Mit Helfersyndrom im Internet

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Zorn Verzweiflung Begehrlichkeit Internet Wien

Vor vier Jahren habe ich Panikattacken bekommen. Diese wurden immer schlimmer, bis ich fast gar nicht mehr schlafen konnte. Nach ein paar Monaten wurde bei mir ein Depression diagnostiziert. In der Zeit habe ich meinen ganzen Kummer in ein Forum geschrieben. Ein paar Monate später hat mich ein Mädchen angeschrieben. Ich habe mich sofort blendend mit ihr verstanden. Wir haben uns fast täglich über Skype unterhalten. Einen Monat später habe ich sie besucht. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch nie eine Freundin und heute auch noch nicht. Damals schrieb sie mir, dass sie mir die Hand reichen will, wie auch ihr einst die Hand gereicht wurde. Nach dem Besuch bei ihr bin ich von ihr nicht mehr losgekommen. Zwei Wochen nach dem Besuch wollte sie den Kontakt abbrechen, weil ich mehr wollte und ich sie wiedersehen wollte. Ich wollte mit ihr zusammen sein. Das hat mich sehr verletzt. Ich habe daraufhin die Kontakt abgebrochen.

Eine Woche später habe ich es nicht mehr ausgehalten und wir haben wieder geskyped. Mit der Zeit fing sie an Einladungen zu machen, die sie immer wieder verschoben hat. Neun Monate später habe ich herausbekommen, dass sehr vieles von dem, was sie mir erzählt hat, gelogen war. Sie hat mich warmgehalten und sich hinter meinem Rücken über mich lustiggemacht. Mir gesagt, dass sie mich liebt. Wir hatten nie Sex miteinander. Sie hat mir sehr viele abfällige Kommentare um die Ohren gehauen. Doch das habe ich alles nicht gehört. Ich war blind. Inzwischen vermute ich, dass sie an einem Helfersyndrom leidet. Es ist sehr viel Zeit vergangen und trotzdem taucht sie immer wieder in meinem Kopf auf. Oft hasse ich sie für das, was sie mir angetan hat. Ich fühle mich oft wie scheiße. Ich konnte mein Leben nicht ändern und bin immer noch unzufrieden. So wie ich jetzt lebe, verschwende ich mein Leben. ich weiß, dass ich nie mit ihr zusammen kommen werde. Ich vermisse dich S..

Beichthaus.com Beichte #00041067 vom 10.03.2018 um 23:56:06 Uhr in Wien (7 Kommentare).

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Vernarrt in meinen Mann

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Begehrlichkeit Manie Liebe

Ich vermisse meinen Partner jedes Mal, wenn wir mehr als sieben Stunden getrennt sind und ich mich nicht zum Beispiel durch Arbeit, Freunde, Sport oder Hobbys ablenken kann. Das geht so weit, dass ich häufig aufs Handy sehe um nachzuschauen, ob er mir eine Nachricht geschrieben hat und dass ich mich zurückhalten muss, um ihn nicht anzurufen.

Versteht mich richtig: Ich bin nicht eifersüchtig. Er ist nur einfach ein Goldstück von Mann, liebevoll, zärtlich, er kann gut zuhören und ist, wenn wir intim werden, eine Granate. Wir unterstützen uns gegenseitig, haben schon einiges miteinander erlebt und ich bin wirklich glücklich, so einen Mann an meiner Seite zu haben. Ich habe ihn einfach verdammt gerne um mich und ich bin ausgeglichener, wenn wir nur im selben Raum sind. Er weiß, dass ich ihn liebe und ihn vermisse. Aber ich vermute, wenn er wüsste wie vernarrt ich in ihn bin, würde er das bedenklich finden.

Beichthaus.com Beichte #00041066 vom 10.03.2018 um 23:45:47 Uhr (28 Kommentare).

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Nie so gut wie die große Schwester

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Hass Falschheit Familie Frankfurt

Ich kann meine Schwester nicht leiden. Sie war immer schon ein manipulatives Miststück, das Mami, Papi und jeden anderen Menschen super um den Finger wickeln konnte. Das fing an damit, dass sie in der Kindheit immer gepetzt hat, wenn ich mir mal eine Rippe Schokolade genommen hatte, ging weiter mit dem Herumreiten auf meiner angeblichen Ungeschicklichkeit (was mich natürlich nicht weniger ungeschickt gemacht hat) und gipfelte in direkten Angriffen auf meine Figur. Ich war als Kind und Teenager nie deutlich außerhalb des Normalgewichts, sie hat es mit ihren Angriffen geschafft, dass ich Bulimie bekam.

