Hurra, mein Chef ist gestorben!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Hass Selbstsucht Tod Chef

Ich möchte beichten, dass ich mich nahezu täglich über den Tod eines Menschen freue und deswegen ein schlechtes Gewissen habe. Aber von vorn: Ich (m) bin 35 Jahre alt und von Beruf Büchsenmachermeister. Seit ich denken kann ist das mein absoluter Traumberuf - auch mein Vater hat ihn ausgeübt. Meine Arbeit ist fast wie Erholung für mich und ich freue mich jeden Tag aufs Neue drauf. Das Problem an der ganzen Geschichte war nur mein damaliger Chef. Er hat mich ständig runtergemacht und auch vor anderen gedemütigt. Keine Gelegenheit wurde ausgelassen, um mich bloßzustellen und aussehen zu lassen wie einen Idioten. Lob für meine Arbeit gab es nie und damit meine ich auch nie. Selbst wenn mir etwas besonders gut gelungen war, fand es keine Erwähnung. Im Gegensatz dazu sind mir meine Fehler ständig aufs Neue unter die Nase gerieben worden und waren quasi nie erledigt.

Die Kunden in unserem Geschäft bestellen individuelle Jagdwaffen, die auch gerne mal über 25.000 Euro und mehr kosten, daher legen wir viel Wert auf Qualität und sorgfältige Arbeit. Einmal habe ich für einen Kunden einen besonders schönen Holzschaft zurechtgeschnitten. Als ich am nächsten Morgen mit dem Kunden zur Präsentation verabredet war, war dieser Schaft auf einmal verschwunden. Ich habe alles abgesucht, Panik bekommen und musste dem Kunden dann gestehen, den Schaft in unserer Werkstatt verlegt zu haben. Dieser war dementsprechend angesäuert und hat seinen nachvollziehbaren Frust an mir ausgelassen. Ich hatte schlaflose Nächte und konnte mir das Ganze einfach nicht erklären. Einige Wochen später stellte sich raus, dass mein Chef sich den Schaft für seine eigene Jagdwaffe unter den Nagel gerissen hatte, weil er ihm so gut gefiel. Das hat mir seine Tochter erzählt. Eine Frechheit!

Vor einigen Wochen ist mein Chef plötzlich mit 61 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Für die Familie ein echter Schock! Ich kann jedoch nicht richtig traurig sein. Meine Gedanken spielen immer noch verrückt. Ich habe ihm in Gedanken so oft den Tod gewünscht. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich mich innerlich freue und zufrieden und viel ruhiger zur Arbeit gehe. Die erste Zeit musste ich mir immer wieder vor mir selbst bestätigen, dass er wirklich tot ist und das alles echt ist. Ich möchte gestehen, dass ich meinen Chef nicht eine Sekunde vermisse und unendlich erleichtert bin, dass er tot ist.

Beichthaus.com Beichte #00038404 vom 23.06.2016 um 16:33:35 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Freundin will eine Fress- und Kackmaschine!

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Lügen Selbstsucht Falschheit Kinder Partnerschaft

Ich (m/39) habe eine Freundin, die ich sehr liebe und mit der ich noch lange zusammen sein möchte. Sie ist 44 Jahre alt, liebt mich auch, möchte aber unbedingt ein Kind - im Gegensatz zu mir. Wir haben uns in den letzten zwei Jahren schon zwei Mal deswegen getrennt und haben über Umwege wieder zueinandergefunden. Sie hatte in der Zwischenzeit andere Partner, die ihren Kinderwunsch geteilt haben (auch wenn sie nur wenige Monate zusammen waren), aber am Ende hat sie sich von ihnen getrennt und ist zu mir zurückgekommen. Wenn wir nicht zusammen sind, vermissen wir uns sehr und schaffen es irgendwie nicht ohne einander. Zusammen sein klappt aber auch nicht, weil wir andere Vorstellungen von der Zukunft haben. Ich fühle mich ziemlich unter Druck gesetzt von ihr, weil ich ihre Haltung zur Kinderfrage ehrlich gesagt als komisch unnatürlich und egoistisch empfinde, heute noch Kinder zu bekommen.

