Menschen mit Smartphone-Sucht

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Hass Zorn Ignoranz Telefon Frankfurt

Menschen mit Smartphone-Sucht
Ich (m/47) gestehe, dass ich eine Aversion gegen Menschen habe, die durch eine Fußgängerzone laufen und gar nicht mitbekommen, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert, da sie den Blick auf das Display ihres Smartphones gerichtet halten und dort dubiose Textbotschaften eintippen. Da ich es nicht als meine Pflicht ansehe, auf diese Menschen besonders acht zu geben, kam es in der Fußgängerzone schon des Öfteren zu Zusammenstößen. Ich bereue, dass vor Kurzem das Display eines solchen Geräts zu Bruch gegangen ist, weil der Benutzer nicht sorgfältig genug auf seine Umwelt geachtet und mich deswegen frontal angerempelt hat, worauf das Gerät aus seinen Händen geglitten und zu Boden gefallen ist.

Beichthaus.com Beichte #00031108 vom 30.04.2013 um 19:00:26 Uhr in 60313 Frankfurt (Zeil) (37 Kommentare).

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Der Account-Missbrauch

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Feigheit Lügen Engherzigkeit Kollegen Lehre-Essenrode

Ich möchte beichten, dass ich schuld daran bin, dass jemand seinen Ausbildungsplatz verloren hat. Wir begannen 2005 zusammen eine Ausbildung in einem großen, weltweit vertretenen Unternehmen. Die Hauptaufmerksamkeit und Beobachtung durch unseren Meister ging nach dem ersten Lehrjahr auf die neuen Azubis über. Wir hatten ab da eigentlich das schönste Leben. Wenn uns langweilig war, verzogen wir uns zum Beispiel in einen Lehrsaal und schauten uns mit dem Beamer Filme auf Kino.to und ähnlichem an. Da ich wusste, dass unsere Internetaktivitäten überwacht werden und auch auf jeden zurück geführt werden konnten, habe ich einen aus meiner Gruppe beim Eingeben seines Passwortes beobachtet und habe mich dann immer mit seinem User angemeldet. Eigentlich sind solche Seiten bei dem Unternehmen gesperrt, was man aber leicht umgehen konnte. Nun ja, da jeder wusste, dass wir überwacht werden, haben sie mich alle immer damit aufgezogen, dass ich eh auffliege und dann meine Ausbildung verlieren würde. Vor allem der, dessen Account ich dafür benutzte.

Es waren aber immer alle sofort dabei, wenn ich mir Filme ansah. Naja, bis derjenige dessen Account ich nutzte, eines Tages ein Gespräch im Personalbüro hatte und man ihm vorwarf, er habe so und so viele Stunden das Internet für nicht ausbildungsbezogene Zwecke benutzt. Denn nur zu diesem Zweck hatten wir eine Internet Freischaltung und mussten auch unterschreiben, dass wir dieses nur dafür nutzen würden und die stichprobenartige Überwachung akzeptieren. Außerdem wurde ihm nachgewiesen, dass er ungefähr 500 GB Filme, Programme und Spiele illegal heruntergeladen hatte. Diese waren sogar noch in seinem Account auf dem Server gespeichert, da ich vergessen hatte sie zu löschen, nachdem ich sie auf einen Stick kopiert hatte. Er bekam darauf hin sofort die Kündigung. Ich bin ihm wirklich dankbar, dass er es hingenommen und nicht gesagt hat, dass ich es war. Worauf er logischerweise sofort kam. Er hat sich dann noch mit ein paar, verständlicherweise nicht sehr netten, Worten von mir verabschiedet.

Ich finde, ich bin ein riesen Arschloch und bereue es, dass jemand, den ich eigentlich gut leiden konnte, wegen der von mir gebauten Scheiße seine Ausbildung verloren hat. Ich habe gehört, dass er danach wieder in die Schule ging und momentan irgendwo studiert. Ich hoffe, ich treffe ihn mal, damit ich mich bei ihm entschuldigen und eventuell mit ihm darüber reden kann. Vielleicht könnte ich dann besser mit meinem schlechten Gewissen leben. Ich hoffe, er bekommt nach dem Studium einen guten Job und hat es dann besser als ich.

Beichthaus.com Beichte #00031097 vom 29.04.2013 um 14:58:09 Uhr in Lehre-Essenrode (17 Kommentare).

