Die unwichtige Prüfbehörde

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich arbeite in einer großen Prüfbehörde. Wir prüfen bestimmte Sachverhalte, schreiben Berichte darüber. Tatsächlich arbeite ich etwa fünf Prozent meiner Arbeitszeit. Das liegt an zwei Dingen. Zum einen haben wir eine grauenhafte Organisation mit untereinander verfeindeten Abteilungsleitern, was immer wieder zu wochenlangem Leerlauf führt. Einfach deswegen, weil die Berichte, die wir abgeben, bei unseren Chefs erst mal ewig liegen, bevor wir sie zurück bekommen. Wenn diese Berichte nicht ganz verschwinden, weil sie den Oberen politisch nicht in den Kram passen. Zum anderen deswegen, weil es vollkommen unwichtig ist, was wir tun. Wenn es uns nicht gäbe, würde es keiner bemerken. Aufwand und Nutzen stehen in überhaupt keinem Verhältnis. Also arbeite ich - wie alle hier - sehr langsam. Denn warum sich anstrengen, wenn es ohnehin keinen interessiert? Am Anfang war ich wesentlich aktiver, habe aber schnell gemerkt, dass man sich nur unbeliebt macht, wenn man schneller arbeitet als der Rest. Also habe ich mich angepasst. Lese Zeitung, surfe im Internet, erledige meine privaten Sachen. Ich bin über diese Situation nicht glücklich, aber irgendwo muss ja die Kohle herkommen. Und andere Stellen werden derzeit praktisch kaum ausgeschrieben.

Beichthaus.com Beichte #00030249 vom 06.09.2012 um 20:08:15 Uhr (22 Kommentare).

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Möchtegern-Gothic auf dem Friedhof

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Morallosigkeit Wollust Drogen Fetisch Last Night

In meinem Bekanntenkreis gab es früher ein sehr hübsches, aber ziemlich hohles und naives Mädel. Leider war sie aber keine Schlampe, sondern ging mit keinem ins Bett. Nur mir hatte sie mal anvertraut, dass sie, eine Möchtegern-Gothic, gerne mal Sex auf einem Friedhof hätte, und zwar auf einem Grab. Eines Abends, nach reichlichem Alkohol- und Graskonsum, habe ich ihr spontan angeboten, die Sache durchzuziehen. Da ich aber Respekt vor der Totenruhe habe, hab ich sie auf einer Betonplatte hergenommen, die ein Wasserreservoir abdeckt und ihr erzählt, das seien die Gräber unbekannter Mordopfer, was sie noch heißer machte. Die Nummer war okay, aber sie sah erstens leider nackt bei weitem nicht so geil aus wie ich erwartet hatte und zweitens wollte sie nicht blasen. Aber wenigstens bin ich in ihr gekommen, spielte eh keine Rolle, weil sie von einem anderen schon im dritten Monat war, so ziemlich der einzige, den sie außer mir bis dato ran gelassen hatte. Danach habe ich mich nie mehr bei ihr gemeldet. Etwa ein Jahr später lief sie mir zufällig mal über den Weg und funkelte mich sehr böse an, während sie ihren Kinderwagen vor sich her schob. Ich musste herzhaft lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030248 vom 06.09.2012 um 14:36:30 Uhr (31 Kommentare).

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Langes Wochenende

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Mord Selbstsucht Gesundheit Arbeit

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich für nachfolgendes keine Absolution verlange. Ich weiß, dass ich sehr viel Scheiße gebaut habe. Ich nage heute noch daran und befinde mich in psychologischer Betreuung. Es geht um fahrlässige Tötung, während meiner Zeit beim Pflegedienst. Eine Frau hatte einen Blutzucker von 52 mg/dl und eigentlich sollte ich 2 Stunden warten und dann nochmal hinfahren zum Insulin geben. Da dies aber in die Zeit meines Feierabends (es war Donnerstag, danach war langes Wochenende für mich) fiel, gab ich der Frau ihre 8 Einheiten Actrapid und 32 Actraphane und verschwand. Am Montag hörte ich dann, dass sie etwa 60 Minuten nach meinem Besuch, einen Zuckerschock erlitt, ins Koma fiel und verstarb.


Der Verdacht fiel nie auf mich, aber mittlerweile wünschte ich wirklich damals hätte man mich erwischt. Ich fühle mich wirklich kacke. Ich bereue es wirklich zutiefst und muss dazu sagen, dass ich meinen Job geschmissen habe. Ich habe da sehr gut verdient. Mittlerweile lebe ich von Sozialhilfe und bin in psychologischer Betreuung. Dies soll der erste Schritt sein Reue zu zeigen, die weiteren werden schon bald folgen. Am morgigen Tag werde ich mich mit einem Anwalt und meinem Psychologen selbst bei der Polizei anzeigen gehen!

