein, weil solche Idioten uns zu dem machen, was wir sind: Gewinnertypen. Ich möchte beichten, dass ich solche Menschen ausnutze, wenn ich die Möglichkeit danach habe, sie es aber auch verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00029968 vom 02.05.2012 um 10:34:25 Uhr in 97828 Marktheidenfeld (Baumhofstraße) (64 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Kaffeebecher

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Diebstahl Schamlosigkeit Shopping Strausberg

Vor kurzem war ich im Kaufland einkaufen und kam auch in der Haushaltsabteilung vorbei. Dort sah ich diese Coffee-to-Go Thermobecher die ich echt richtig gut finde. Da ich täglich mit der Bahn zur Arbeit fahre ist es schon praktisch morgens frischen Kaffee dabei zu haben. Es gab dort billige Becher für 5 Euro und ein echtes Luxusmodell für stolze 25 Euro. Nach langem hin und her habe ich fix die aufgeklebten Barcodes vertauscht und ging mit etwas schlechtem Gewissen zur Kasse. Ich suchte mir eine junge Dame aus die ich dort noch nie gesehen habe (vermutlich Azubi). Als sie den Becher über den Scanner zog stutzte sie da der richtige Preis nochmal in Handschrift unter dem Firmenlogo stand, aber sagte weiter nichts. Schnell raus und nach Hause dachte ich mir. Seit dem genieße ich jeden morgen auf dem Weg zur Arbeit meinen Kaffee. Ob ich noch ein schlechtes Gewissen habe? Nein denn mein Betrug ist ja mehr ein Tropfen auf dem heißen Stein, oder?

Beichthaus.com Beichte #00029967 vom 02.05.2012 um 02:51:52 Uhr in 15344 Strausberg (Hohensteiner Chaussee 1) (42 Kommentare).

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Die Situation ausgenutzt

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Ignoranz Morallosigkeit Selbstsucht

Ich (m/23) habe mir vor circa 6 Jahren ein krasses Minus in der persönlichen Kharma-Buchhaltung geleistet. Ich kannte damals ein Mädchen (damals auch so um die 17), das wegen ihres perfekten Körpers und ihrer sympathischen Art allseits umschwärmt wurde. Jeder Junge, der sie kannte, war unweigerlich hinter ihr her. Unglücklicherweise für alle ihre Werber war sie jedoch wenigstens genauso unnahbar wie gut aussehend. Einen Typen nach dem anderen schmetterte sie mit einem Lachen ab. Ich, damals nicht gerade hübsch oder sportlich, machte mir gleich gar keine Hoffnungen. Doch durch ein krasses Unglück sollte sich das Blatt für mich wenden.

Durch ungünstige Umstände verlor besagtes Mädel innerhalb einer Woche ihre beiden Elternteile. Von dem daraus resultierenden Nervenzusammenbruch erholte sie sich nur äußerst langsam. Ich, damals von Hormonen und dem Teufel gelenkt und was Mädels angeht noch sehr unerfahren, begriff dies seltsamerweise, wie ich heute sagen muss, als Chance. In den folgenden Wochen erlog ich mir hartnäckigst und auf unverschämteste Art und Weise den Status des großen Trösters. Brauchte sie etwas, lief ich. Musste etwas handwerklich in der Wohnung gemacht werden, tat ich es. Bedurfte sie einer emotionalen Stütze, war ich da. Weinte sie, nahm ich sie in den Arm. Das Schlimme dabei war, dass ich die ganze Zeit nur daran dachte, wann sich das ganze endlich für mich auszahlen würde, das heißt im Klartext: wann ich auch im Bett ihr Tröster sein durfte. Nach einigen Wochen war es dann tatsächlich so weit und nachdem ich ihr bei einer besonders heftigen Heulattacke beigestanden hatte, landeten wir gemeinsam in der Kiste.

