Aus eigener Kraft und starken Willen geschafft.

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Familie Geld Hamburg

Ich (w/32) komme aus einer armen Familie. Wir hatten früher fast gar nichts, haben meistens zu fünft von 20 € in der Woche gelebt, weil zu viel Geld für Alkohol und Zigaretten draufgegangen sind. Man könnte also sagen, meine Familie war das, was man eine "Asi - Familie" nennt.
Ich hab mir trotzdem den Arsch aufgerissen, mein Abitur damals mit 1,1 bestanden und Zahnmedizin studiert. Mein Studium habe ich mir komplett selbst finanziert. Ich bin jede Woche arbeiten gegangen, obwohl mein Studium einen großen Lernaufwand mit sich brachte und habe jahrelang auf vieles verzichtet - sowohl materiell als auch auf Freizeit.
Heute verdiene ich als Zahnärztin sehr gut. Mein Mann ist ebenfalls Zahnarzt, wir leben in einem schönen Haus und gönnen uns viel.
Ich beichte, dass ich keinerlei Mitleid mit armen Familien habe. Ich verachte sie sogar, wenn sie rumheulen, dass ihnen nichts geschenkt wird und Hartz4 zu wenig Geld ist, um sich etwas zu leisten. Mir wurde schließlich auch nie etwas geschenkt. Vielleicht kommt mein Hass auch daher, dass ich damals selber so frustriert war und es ist sozusagen mehr ein Hass auf mein früheres Ich, den ich nun an armen Familien auslasse.
Wie auch immer, neulich habe ich mitbekommen, wie jemand in unserer Praxis geschimpft hat, wieso die Zahnarztpreise eigentlich so hoch sind (er wollte eine Vollnarkose, die er selbst hätte zahlen müssen) und dass wir die Leute ja nur ausnehmen und uns mit dem Geld dann die Wasserhähne zu vergolden, während er die nächsten Monate kein Geld mehr hat.
Obwohl ich Mitleid haben sollte, weil ich solche Situation ja genau kenne, ist es mir vollkommen egal. Soll er sich halt mehr anstrengen und was aus seinem Leben machen, statt faul zu sein und nur rumzuheulen, wie unfair die Welt ist.

Beichthaus.com Beichte #00042094 vom 04.06.2020 um 13:54:12 Uhr in Hamburg (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte

Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Lottinchen aus Backnang, Deutschland

In tiefer Traurigkeit sitze ich hier und schreibe euch ein kleinen Teil von meinem Leben, dass mich zermürbt.
Eine Lösung finde ich nicht mehr.
Ich habe 3 Kinder die ich ueber alles Liebe.
Mein Sohn der älteste studiert und macht gerade sein Master.
Wenn er mich braucht, bin ich fuer ihn immer da.
Wenn er Zeit hat, besucht er mich.
Wir umarmen mit kuesschen und erzeahlen alles was uns bewegt.

Meine beiden jüngsten Töchter ( 12/13)sehe ich nicht mehr. Eigentlich schon seit fast dreieinhalb Jahre nicht mehr. Vor dreieinhalb Jahren bin ich mit meinen beiden Töchter abgehauen und ins Frauenhaus gegangen, weil ich Schutz gesucht habe vor ihrem Vater und Ehemann.
Ich hatte eine große Wohnung und fuer meine beiden Töchter, ihr eigenes Zimmer.
Sie wohnten bei mir bis zum ersten gerichtstag. Und ab da war es fuer mich der grösste Albtraum.
Ihr Vater war sehr egozentrisch und narzisstisch.
Ich habe es eingesehen, dass ich gehen musste, den sonst waere ich komplett kaputt gegangen.
Ich sah sehr schlecht aus und
mein Sohn litt sehr ueber mein Zustand.
Meine beiden Töchter sahen es nicht so. Denn als Mutter habe immer sehr gut funktioniert.
Kümmerte mich um den Haushalt, arbeiten und war voll Alleinerziehende Mutter, mit Mann.
Im Sommer waren wir fast jeden Tag im Schwimmbad, habe ihnen das schwimmen beigebracht, sowie Radfahren, inliner, reiten, und viele andere sportliche Aktivitäten.
Abend erzaehlte ich Fantasie Geschichten, oder habe viele Geschichten vorgelesen.
Ausserdem noch gespielt, gebastelt und zu ihren Freundinnen gebracht, oder sind zu uns gekommen.
Meine Aufmerksamkeit, Liebe und Geborgenheit habe ich ihnen gegeben.
Ihr Vater kuemmerte sich gar nicht um die Kinder. Er war eifersüchtig auf die Kinder.
Er war wütend, weil er keine Aufmerksamkeit bekommen hat von mir. Meine 3 Kinder habe ich immer beschuetzt. Und ich wusste, dass ich das alles ausbaten musste. Wir streiteten uns sehr viel. Seine Mutter hat immer zu ihm gehalten.
So ist halt ihr goettersoehnchen nun mal.
Da sie im selben Haus wohnt, von ihrem Sohn und die entsorgte Mutter, nicht mehr im haus wohnt, hat sie die arbeit uebernommen. Kochen waschen buegeln und die kinder vor dem Fernseher und Computer zu setzen.
Die kinder lieben ihre Oma, weil sie alles duerfen. Ausser dass was ich tag taeglich gemacht habe. Sozialer kontakt mit ihren Freundinnen war auch nicht mehr vorhanden.
Keine kindergeburtstage mehr, die ich immer liebevoll hergerichtet habe.
Ich habe 6 mal gekämpft um die kinder vor gerichte und Jugendamt.
Eineinhalb Jahre habe ich alles verloren. Sorgetecht!
Umgang sollte ich haben, aber der vater wollte lieber zu seiner Freundin, oder zu seiner Anwältin fahren um den naechsten schlachtplan auszutüfteln. Im Beisein der kinder, was ich am nächsten tag erfahren habe.