Da ich grundsätzlich ein ehrlicher Mensch bin, weil ich es respektlos finde andere anzulügen, hat das in der Familie schon häufiger für Unfrieden gesorgt. Ich finde es krass, dass sie selbst mit offensichtlichen Lügen jedes Mal durchgekommen ist, schlichtweg weil jeder in der Familie zu feige ist der Wahrheit ins Auge zu sehen. Mehrfach habe ich interveniert und sie versucht bloßzustellen, was immer damit endete, dass ich als neidische kleine Schwester hingestellt wurde. Damit war das Thema dann jedes Mal gegessen.

Mittlerweile verstehe ich mich oberflächlich betrachtet recht gut mit ihr. Was jedoch kaum jemand weiß, ist, dass sich meine Meinung von ihr kein Stück verändert hat. Ich hasse sie, weil sie immer das Lieblingskind war und ich mich anstrengen konnte wie ich wollte und trotzdem nie gut genug war. Als Resultat ihrer Manipulation bin ich emotional stark von meiner Familie entfremdet. Ich beichte, dass ich mich zwar pflichtbewusst um meine Familie kümmere, sie mir aber völlig am Arsch vorbeigeht.

Beichthaus.com Beichte #00041065 vom 10.03.2018 um 23:24:19 Uhr in Frankfurt (Nebeniusstraße) (4 Kommentare).

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Die verwöhnte, reiche Ehefrau

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Ignoranz Zorn Gesellschaft Vorurteile München

Seit einiger Zeit brennt mir (w) etwas haushoch auf der Seele. Ich treffe immer wieder auf Menschen, welche mich mit ihrer prahlerischen und wichtigtuerischen Art total abschrecken. Dieses Protzige und Hochnäsige ist so widerlich und es zerstört jegliche Sympathie, die ich zuvor gegenüber einem Menschen empfunden habe. Was mich besonders bedrückt, ist die Familie des Geschäftspartners meines Vaters. Ich kann nicht präzise genug beschreiben, wie sehr mich diese Familie echauffiert. Um zu erklären: Mein Vater hat mit diesem Mann, welcher mit einer Frau verheiratet ist und zwei Kinder hat, ein Unternehmen gegründet, welches sehr erfolgreich ist. Ist eigentlich etwas Schönes, dennoch komme ich mit dieser Familie einfach überhaupt nicht zurecht.

Die Frau, welche selbstverständlich immer Designerkleidung, das Feinste vom Feinsten und das Beste vom Besten haben muss, ist eine intrigante, opportunistische und manipulative Diva. Sie kommt sich so unfassbar intelligent vor, was sie definitiv nicht ist und mischt sich in jede Kleinigkeit ein. Es kommt immer wieder vor, dass sie irgendwelche sinnlosen Informationen, welche sie aus bildungsresistenten und dubiosen Internetseiten aufgenommen hat, verbreitet und sich dabei so reich bewandert und hochgebildet apperzipiert. Sie hat tatsächlich gerade einmal ihre Berufsschule hinter sich gebracht und lebt einzig und allein vom Gehalt ihres Mannes. Natürlich findet es diese Frau ausgerechnet deswegen auch vollkommen normal über Arbeiter aus der "Low class" herzuziehen und sie (teilweise öffentlich) zu demütigen.

Wie zuvor erwähnt gibt es in dieser Familie zwei Kinder, welchen meiner Meinung nach etwas Erziehung nicht schaden würde. Die kleinen Kinder sind extrem verwöhnt, asozial und egoistisch. Man muss ihnen einmal erwähnen, dass man einen schönen Tag hatte oder dass man sich etwas Neues gekauft hat und im Nullkommanichts machen sie dir das Leben zunichte - und das allein aufgrund ihrer Missgunst. Im Übrigen hat die Mutter für ihre Kinder sowieso nie Zeit, da sie ja so gestresst ist und alle paar Tage zur Massage, Maniküre, Pediküre etc. muss. Der Mann ist zwar ein Netter, jedoch lässt er sich von seiner Frau sehr stark ausbeuten und negativ beeinflussen, was ihn wiederum zu nichts Besserem macht.

Ich könnte mich wirklich stundenlang darüber aufregen, aber ich möchte nicht all meine Nervenzellen absterben lassen. Vielleicht kommt es manchen so vor, als sei ich selber auf diese Frau in irgendeiner Art und Weise eifersüchtig, weil sie mit minimalem Aufwand alles bekommt was sie will, aber dem ist nicht so. Ich verstehe nicht, dass man gewisse Sachen einfach nicht zu schätzen weiß - und noch schlimmer - sich selbst über eine andere Person stellt, obwohl man im Grunde genommen selber ein "Nichts" ist.

