BDSM - Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter

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Falschheit Zorn Arbeit Rache Hamburg

Ich habe letztes Jahr für ein halbes Jahr ein Praktikum in einer Firma gemacht. Im Grunde genommen wurde ich ziemlich verarscht, man hatte mir gesagt dass ich übernommen werden würde, was natürlich nicht so war. Also ein halbes Jahr umsonst gearbeitet, im Prinzip aber auch eigene Schuld, schriftliche Vereinbarung wäre wohl besser gewesen. Als es auf jeden Fall so weit war und man mir keinen Arbeitsvertrag mehr geben wollte, hatte ich noch vier Wochen zu arbeiten. Ich wusste, dass ich zu meinem eigenen Seelenfrieden dieser Firma irgendwie einen Schaden zufügen muss. Mir bat sich eine gute Gelegenheit, als ich damit betraut wurde, Vorgänge in der Firma zu optimieren, unter anderen war dabei die Verwendung von Abkürzungen sehr wichtig. Also durfte ich mir Abkürzungen ausdenken, da ich nichts mehr zu verlieren hatte, habe ich es dann mal riskiert. Die Abkürzung für BDSM bedeutet z. B. Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter. Kurz eine dringende Sitzung mit allen Mitarbeitern, das kommt so zwei Mal die Woche vor. Die Abkürzung AV steht übrigens für Allgemeine Vorsorgeaufwendungen und BJ für Besondere Jobbedingungen.

Beichthaus.com Beichte #00040217 vom 23.08.2017 um 11:25:35 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Rechnungen mit Extrazuschlag

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Betrug Arbeit Chef Bochum

Ich (m/26) habe vor einigen Jahren mal in einer freien Versicherungsberatungsagentur gearbeitet. Frei bedeutet in diesem Fall, dass der Berater staatlich anerkannt ist und zu keiner festen Versicherung gehört, sondern eben seinen Mandanten eben genau die Versicherung empfiehlt, die sie wirklich brauchen. Dort war ich im Büro und hab z. B. Termine vereinbart und Rechnungen geschrieben. Wenn ich eine Rechnung erstellt habe, musste ich mir die digitale Akte des Mandanten aufrufen und dort einsehen, was der Berater, also der Chef, dort an Leistungen eingetragen hatte. Diese Leistungen wurden dann auf der Rechnung übernommen. Dass Problem war aber, dass dort jedes mal Dinge wie "200 Euro aufschlagen" oder "eigentlich kostenfreie Tätigkeit mit abrechnen" standen. Also musste ich mir für diese Punkte immer glaubhafte Tätigkeiten überlegen, um diese auf der Rechnung glaubhaft zu platzieren.

Einmal hatte ich eine schwere zeit, nach einer Trennung und war ständig mit dem Kopf woanders. Ich habe also eine Rechnung erstellt und diese Kommentare mit den verwerflichen Anweisungen in Gedanken kopiert und einfach in der Rechnung eingefügt. Die Rechnung ist dann mit der Post rausgeschickt worden. Das Problem war, dass die Rechnung für den größten Kunden der Agentur war. In der folgenden Woche musste ich zum Chef und wurde wegen er Rechnung entlassen. Die Agentur gibt es heute immer noch, allerdings weiss ich, dass sie sich von dem Verlust des besagten Kunden nie wieder erholt haben und immer am Rand der Insolvenz arbeiten. Ich finde es trotzdem verwerflich, dass ein staatlich anerkannter Berate nach all den Jahren trotz so einer Mache immer noch berät. Ich bitte lediglich für die Angestellten um Absolution, die durch meinen Fehler gegebenenfalls auch Konsequenzen bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00040202 vom 20.08.2017 um 13:16:41 Uhr in Bochum (11 Kommentare).

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“Beichte

Ich liebe Dienstreisen

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Manie Dating

Mein aktueller Job beinhaltet relativ wenig Reisetätigkeit. Genau genommen habe ich (w/31) Dienstreisen mit Übernachtung nur, wenn ich Seminare besuche. Ich gehe zwei bis drei Mal pro Jahr für drei Tage auf Reisen. Die Seminare sind dabei nebensächlich, so lange sie einigermaßen dienstlichen Bezug haben, erhalte ich die Genehmigung dafür. Ich suche meine Seminare nach Städten aus, die mich interessieren. Die Abende nutze ich dann um die jeweilige Stadt zu erkunden. Meistens organisiere ich mir schon vor der Reise übers Internet ein Date in der jeweiligen Stadt. So habe ich dann einen einheimischen Stadtführer und muss die Nächte nicht allein verbringen. Wenn mir mein Date zusagt, dann kontaktiere ich ihn für meinen nächsten Besuch in dieser Stadt erneut. Andernfalls suche ich mir jemand neues. Ich habe nun in zahlreichen deutschen Städten Bekanntschaften die ich bei Gelegenheit kurzfristig kontaktieren und mich verabreden kann. Das genieße ich sehr. Da ich das schon seit sieben Jahren so mache, ist ein gutes Netzwerk entstanden.

Mein aktueller Chef ist immer besorgt, wenn Mitarbeiter allein zu Seminaren gehen. Er macht sich Sorgen, dass man sich am Abend langweilen könnte so ganz allein in einer fremden Stadt. Er kann sich nicht vorstellen, dass ich gerne allein fahre. Manchmal begleitet mich mein Chef. Ich muss dann Ausreden suchen weshalb ich am Abend nicht mit ihm ins Restaurant gehen kann. Das nervt. Ich wünschte ich könnte mal wieder allein gehen.

Beichthaus.com Beichte #00040188 vom 16.08.2017 um 12:36:40 Uhr (5 Kommentare).

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Wie ich zwei dumme Schlampen blutig schlug

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Aggression Gewalt Schule Hamburg

Ich (m/23) habe mit sechzehn etwas getan, was ich noch heute bereue. Schon immer war ich ein Einzelgänger, da ich den Großteil meiner Mitschüler abgrundtief hasste. Damals hatte ich ein starkes Aggressionsproblem und fing an, mich zu prügeln, um den angestauten Frust abzubauen. In der Klasse galt ich als Psychopath, weshalb sich jeder von mir fernhielt, aus Angst, zusammengeschlagen zu werden. Mich störte das nicht, ich hatte meine Ruhe vor den Mobbern, die sich lieber an Schwächeren vergriffen. Als das neue Schuljahr anfing und ich einen anderen Sitzplatz hatte, fiel mir auf, wie sich zwei arrogante Schlampen täglich über ein eher schüchternes Mädchen lustig machten. Ich kann mich noch genau an sie erinnern, sie war klein, dünn und tollpatschig. Ständig passierten ihr die dümmsten Dinge, wofür sie verspottet wurde. Für mich war sie eine einzige Katastrophe.

Noch nerviger fand ich allerdings die oben erwähnten Schlampen, eine der beiden sah ungeschminkt wie E.T. aus und rannte ihrer Freundin wie ein Hund hinterher, die andere war dermaßen idiotisch und laut, dass ich am liebsten ihren Mund mit einem Tacker geschlossen hätte. Das Mädchen wurde von den beiden täglich beleidigt und verspottet. Ich frage mich bis heute, warum sie sich nicht gewehrt hat, schließlich war sie sehr hübsch und klüger als beide zusammen. Und das ist sie noch heute. Als sie an einem Tag wieder beschimpft und ausgelacht wurde, reichte es mir. Ich ging auf die beiden zu, packte den weiblichen E.T an den Haaren und warf sie zu Boden, noch heute habe ich ihr Schreien im Ohr. Ich fragte sie lautstark, ob jemand wie sie das Recht hatte, andere zu mobben. Sie antwortete nicht und fing sich deshalb eine kräftige Ohrfeige ein, ihre Freundin ging dazwischen und ich schlug ihr die Nase blutig.

Ich musste mir eine neue Schule suchen und bekam eine Anzeige wegen Körperverletzung. Ein paar Tage nach meiner gewalttätigen Auseinandersetzung besuchte mich das Mädchen und bedankte sich bei mir und schenkte mir sogar eine Kleinigkeit, sie fühlte sich schlecht und war der Meinung, dass ich nur wegen ihr nun so viel Ärger hatte. Ich meinte nur, dass es mich nicht juckte, die beiden kotzten mich sowieso an. Danach schickte ich sie unfreundlich nach Hause, doch schon am nächsten Tag kam sie wieder und irgendwann haben wir uns tatsächlich angefreundet.

Noch heute sind wir beste Freunde, ich habe ihr geholfen, selbstbewusster zu werden, während sie mir durch meine Aggressionen geholfen hat. Der Grund für meine Beichte ist, dass ich die Frau wiedergesehen habe, deren Nase ich beinahe gebrochen hatte. Sie wechselte sofort die Straßenseite, als sie mich sah. Ich bereue es, gewalttätig geworden zu sein. Nicht nur den beiden gegenüber, sondern auch den anderen. Ich hätte meine Aggressionen kontrollieren müssen, statt jeden, der mich wütend machte, zu schlagen. Ich gehe weiterhin zur Therapie und bitte hiermit um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040172 vom 12.08.2017 um 13:31:30 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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Stadtleben statt schwäbisches Dorfleben

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Verzweiflung Gesellschaft

Im Sommer hatte ich (w/31) vier Wochen Urlaub. Während dieser Zeit habe ich immer spontan das gemacht, worauf ich gerade Lust hatte. Mal war ich ein paar Tage zelten und Fahrrad fahren, mal Freunde besuchen, mal habe ich eine Städtereise gemacht und dann war ich wandern in den Bergen. Es war ein richtig toller Monat. Währenddessen habe ich mir auch viele Gedanken darüber gemacht, ob ich mit meinem aktuellen Leben zufrieden bin.

Mein Ergebnis ist, dass ich mich deutlich verändern will. Ich möchte raus aus der Provinz und endlich wieder das Stadtleben mit all seinen kulturellen Angeboten genießen, abends Alkohol trinken und mit der Straßenbahn heimfahren statt immer nüchtern zu bleiben und mit dem Auto aufs Dorf zurück fahren zu müssen. Ich möchte umgeben sein von offenen freigeistigen Menschen statt von engstirnigen schwäbischen Tratschweibern. Ich beichte, dass ich am liebsten meine Beziehung, meine Freunde, meinen ruhigen Job und mein Ehrenamt hinter mir lassen würde, um woanders komplett neu anzufangen. Je länger ich in der Provinz wohne desto mehr eingesperrt fühle ich mich, da ich sehr oft anecke wenn ich meine ehrliche Meinung sage. Deshalb muss ich sehr oft meine Meinung für mich behalten. Ich will nur noch weg, denn so kann ich nicht weitermachen.

Beichthaus.com Beichte #00040171 vom 11.08.2017 um 23:16:17 Uhr (10 Kommentare).

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