Meine beste Freundin ist ein richtiges Miststück!

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Lügen Feigheit Feinde

Ich habe meine beste Freundin nur noch, weil wir im gleichen Sportverein sind und ich keine Lust habe, dass es dort Ärger gibt. Sie ist ein unglaublich egoistischer Mensch, der nur nimmt und nichts zurückgibt! Das fängt damit an, dass sie sich Sportkleidung von mir "ausleiht" und ich die Sachen nicht wieder bekomme. Auch auf Rückfrage nicht, sie meint dann: "Du passt doch da eh nicht mehr rein", oder sie findet das Oberteil nicht mehr! Ich habe mir eine Eigentumswohnung gekauft, ich arbeite wirklich hart dafür. Ihre Meinung dazu war: In so eine Bonzenwohnung geht sie nicht, da dürfte sie nicht rauchen!

Sobald ich mich mal nicht melde, macht sie mir Vorwürfe, warum ich mich nicht melde, z. B. wenn ich im Ausland auf Kundenterminen bin, ruft sie ständig an und muss mir "Insiderinfos" erzählen... Es nervt mich so sehr! Zudem muss sie sich immer ein "Opfer" raussuchen - über die Person wird dann hergezogen und sie wird aus dem Verein geekelt. Aus diesem Grund mache ich gute Miene zum bösen Spiel, schaue mich nebenbei nach einem neuen Verein um, auch wenn das bedeutet, dass der Verein dann aufgelöst wird, weil es dann zu wenig Leute sind. Meine Beichte? Ich bin zu feige, zum Vorstand zu gehen und das zu erzählen, weil ich dem Stress mit der Tante nicht gewachsen bin.

Beichthaus.com Beichte #00039500 vom 19.03.2017 um 22:13:10 Uhr (9 Kommentare).

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Ich sterbe alleine und mit einem beschissenen Job

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Verzweiflung Neid

Ich habe im Leben versagt. In der Schule wurde ich nur gemobbt und hatte eine entsprechende Null-Bock-Haltung. Hatte keine Freundin und war Jungfrau und ungeküsst. Mein Abi habe ich zwar irgendwie geschafft, allerdings habe ich danach drei Jahre gegammelt. Danach habe ich eine Lehre angefangen und war sogar echt gut und bin auch in meiner Arbeit gut. Mit 23 hatte ich auch einmal kurz eine Freundin. Fakt ist aber, alle aus meiner Schule sind echt erfolgreich und leben über die ganze Welt verstreut. Ich wohne immer noch zu Hause, weil eine eigene Wohnung nicht erschwimglich ist. Mein Bürojob ist in einer Sackgasse und ich bin gerade 25 Jahre alt. Ich werde alleine sterben - mit einem beschissenen Job. Ich will nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039499 vom 19.03.2017 um 20:46:59 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Komischer Geruch in der engeren Interaktion

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Feigheit Ekel Falschheit Dating

Ich bin jetzt kurz hintereinander zwei Frauen begegnet, die in der engeren Interaktion nicht so 100 Prozent frisch gerochen haben (beim Küssen). Mir fällt es schwer, eine solche Beziehung dann zu vertiefen. Beide sind sehr klug und attraktiv. Meine Beichte? Ich schaffe es nicht, ihnen den wahren Grund zu sagen, weil ich mich unsagbar fremdschäme. Daher konstruiere ich etwas weniger Peinliches, um das zu umgehen.

Beichthaus.com Beichte #00039495 vom 19.03.2017 um 00:17:50 Uhr (6 Kommentare).

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Warum wollen Frauen unbedingt heiraten?!

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (m/29) werde mich wohl bald von meiner jetzigen Freundin trennen müssen. Der Grund dafür ist mein Freundeskreis. Alles begann relativ harmlos. Vor acht Jahren war ich mit ein paar Freunden in der Stadt unterwegs, wo wir uns in der Disko jeweils ein paar Weibchen aussuchten und unser Glück versuchten. Ich fand an diesem Abend mein Glück und lernte ein wundervolles Mädchen kennen, mit dem ich sowohl intellektuell als auch interessensorientiert auf einer Wellenlänge schwamm. Daher dauerte es auch nicht lange, bis wir ein Paar wurden, denn es hatte schon nach dem ersten richtigen Date nach dem Disko-Abend heftig zwischen uns gefunkt. Und es war nahezu perfekt: Wir teilten den gleichen Humor, mochten die gleichen Filme, die gleiche Musik, der Sex war unglaublich gut, kurz: Es war ein Traum. Nach drei Jahren Beziehung beschlossen wir, zusammenzuziehen. Auch das lief gut und, von ein paar Streitereien und einer "Beziehungspause" von knapp einem Monat abgesehen, gab es nichts, was uns auseinanderbrachte. Wie heißt es bei Forrest Gump? Wir waren wie Pech und Schwefel.