Ich hatte sehr viel geld ausgegeben fuer Anwalt und gerichtskosten. Leider habe ich immer verloren, weil meine beiden Töchter , ueber mich nie gutes im Gericht erzaehlt haben und deshalb immer verlor.
Wenn ich sie mal bekommen habe, haben sie Anforderungen gestellt, was sie machen wollten mit mir. Z.b. reiten, oder Schwimmbad, Freundinnen treffen.

Kaempfen kann ich nicht mehr, weil ich kein geld mehr habe und sehr viel geld fuer den unterhalt bezahlen muss.
Im Grunde genommen bin ich obdachlos.
Ich versuche noch zu zappeln, was mir sehr schwer fällt. Richtung suizid
Mittlerweile hasse ich meine Töchter.
Ihr Bruder versteht sie auch nicht. Sie haben selber gesehen, was ich mitmachen musste.
Oder wie ihr vater mich verbal erniedrigt und mich im bad innen liegend eingesperrt hat.
Sie haben so viel gesehen, wie ich gelitten habe und ich sie beschützt habe.
Ich hab meine toechter gebraucht, aber sie waren nicht fuer mich da. Ich war alleine in dieser grossen Wohnung und bin nach dem Sorgerechtsentzug, habe ich gekündigt die Wohnung. Die kinder haben ausgesagt vor Gericht, nur der vater soll um uns kümmern und das Sorgerecht bekommen.

Vor ein paar Wochen ist seine Mutter (oma) abgehauen vor ihm.
Ich habe gezweifelt an mir, dass ich keine gute Mutter und Ehefrau war. Also kann es doch nicht an mir liegen.

Der bezug zu meinen Töchter ist kaputt.
Auch kein vertrauen habe ich zu ihnen.
Ich habe sehr geweint, dass sie aufhoeren sollen , vor Gericht mich schlecht zu machen,
Ich hatte keine Chance, sie schon.
Ihre Tragweite haben sie nicht gesehen. Sowie ich auch nicht ueber sie.
Bei meinem ex schon. Er braucht die kinder fuer monatlichen geldfluss. Und verwahrlost sie.

Ich gehe nicht mehr ins Schwimmbad. Sehe zuviele Mütter mit kindern, dass mir das herz bricht.

29.09.2021, 02:14 Uhr     melden


Zufallsbeichte



Lottinchen aus Backnang, Deutschland

In tiefer Traurigkeit sitze ich hier und schreibe euch ein kleinen Teil von meinem Leben, dass mich zermürbt.
Eine Lösung finde ich nicht mehr.
Ich habe 3 Kinder die ich ueber alles Liebe.
Mein Sohn der älteste studiert und macht gerade sein Master.
Wenn er mich braucht, bin ich fuer ihn immer da.
Wenn er Zeit hat, besucht er mich.
Wir umarmen mit kuesschen und erzeahlen alles was uns bewegt.