Die Nacht mit ihr war mein erstes sexuelles Abenteuer, sie eine echte Schönheit und ich war dementsprechend beeindruckt. Klar, dass ich noch mehrere Wochen weiter ihren Tröster spielte, um noch mehr Sex abzustauben, was auch gelang. Irgendwann wurde es zur Gewohnheit, dass wir, nachdem sie sich ausgeheult hatte, zwangsläufig Verkehr hatten, in 90 Prozent der Fälle jedoch auf mein Drängen hin. Manchmal weinte sie sogar etwas dabei. Einmal gestand sie mir unter Tränen, sie mache das alles nur mit, weil sie sich irgendwie für meinen emotionalen Beistand revanchieren wolle, obwohl es ihr eigentlich sehr unangenehm sei. Nun, ich dummer Esel gab damals jedenfalls nichts auf ihre Worte und führte das Spielchen weiter.
Dann irgendwann kam es zu der Nacht, in der sich alles nochmal schlagartig ändern sollte. Ich weiß noch, dass ich gerade auf dem Heimweg von einem Kumpel war und unter dem Sternenhimmel noch einen Joint rauchte, als mich die Einsicht traf. All die Trauer und Angst, die ich in der Vergangenheit so schamlos ausgenutzt und gleichzeitig effektiv verdrängt hatte, brachen auf einmal über mich herein. Hatte ich mir mein übles Verhalten bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder schön geredet, so war ich nun umso angeekelter von mir selbst. Ich konnte nicht glauben, dass ich, ohne nachzudenken welch emotionale Schäden ich verurachen könnte, so lange ein so mieses Spielchen getrieben hatte. Vorher hatte ich mir ab und zu so meine Gedanken gemacht, aber richtig bewusst wurde mir all dies erst in jener Nacht. Leider hatte ich damals nicht den Verstand und die "Cochones", die Sache mit Weitblick zu beenden. Stattdessen schrieb ich in einer Kurzschlussreaktion einen unverblümt ehrlichen Brief, in dem ich meine von Anfang an vorhandenen Hintergedanken mit drastischen Worten offenlegte.


Das unrühmliche i-Tüpfelchen: Als ich sie am nächsten Tag besuchte (eigentlich um mich zu entschuldigen und ihr den Brief zu geben), überkam mich erneut die Lust und ich überredete sie ein letztes Mal zum Sex. Dabei fühlte ich mich die ganze Zeit furchtbar schuldig und wie das letzte Arschloch des Planeten. Ich konnte ihr danach nicht mehr unter die Augen treten- ich schmiss nur schnell noch den Brief ein, wechselte in den kommenden Tagen meine Handynummer und tauschte mein Zimmer im Wohnheim mit einem Bekannten. In der nachfolgenden Zeit erfuhr ich von Freunden, dass besagtes Mädel einen erneuten Nervenzusammenbruch gehabt hatte - ob wegen meines Schriebs weiß ich nicht, nehme es aber an. Sie verbrachte daraufhin längere Zeit in einer psychiatrischen Einrichtung- keine Ahnung, wie lange genau. Ich verlor sie aus den Augen.
Warum ich jetzt - nach all der Zeit - beichte? Nun, ich habe von einem Bekannten erfahren, dass dieses Mädchen (jetzt wohl eher Frau) wieder aufgetaucht ist und demnächst (in circa einem Monat) in die Nähe der Gegend ziehen wird, in die es auch mich nach der Ausbildung verschlagen hat. Seit beinahe zwei Tagen kann ich nun schon nicht schlafen und überlege, wie ich mit der Situation umgehen soll. Hat das Schicksal das so eingerichtet, damit ich mich entschuldigen kann und gut machen, was noch gut zu machen ist? Oder riskiere ich bei einer Konfrontation eher, wieder alte Wunden aufzureißen, die vielleicht gerade wieder einigermaßen verheilt sind? Würde es ihr helfen, nach dem ganzen Mist, den ich abgezogen hab, wieder mit mir zu sprechen? Oder würde ich damit nur wieder alles kaputt machen? Ich weiß nicht weiter. Eins ist mir klar: Ich bin moralischer Abschaum, der eine emotionale Notlage wieder und wieder für Sex ausgenutzt hat und der kein gutes Ende verdient. Aber wie gehe ich jetzt damit um?

Beichthaus.com Beichte #00029966 vom 29.04.2012 um 23:06:47 Uhr (47 Kommentare).

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Aufgelegt!

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Ignoranz Telefon Kinder

Damals, als die nervigen Werbe- und Gewinnspielanrufe gerade in Mode kamen, habe ich so einige Menschen zu Weißglut gebracht. Ich ging gerade in den Kindergarten und wie das so ist, schaut man sich in dem Alter sehr viel von den Eltern ab. Da meine Mutter bei besagten Anrufen den Hörer sofort wieder auflegte, machte ich fortan genau das Selbe. Allerdings verstand ich natürlich nicht, dass sie das nur bei diesen nervigen Quatschnasen machte und legte den Hörer jedesmal nach einem freundlichen "Hallo" wieder auf. Die Leute riefen immer wieder an und ich legte immer wieder auf. Irgendwann kamen meine Eltern dahinter und erklärten mir was Sache ist. Ich hoffe doch, die Anrufe waren damals nicht so wichtig.

Beichthaus.com Beichte #00029965 vom 28.04.2012 um 16:59:29 Uhr (11 Kommentare).

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