Dachte ich zumindest. Denn in den letzten zwei Jahren treibte in ihrem Freundeskreis die Hochzeit-und-Kinder-kriegen-Welle ihr Unwesen und sie lag mir nach jeder Hochzeit wochenlang damit in den Ohren, wann wir denn endlich mal heiraten und uns Gedanken übers Kinder kriegen machen wollen. Da ich mich allerdings nicht wirklich bereit für eine Ehe und eine Rolle als Familienvater sehe (ehrlich gesagt habe ich noch nie daran gedacht, eines Tages Vater zu werden, da ich nicht der Typ dafür bin), bin ich diesem Thema bisher immer mehr oder weniger erfolgreich ausgewichen und ca. zwei Wochen nach jeder Hochzeit war dieses Thema dann auch nicht mehr relevant. Doch vor drei Monaten (perfekt zur Weihnachtszeit) stand wieder eine Hochzeit an, dieses Mal bei ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester und es war für sie mit ihren 28 Lenzen absolut unerträglich, mitansehen zu müssen, wie ihre jüngere Schwester im Brautkleid zum Altar stakste und dabei einen Babybauch im siebten Monat vor sich her schob, wo sie natürlich von ihrem Traumprinzen in Empfang genommen wurde.

Seitdem liegt sie mir wieder mit dem Thema in den Ohren, obwohl ich sie schon seit Jahren weiß, dass ich noch nicht bereit dafür bin. Ich WILL es einfach noch nicht. Und es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, dass man als Mann gleich wieder der Geächtete in der Beziehung ist, wenn man nicht genau das möchte, was wie Freundin will. Gestern war ihre beste Freundin zu Besuch und auf ihre Frage, wieso wir denn noch nicht geheiratet hätten, antwortete ich ehrlich: "Wieso? Wir sind noch nicht zu alt, um keine andere Option mehr zu sehen. Außerdem will ich noch nicht." Junge, Junge, da konnte ich mir was anhören, das könnt ihr mir glauben. Wenn sich dieses Affentheater nicht bald dem Ende zuneigt, dann wird es wohl oder übel auf eine Trennung hinauslaufen. Denn je mehr wir darüber diskutieren und je mehr Bilder von ihrer kleinen Nichte ins Haus trudeln, umso schwärzer sehe ich unsere Beziehung. Da wir uns beide in unseren Standpunkten festgefressen haben und davon auch nicht loslassen wollen, wird es wohl über übel das Beste sein.

Nur meine besten Freunde können mich aktuell verstehen, da mich das Thema einfach nur noch fertig macht und wir uns nur noch darüber streiten. Ich bin einfach nicht der Typ dafür, nach der Arbeit nach Hause zu fahren und meinen Kombi in einer Einfahrt vor ein Vorstadthaus mit Frau, zwei Kindern und einem Hund zu parken. Wieso scheint es für alle Menschen immer nur DIESE eine Option zu geben? Aber alleine in einer Wohnung zu sitzen, wo man seine Freiheiten auskosten kann und man sich am Wochenende mit seinen besten Kumpels trifft um Spaß zu haben, ist nicht drin? Ich bitte um Absolution für meine - wahrscheinlich in den meisten Augen - etwas überzogene Reaktion auf die aktuellen Umstände, aber hey: In Zeiten von Gleichberechtigung und Emanzipation der Frau darf man wohl als Mann auch mal etwas über die Stränge schlagen.

Beichthaus.com Beichte #00039491 vom 17.03.2017 um 10:38:52 Uhr in Berlin (Karl-Marx-Straße) (42 Kommentare).

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Mein Schneckenhaus

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Verzweiflung Boshaftigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (w) war Einzelkind und stamme aus einer recht intakten Familie. Ich war immer ein ruhiges, etwas schüchternes Kind und tat mir nicht besonders leicht, auf andere zuzugehen. Als ich eingeschult wurde, habe ich mich tierisch auf die Schule gefreut - juhu, eine Gelegenheit, Freunde zu finden, dachte ich in meiner kindlichen Naivität. Es gab dann auch direkt einen Jungen in meiner Klasse, den ich sehr mochte. Natürlich war ich in dem Alter nicht in ihn verliebt, aber ich hatte ihn gern. So gern, dass er der Grund war, wieso ich mich während meiner ersten Sommerferien in der Grundschule richtig auf den Beginn des nächsten Schuljahres freute, weil ich ihn dann wiedersehen konnte. Tja, dummerweise freute er sich nicht auf mich, sondern fragte gleich am ersten Tag nach den Ferien die Lehrerin, ob er möglichst weit weg von mir einen Sitzplatz bekommen könnte. Und er war nicht der Letzte, der so auf mich reagierte. Während meiner ganzen Schullaufbahn versuchte ich Freunde zu finden, strengte mich an, nett und hilfsbereit zu sein, um beliebter zu werden, aber es schien vergebens.

Die anderen nahmen meine Hilfe gern an, wenn sie bequem war und mobbten mich ansonsten gerne auf kreativste Weise. Schubsen, Stehlen von Schulsachen, verstecken von Kleidung nach dem Sportunterricht, Sesselwegziehen, Erfinden von bösartigen Gerüchten, Breittreten jeder kleinsten Peinlichkeit bis hin zu handfesten Prügeleien. Sogar manche Lehrer fanden es witzig, ich musste mir anhören, dass ich mehr über mich selbst lachen können sollte und dass ich viel zu still wäre und die anderen würden es ja nicht böse meinen. Ich bekam auch Sprüche zu hören wie: "Was einen nicht umbringt, macht einen härter." Meine Eltern waren dabei leider auch keine Hilfe. Sie sind im Grunde beide gute Menschen, und ich zweifle nicht daran, dass sie immer nur das Beste für mich wollten, aber beide hatten selbst keine leichte Kindheit und offenbar hat ihnen das die Fähigkeit geraubt, sich in andere hineinzufühlen. Sie hielten mich für übersensibel und meinten nur, ich müsse mich auch mal selbst wehren. Wenn ich das jedoch tat, schafften es meine Mitschüler so gut wie immer, mich als Schuldige hinzustellen und so bekam ich meist den doppelten Ärger. Ich wurde nie ernsthaft körperlich verletzt, schlimmstenfalls war mal eine blutige Nase oder ähnliches dabei, aber steter Tropfen höhlt den Stein, und auch verbale Nadelstiche machen einen mit der Zeit fertig.

Nun, was soll ich sagen? Was einen nicht umbringt, macht einen tatsächlich hart. Ich habe mir einen emotionalen Panzer zugelegt. Heute ist es mir piepegal, was jemand zu mir sagt. Mit mir zu streiten ist kaum möglich, da Beleidigungen nicht mal mehr zu mir durchdringen. Freunde habe ich kaum, und die wenigen, die es gibt, würde ich kaum vermissen, wenn sie nicht mehr da wären. Der Einzige, der einen Weg in mein Schneckenhaus gefunden hat, ist mein Mann, und das nur auf sehr unorthodoxe Weise. Er hat begriffen, dass ich für romantische, sanfte Typen nur Verachtung empfinde. Obwohl er eigentlich ein herzensguter Mensch ist, pflegt er mir gegenüber einen für Außenstehende ruppigen Umgangston, da er weiß, dass er nur so an mich rankommt. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass er selber darunter leidet, mich so behandeln zu müssen, ich denke er wäre lieber ein kuscheliger, liebevoller Typ. Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass es mir aufrichtig leidtut, dass ich diesem lieben, süßen Menschen, der mir alles bedeutet, nicht eine bessere Ehefrau bin. Es tut mir leid Schatz, und danke dass du trotzdem schon all die Jahre an meiner Seite bist. Ich arbeite an mir, versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00039489 vom 17.03.2017 um 15:19:20 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

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