Meine beiden jüngsten Töchter ( 12/13)sehe ich nicht mehr. Eigentlich schon seit fast dreieinhalb Jahre nicht mehr. Vor dreieinhalb Jahren bin ich mit meinen beiden Töchter abgehauen und ins Frauenhaus gegangen, weil ich Schutz gesucht habe vor ihrem Vater und Ehemann.
Ich hatte eine große Wohnung und fuer meine beiden Töchter, ihr eigenes Zimmer.
Sie wohnten bei mir bis zum ersten gerichtstag. Und ab da war es fuer mich der grösste Albtraum.
Ihr Vater war sehr egozentrisch und narzisstisch.
Ich habe es eingesehen, dass ich gehen musste, den sonst waere ich komplett kaputt gegangen.
Ich sah sehr schlecht aus und
mein Sohn litt sehr ueber mein Zustand.
Meine beiden Töchter sahen es nicht so. Denn als Mutter habe immer sehr gut funktioniert.
Kümmerte mich um den Haushalt, arbeiten und war voll Alleinerziehende Mutter, mit Mann.
Im Sommer waren wir fast jeden Tag im Schwimmbad, habe ihnen das schwimmen beigebracht, sowie Radfahren, inliner, reiten, und viele andere sportliche Aktivitäten.
Abend erzaehlte ich Fantasie Geschichten, oder habe viele Geschichten vorgelesen.
Ausserdem noch gespielt, gebastelt und zu ihren Freundinnen gebracht, oder sind zu uns gekommen.
Meine Aufmerksamkeit, Liebe und Geborgenheit habe ich ihnen gegeben.
Ihr Vater kuemmerte sich gar nicht um die Kinder. Er war eifersüchtig auf die Kinder.
Er war wütend, weil er keine Aufmerksamkeit bekommen hat von mir. Meine 3 Kinder habe ich immer beschuetzt. Und ich wusste, dass ich das alles ausbaten musste. Wir streiteten uns sehr viel. Seine Mutter hat immer zu ihm gehalten.
So ist halt ihr goettersoehnchen nun mal.
Da sie im selben Haus wohnt, von ihrem Sohn und die entsorgte Mutter, nicht mehr im haus wohnt, hat sie die arbeit uebernommen. Kochen waschen buegeln und die kinder vor dem Fernseher und Computer zu setzen.
Die kinder lieben ihre Oma, weil sie alles duerfen. Ausser dass was ich tag taeglich gemacht habe. Sozialer kontakt mit ihren Freundinnen war auch nicht mehr vorhanden.
Keine kindergeburtstage mehr, die ich immer liebevoll hergerichtet habe.
Ich habe 6 mal gekämpft um die kinder vor gerichte und Jugendamt.
Eineinhalb Jahre habe ich alles verloren. Sorgetecht!
Umgang sollte ich haben, aber der vater wollte lieber zu seiner Freundin, oder zu seiner Anwältin fahren um den naechsten schlachtplan auszutüfteln. Im Beisein der kinder, was ich am nächsten tag erfahren habe.

Ich hatte sehr viel geld ausgegeben fuer Anwalt und gerichtskosten. Leider habe ich immer verloren, weil meine beiden Töchter , ueber mich nie gutes im Gericht erzaehlt haben und deshalb immer verlor.
Wenn ich sie mal bekommen habe, haben sie Anforderungen gestellt, was sie machen wollten mit mir. Z.b. reiten, oder Schwimmbad, Freundinnen treffen.

Kaempfen kann ich nicht mehr, weil ich kein geld mehr habe und sehr viel geld fuer den unterhalt bezahlen muss.
Im Grunde genommen bin ich obdachlos.
Ich versuche noch zu zappeln, was mir sehr schwer fällt. Richtung suizid
Mittlerweile hasse ich meine Töchter.
Ihr Bruder versteht sie auch nicht. Sie haben selber gesehen, was ich mitmachen musste.
Oder wie ihr vater mich verbal erniedrigt und mich im bad innen liegend eingesperrt hat.
Sie haben so viel gesehen, wie ich gelitten habe und ich sie beschützt habe.
Ich hab meine toechter gebraucht, aber sie waren nicht fuer mich da. Ich war alleine in dieser grossen Wohnung und bin nach dem Sorgerechtsentzug, habe ich gekündigt die Wohnung. Die kinder haben ausgesagt vor Gericht, nur der vater soll um uns kümmern und das Sorgerecht bekommen.

Vor ein paar Wochen ist seine Mutter (oma) abgehauen vor ihm.
Ich habe gezweifelt an mir, dass ich keine gute Mutter und Ehefrau war. Also kann es doch nicht an mir liegen.

Der bezug zu meinen Töchter ist kaputt.
Auch kein vertrauen habe ich zu ihnen.
Ich habe sehr geweint, dass sie aufhoeren sollen , vor Gericht mich schlecht zu machen,
Ich hatte keine Chance, sie schon.
Ihre Tragweite haben sie nicht gesehen. Sowie ich auch nicht ueber sie.
Bei meinem ex schon. Er braucht die kinder fuer monatlichen geldfluss. Und verwahrlost sie.

Ich gehe nicht mehr ins Schwimmbad. Sehe zuviele Mütter mit kindern, dass mir das herz bricht.

29.09.2021, 15:37 Uhr     melden


HugoBruno

@Lottinchen: SUCH ! DIR ! HILFE ! JETZT! Du kommst da alleine nicht raus. Aber es gibt Einrichtungen, die dir helfen.

29.09.2021, 15:54 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Ja Lottinchen, wenn du kein Geld hast, geh doch arbeiten. Ich weiß, dass Frauen das oft nicht einsehen, ist aber so.
Finde es aber gut, dass ein Mann sich mal nicht ausbeuten lässt.
Schlecht gemacht wird man da eher, weil die Kinder gesehen haben, wie du drauf bist...

29.09.2021, 18:58 Uhr     melden


Chadeech aus Słubice, Deutschland

Minusmensch oder Minusmensch-Fake von diesem Lottinchen. Beta!

29.09.2021, 20:58 Uhr     melden


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