Ich persönlich weiß aus meiner Kindheit wie es ist, wenig zu besitzen, auf jeden Cent zu achten und blöd angeschaut zu werden, weil man nicht viel besitzt. Meine Familie war damals wirklich arm und es war gewiss schwierig, sich in einem neuen Land gut und sicher einzuleben, einen Neustart zu wagen und sich alles ohne Hilfen aufzubauen. Die damaligen finanziellen Probleme beeinflussten zudem so vieles andere, wie auch beispielsweise die Beziehung meiner Eltern, gefolgt von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen ihnen usw. Meine Kindheit war nicht die wohltuendste, aber sie hat mich stark geprägt und einerseits bin ich auch froh darüber. Jetzt habe ich zwar alles, was ich mir damals erträumt hatte, aber ich werde es sicherlich nie jemandem unter die Nase reiben oder in irgendeine Art bewusst angeben.

Meine Beichte ist schlussendlich, dass ich mir schon fast wünschen würde, dass die Familie ihr blaues Wunder erlebt und sich für ihren Charakter und Verhalten an die Nase greift. Sie sollen einfach realisieren, wie sehr sie ihren Lifestyle zu schätzen wissen sollten.

Beichthaus.com Beichte #00041064 vom 10.03.2018 um 20:04:57 Uhr in München (12 Kommentare).

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“Beichte

Flucht aus meinem Heimatdorf

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Engherzigkeit Zorn Frankfurt

Damals hatte ich eine sehr schreckliche Kindheit und Jugend in unserem Dorf. Schon als Kind fühlte ich mich dort nicht wohl und willkommen. Ich wurde ohne Grund als seltsam bezeichnet und die Eltern verbaten ihren Kindern mit mir zu spielen. Zugegeben, ich bin schon immer eine direkte und ehrliche Person gewesen. Zudem wurde über alles und jeden gelästert und Intrigen gesponnen. Sogar angeblich beste Freundinnen nutzten ihr gegenseitiges Vertrauen aus und verscherbelten Geheimnisse an andere "Freundinnen". Ich hasse solch ein Verhalten und hielt mich fortan von besagten Personen fern. Leider verstärkten sich dadurch nur noch mehr Gerüchte über mich. Ein Freund, der sich früh hochgearbeitet hatte und mich mit seinem wohlverdienten Sportwagen abholte, galt als mein Zuhälter, angeblich verbreitete ich Gerüchte über andere Frauen und wäre sowieso der Teufel in Person. Schon bald wurde ich ernsthaft gemobbt, es wurden sogar Steine von anderen Jugendlichen auf mich geworfen und ich wurde beim Vorbeigehen bespuckt.

Als ich meinen wahren Freunden (jedenfalls wie ich zuerst dachte) und meinen Eltern davon erzählte, wurde die Situation heruntergespielt. Ich fühlte mich zornig, traurig und ungeliebt zugleich. Alles hatte ich satt an diesem Kaff mit all seinen verlogenen Bewohnern. Da es zum Glück nur noch ein Jahr bis zu meinem 18.Geburtstag war, fasste ich einen gewagten Entschluss. Ich lebte auf Sparflamme und investierte einen Großteil meiner Freizeit in Nebenjobs. An den Tag, an dem ich 18 wurde, holte ich all mein Geld von der Bank und machte mich - ohne mich von irgendjemandem zu verabschieden - aus dem Staub. Ich brach zu allen Menschen in meinem bisherigen Leben (auch meinen Eltern) still und heimlich den Kontakt ab. Ohne ihnen einen Anhaltspunkt zu hinterlassen, wo ich mich fortan befinde und ob es mir gut geht. Dies ist meine Rache an all die Jahre, in denen ich mich einsam und verlassen gefühlt habe. Hoffentlich hatten sie alle genügend Zeit um über ihr Verhalten nach zu denken.

Ich bin bis heute froh über diesen Entschluss. Denn heute stehe ich genau dort, wo ich immer sein wollte, mit Menschen, die mir genauso viel bedeuten, wie ich ihnen. Doch manchmal bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Was wenn ich manchen doch etwas bedeutet habe und ich sie im Stich gelassen habe, wie sie mich einst? Oder würden sie mich nach fast 12 Jahren überhaupt noch (er)kennen?

Beichthaus.com Beichte #00041063 vom 10.03.2018 um 14:15:15 Uhr in Frankfurt (12 Kommentare).

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