Ich muss mich immer verteidigen, warum ich keinen Kinderwunsch habe, andere Männer in meinem Alter wären da reifer. Mag sein, aber ich kann auch nichts dafür, dass sie so rückständig ist. Ich habe ihr mal die Frage gestellt, warum sie mit ihrem Kinderwunsch unsere Beziehung gefährdet, aber sie sieht ihren Fehler einfach nicht ein. Ich will sie aber weder verlieren, noch will ich 18 Jahre lang eine Fress- und Kack-Maschine zu Hause haben, die mir auch noch auf der Tasche liegt und nichts zum Haushaltseinkommen beiträgt. Daher habe ich dem Versuch zugestimmt, ein Baby zu machen. Aber davor werde ich eine Vasektomie machen, um sicherzustellen, dass der Versuch erfolglos bleibt! Da sie sowieso schon etwas älter ist, dauert es hoffentlich nicht mehr lange, bis die Natur ihren Lauf nehmen wird und sie selbst unfruchtbar wird. Ich weiß, dass das nicht die ehrlichste Art ist, aber ich bewahre uns davor, viel Geld zu verschwenden und ich bin sicher, dass sie mir dankbar ist - sie weiß es nur noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038398 vom 22.06.2016 um 23:44:49 Uhr (67 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Auszeit vom Leben

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Maßlosigkeit Ekel Faulheit Unreinlichkeit

Ich (w/19) habe mir seit fünf Tagen nicht mehr die Zähne geputzt, geschweige denn geduscht. Normalerweise bin ich ein gepflegter Mensch, aber manchmal brauche ich eine Auszeit und die gilt dann auch für meine Körperhygiene. Dazu muss man sagen, dass ich durch mein Vollzeitpraktikum, welches ich bis zu meinem Studienbeginn mache, und meinen Nebenjob sieben Tage die Woche arbeite. Samstags teilweise sogar bei meinem Praktikum und dem Nebenjob.

Ich habe mich Anfang der Woche überall krankgemeldet und seitdem meine Wohnung nicht mehr verlassen. In der Zeit antworte ich weder meiner Familie noch meinen Freunden. Ich muss einfach für mich sein. Lange im Bett liegen, viel zocken und nur ungesundes Zeug essen. Somit möchte ich also beichten, dass ich meine Arbeitgeber anlüge, obwohl sie meine Hilfe sicher gut gebrauchen könnten, meine Freunde und meine Familie einfach links liegen lasse und meinen Körper in diesem Zeitraum sehr schlecht behandele.

Beichthaus.com Beichte #00038397 vom 22.06.2016 um 14:50:06 Uhr (30 Kommentare).

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Habe ich das Leben seiner Affäre zerst

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Rache Hass Fremdgehen

Vor einigen Monaten habe ich (w/30) herausgefunden, dass mein Mann eine Affäre mit meiner engsten Freundin hat. Ich habe ihr immer alles wegen meiner Sorge um ihn erzählt - dass ich an meinen Mann nicht mehr rankomme, er völlig unzuverlässig geworden ist, abends immer später heimkommt und gehäuft das Wochenende geschäftlich unterwegs ist. Sie tröstete mich immer, gab mir Halt, munterte mich auf und hörte mir immer zu. Jetzt weiß ich, dass sie seine Geliebte ist. Ich habe ein zweites Handy von ihm entdeckt und dann gestöbert, da es mir keine Ruhe gelassen hat. Viele SMS von ihm an sie und umgekehrt mit Terminvereinbarungen, wann und wo sie sich treffen - und Nacktbilder. Am meisten hat mich aber getroffen, dass sie noch Witze über mich und meine "Naivität" gemacht haben. Sie war auch nie erreichbar, wenn er nicht zu Hause war. Das geht schon seit fast zwei Jahren so! Ich war komplett am Boden zerstört.