Beichthaus.com Beichte #00030247 vom 06.09.2012 um 02:29:47 Uhr (41 Kommentare).

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Meine wedelnde Schwägerin

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Fremdgehen Wollust Waghalsigkeit Familie

Ich bin mit meiner Frau jetzt einige Jahre verheiratet und schon über 10 Jahre mit ihr zusammen. Wir sind seit unserer Jugend zusammen. Ihre Schwester ist 2 Jahre jünger und sieht auch sehr gut aus. Wir (Sie, ihre Schwester und ich) machten damals einen DVD Abend im Zimmer meiner Freundin.
Spät in der Nacht sind wir eingeschlafen und haben dann zu dritt im 140cm Bett geschlafen. Ich in der Mitte und die beiden links und rechts von mir. So gegen 4 Uhr wurde ich wach und merkte, wie mir jemand an meiner Flöte rumspielt und massiert. Ich habe es bis zum Schluss genossen und auch nichts gesagt, bin davon ausgegangen, dass es meine Freundin ist. Als ich jedoch morgens wach wurde und die beiden noch schliefen, sah ich anhand der Flecken, wer an mir rumgespielt hatte. Ich beichte also, dass ich das Geschehen von dieser Nacht bis heute meiner Frau nicht gesagt habe und mir meine Schwägerin bis vor 4 Jahren ab und zu einen gewedelt hat.

Beichthaus.com Beichte #00030246 vom 05.09.2012 um 20:23:14 Uhr (28 Kommentare).

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Affäre mit dem Fahrlehrer

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Begehrlichkeit Rache Fremdgehen Vandalismus Auto & Co. Siegburg

Ich beichte, dass ich bis vor Kurzem regelmäßig Sex mit meinem Fahrlehrer hatte. Ich habe relativ spät angefangen, mit 20, er ist 34 Jahre alt. Er ist zwar vergeben, aber darum scherte ich mich ehrlich gesagt kein Stück, weil es immer wieder auf Gegenseitigkeit beruhte und er solche Sprüche wie "Och, vielleicht geht sie mir ja auch fremd" abließ und ich bin gewiss nicht die Erste gewesen, die sich die Sprüche anhören konnte. Die Chemie hat gestimmt und was mich anmachte war, dass wir beide irgendwie in bestimmten Hinsichten auf dieselben Sachen standen und klare Vorstellungen hatten, wie was zu tun war. Ich habe mir nicht allzu große Gedanken gemacht, wie das ausgehen sollte, weil ich danach sowieso wegen dem Studium wegziehen musste und somit von Anfang an es unter die Rubrik "Affäre" abgelegt habe.


So bekam ich den Lappen beim zweiten Anlauf und der Spaß fing erst richtig an: Er wurde wütend und patzig bei der Vorstellung, dass er mich nicht mehr regelmäßig rannehmen konnte. Danach hat er noch regelmäßig angerufen und ich habe somit weitere Treffen zugelassen, bis nach 3 Monaten seine Freundin anscheinend meine Nummer in seiner Anrufliste sehr verdächtig fand. Ich bekam einen Anruf, aber nach meinem "Na Schätzilein" legte der Anrufer abrupt auf. Ich wusste sofort, dass es seine Freundin gewesen sein muss, aber hatte auch keine Lust auf solche Spielchen, wie man sie aus den Dailysoaps kennt.


So rief die Nummer nach einer Stunde nochmal an, diesmal war er es. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich keine Lust auf solche Geheimniskrämereien mehr habe und wir die Sache am besten beenden sollten. Er konnte es nicht verstehen, sagte, dass ich doch eh nicht mehr ohne ihn könne und wieder ankommen würde, weil er ja seiner Meinung nach den größten Dödel Deutschlands hätte. Also wurde mir die Geschichte noch dümmer, ich brach den Kontakt zu ihm ab.
Zwei Wochen später fuhr ich in die Heimat zurück, meine ältere Schwester wollte mich sprechen bezüglich meines alten Fahrlehrers. Sie hätte ihn ja letztens in der Stadt getroffen, weil er sie wie bekloppt zu sich rübergewunken hatte. Aber dieses dreckige Grinsen von ihm, als er sich nach mir und meinem Liebesleben erkundigte und fragte, wann ich denn wieder erreichbar sei, machte sie skeptisch, weil er eh schon gut den Ruf bei uns weghatte. Ich sagte nichts, fuhr nachts darauf zu seinem Wohnort und wartete, bis die Lichter in seinem Haus komplett ausgingen. Ich zerstach die beiden hinteren Reifen seines Autos und machte einen meterlangen Kratzer an die Seite.

Beichthaus.com Beichte #00030245 vom 05.09.2012 um 16:42:14 Uhr in 53721 Siegburg (38 Kommentare).

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