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Mein Ex und sein Facebook Profil

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Neugier Eifersucht Zwietracht Internet

Ich (w/20) möchte hiermit beichten, dass ich einfach nicht von meinem Exfreund loskomme. Wir sind jetzt gut 1,5 Jahre getrennt und waren fast 5 Jahre zusammen. Dann hat er mich für eine andere verlassen, die schon seinen halben Freundeskreis durchhatte. Von jetzt auf gleich, obwohl wir einen Monat vorher noch zusammenziehen wollten. Ich habe im Anschluss 8 Kilo abgenommen, konnte über Wochen nicht schlafen und war auch im Krankenhaus. Ich trage immer noch Schmuck-Geschenke von ihm, weine täglich vor Bildern von ihm etc. Viel schlimmer ist jedoch, dass er sein Facebook-Passwort nicht geändert hat. Mysteriöserweise verschwinden regelmäßig Statusmeldungen, Bilder und seit der gesamten Zeit sieht nur er seinen Beziehungsstatus. Auch seine neue Freundin muss leiden. Viele ehemalige Partner und One-Night-Stands von ihr haben sich mit mir verbündet, sodass regelmäßig die härtesten Rachepläne geschmiedet werden. Noch ist von mir nichts weiter passiert, aber ich wäre mir nicht zu sicher, dass bei mir doch auch mal die Sicherungen durchbrennen. Ich möchte also beichten, dass ich mich zum einen, andauernd im Profil meines Exfreundes einlogge, um Dinge zu löschen und zum anderen, dass ich Männer nur noch für mein Vergnügen nutze. Ich sage immer ehrlich, dass mein Herz jemandem anderen gehört. Wenn die Männerwelt dann meint, sich trotzdem zu verlieben, ist das nicht mein Bier.

Beichthaus.com Beichte #00031082 vom 26.04.2013 um 19:41:52 Uhr (20 Kommentare).

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Die Welt vor Facebook Posts schützen

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Boshaftigkeit Hass Medien Internet

Die Welt vor Facebook Posts schützen
Eine Freundin von mir (m/19) ist, um es mit modernen Worten auszudrücken, eine ziemliche Attention-Whore. Das heißt, sie teilt, kommentiert und postet jede Kleinigkeit über ihr Leben auf einem bekannten Social Media Network, um dann möglichst viele Likes zu generieren. Die Posts übertreffen sich regelmäßig in ihrer Überflüssigkeit. Zu den besseren gehören Meldungen wie: "Ich war gestern einkaufen" oder "Morgen erstmal chillen". Als ich sie vor einigen Tagen besuchte, machte sie aber den fatalen Fehler, das Zimmer zu verlassen und das Smartphone nicht mitzunehmen. Da sie schon eingeloggt war, änderte ich nur kurz die Privatsphäre-Einstellung so, dass nur sie ihre Postings sehen kann und der Rest des Abendlandes davor sicher ist. Sie hat mir gegenüber geäußert, dass sie Intrigen gegen sich vermutet, präsentierte mir zahlreiche Verdächtige und es ärgert sie zutiefst, dass sie keine Aufmerksamkeit mehr bekommt und ich lache mir dabei nur ins Fäustchen. Ich hoffe, dass ich irgendwann den Mut habe, es ihr zu sagen, aber bisher ist es einfach nur zu köstlich und ich werde weiterhin schweigen wie ein Grab.

Beichthaus.com Beichte #00031064 vom 21.04.2013 um 16:51:45 Uhr (35 Kommentare).

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Trennung aus Schutz

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Ungerechtigkeit Ex Liebe Neurosen Berlin

Ich (m/24) habe mit meiner Freundin aus zwei gründen Schluss gemacht. 1. Sie ist viel zu gut für diese Welt, wir waren fast ein Jahr zusammen und haben nicht einmal gestritten. Alles war gut und schön, doch ich wusste ganz genau, dass bald die Zeit kommt, wo ich mich schlagartig ändere und zum Arschloch mutiere. Ich weiß nicht, warum das so bei mir ist, doch es war schon bei den letzten drei ernsten Beziehungen so. Darum habe ich mich entschlossen, mich von ihr zu trennen, damit sie jemanden findet, der sie schätzt und mit ihr gut umgeht. Der zweite Grund ist meiner Meinung nach schlimmer. Und zwar habe ich mir einen Sportwagen gekauft, wo ich ganz genau wusste, dass die Mädels noch mehr auf mich abfahren, was sich natürlich bestätigt hat. Ich vermisse sie und es tut mir unendlich leid. Die Entscheidung war aber richtig. Aus Freundeskreisen bekam ich mit, dass sie jemanden kennengelernt hat und anscheinend ist der Kerl richtig in Ordnung. Ich wünsche ihr nur das Beste.

Beichthaus.com Beichte #00031063 vom 21.04.2013 um 08:38:10 Uhr in Berlin (Laubacher Straße) (21 Kommentare).

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