Am nächsten Abend habe ich sie zum gemeinsamen Frauenabend gesehen, wie jeden Freitag. Ich habe dann aus Rache, um sie zu blamieren, das zweite Handy von meinem Mann rausgenommen und all unseren Freundinnen ihren Chatverlauf gezeigt. Alle waren schockiert über ihr Verhalten. Sie ist daraufhin ausgerastet und hat mir vorgeworfen, ihre Privatsphäre nicht zu respektieren, sie absichtlich in einem falschen Licht darzustellen, und dass ich mich nicht zu wundern bräuchte, wenn mein Mann mich betrügt, weil ich im Bett so schlecht sei. Nach diesem Abend habe ich ihren Mann darüber informiert, der sie daraufhin rausgeworfen hat. Gestern stand sie vor meiner Tür und hat gefragt, ob ich jetzt glücklich sei, nachdem ich ihr Leben komplett zerstört habe. Schließlich habe sie wegen mir ihren Mann, ihre Kinder und ihre Freunde verloren. Da sie Hausfrau war, hat sie es jetzt finanziell schwer und muss in einer sehr kleinen Wohnung leben. Jetzt habe ich schon ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, da ich ihr schon sehr geschadet habe. Vielleicht hätte ich nicht nur an mich und meine Rache denken sollen. Auf der anderen Seite hat sie sich auch irgendwie selbst zuzuschreiben, was mit ihr geschehen ist. Davon geht mein schlechtes Gewissen aber nicht weg, daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038388 vom 19.06.2016 um 23:40:05 Uhr (87 Kommentare).

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“Beichte

Die Pr?fung des faulen Schulschwänzers

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Engherzigkeit Verrat Zorn Ungerechtigkeit Schule

Ich (m) habe in meiner Schulzeit, die noch gar nicht so viele Jahre zurückliegt, etwas wirklich Gemeines getan. Ich war in der 12. Klasse und kurz vor dem Abitur. Im zweiten Semester der 12. Klasse haben wir in den Kernkursen nur eine Klausur geschrieben, die aber dafür genauso aufgebaut war und genauso ablief wie die Abiturprüfung und doppelt für das Zeugnis zählte - das sogenannte Probeabitur. In meinem Grundkurs (also die Klasse, mit der man alle Pflichtkurse hat), war ein junger Mann, der stinkfaul und dumm wie Scheiße war, was man aber auch an seinen Leistungen sah. Er schrieb alle Hausarbeiten und Ausarbeitungen von anderen ab und das oft, ohne die Betroffenen vorher zu fragen. Dann stellte er immer ganz dreist die Ergebnisse vor dem Kurs vor. Wenn er etwas alleine machen musste, scheiterte er kläglich, weil er es einfach nicht auf die Reihe bekam. Pure Dummheit. Er hat auch sehr oft geschwänzt und ist während der Klausurenphase der erwähnten Probeprüfungen flog er einfach mal nach Lloret de Mar, um dort zu feiern. Er musste die Klausuren dann hinterher natürlich nachholen.

Als er Mathe nachschrieb, saß er alleine in einem Raum und schickte die Klausur in die damalige WhatsApp-Gruppe unserer Stufe, damit ihm jemand hilft. Unsere Stufenbeste hat ihm dann wirklich alles vorgesagt und er hat 11 Punkte für diese Klausur kassiert, obwohl er sonst froh sein konnte, wenn er fünf Punkte hatte. Da ist mir der Kragen geplatzt und jetzt kommt die Beichte: Ich habe den gesamten Chatverlauf ausgedruckt (natürlich habe ich davor einen neutralen Hintergrund genommen) und ihn anonym dem Mathelehrer und dem Direktor zukommen lassen. Da sich viele über die Aktionen - insbesondere diese - des besagten Jungen aufregten, kam keiner auf die Idee, dass ich das war. Er hat dann im Nachhinein 0 Punkte für die Klausur bekommen und dank seiner ständigen Abwesenheit hatte er auch nur einen Punkt mündlich. Da die schriftliche Note in Mathe aber 2/3 zählte, bekam er 0 Punkte auf dem Zeugnis, was nicht sein darf, will bestehen. Er ist dann damit durch das Abitur gefallen. Aber er konnte die 12. Klasse wiederholen und hat sein Abi eben ein Jahr später gemacht - aber auch nicht mit allzu berauschenden Ergebnissen.

Das Mädchen, das ihm geholfen hat, bekam auch eine Strafe und war bei den meisten Lehrern untendurch und verlor ihren Status als Lehrerliebling. Dadurch wurden ihre Klausuren und mündlichen Leistungen in diesem letzten Halbjahr viel schlechter bewertet, was ihr ihren 1,0-Abischnitt versaut hat. Ich finde, der Junge hatte es verdient. Der ist selbst Schuld, wenn er davon ausgeht, dass er sein Abi schon irgendwie schafft, ohne einen Finger zu rühren, weil ihm immer jemand den Arsch retten wird. Um das Mädchen tut es mir aber doch leid.

Beichthaus.com Beichte #00038386 vom 18.06.2016 um 23:53:10 Uhr (47 Kommentare).

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