Man muss auch loslassen können

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Rache Engherzigkeit Falschheit Gesundheit Chef Grafrath

Ich bin Assistenzärztin (w/27) in einem recht großen Krankenhaus. Dort haben wir einen Oberarzt, der im Umgang mit uns Assistenten und Patienten nicht in der Lage ist, ein Mindestmaß an Anstand und Respekt zu wahren. In der Frühbesprechung werden Anfänger für die kleinsten Fehler von ihm vor versammelter Mannschaft so erniedrigt, dass schon reichlich Tränen flossen und mehrere schon kündigten. Und dann sein selbstherrliches Gehabe, seine zynische Art, wie er sich doch selber so liebt und immer gelassen bleibt, egal wie kritisch es ist. Alle hassen ihn. Er ist nicht so widerlich, weil er muss, sondern weil er will. Er gefällt sich in dieser Rolle.


Als er dann neulich auf der Intensivstation zu einer trauernden Mutter sagte, man müsse doch auch mal loslassen können und dann nachher zu uns Assistenten sagte, das Kind der Mutter hätte eigentlich den Darwin Preis gewinnen müssen, da es anschaulich zeigt wie Evolution Kinder aussortiert, hat es mir dann gereicht. Das Kind war unachtsam auf die Straße gelaufen. Ich habe innerlich vor Wut gekocht.


Da Herr Oberarzt immer so mit seinem Swimmingpool prahlt, habe ich auf einen schönen, sonnigen Tag gewartet, an dem er die Notarzt-Einsätze fährt. Wir wissen alle, dass er Familie hat. Also bin ich einfach zu einer Telefonzelle, habe den Notruf gewählt und durchgegeben, dass sich ein Badeunfall an der Adresse des Oberarztes ereignet habe und eine Person gerade wiederbelebt werden würde, wir bräuchten schnell einen Notarzt und Rettungswagen. Da unser Krankenhaus das nächste ist, wurde ihm natürlich diese Informationen weitergeleitet. Ich hätte zu gerne sein Gesicht gesehen, als er diese Infos bekommen hat. Am nächsten Tag stand im Notarztprotokoll nur Fehlalarm, also muss er da gewesen sein. Der Mann ist taktlos und zynisch und versteht es nicht, was es heißt um seine Liebsten Angst zu haben. Es ist keiner zu Schaden gekommen, er hat seine Lektion gelernt und wird demnächst sicher nicht so trocken zu Leuten sein, die Angehörige verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00030224 vom 29.08.2012 um 15:57:43 Uhr in Grafrath (28 Kommentare).

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Fotos von meiner Ex

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Neugier Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/20) bin bisexuell und war vor meinem jetzigen Freund mit einer Frau zusammen. Wir haben uns sehr geliebt und auch viel zusammen unternommen. Besonders unsere Urlaubszeit verbrachten wir in warmen und heißen Ländern. Ich hatte damals schon den Hang schöne Körper auf Bildern zu betrachten. Aus dem Grund habe ich meine Ex-Freundin viel im Bikini fotografiert. Dabei blieb es allerdings nicht. Der Reiz Nacktfotos von ihr zu machen stieg. Aus Angst meine Absichten könnten ihr Vertrauen zerstören, entschied ich mich sie heimlich nackt zu fotografieren. Ich befürchtete, dass, wenn ich ihr von meiner Idee erzählt hätte, sie sich nicht mehr vor mir entblößt oder wir uns nicht mehr liebkost hätten.


Eines Abends, eine Woche vor unserem Urlaub entschied ich aufgerieben von meiner Neugier und Erregung, eine Kamera in ihrem Zimmer zu positionieren. Meine Ex-Freundin verschwand in der Dusche und ich versteckte die Kamera im Bücherregal. Von dort fokussierte das elektronische Gerät das Bett und den halben Meter bis zum Spiegelschrank. Ich stellte den Blitz aus und den Selbstauslöser auf alle 30 Sekunden ein. Das hell erleuchtete Zimmer bot an dem sonnigen Tag genug Lichtquellen durch die großen Fenster. Während ich auf meine Freundin wartete, merkte ich, wie es immer mehr anfing, in mir zu kribbeln. Dann kam sie nur mit einem Handtuch bekleidet und die Haare unter einem Turban gebunden in das Zimmer. Ich ging auf sie zu und fing sofort an sie zu Liebkosen. Binnen kürzester Zeit hatte ich ihr die Handtücher abgenommen und war damit beschäftigt ihren knackigen Körper auf die Kamera auszurichten. Ich versuchte ein Spiel daraus zu machen und schaffte es mich weitestgehend aus dem Fokus der Kamera herauszuhalten. Der Gedanke, dass sie nicht wusste, welches böse Spiel ich mit ihr trieb, machte mich richtig feucht. Immer wieder sagte ich, dass ich gleich zu ihr aufs Bett komme, wenn sie sich noch weiter räkelt und an sich herumspielt. Nachdem ich sie einige Minuten hingehalten hatte, konnte ich ihrem und meinem Verlangen nicht mehr standhalten und kam zu ihr.
Die Bilder, die dabei entstanden, sind großartig. Die Fotos, auf denen ich zu sehen war, wurden gelöscht oder ich schnitt mich heraus. Zwei Tage nachdem ich die Bilder bearbeitet hatte, bekam ich es mit der Angst zu tun und befürchtete, dass meine Ex die Fotos auf meinem PC finden könnte. Gewissensbisse plagten mich und am Tag unsere Abreise hatte ich innerlich mit mir vereinbart, dass die Bilder nach unserer Rückkehr gelöscht werden. Es kam aber alles anders. Auf frischer Tat erwischte ich meine Ex-Freundin zwei Tage vor Urlaubsende auf allen Vieren kriechend neben dem Hotelbett und hinter ihr der Spanier aus der Lobby. Ich habe der kleinen Nymphomanin verziehen, weil sie wegen ihrem sexuellen Zwang in psychologischer Behandlung war. Umso mehr tut es mir Leid, dass ich einige ihrer Nacktfotos auf verschiedenen Internetplattformen veröffentlicht habe. Mittlerweile haben wir uns ausgesprochen und sind auf platonische Weise miteinander befreundet. Die Bilder habe ich ihr geschenkt und durfte auch einige behalten. Sie hat ihre Not zum Beruf gemacht und verdient sich ihr Geld mit professionellen Aktfotos.

