Schneeräumer

29

anhören

Zorn Rache Boshaftigkeit Arbeit Nürnberg

Ich (m/22) arbeite im Öffentlichen Dienst im Straßenunterhalt; Schwerpunkt Straßenbau. Im Winter machen wir Winterdienst.
Seit 2 Jahren fahre ich ein Räumfährzeug. Wenn ich innerorts Leute dabei beobachte wie sie ihren Schnee auf die Straße kehren bzw. schieben, hole ich auf der Rückfahrt mit Absicht ordentlich aus und drücke den Leuten die Einfahrt wieder komplett zu. Wenn wir am Tag drei Einsätze haben, wird auch die Einfahrt so oft wieder zugeschoben. Ich hoffe die Leute verstehen irgendwann, dass man seinen Schnee nicht einfach auf die Straße werfen kann bzw. auch nicht darf.

Beichthaus.com Beichte #00028447 vom 29.12.2010 um 17:13:03 Uhr in Nürnberg (Maximilianstraße) (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Tankstellen Alltag

30

Hass Zorn Arbeit Shopping Pfungstadt

Ich (m/24) jobbe neben meinem Studium an einer Tanke. Mit der Zeit lernt man da so seine speziellen Kunden lieben und hassen. Bei mir baut sich gegen bestimmte Personengruppen ein immer größer werdendes Gefühl auf, dass sich als eine Mischung aus Hass und Fremdschämen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028445 vom 29.12.2010 um 01:40:29 Uhr in Pfungstadt (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Flutschfinger

25

anhören

Unreinlichkeit Ekel Ignoranz Arbeit Rheinhessen

Meine Freundin hatte bei mir (m/22) geschlafen. Am nächsten Morgen musste ich zu meinem Nebenjob im Einzelhandel. Wir lagen zusammen im Bett und konnten die Finger nicht von einander lassen. Als wir fertig waren bemerkte ich, dass ich zu spät bin. Ich zog mich schnell an und fuhr arbeiten, wo mir mein Chef gleich meine erste Aufgabe erteilte. Ich muss beichten, dass ich trotz ungewaschener Hände mit Lebensmitteln gearbeitet habe und genau wusste, dass sie vorher ordentlich im Einsatz waren. Ich bitte um Vergebung, da ich sonst sehr viel Wert auf Hygiene lege.

Beichthaus.com Beichte #00028444 vom 28.12.2010 um 22:13:17 Uhr in Rheinhessen (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Weihnachtspost gibts später

29

anhören

Faulheit Selbstsucht Arbeit Weihnachten

Als Briefträger wird natürlich auch dann gearbeitet, wenn Weihnachten ist. Aber, jetzt kommt das Tolle, dass ab 14 Uhr ohne Probleme mit der Tour abgebrochen werden kann. Das heißt im Klartext, ich habe heute nur die Straßen gemacht, die einwandfrei gestreut waren. Die ganzen Nebenstraßen, die bekamen heute keine Post. Wahrscheinlich waren in den ganzen Warensendungen auch noch Weihnachtsgeschenke für heute drin. Jedenfalls war ich mit den Hauptstraßen bereits um 12:30 Uhr fertig und die restliche Zeit habe ich noch in Postbekleidung fürs Wochenende eingekauft. Tut mir Leid, aber für Leute, die meinen, die Gehwege überhaupt nicht von Schnee zu befreien, habe ich kein Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00028435 vom 24.12.2010 um 18:34:31 Uhr (29 Kommentare).

