Verachtung für meinen Vater

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Hass Ungerechtigkeit Familie Dortmund

Ehrlichkeit und Wahrheit waren mir schon immer unglaublich wichtig. Also möchte ich eines beichten, dass ich weder Bekannten, noch meinen engsten Freunden erzählen will. Folgendes:
Ich hasse meinen Vater. Von Herzen. Er ist mein leiblicher Vater und ich bin mit ihm aufgewachsen. Er und meine Mutter sind nach wie vor verheiratet und lieben sich. Das gönnen ich ihnen auch, keine Frage! Die Sache ist bloß, dass es einen gewissen Generationskonflikt zwischen uns gibt. Er war schon verhältnismäßig alt, als ich geboren wurde. Er hat sich immer gekümmert. Die Sache ist nur, nachdem ich in die Pubertät kam und auch, als ich daraus hinaus gewachsen bin, gehe ich ihm scheinbar immer mehr gegen den Strich. Er lässt einfach nicht mit sich reden. Egal, ob man mit einer persönlichen Sicht der Dinge ankommt oder mit wissenschaftlich fundierten Ergebnissen: Er lässt sich nicht von seiner Meinung abbringen. Und genau das bringt mich immer wieder zur Weißglut. Und, statt mich jedes Mal wieder auf eine Diskussion einzulassen, bei der ich weiß, dass er sich meine Sicht nicht einmal anhört, sondern sofort dagegen protestiert, verlasse ich grundsätzlich den Raum, um ruhig zu bleiben.


Konfrontationen bringen nichts. Diskussionen machen mich nur wütend, weil meine Seite überhaupt nicht interessiert. Vollkommen egal, worum es geht: Dritte Welt, seinen Kindern einen Klaps zu verpassen oder sonst etwas.
Darauf habe ich keine Lust mehr. Und ich hasse ihn für all die Wut und den Zorn, den ich wegen ihm verspüre. Ich bin nicht die Vorzeige-Tochter, die er vielleicht gerne hätte. Ich hasse ihn nicht einfach, ich verachte ihn, spreche ihn beispielsweise nur noch mit Vornamen an. Meine Beichte ist eigentlich, dass mir meine Mutter unglaublich leidtut. Sie kann meinen Vater nehmen, wie er ist. Ich nicht. Sie leidet mehr unter der Situation, als ich. Sie tut mir leid und ich weiß, dass ich sie mit meinem Verhalten verletze. Das tut mir wirklich leid! Ich werde mich nun nur deshalb intensiv um einen Job bemühen, um ausziehen zu können. Jemanden, der zu mir, als ich circa zehn Jahre alt war, sagte "Ich bin euch doch nur wichtig, weil ich Geld nach Hause bringe", kann einfach nur meine Verachtung ernten. Außerdem möchte ich beichten, dass mein erster Gedanke bei diesem Satz war "Halt die Fresse! So viel verdienst du nicht, dass uns nur das Geld interessieren kann. Da muss mehr bei sein!" Ich weiß, dass Familie wichtig ist, man hat schließlich nur eine. Aber ich ertrage das nicht länger.

Beichthaus.com Beichte #00031062 vom 21.04.2013 um 01:22:18 Uhr in Dortmund (Weiherstraße) (18 Kommentare).

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Mein Hass auf faule Mütter

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Hass Vorurteile Kinder Schwangerschaft Köln

Ich (w/26) hasse Kinder wie die Pest - und das, obwohl ich selber ein Kind habe. Keine Sorge, ihm geht es wunderbar. Er wächst wohlbehütet auf und ich und mein Mann, der gleichzeitig auch sein Vater ist, gehen beide Arbeiten und kümmern uns ansonsten mit aller Liebe um das Kind. Nur bekomme ich richtige Ekelanfälle, wenn ich andere Kinder sehe oder um mich herum habe. Für mich ist es morgens schon eine Qual, meinen Spross in den Kindergarten zu bringen. Nur noch noch schlimmer sind in meinen Augen schwangere Frauen, die sich auf ihrer faulen Schwangerschaftshaut ausruhen. Da wird ein Balg nach dem anderen produziert, der Mann darf schön das ganze Geld ranscheffeln während sie nichts anderes zu tun hat, als ihre hässliche Brut in sämtlichen Posen bei Facebook und Co. zu präsentieren oder in diversen Mamablogs aller Welt zeigen, wie schön doch wundgesaugte Brustwarzen sein können oder wie man die ach so tolle Bio Moppelkotze zubereitet. Darf es dazu noch eine Tasse Janosch Tee sein? Im Grunde genommen wünsche ich euch nur eines: irgendwann kommt der Tag, an dem eure Männer die Schnauze voll von euch - mittlerweile frustrierten und vernachlässigten Hausfrauen und der brüllenden Brut haben und dann hockt ihr da mit euren zwei bis drei Kindern, ohne in den letzten Jahren was für die Rente getan zu haben, ohne Ausbildung, lediglich mit der Behauptung "Ich bin Hausfrau und Mutter aus Leidenschaft". Ihr habt doch den letzten Schuss nicht mehr gehört!

Beichthaus.com Beichte #00031055 vom 20.04.2013 um 10:07:33 Uhr in Köln (Aachener Straße) (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die offene Beziehung

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Fremdgehen Verzweiflung Partnerschaft Emlichheim

Seit ungefähr vier Monaten bin ich mit meiner Freundin in einer offenen Beziehung, damit, wie sie sagt, sie nicht mehr eifersüchtig sein muss, falls sie erfährt, dass ich fremdgegangen bin. Was bei uns beiden schon vorgekommen ist. Seitdem sei ich total stressig. Es lief am Anfang auch sehr gut, bis ihr der erste Kerl den Hof gemacht hat. Ab da ging es nur noch bergab und ich realisierte das erste Mal, dass es kein Spaß war, sondern dass sie diese Art von Beziehung wirklich will. Seither bin ich mega eifersüchtig und komme überhaupt nicht mehr klar mit der Welt. Das Schlimme ist, dass ich nicht gesehen habe, dass ich sie als ich fremdgegangen bin und sie es herausgefunden hat, eigentlich schon verloren hatte, denn seitdem ist sie jeden Tag, abgesehen vom Wochenende, den ganzen Tag weg.
Mein Problem ist, dass ich diese offene Beziehung eingegangen bin, aus Angst, sie zu verlieren. Und jetzt verliere ich sie jeden Tag ein Stück mehr und mit meiner Eifersucht treibe ich sie noch mehr weg. Ich beichte, dass ich in der letzten Zeit mehr als nur einmal versucht habe, mich aus dem Leben zu verabschieden, doch bis jetzt nie den Mut dazu hatte, es bis zum Ende durchzuziehen. Fünf Jahre Beziehung im Arsch, weil ich meine Triebe nicht unter Kontrolle hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031052 vom 19.04.2013 um 14:28:43 Uhr in Emlichheim (24 Kommentare).

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Deutsche Geschichte

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Zorn Dummheit Gesellschaft Politik Berlin

Deutsche Geschichte
Ich (w/20) interessiere mich sehr für deutsche Geschichte, besonders für den zweiten Weltkrieg, den ich schon jahrelang von verschiedenen Seiten beleuchte. Das heißt, ich lese sehr viel, besuche Museen und Gedenkstätten und war auch schon bei Vorträgen von KZ-Überlebenden oder deren Kindern, die ihre Geschichte weiter erzählen. Leider werden diese logischerweise immer seltener. Ich weiß also sehr viel darüber und es verwundert wohl kaum, dass ich im Abitur Geschichte als Leistungskurs hatte und nun auch Geschichte studiere.
Aber was mich persönlich extrem nervt, sind die Leute, die so tun als müssten wir uns immer noch die Schuld unserer Großväter und Urgroßväter aufbürden. Die sich dann am Holocaust-Gedenktag lächerlichen Gruppen bei Facebook anschließen, die für 6 Millionen ermordete Juden, 6 Millionen Likes wollen. Außerdem ist jegliche Kritik ein Unding und nur weil man den Schreibstil einer Überlebenden anstrengend findet, leugnet man angeblich gleich den ganzen Holocaust. Dieses heuchlerische Pflichtgefühl gegenüber den Überlebenden ist einfach nur dämlich und dann muss man sich auch noch beleidigen lassen als dumm und unwissend und man hätte keine Empathie für die Opfer des Naziregimes. Meiner Meinung nach, sollte man natürlich nicht vergessen was geschehen ist, aber sich als Moralapostel aufzuschwingen und auf Grund von sporadischem Halbwissen, völlig unfundierte Behauptungen mir gegenüber aufzustellen, ist mal wieder typisch Mensch. Es ist genauso wie mit sämtlichen Katastrophen, beispielsweise der Tsunami in Sri Lanka. Das hört man dann in den Nachrichten, ist bestürzt, liked und teilt jeden Post mit dem Aufruf zu spenden oder den Opfern zu gedenken und dann widmet man sich wieder ganz schnell seinen Erste-Welt-Problemen. Aber wer von diesen politisch korrekten Gutsmenschen tut dann wirklich was für die Menschen in Katastrophengebieten oder gegen das Vergessen des wohl größten Genozids der Weltgeschichte ? Niemand.
Also lasse man mir meine eigene Meinung, meine Fähigkeit konstruktive Kritik anzubringen und mein Bestreben Geschichte zu studieren um wirklich was dagegen zu tun, dass die Jugendlichen teilweise nicht mal wissen, was Auschwitz überhaupt war.

Beichthaus.com Beichte #00031049 vom 18.04.2013 um 23:44:27 Uhr in 10099 Berlin (Unter den Linden 6) (50 Kommentare).

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Gefühle für den Falschen

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Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/18) bin gerade auf dem besten Weg, mich in den besten Freund meines Freundes zu verlieben. Mein Freund ist letztens für drei Monate nach Australien geflogen, zusammen mit seiner besten Freundin. Ich vertraue ihm, die werden schon nichts anstellen, aber mir selbst vertraue ich nicht. Dazu kenne ich mich zu gut. Seit er weg ist, unternimmt sein bester Freund öfter mal was mit mir, meistens hat das dann mit viel Alkohol zu tun. Letztes Wochenende waren wir wieder auf einer Party und ich hatte mit ihm einfach so viel Spaß. Wir verstehen uns einfach so gut, wie normale Freunde eben. Von meinem Freund bekomme ich alle paar Tage eine Mail oder wir telefonieren übers Internet. Aber seinen besten Freund kann ich anrufen, wenn mir danach ist, er ist einfach für mich da.
Das habe ich auch meinem Freund zu erklären versucht, ich liebe ihn ja und werde ihm nicht heile Welt vorspielen, denn irgendwo tief drinnen versteckt gibt es halt auch Gefühle für seinen besten Kumpel. Ich hoffe, dieses Gefühlschaos wird sich noch legen, ich möchte ja bei meinem Freund bleiben, so einen lieben Typ finde ich nie wieder. Aber falls das schief geht, tut es mir leid, Schatz.

Beichthaus.com Beichte #00031027 vom 14.04.2013 um 14:43:26 Uhr (32 Kommentare).

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