Viele Frauen, viele Dates, aber trotzdem sehr einsam.

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Dummheit Masturbation Freizeit Hamburg

Hallo, ich bin(m29) und hatte noch nie eine Freundin.
Vor 10 Jahren bin ich ausgezogen und hab jeden Tag nur vorm PC gesessen, keine Freunde, höchstens ein paar Chats. War ab und zu bei Dating-Apps aber hab nichts daraus gemacht. Und habe auch schon jeden Tag mehrfach auf Pornos
masturbiert. Um meine Minderwertigkeitskomplexe zu überspielen habe ich mir eine Arroganz-Maske aufgesetzt. Den 1. Sex hatte ich mit 23 in einem Laufhaus. Seitdem war ich ca. 100-mal im Bordell mit bestimmt 70-80 verschiedenen Frauen. Eklig? Mag sein... mache das seit über 2 Jahren nicht mehr. 2014/2015/2016 hatte ich jeweils nur 1 Date und nichts gemacht. Auch kein echtes Selbstbewusstsein.
Seit 2017 hatte ich dann ca. 50 Dates mit Frauen. Manchmal waren sie bei mir, meistens haben wir uns irgendwo in der Stadt getroffen. Sex hatte ich 3-4 mal. Schwach? Klar! Ich mache von mir aus ja nichts und warte bis die Frau was macht. Ich schaff es einfach nicht. Rede bei Dates zwar sehr selbstbewusst, aber nur wenn es nicht um mich persönlich geht (z. B. meine selbständige Arbeit, Urlaube, Lebensstil etc.) aber ich mache von mir aus keine Anstrengungen bei den Frauen, fasse sie nicht mal an. Gleichzeitig mach ich ihnen aber klar, dass ich generell kein Typ bin, der mit Frauen nur befreundet ist. Ich bin jedes Wochenende in Clubs und Bars. Klar treffe ich Frauen aus Tinder etc. Es gab auch mal zweite Treffen, aber wenn ich da wieder nichts gemacht habe, hab ich von mir aus alles beendet, ohne was zu sagen. Seit 2018 fingen dann Erektionsprobleme an. Es ist wieder etwas besser geworden, aber ich hatte ja seitdem auch keinen Sex mehr, nur 6-7 mal den Versuch unternommen, meistens nachdem ordentlich getrunken wurde. Er ist ganz schnell wieder schlaff geworden. Seitdem bin ich extremst verunsichert und gehe Dates aus dem Weg, aus Angst es klappt dann nicht. Oder ich muss mir vorher Tabletten schmeißen, aber der Selbstdruck bleibt trotzdem. Die wirken ja auch nur, wenn man geil ist.
Nun zu meinem Problem, welches mir das Leben versaut hat, Masturbation. Seit ich 12 bin habe ich das jeden Tag. Bis zuletzt teils mehrfach am Tag. Ständig müde, erschöpft, keine Lust auf Dates, keine Lust auf Menschen speziell auf Frauen.
Hab schon relativ viele Matches auch bei online Dating-Apps und schreibe immer mit mehreren aber entweder sage ich die Dates ab oder unternehme keine Anstrengungen also bleibe nicht dran. Zeige kein Interesse mehr. Für nur Treffen, trinken und Sex nehme ich alle ab Durchschnitt, kann auch mal etwas mehr dran sein. Ob das hilfreich ist bei meinem Problem da unten, weiß ich nicht.
Für eine Beziehung will ich nur sehr hübsche Frauen. Ich selbst bin knapp 1,90, Muskeln, gute Kleidung, gehe oft zum Friseur. Gesicht halt so Durchschnitt und so gut wie kein Bart. Ich habe angefangen nicht mehr zu masturbieren, nach der NOFAP Bewegung wo man den Testosteronspiegel wieder anheben kann. Auch Pornos über so viele Jahre können abstumpfen und kaputt machen. Muss das aus meinem Gehirn löschen. Auch meine Energie will ich in mir drin lassen und anderweitig ausleben, am besten im Kontakt mit Frauen anstatt mich ständig zu entleeren und mich schwach zu fühlen. Freunde hab ich leider keine. Ich verdiene gutes Geld, aber weiß nichts mit mir anzufangen. Alleine feiern zu gehen, ja, aber eben nur mit Alkohol. Hab auch schon viele getroffen.

Beichthaus.com Beichte #00042107 vom 26.06.2020 um 16:35:47 Uhr in Hamburg (0 Kommentare).

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Mein Mann hat Krebs im Endstadium

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Verzweiflung Gesundheit Partnerschaft

Nach zähem Kampf gegen den Krebs, nach kurzem Sieg, vielen Niederlagen und immer wieder neuer Hoffnung, haben wir seit heute die Gewissheit, dass sich mein Mann im Endstadium befindet und der gesamte Bauchraum voller Metastasen ist. Es kann nicht mehr viel für ihn getan werden. Ich beichte, dass ich entgegen meiner festen Vorsätze, weiterhin diszipliniert zu bleiben, unsere Kinder gebührend zu versorgen, den Haushalt zu schmeißen etc. die Kinder bis auf den Kleinsten (er schläft) wegorganisiert habe (schlafen bei Freunden), eine Flasche Wein geöffnet habe und gerade auf dem Wege bin, mich hemmungslos zu betrinken. Es ist später Samstagabend und ich musste ihn im Krankenhaus zurücklassen. Wen auch immer ich anfunke: niemand ruft zurück. Ich weiß, dass das Betrinken eine Flucht ist und kein einziges Problem löst sondern eher neue schafft. Sicher könnte ich stattdessen zig andere Sachen tun, um Spannung abzubauen. Mir ist bewusst, dass es mir morgen vermutlich richtig mies gehen wird. Ja, ich bin schwach. Und doch sehe ich nach all den Monaten des Funktionierens heute Abend kein anderes Licht am Horizont als den Rausch.

Beichthaus.com Beichte #00041859 vom 15.06.2019 um 22:32:55 Uhr (7 Kommentare).

Gebeichtet von BelasBraut aus Frankfurt
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Zufallsbeichte
“Ein


Wasserflasche im Bus verboten

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Zwietracht Bahn & Co. Siegen

Als ich letztens in den Bus einsteigen wollte, hat mich der Fahrer total angemault, dass ich meine Wasserflasche (steckte sichtbar in der Seitentasche meines Rucksacks) wegschmeißen soll, sonst dürfe ich nicht mitfahren. Ich habe das aber überhaupt nicht eingesehen, zumal ich die Flasche gerade erst gekauft hatte. Also bin ich kurz raus, habe sie in meine Tasche gepackt und durfte endlich rein. Während der Fahrt habe ich sie dann aber demonstrativ rausgeholt und daraus getrunken. Der Fahrer hat es gemerkt, jedoch nur böse in den Spiegel geschaut. Als ich ausstieg hab ich die Flasche nochmal provokativ hochgehalten und ihm böse grinsend zugeprostet. Dabei bin ich gegen ein Schild gelaufen. Platzwunde. Ich glaube nun an Karma und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041810 vom 14.04.2019 um 12:33:42 Uhr in Siegen (8 Kommentare).

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Warum ich meinen Neffen geschlagen habe

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Aggression Gewalt Hamburg

Ich habe gestern meinen 4-jährigen Neffen geschlagen. Nicht doll, er hat es nicht mal gemerkt, aber es gibt da einen größeren Hintergrund, der das für mich gerade total schlimm macht. Ich wurde als Kind dauernd verprügelt. Noch mehr eigentlich, mein Vater hatte einen Psycho-Schaden und hat mich immer "Ernst" genannt (so hieß sein Arschloch-Bruder), wenn er mal wieder ausgeflippt ist. Ich habe schon als Kind gecheckt das da was falsch läuft (aber nicht wie ich mich dagegen wehren könnte), und mir irgendwie geschworen niemals zu heiraten, nie Kinder zu kriegen, und wenn ich mit Kindern zu tun habe einen auf Weihnachtsmann zu machen (sollte im Kindlichen wohl heißen "gut" zu sein).

Ich will da jetzt nicht zu weit ausholen, aber da war verdammt viel damals. Ich war circa ein halbes Jahr freiwillig in der Klapse, weil ich sonst echt nicht mehr leben würde. Es gibt für mich eigentlich nichts Schlimmeres, als wenn ein Erwachsener (besonders ein vertrauter), ein Kind bzw. sogar das ihm anvertraute und vermutlich wichtige Kind schlägt. Nicht zu fassen, dass ich das getan hab. Er hat es nicht gemerkt, weil es nicht doll war und er wohl dachte "es wäre der Hund gewesen". Meine Schwester und mein Schwager haben einen Welpen. Jung, aber so groß wie ein erwachsener Schäferhund etwa. Mein Neffe und der Hund wachsen also zusammen auf. Der Hund ist 6 Monate Alt, mein Neffe 5 (Jahre). Das Problem ist, das mein Neffe dem Hund richtig weh tut.

An dem Tag, an dem ich auf ihn aufgepasst habe, fing er dann erst an alles was so im Wohnzimmer rumstand durch die Gegend zu schmeißen. Er wollte offenbar Grenzen austesten. Dann schmiss er Essen rum. Und letzten Endes ging er halt zu dem Hund und zog mit Kraft am Fell. Da ist mir dann eine Sicherung durchgebrannt und er hat eine gekriegt. Auf die Stirn geklatscht. Er hat wohl gedacht, das wäre der Hund mit der Pfote gewesen. Ich rede mir ein, dass ich so reagiert habe, um das Leiden des Hundes so schnell wie möglich zu beenden. Ich weiß auch immer noch nicht, wie ich besser hätte reagieren sollen. Wenn ich gewartet hätte, hätte der Hund womöglich zugebissen. Ich bin aber extrem erschrocken, das diese "Schlag-Geschichte" auch in mir offenbar drin sitzt. Dazu bin ich offenbar fähig. Das hätte ich niemals für möglich gehalten.

Beichthaus.com Beichte #00041670 vom 07.12.2018 um 16:22:41 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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“Beichte

Mein Mann ist Dauerstudent

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Faulheit Partnerschaft Habgier Studentenleben

Mein Mann ist der größte Vollidioten-Arsch, den man sich vorstellen kann. Lässt sich seit bald 10 Jahren von mir aushalten unter dem Vorwand, er würde seine Doktorarbeit schreiben. Vollzeit! Das heißt, seit fast 10 Jahren tut er offiziell nichts anderes als (angeblich) seine Doktorarbeit zu schreiben und ist trotzdem immer noch nicht fertig. Und das in einem geisteswissenschaftlichen Fach. Dazu ist er extrem cholerisch und täglich am Rumschreien wegen nichts, schlechte Laune verbreiten, teilweise gewalttätig, egoistisch und fordernd. Es ist ihm anscheinend nicht peinlich, dass er noch keinen Cent für seine Familie verdient hat und er seine Kinder nicht versorgen kann. Trotzdem wagt er es, sich auch noch über mich zu beschweren, weil unsere Wohnung so unordentlich ist und ich nicht oft genug putze. Alles, was er kann, ist unser Geld, das ich verdient habe, aus dem Fenster zu schmeißen für überflüssige Anschaffungen für sich selber, während ich jeden Cent, den ich für die Kinder und mich ausgebe, drei mal umdrehe. Warum wir noch zusammen sind? Nach langem Abwägen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Kinder unter einer Trennung mehr leiden würden als darunter, einen nutzlosen Schmarotzer als Vater zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00041386 vom 30.06.2018 um 22:41:27 Uhr (26 Kommentare).

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