Gebeichtet von Suddenly
In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Mein erster Job

53

anhören

Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Restaurant

Ich möchte heute eine Beichte ablegen, die ich schon seit einigen Jahren mit mir rumtrage. Ich habe mit jungen Jahren angefangen zu arbeiten. Als ich mit 15 Jahren auf der Straße angesprochen wurde, ob ich nicht als Gast den Laden des nettwirkenden Herren mit meiner damaligen Freundin betreten möchte. Der Laden sei neu, hieß es. Ich wurde Stammgast und merkte, dass der Inhaber überfordert war mit dem Ganzen. Gesundheitlich, psychisch sowie finanziell bemerkte ich seine Last. Als er dann mal auf die schnelle was besorgen musste und in 10 Minuten wieder da wäre, bot ich ihm meine Hilfe an. In den nächsten Wochen machten wir das öfters und ich wusste immer schon vorher, dass wenn ich ihn als Gast besuche, er mich in seinen Tag mit einkalkulierte. Die Arbeit fand ich sehr interessant, jedoch hat mich bei ihm gestört, dass es für ihn inzwischen selbstverständlich geworden ist meine Hilfe in Anspruch zu nehmen ohne Bezahlung. So begann ein schwarzes Kapitel in meinem Leben.


Von einem Tag auf den anderen fing ich an einige Sachen, die ich inzwischen drauf hatte (sprich Kaffee, Cappuccino, Espresso etc.) nicht ins Kassensystem einzubuchen um so 5 Euro täglich in meine eigene Tasche zu wirtschaften. Später kam ich in die Routine stündlich 5 Euro zu ergaunern. Im Laufe der Zeit vertraute er (39) mir alles von seinem Leben an, unter anderem dass er keine Eltern und Verwandte hat und von Cottbus nach Dormagen gezogen sei um sich hier selbständig zu machen. Ich bemerkte, dass ich zu seiner Vertrauensperson geworden war und somit zu seinem einzigen Freund den er in dieser Stadt hatte. Er musste täglich mindestens 250 Euro umsetzen, um alle Kosten zu decken, hatte aber höchstens 180 Euro nach der abendlichen Abrechnung in der Kasse. Es vergingen 4 Monate als er mir mit schlechtem Gewissen sagte, dass er nicht mehr möchte, dass ich unbezahlt arbeite und so handelten wir 5 Euro die Stunde aus. Somit arbeitete ich dann erstmal eine Zeit lang und verdiente 5 Euro geklaut plus 5 Euro verdient die Stunde. Inzwischen hatte ich mir schon ein System ausgeklügelt, das undurchschaubar war für jemanden der nix davon wusste. Ihm ging es immer schlechter und ich bekam statt einem schlechten Gewissen einen Zwang zu klauen.


Nach einigen unbezahlten Wohnungsmieten zog er Hals über Kopf in sein Lager, was sich eine Straße neben seinem Laden befand. Nach einiger Zeit wurde es so hart, dass er sich nicht mal mehr krankenversichern konnte und deshalb seine nötigen Tabletten nicht mehr kaufen konnte und dann ging es richtig bergab. Ich habe ihn inzwischen sehr gemocht, konnte jedoch nicht aufhören zu klauen. Als er dann eines Tages mir weinend berichtete, dass er nicht weiter weiß und nicht in die Privatinsolvenz gehen wollte, war mir schon klar was in seinen Gedanken rumschwirrte. Ich motivierte ihn immer wieder und immer wieder weiterzumachen. Er sagte mir, dass es jetzt soweit wäre und der Gerichtsvollzieher kommen würde. Ich wusste jetzt das es vorbei war. Er sagte mir, dass er sich für eine von drei Sachen entscheiden müsste: 1. den Freitod, 2. in ein Kloster oder 3. das Land verlassen.

Er behielt den Laden noch die nächsten Tage offen und ich kam natürlich auch ganz normal arbeiten und klaute dann auch. Es tut mir im nach hinein so Leid. Als er mir sagte, dass er sich von mir verabschieden wollte, weinten wir beide. Er rufte mich nachts um 3 nochmal an und sagte, dass er mir alles gute wünscht und das ich ein Brief von ihm kriegen werde wo drin steht, wo er alles versteckt hat, was noch Wert hatte, so dass ich mir das nehmen sollte bevor es Gläubiger tun. Ich tat dies, aber anstatt zu gehen, war ich zu neugierig und fand ihn tot!

Beichthaus.com Beichte #00028426 vom 21.12.2010 um 16:52:05 Uhr (53 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge