Sonderurlaub vom Chef

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Trunksucht Waghalsigkeit Arbeit Chef Chieming

Ich muss hier mal beichten, wie es dazu kam, dass ich den morgigen Tag nicht arbeiten muss und den Tag schön zu Hause genießen kann. Ich bin seit 3 Wochen in einer Firma als Ingenieur angestellt und noch in der Probezeit. Gestern war ich bei einem guten Bekannten zum Geburtstag und eigentlich wollte ich auch gar nicht so viel trinken, aber wie das halt so ist wurden aus 2 Bier dann 10 und eine Flasche Brauner. Heute morgen dann nach 3 Stunden Schlaf und immer noch gefühlten 3 Promille ging es dann zur Arbeit. Wie es mir dann auf Arbeit ging kann sich wohl jeder vorstellen. Kurz vorm Frühstück musste ich dann mal auf die Toilette und ging in eine Kabine um ungestört zu sein. Auf einmal bekam ich den ekelhaftesten Geruch in die Nase, den ich je erlebt habe und mir kam auf einmal alles hoch. Als ich dann damit fertig war sah ich auch wo der Geruch herkam. In der Kabine neben mir war jemand dabei sein Werk zu vollrichten und an den Schuhen erkannte ich, dass es mein Chef war. Als ich dann wieder in meinem Büro war, kam die Sekretärin rein und richtete mir aus ich solle sofort zum Chef ins Büro kommen. Ich rechnete schon mit dem Schlimmsten, also Kündigung weil ich so derbe besoffen auf Arbeit erschienen bin.

Ich ging also mit schlotternden Knie ins Büro des Chefs und dort kam die Überraschung: Er hielt mir eine Standpauke, dass es niemandem etwas bringt, wenn ich mich mit Magendarmgrippe (haben zur Zeit viele in der Firma) zur Arbeit schleppe, nur weil ich Angst um meinen Job in der Probezeit hätte. Jetzt darf ich morgen ohne Krankenschein erstmal zu Hause bleiben und je nachdem wie es mir geht auch noch den Rest der Woche. Es tut mir Leid, aber was hätte ich den tun sollen.

Beichthaus.com Beichte #00028615 vom 07.02.2011 um 19:42:28 Uhr in Chieming (31 Kommentare).

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Rotzgören auf der Clubtoilette

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Boshaftigkeit Hass Peinlichkeit Last Night Arbeit Wien

Ich (m/20) arbeite zusammen mit einem guten Freund (29) in einem Club in der Innenstadt. Wir sind im Prinzip zu zweit zusammen mit ein paar ehrenamtlichen Aushilfen, das heißt wir warten und reinigen auch alles selbst. Meistens vermieten wir den Club und immer wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00028612 vom 07.02.2011 um 03:48:24 Uhr in Wien (66 Kommentare).

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Der Arzttermin

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Ungerechtigkeit Gesundheit Familie Arbeit

Der Arzttermin
Ich (m/26) bin Abteilungsleiter der Programmierung mit mir zwei Untergebenen bei einer Firma, die Radiologie-Informations-Systeme herstellt. Das Klima in der gesamten Firma (12 Mitarbeiter samt Chef) ist sehr entspannt, man versteht sich. Der ideale Arbeitsplatz! Nun zu dem was mir auf der Seele liegt: Ich habe Remotezugriff auf alle Server unserer Kunden. Meine Mutter rief mich an, dass sie beim Arzt mit Verdacht auf Brustkrebs war. Sie rief bei vielen Radiologen an, jedoch war der nächste freie Termin in frühestens drei Wochen! Ich zögerte nicht lange und trug sie gleich bei dem besten Radiologen mit den besten Geräten in den Terminkalender und in die "Warteliste" ein. In den Datenbanktabellen habe ich alles händisch nachgearbeitet, sodass kein Verdacht auftritt. Am nächsten Tag um 8:00 Uhr hatte meine Mutter das Ergebnis, zwei Tage später Chemotherapie etc.. Man sagt ihr immer, dass sie glücklich sein kann, so schnell einen Termin bekommen zu haben, ansonsten hätte man die Metastasen nicht mehr in den Griff bekommen. Ich schäme mich nicht dafür jemandem mir nahestehenden geholfen zu haben, jedoch plagt mich mein Gewissen, ob nicht jemand anderes statt meiner Mutter diesen Termin gekriegt hätte und noch am Leben wäre!

Beichthaus.com Beichte #00028568 vom 26.01.2011 um 21:57:19 Uhr (49 Kommentare).

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Mein lächerliches Gehalt

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Habgier Neid Ignoranz Trägheit Arbeit Dresden

Ich mache eine Ausbildung in einem Telekommunikationsunternehmen. Nun ist mir die Festanstellung angeboten worden - allerdings mit einem völlig lächerlichen Gehalt. Anfangs war ich überglücklich, den Job zu behalten, da ich verdammt gut bin. Ich hätte für die Firma alles getan, war immer bereit, meinen Urlaub abzubrechen, krank zu arbeiten und war 24/7 für meine Kollegen erreichbar, hatte dadurch zwei Burn-outs, war aber trotzdem zufrieden wegen der Verantwortung. Ich möchte beichten, dass ich seit den Vertragsverhandlungen, die sich keinen Zentimeter in meine Richtung bewegt haben, völlig meine Motivation verloren habe. In meinem Kopf ist nur dieses utopisch geringe Gehalt, der Neid auf die anderen Azubis, die alle (wirklich alle!) mit einem weit höheren Gehalt einsteigen. Ich arbeite nun nach vielen vielen Monaten wieder in einem normalen Tempo, anstatt mich zu Tode zu hetzen. Nach exakt acht Stunden gehe ich nach Hause. Das Handy bleibt in meiner Tasche, auf Anrufe und Mails reagiere ich vor und nach meiner Arbeitszeit nicht mehr. Während der Arbeitszeit gehe ich oft auf die Toilette und spiele mit meinem Handy, wenn ich mir wieder wegen irgendwas den Arsch aufreißen musste, um Dinge gerade zu bügeln, die andere vercheckt haben. Wenn es sich die Firma nicht wert ist, mich angemessen zu bezahlen, sehe ich keinen Grund darin, mein Niveau zu halten, da ich weiß, dass sie auf mich angewiesen sind.

Beichthaus.com Beichte #00028541 vom 20.01.2011 um 12:23:53 Uhr in Dresden (28 Kommentare).

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Der Fotomanipulator

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Hass Zorn Arbeit Wiesbaden

Ich (m/27) bin Fotograf und arbeite in einem eigentlich kleinen Fotogeschäft. Früher haben wir ganz normal Passfotos gemacht, Fotos von kleinen Kindern fürs Fotoalbum daheim oder man hat uns für eine Hochzeit gebucht. Irgendwann ging es dann plötzlich los, dann […]
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Beichthaus.com Beichte #00028523 vom 14.01.2011 um 18:30:10 Uhr in Wiesbaden (40 Kommentare).

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