Beichthaus.com Beichte #00030223 vom 29.08.2012 um 13:21:22 Uhr (23 Kommentare).

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Die Ente am Lopausee

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Gewalt Mord Dummheit Kinder Tiere Amelinghausen

Ich möchte beichten, dass ich im Alter von circa 8 Jahren im Winter eine Ente auf einem See mit gefrorenen Sand beworfen habe. Dabei wollte ich sie nicht treffen, sondern nur ein wenig erschrecken. Sie ist friedlich in gut 5 Metern Entfernung
geschwommen, nichts böses ahnend. Leider habe ich sie direkt am Hals getroffen. Sie schrie vor Schmerzen und konnte den Kopf nicht mehr über Wasser halten. Sie versuchte zwar immer wieder den Kopf zu heben, aber nach gut fünf Minuten war sie ertrunken und still. Ich träume noch heute hin und wieder von diesem Augenblick. Ich liebe Tiere über alles, es tut mir so unendlich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00030222 vom 29.08.2012 um 12:01:34 Uhr in Amelinghausen (Lopausee) (23 Kommentare).

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Gefrustet und vandaliert

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Aggression Trunksucht Vandalismus Auto & Co. Silvester Waldkirch

Ich möchte eine Sache beichten, welche nun mehr als 10 Jahre zurückliegt. Auf einer Silvesterparty wollte ich ein Mädchen aufreißen, auf das ich schon länger ein Auge geworfen hatte. Nur leider ist Sie auf besagter Party mit ihrem Freund erschienen. Ich war so was von gefrustet, dass ich mir hemmungslos die Kante gegeben habe. Bereits um 2 Uhr musste ich daher den Rückzug antreten. Ich weiß nicht was mich auf dem Nachhauseweg geritten hat. Jedenfalls habe ich mein Butterfly rausgeholt und angefangen bei Autos die Reifen aufzustechen und das Blech zu zerkratzen. Am nächsten morgen konnte ich mich noch schemenhaft daran erinnern. Umso größer der Schreck, als ich die Lokalzeitung der nächsten Woche ansah. Ich hatte es aufs Titelbild geschafft und war wohl wochenlang der meist gesuchte Täter in der Stadt. Der Sachschaden war im fünfstelligen Bereich mehr als deftig. Da an diesem Silvesterabend jedoch heftiger Schneefall und starker Wind eingesetzt hatte, hat mich niemand gesehen. Ich kam nochmal davon. Jedenfalls bereue ich diese Tat zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00030221 vom 28.08.2012 um 15:58:32 Uhr in Waldkirch (Freie Straße) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gammelzeit

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit Urlaub Hofheim

Ich (m/26) habe seit letztem Montag Urlaub und wie üblich gönne ich mir im Urlaub wenn ich nicht wegfahre erstmal eine richtige Gammelzeit. Das heißt seit dem 17. habe ich nicht mehr geduscht und mich auch sonst nicht gewaschen oder frische Sachen angezogen. Dafür habe ich in den letzten Tagen ordentlich gezockt und gesoffen. Heute musste ich nun unbedingt einkaufen, weil ich nichts mehr im Kühlschrank hatte, ich hatte aber keinen Bock, duschen zu gehen oder so. Also bin ich einfach so wie ich bin in den Supermarkt. Ich glaube, dass einige Leute meinen Geruch wahrgenommen haben und da ich mir auch nicht die Mühe gemacht habe, mich zu rasieren oder mir die Haare zu kämmen (was bei den fettigen Strähnen eh keinen Sinn hat) bin ich glaube ich ziemlich aufgefallen. Und ich muss gestehen, ich schäme mich nicht. Jetzt sitze ich wieder vor dem PC und werde spätestens am Freitag duschen, weil ich da Besuch bekomme. Wer jetzt fragt, warum ich mich in meinem Urlaub so gehen lasse, dem sei gesagt, dass es einfach nur Faulheit ist.

Beichthaus.com Beichte #00030220 vom 28.08.2012 um 14:16:09 Uhr in Hofheim (34 Kommentare).

Gebeichtet von Charly80
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